H WISSENSCHAFTLICHE ERGEBNISSE DER DEUTSCHEN TIEFSEE-EXPEDITION AUF DEM DAMPFER „VALDIVIA" 1898-1899 \ IM AUFTRAGE DES REICHSAMTES DES INNERN HERAUSGEGEBEN VON CARL CHUN PROFESSOR DER ZOOLOGIE IN LEIPZIG LEITER DER EXPEDITION. ZWEITER BAND. ZWEITER TEIL. Mit 58 Tafeln und 5 Abbildungen im Text. JENA VERLAG VON GUSTAV FISCHER 1907 Ueb ersetz ung-srecht vorbehalten Inhalt des zweiten Bandes. Zweiter Teil. Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach- dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Von G. Karstex. Mit Taf.l I— XIX i Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 1899. Von G. Karstex. Mit Tafil XX— XXXIV [I— XV] 137 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898- 1899. \'on G. J>LvRSTEX. Mit Tafel XXXV— Ll\' [I— XX] und 5 Abbildungen im Text 221 Die Meeresalgen der deutschen Tiefsee-Expedition 1898— 1899. \'on Tu. Reixbold. xMit Tafel LV— L\TI[ [I— R'] 549 Das Phytoplankton des Antarktisehen Meeres nach dem Material der deutsehen Tiefsee-Expedition 1898 1899 bearbeitet von G. Karsten. Mit Tafel I— XIX. iWy-' Deutsche Tietsee-Eipedition 1898— iSgq. Bd. II. 2. Teil. Eingegangen den lo. April 1905. C. C h u n. Einleitung. Dem Botaniker der Tiefsee-Expedition A. F. W. Schimper war es nicht vergönnt gewesen, die Bearbeitung des von ihm mitgebrachten Materials sellier zu vollenden. Rastlos hatte er während der Fahrt die Beobachtungen soweit möglich durchgeführt und besonders die Klar- stellung der vertikalen Verteilung des Fhytoplanktons sich angelegen sein lassen. Das ganze bis zu dieser Reise über die Frage vorhandene Wissen war äußerst dürftig, wie z. B. aus der von Schimper gegebenen Darstellung der schwebenden Meeresvegetation in seiner gerade vor Antritt der Reise zum Abschluß gebrachten „Pflanzengeographie"') hervorgeht. Wenn bereits in den vom Leiter der Expedition an das Reichsamt des Inneren erstatteten Reiseberichten^) über den \^erlauf und die Ergebnisse der Fahrt präcisere Angaben über die vertikale Verteilung des Fhytoplanktons an Stelle der früheren Vorstellungen treten konnten, so ist das in erster Linie Schimper's Verdienst. Sein für die ganze Wissenschaft viel zu früher Tod war daher gerade für die „Ergebnisse der deutschen Tiefsee-Expedition" ein unersetzlicher Verlust, der in keiner Weise ausgeglichen werden konnte. Andererseits war es wichtig, das hervorragend wertvolle Material, das die Expedition mit- gebracht hatte, nicht allzulange ungenutzt liegen zu lassen, und dies ist der Hauptgrund, der mich veranlaßte, eine Anfrage des Leiters der Expedition und Herausgebers der „Ergebnisse", ob ich bereit wäre, die Bearbeitung zu übernehmen, in zustimmendem Sinne zu beantworten. Da es vorteilhaft erschien, die aus der Antarktis herrührenden Phytoplanktonproben zunächst in An- griff zu nehmen, damit sie nicht durch das Material der verschiedenen Südpol-Expeditionen ent- wertet würden, so liegt hier das antarktische Ph)toplankton als erster Teil der Bearbeitung vor, mitten aus dem Expeditionsverlauf herausgegriffen. Das Material setzte sich in verschiedener Weise zusammen. Als wichtigste Grundlage für die ganze Bearbeitung diente das von Schimper an Bord der „Valdivia" geführte Tagebuch, in welches die Beobachtungen regelmäßig eingetragen und die verschiedenen Formen teils be- stimmt, teils unter Hinweis auf mehr oder minder charakteristische Skizzen mit Nummern be- zeichnet wurden. Dieses Journal mußte für die Angaben über Quantität der Fänge, besonders der Schließnetzfänge in verschiedenen Höhenstufen die einzige Grundlage meiner Angaben bleiben. Das von Schimper selbst in Fläschchen verschiedener Größe konservierte Pflanzen material war von sehr ungleichem Werte. Zum Teil hatte es durch Anwendung von Pikrinsäure-Kon- 1) A. F. W. Schimper, Pflanzengeographie auf physiologischer Grandlage, Jena i8q8, S. 839. 2) C. Chun, Die deutsche Tiefsee-Expedition 1898/99 etc. Zeitschr. der Gesellsch. für Erdkunde zu Berlin, 1899, Bd. XXXIV, Heft 2. servierungsflüssigkelten sehr stark gelitten. Die Korke waren angegriffen, schlössen nicht mehr dicht, und der Inhalt solcher nur zur Hälfte gefüllten Gläser war durch das Geschütteltwerden bei dem verschiedenen Hin- und Herreisen meist zertrümmert oder gänzlich ausgetrocknet. Andere Fänge, mit anderweitigen Flüssigkeiten behandelt, waren dagegen häufig recht brauchbar Durchweg gut erhalten zeigte sich das mir von Herrn Professor Chun überwiesene Material der Schließnetzfänge, von dem nur hie und da eine Stufe fehlte. Von größtem Werte erv' es sich endlich das von Herrn Dr. Apstein konservierte, für Auszählungen nach der HENSEN'schen Methode bestimmte Planktonmaterial, das schließlich für die Mehrzahl der Stationen die Haupt- o-rundlage meiner Untersuchungen bilden mußte und bei dem ich in einigen Fällen nur bedauerte, daß es allzusehr von der Oberfläche 5, 10, 15 m stammte, wo mir Material von 20 — 40 m oder von 40 — 60 m Heller gewesen wäre. Alles in allem glaube ich jedoch eine ziemliche Voll- ständigkeit in der Bearbeitung des mitgebrachten Phytoplanktonmaterials erreicht zu haben. Für die Untersuchung kam es darauf an, eine Methode ausfindig zu machen, die allseitige Drehung mindestens der kleineren Objekte im IVäparate gestattete, da ich mit der einseitigen Schalenbeobachtung mich keineswegs begnügen durfte. Folgendes Verfahren hat sich schließlich am besten bewährt. Das gesamte Material eines Fanges oder bei größerer Menge ein ent- spr(>chender Teil davon wird in ein flaches Glasschälchen gespült und mit häufig erneuertem, durch möglichst geringen Sublimatzusatz genügend antiseptisch gemachtem Wasser so lange be- handelt, bis die Flüssigkeit vollkommen klar bleibt. Gleiches Sublimatwasser bildet das Ein- schlußmedium für geringe mit einer Pipette aufgesogene Planktonmengen; das Deckglas wird durch einen schnell herumgelegten Rand von dickflüssiger — ebenfalls mit Sublimat antiseptisch gemachter — Glycerin-Gelatine luftdicht abgeschlossen. Auf die Anwendung eines Glycerin- Gelatineringes ward ich durch Frl. Dr. Gräfin von Linden hingewiesen, nachdem alle möglichen sonstigen Mittel ohne Erfolg versucht waren. Ist die Flüssigkeitsmenge unter dem Deckglase richtig abgemessen, so bleibt ein genügender Spielraum, um auch größeren Cosciiiodisciis etc.-Zellen eine Drehung zu gestatten, wenn man mit einer Nadel auf verschiedene Stellen des Deckgläschens einen gelinden Druck ausübt. Der Gelatinering ist elastisch genug, entsprechend nachzugeben. Nach mehrtägigem Liegen verdunstet freilich stets eine geringe Menge \'on Wasser, so daß der zur Verfügung stehende Spielraum eingeengt wird. Durch völligen Ab- schluß des Präparates mit Canadabalsam kann man dem weiteren \'crdunsten vorbeugen. Von dem Ausglühen der Schalen für die Darstellung der feineren Zeichnung habi' ich also ganz Abstand genommen und glaube, auf den Tafeln den Beweis geliefert zu haben, daß man auch ohne dies gut auskommen kann. Sollte hie und da das genannte Verfahren nicht ge- nügen , so muß man sich durch Einlegen der getrockneten Schalen in Styrax helfen, wie es z. B. bei den Solenoideen verschiedentlich geschah. Die mir vom Reichsamte des Innern auf Antrag des Herrn Prof. Chun bewilligte Assistentenstelle ward von Frl. L. Zenneck eingenommen, deren Arbeit hauptsächlich darin be- stand, nach meinen Skizzen und dem mikroskopischen Präparate unter meiner Aufsicht die ver- schiedenen Formen zu zeichnen. Ohne diese wesentliche Unterstützung, für die ich dem Reichsamte des Inneren zu großem Dank verpflichtet bin, wäre es mir nicht möglich gewesen, die Arbeit in dieser Form zu leisten. Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 189Q. r Zu besonderem Danke bin ich Herrn Professor Dr. Carl Chun verbunden, der allen meinen ^^'ünschen auf das bereitwilligste entgegenkam und sie auf geeignete Weise an den maßgebenden Stellen zu vertreten wußte. — Eine große Hilfe war es, daß Herr Geheimrat Dr. J. Reinke mir auf meine Bitte die kostbare Sammlung von Schalenpräparaten des Kieler Botanischen Institutes zum Vergleiche zur Verfügung stellte. Wertvolle und schwer zu be- schaffende Litteratur verdanke ich der bekannten Liebenswürdigkeit des Herrn Dr. O. Müller, der sie mir mit großer Selbstlosigkeit für so lange Zeit zur Benutzung überließ. Die Be- stimmung einiger treibender Algenfragmente übernahm freundlichst Herr Major Th. Reinbold. Allen Genannten möchte ich hier nochmals meinen ebenso verbindlichen wie herzlichen Dank aussprechen, besonders auch Frl. Zenneck für ihr mühsames und gewissenhaftes Arbeiten. Die Arbeit ist im hiesigen Botanischen Institute der Universität entstanden. Dem Direktor des Institutes, Herrn Geheimrat E. Strasburger, bin ich für die Erlaubnis, eines der besten Mikro- skope des Institutes zu benutzen, und für das freundliche Entgegenkommen in der Ueberlassung eines Arbeitsplatzes an Frl. Zenneck besonderen herzlichen Dank schuldig. In der Anordnung stelle ich den allgemeinen Teil voran. Er findet seine Belege teils im systematischen Teile, der die Beschreibung der meisten der erwähnten Formen bringt, teils in dem statistischen Nachweise aller an den einzelnen Stationen von Schlmper und von mir beob- achteten Formen. I. Allgemeiner Teil. Da.s antarktische Ph^'toplankton. Der vorliegende Teil der Phytoplankton-Bearbeitung erstreckt sich auf den Reiseabschnitt von Kapstadt über die Bouvet-Insel bis zu den Kerguelen, umfaßt also die Fahrt durch das antarktische Meer. Um genauer festzustellen, inwieweit die biologischen Befunde mit den oceanographischen parallel laufen, mag hier folgende Stelle aus Band I der Wissenschaftlichen Ergebnisse') wieder- holt werden: „Ueber die geographische Position, an der die „Valdivia" rein antarktisches Wasser erreichte, ist nur innerhalb enger Grenzen ein Zweifel möglich. Aus dem Mischgebiet waren wir unter 45*^ S. Br. heraus; dort fiel auch der Salzgehalt zum ersten Male auf 34 7» und weniger, somit auf den Betrag, der für die ganze Eismeerfahrt im Mittel gilt (33,6 — 33,8 7oo) • • • • Wir können daher sagen, daß, da zugleich die Wasserwärme ziemlich gleichmäßig, aber stark sank, unter mindestens 50*^^' S. Br. am 22. November mit 2,5", wenn nicht schon unter 47" S. Br. am 20. November mit 5,5" rein polares Wasser unter den Längen der Bouvet-Gegend vorhanden war. Im Osten, bei der Fahrt nordwärts nach Kerguelen, war die Grenze deutlicher markiert, sie wurde am 31. Dezember frühmorgens unter 46'' S. Br. überschritten, als die Temperatur innerhalb 8 Stunden von 4,5'' auf 9,4*^ und der Salzgehalt von 33,7 7oo auf 34,3 7uo stieg." Während nun diese letztere Grenzangabe mit den Planktonbefunden und Schimper's Tage- buch genau übereinstimmt, findet sich hier der Wechsel beim Eintritt in die Antarktis bereits 1) G. Schott, Oceanographie, I. g G. Karsten, unter Station 119, am 1 7. November nachmittags eingetragen und durch die Plankton- befunde auch bestätigt. Bei der von Schott*) anschauhch geschilderten starken „Zersplitterung" des warmen schnellfließenden Agulhasstromes in der kalten Benguelaströmung, wie sie in den überaus schnell aufeinander folgenden Schwankungen der Temperatur zum Ausdruck gelangt, bedarf di&se scheinbare Differenz nicht erst einer besonderen Erklärung, sie ist eben in dem Charakter des Mischwassercrebietes beQmndet. Zusammensetzung und horizontale Verbreitung des antarktischen Phytoplanktons. Nach der statistischen Aufnahme des Phytoplanktons auf den antarktischen Stationen der deutschen Tiefsee-Expedition (S. 33 ff.) ergiebt sich, daß in diesem Gebiete die Diatomeen fast allein als Produzenten organischen Materials in Betracht kommen. Die sonst — besonders auch im arktischen Norden — mit ihnen wetteifernden Peridineen scheiden fast völlig aus, ihre häufigste Art, Peiidiuium aiilairiicinn, entl:iehrt der Chromatophoren. In einzelnen Fängen verzeichnete nackte Gyninoditihiiii-Arter). mit Chromatophoren sind zu selten, um das Gesamtresultat beein- flussen zu können. Die einzige neben den Diatomeen wenigstens hie und da nicht völlig in den Hintergrund tretende autotrophe Form ist P/iacocysfis aiilarciica, eine Flagellate, oder doch nach dem bisher vorliegenden Material wahrscheinlich hier einzureihen. Die in Schimper's Beobachtungen im Tagebuch wie in den Berichten") an das Reichsamt des Innern hervorgehobene Massenhaftigkeit des antarktischen Phytoplanktons wird vor allem durch Cliaetoceras criopJiihini und die mit dieser Species vergesellschafteten weiteren Arten der Gattung, besonders Chaetoceias Janisclnaini)ii, C/iaefoceras iiegkchini, Chadoceras Schimpcriamcm, Chaetoceras cruciatuin und Chaetoceras Castracanel, bedingt, zu denen in einzelnen Fällen sich Chaetoccras atlanticum gesellt. Neben den Chaetoceras- Arten ist Tha/ossloil/rix antaniica zu nennen, der sich die ähnlich geformte verwandte Synedra spatlnilafa anreiht; zwei Formen, mit sehr widerstandsfähigen, in der Apikaiachse außerordenthch lang ausgezogenen Schalen. Kaum minder verbreitet sind die R/ilzoso/enia-ArX.Gn. Die häufigste ist unzweifelhaft die auch im Atlantischen Ocean weit verbreitete Art Rliizosolcnia soiiispiiia; daneben als eine für die Antarktis besonders charakteristische Art, die nicht ganz so häufig zu findende Rliizosnienia ineniiis. Neben beiden ist Rliizosolcnia alata und meist in ein wenig abweichender Form Rh. stylifoniiis im Gebiete überall verbreitet. Als charakteristisch, aber niemals in größeren Mengen auftretend finden sich Rhizosolenia Rhonihts, Rh. totfcdo. simplex und Chiinii. Ebenso zählen die mächtigen Zellen und Zellreihen von Dactyliosolen lacvis zu den typisch antarktischen Diatomeen, während Dactylio- solen aiifarctictis auch im Atlantischen Ocean auftritt; die Ilauptverbreitung scheint aber auch für diese Art in den antarktischen Regionen zu liegen. Ueberall vorhanden, aber der geringen Zellgröße wegen niemals dominierend zeigt sich Fragilaria antarctica, deren Schalen vermöge ihrer außergewöhnlichen Widerstandsfiihigkeit in allen Grundproben vorherrschen. An einer Station nur, dort aber in sonst wohl nirgends erreichtem Grade dominierend erwies sich Corc//nvii l'a/diviac, das, meist der Schwesterart Corc/hivv iiio/iic ähnlich, eine mehr i) 1. c. s. 131. 2) C. Chun, Reiseberichte etc., 1. c, 1899, S. 45. Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. -^ bescheidene Rolle spielt. Wenn es hier vollkommen berechtigt ist, von einem „Core//i/vii-F\ar\kton" zu sprechen, so war verhältnismäßig seltener ein so starkes Ueberwiegen einer Gattung über die /' anderen zu finden, daß mit gleichem Rechte von einem Chaetoceras-, Rhizosolenia- oder ' 'S)'>i die größte Differenz innerhalb der Antarktis an der Meeresoberfläche beträgt 0,99 ^/^q (wenn die erste Beobachtung am 20. November mitgerechnet wird, sogar 1,04 %q)% Die Dichte steigt in den beispielsweise angeführten Temperaturreihen um 48 resp. um 7g von o — 300 m, dagegen beträgt die größte Differenz innerhalb der Antarktis an der Meeresoberfläche gar 90. Endlich ist die Temperaturdifferenz der Tabellen 2" und 2,7 an der Oberfläche dagegen, selbst bei Ausschluß der Kerguelen, 4,2'^'. Die völlige Gleichmäßigkeit des Oberflächenplanktons trotz dieser Differenzen widerlegt die Annahme, daß Temperatur-, Dichte- oder Salzgehaltschwankungen für die Verschiedenheit von Oberflächen- und Tiefen- phytoplankton die Verantwortung tragen möchten. Vor allem aber ist durch Schlmper an Bord der Nachweis experimentell geführt, daß thatsächlich das Licht im wesentlichen für die Veränderungen des Planktons in den verschiedenen Schichten verantwortlich zu machen ist. Dazu sei vorausgeschickt, daß die Algen und si^eciell die Diatomeen in der Anordnung ihrer Chromatophoren einen sehr empfindlichen Apparat für i) Cf. G. Schott, Oceanographie, 1. c, Temperaturkurven, Taf. XVIII, woraus diese kleine Tabelle für die Stationen 135 und 137 No. 34 und Station 152 := No. 35 entnommen ist. Teraperaturreihe 34 Temperaturreihe 35 Tiefe Temperatur Dichte Salzgehalt °/oo Tiefe Temperatur Dichte Salzgehalt "/„„ m - 1,5 2727 33.81 m — 1,0 2722 33-77 25 .- — 1,6 20 „ - 1,2 2721 33.74 50 „ 75 " 100 „ — 1.5 — 1.3 — 1.5 50 „ 80 „ 100 „ — 1,4 — 1.7 — 1,1 2725 2744 2760 33.80 34.03 34.28 125 „ 150 .. 175 ■• — 0,6 — 0.5 -1- 0,2 120 „ 150 ., 300 „ 0.3 -1- 0,8 + 1.7 2763 2756 2765 34.35 34-35 34.56 200 „ + 0,5 300 „ ^ 2775 34.58 2) G. Schott, Oceanographie, 1. c. S. 202, 203. 15 jA G. Karsten, die Beurteilung ihres Wohlliefindens besitzen '). In normal vegetierenden Zellen, denen ihre Lebensverhältnisse zusagen, sind die Chromatophoren wandständig rings gleichmäßig verteilt, sie sind „peristroph" oder befinden sich in Peristrophe. Bei zu intensiver Beleuchtung da- gegen oder unter sonst ungeeigneten Verhältnissen geht eine Umordnung der Chromatophoren vor sich. Sie sammeln sich dicht um den Kern an, und wenn dieser Zustand zu lange anhält, geht die Zelle zu Grunde, und die Desorganition des Plasmakörpers beginnt. Die Ansammlung der Chromatophoren um den Zellkern hat man als „S y s t r o p h e" bezeichnet, die Chromatophoren sind „s y s t r o p h". Die Versuche mögen hier nach Schimper's eigener Darstellung wiedergegeben sein : Beginn 1 7. Dezember. „Die Versuche mußten wegen der stürmischen Witterung und der häufigen Schneefälle sehr primitiv bleiben. Drei Gläser mit Plankton wurden (i) in volles Licht, (2) in Halbdunkel, (3) i'i gänzliche Dunkelheit gestellt. Das Plankton stammte von einem oberflächlichen Fange, der um 9 Uhr bei etwa 15 m und o'^ ausgeführt ward. Rliizosolenia zeigte zum Teil nur eine partielle, zum Teil eine starke Systrophe, doch war sie überall sehr wohl ausgeprägt. Cliaetoceras war mehr normal, Coschiodiscus, Astcroiiiphalus und Tlialassiosira ausgeprägt systroph. Nach 2\ Uhr wurde zum ersten Male untersucht. Das Wasser des im vollen Licht be- findlichen Glases (i), das mit einer Glasscheibe des starken Schneefalles wegen bedeckt worden war, enthielt sehr zahlreiche Luftblasen, und die Diatomeen befanden sich meist schwebend. Nähere Untersuchung ergab, daß Rliizosolenia, Coscinodiscus, Asteronipliahis, Corctiuvn allgemein stark systroph waren, ebenso Cliaetoceras, doch minder ausgeprägt. Im Halbdunkel (Glas 2) zeigten sich nur wenige und kleine Gasbkisen. Da waren Corefliron und Coscinodiscus durchweg, Rliizosolenia zum größten Teil ausgezeichnet peristroph. Cliaetoceras zeigte eine mäßige Zunahme der reinen Peristrophe, Astcroinpliahis war systroph geblieben. In der Dunkelheit (3) fehlten die Gasl^lasen gänzlich. Die Diatomeen waren auf den Boden des Gefäßes gefallen. Cliaetoceras hatte meist kontrahiertes Plasma, Rliizosolenia und Asteroinplialus waren teils systroph, teils peristroph, Coretliron und Coscinodiscns ausgezeichnet peristroph geworden. Am ig, Dezember (9 — 10 Uhr vormittags) war das beleuchtete Glas (i) von Schnee- flocken und Wassertröpfchen überzogen, wodurch das Licht abgeschwächt wurde. Die Diatomeen waren auf den Boden gefallen. Cliaetoceras und Rliizosolenia schienen gesund, weniger s}^stroph bis ganz peristroph. Im Halbdunkel (2) waren sämtliche Formen ausgezeichnet peristroph mit Ausnahme von Actinocyclus. In der Dunkelheit (3) waren Rliizosolenia, Cliaetoceras desorganisiert, Tlialassiotlirix besaß rundliche Chromatophoren, die häufig zusammengerückt waren, wie in Exemplaren aus großer Tiefe. Coscinodiscus und Asteroinplialus noch peristroph, aber verblaßt, Actinocyclus anscheinend normal, aber mit vielen Oeltröpfchen. Nitzscliia seriata und Fra/n7c'ra-Ze\len mit völlig normalem Zellinhalt, speciell intakten Chromatophoren, und ebenso die in Tiefen von 1200 m lebend angetroffenen wohlerhaltenen Pyrocys//s-Zellen stellen meiner Anschauung nach Dauer- sporen dar, welche derart ausgerüstet sind, daß sie in tieferen Schichten schwebend eine Ruhe- periode durchmachen. Wir haben durch Schmitz') und Gran^) Einsicht in einen Häutungs- prozeß der wachsenden //a/os/>//acra-Zellen erhalten ; er stellt sich nach Schmu z vor der Zoosporen- bildung ein. Leider ist ja der vollständige Entwickelungskreis der Art uns immer noch unbekannt. Doch deutet alles darauf hin, daß auf irgend eine Weise aus den Zoosporen (die eventuell ja auch Gameten sein könnten), kleinere T/a/ö^/Z/atv^-Exemplare hervorgehen, wie sie gerade in den polaren Gebieten besonders häufig angetroffen werden. Ob die in den besagten Schließnetzfängen er- beuteten Halosphären einer kleineren Form angehört haben, ist den bisherigen Mitteilungen noch nicht zu entnehmen. Sie dürften aber mit einer derben und widerstandsfähigen Membran um- kleidet und für Ueberstehen der Ruheperiode mit Reservestoffen gefüllt gewesen sein. Nach Ablauf der Ruheperiode erfährt dann die aufsteigende Zelle durch einmaliges oder wiederholtes Abwerfen der Membran eine größere Ausdehnung, wie ja die gleichzeitig lebenden Individuen in ihren Größenmaßen sehr verschieden sind^). Es hindert nichts an der Annahme, daß zur Zeit der polaren Winterruhe die schwebenden Dauersporen der oceanischen Formen durchweg in größeren Tiefen sich aufhalten. Die vorher angeführten Verdunkelungsversuche dürfen nicht als Einwendung gegen eine solche Annahme ins Feld geführt werden, denn jede Pflanze hat die Fähigkeit, ihren Ruhezuständen eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Schädigungen aller Art zu verleihen, als sie den in voller Vege- tationsthätigkeit befindlichen zukommt. Man darf ja nur daran denken, daß sogar hoch ent- wickelte Samen, wie diejenigen von Gymnospermen {Pinus) oder gar Angiospermen [Acci) mit vollem Chlorophyllgehalt in den Kot}'ledonen ihre Ruheperiode durchmachen, während eine längere Verdunkelung der wachsenden Iveimlinge sofortiges Etiolieren zur Folge haben müßte. Daß solche Dauerorgane von Landpflanzen wie auch von Süßwasseralgen mit sehr derber cuticularisierter Membran oder vielschichtigen Schalen bei Samen ausgerüstet werden, vermag die Anschauung für die ganz anderen Lebensbedingungen angepaßten marinen Planktonalgen nicht zu widerlegen. Man denke nur an die bereits bekannten Dauerspüren von RJiizosolenia scDiispina- lichata, Eucaiiipia halaustium, Coirf/iroii incrme, und nehme sie in einem Zustande, wo sie ihre Teilungen bereits eingestellt hätten. i) F. Schmitz, Halosphaera, 1. c. S. 74. 2) H. H. GRjVN, Plankton norw. Nordnieer, 1. c. S. 12. 3) F. Schmitz, 1. c. S. 68. 31 32 G. Karsten, Bei Annahme dieser in späteren Expeditionen ja einer experimentellen Entscheidung föhigen Hypothese, daß die zum Teil noch unbekannten Dauerzustände der oceanischen Planktonformen während der Ruhezeit in sehr tiefen Regionen schwimmen und erst mit Herannahen ihrer Vegetationszeit nach U eber- stehen der Winter- (resp. Som mer-)ruhe in höhere, für die Assimilationsarbeit geeignete Wasser schichten emporsteigen, wird zugleich eine Erscheinung verständ- lich, auf die Gran ') mit Recht hinweist. „Während die neritischen Diatomeen schon im März aufblühen, finden wir im offenen Ocean erst Mitte Mai eine lebhafte W\icherung der Dia- tomeen. ... Es ist nicht ganz leicht zu verstehen, warum die Entwickelung im Ocean soviel langsamer vorgeht als an den Küsten." Wenn aber die Dauersporen der oceanischen Arten erst aus Tiefen von looo — 2000 m emportauchen müssen, so ist eine solche Verzögerung durch den Zeitaufwand, bis sich aus den vielleicht nur in geringerer Zahl erhaltenen Dauersporen „eine lebhafte Wucherung" gebildet hat, leicht zu erklären. Sollte jedoch schließlich gefragt werden, zu welchem Zwecke denn wohl eine so große Tiefe von den Dauerzellen — die natürlich von den vegetativen Zellen gar nicht jedesmal er- heblich in der Form abzuweichen brauchen — eingenommen werde, so muß ich offen sagen, daß ich mir keinen wesentlichen Nutzen davon vorstellen kann. Doch glaube ich, daß es einfach eine Notwendigkeit sein wird. Stellen wir uns den Schwebevorgang als überaus langsam ver- laufenden Sinkprozeß vor, wie vorhin ausgeführt ist, so wird mit Naturnotwendigkeit nach Ein- stellung der Assimilationsarbeit und Aufhören des damit verbundenen lebhafteren Stoffwechsels ein stets tieferes Hinabsinken der Dauerzellen die Folge sein, wie ja auch die Dauersporen der neritischen Formen mit Einstellung ihrer Vegetation zu Boden sinken. Während diese aber in den flacheren Küstenmeeren wirklich auf dem Grunde Ruhe finden, unterscheiden sich die oceanischen Formen dadurch, daß ihnen im allgemeinen nicht die Zeit bleiben wird, den sehr viel tiefer liegenden Meeresgrund zu erreichen. Denn sie müssen natürlich ihre schwebenden Dauersporen mit einer der Jahresperiode, d. h. einer dem Wechsel der Jahreszeiten an ihrem Wohnort entsprechenden Periodicität ausstatten, welche die Zellen veranlaßt, rechtzeitig wieder in Schichten emporzusteigen, deren Durchleuchtung dem Lichtbedürfnis der Vegetationszellen genügt, ganz wie die am Boden ruhenden Dauersporen der neritischen Arten eine gleiche Periodicität besitzen. Sollten, \\\e es in Grenz- gebieten zweier Meeresströmungen bisweilen der Fall ist, sich derartige Unterschiede der Wasser- dichte^) in den übereinander lagernden Schichten ergeben, daß die zu Boden fallenden organischen Reste eine erhebliche Hinderung ihres Falles erfahren, so werden solche Schichten auch den Dauersporen einen längeren Aufenthalt erlauben. Da nun ein großer Teil der aufgespeicherten Reservestoffe während der Ruhezeit veratmet sein muß, kommt dem nach deren Ablauf wieder aufsteigenden Organismus seine die Bewegung begünstigende Gewichtserleichterung zu statten, die eine Beschleunigung des Emporsteigens ermöghcht. Die erste Anregung zu einem nach dauerndem Hinabsinken wieder beginnenden Aufsteigen kann aber nur vom lebenden Protoplasma der Dauerspore ausgehen und ist bedingt durch den ihm innewohnenden periodischen W echsel, der genau so z. B. auch i) Gran, Plankton des norw. Nordmeeres, 1. c. S. ii6. 2) J. HjORT, Die erste Nordmeerfahrt des norwegischen Fischereidampfers „Michael Sars". Petermann's Geogr. Mitt., 1901, Heft 4, Separ. S. 19. — H. H. Gkan, Plankton des norw. Nordmeeres, 1. c. S. 122. Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8g8 — 1899. 33 unsere einheimischen Laubbäume veranlaßt, sich zu bestimmter Zeit zu entlauben und erst nach einiger Zeit wieder zu belauben, auch wenn sie in ein Klima versetzt wurden, das dauernde Vegetation gestattet. Sonstige für die Regulierung der Schwebhöhe in Betracht kommende Faktoren sind ja v'orher (S. 1 7) bereits ausführlicher besprochen worden. Ziehen wir jetzt das Resultat dieser Erörterungen über die Beziehungen des arktischen und antarktischen Planktons, so ergiebt sich: daß einer großen Anzahl gemeinsamer Arten Strömungen der Meeresoberfläche eine Verbindung gestatten, da die Formen an verschiedenartige Temperaturen sich anzupassen befähigt sind; daß den wenigen übrig bleibenden, anscheinend wirklich bipolaren Arten immerhin in der Ausbildung von D a u e r s p o r e n eine Möglichkeit bleibt, mit Hilfe von T i e f e n s t r ö m u n g e n innerhalb der K a 1 1 w a s s e r m a s s e n , die unter den flachen warmen M eer Wasserbecken als Verbindungsbrücken erhalten sind, den Weg zwischen den kalten Polarmeeren in dieser oder jener Richtung zu- rück z u 1 e "■ e n. Statistische Aufnahme des Materials Station 115 — 161, Kapstadt — Kerguelen. Alle von Schimper bereits in seinem Tagebuch genannten Formen — deren Bestimmung, soweit möglich, nach der Untersuchung berichtigt ist — sind mit * bezeichnet. Der Zusatz „Systrophe" ist im allgemeinen Teile erklärt (S. 16). „Lebend" und „Tot" soll natürlich nur heißen, daß, nach dem Zustande des Plasmakörpers zu schließen, die betreffende Zelle am betreffenden Orte lebend oder bereits abgestorben vorlag. Daß unter einer Menge lebender Zellen einer Art immerhin einige abgestorbene sein mögen, ist damit nicht in Abrede gestellt; aber nur, wenn die Mengenverhältnisse es erforderlich erscheinen ließen, ist dieser Um- stand durch Eintragung in beide Kategorien berücksichtigt worden. 14. Nov. Station 115, 36'^ 23',4 S. Br., 17" 38',! O. L. Oberflächenplankton 30 — o m. Phytoplankton spärlich. Lebend : Tot: 1 Cosc///i)t//sc//s dccrescens Grun. I Siepliaiinphvxis tiinis. (S\Strophe.) I Pyrocyslis spec. [Luiuda ähnlich). (Systrophe.) Ccratium tiipos mehrfach (etwa Ostseetypus). „ „ var. macroceras forma armata mehrfach. Xanthotrichum conlortmn, mehrere Bündel und einzelne Fäden. Platihtoiiiella So/ mehrfach. Triceratium spec. 2 . Pendinium diver sens l . *Nach Schimper's Tagebuch 115: „Pflanzenleben nicht reichlich, vorherrschend sehr dünne RJiizosolcnia, eine breite Form vereinzelt. CJiaetoccras ziemlich viel, Syncdra spärlicher. Planktoiiiclla Sol vereinzelt. 33 Deutsche Tiefsee-Espedition Bd. II. 2. Teil. 34 Oscillaria gelb (cf. oben Xaiitlioliiclniiii\ in Bündeln, hin und wieder. Ccratmvi fusits hie und da. \'ereinzelt Ccra/iian tripos var. macrocrras forma aniiata.'' 15. Nov. Station 117, 37'' 31 ',2 S. Br., 17« i',6 O. L. Oberflächenplankton 30 — o m. Phyloplankton sehr spärlich. Lebend : Tot : Plniikloiiiella So/ l . 1 XanthotricliKvi coiitortum Wille vielfach. Lebend : 200 — o m quant. Tot: Vorherrschend: Planktoniella Sol. Daneben: Chnetoceras didymum Ehr. vereinzelte Stücke. [Cliaeloceias spec. mit verzweigten Bonsten, i Bruchstück.) Bacteriastnim .spec. (l Exemplar nur l Zelle!). Coscinodisats decrescens Grun. Ceratium tripos forma dilatata „ limuhis. „ candelabrum. „ furca. Dinophysis homitncidits. Peridininm elegans Cl. var. Alle Peridineen stets in vereinzelten E.xemplaren. Xantholrichiim 2 Bündel mit geschädigten Fäden, Zellen zum Teil leer. Rhizosoleiüa toipcdo häufig. Peridinium divergens. 17. Nov. Station 118, 40*^ 3i',o S. Br., 15^' 6',5 O. L. Oberflächenplankton o m. Phyloplankton spärlich. Lebend : Tot : Coscinodiscns lineatiis i. Ceratium /usus. „ Ixiiida. „ tripos var. mncrocetns forma armata. Xantlwtrichinii contortiim Wille. * N a c h Schimper's Tagebuch 118: „Phyloplankton ziemlich zahlreich, vorherrschend winzige Diatomeen des Navicuia-Ty\i\is, hie und da Halospliacra (sehr groß), Ceratituti tripos, hmula, ßisus. Rliizosolenia wenig, Syticdia ziemlich, Dinophysis Iioitinncubis hie und da. 17. Nov, Station 119, 41*^ 5',o S. Br., 14" 51 ',6 O. L. Oberflächenplankton 10 — o m. Phyloplankton nicht sehr reichlich. Lebend Vorherrschend: Rhizosolenia semispina. Daneben: Chaetoceras atlanliciim. „ boreale, Einzelindividuen. TMt: 34 Das Phytoplankton des Antarktischen jMeeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition Lebend : Tot : Rhizosolenia alata, vereinzelt. Synedra spec, cf. Taf. XVII, Fig. 13, i Individuum. Thalassiothrix antarctka. „ „ var. teiinis. Core/hron Valdiviae. „ Zygosporen. Nitzschia seriata var. Ceratium Iripos var. macroceras forma annata. „ Iittiida. „ fiisiis, vielfach. Dinophvds hotmmculiis. Viel Radioiarien 35 *Nach Schimper's Tagebuch 119: „Ganz abweichende Zusammensetzung des Planktons, indem jetzt reiches Diatomeenleben : namentlich ma.ssenhaft Rhizosolenien, Synedra, Tlialassiotlirix die winzigen Diatomeen in großen zusammenhängenden Haufen. Cliactocci-as weniger; .spärlich Ceratium fusjis, .sehr spärlich Cera/iiiin tripos. Halospliaem und Xajithofrie/mm nicht gesehen." Lebend : Vorherrschend: * Rhizosolenia semispina, großlumige Zellen Daneben: * Cliaetoceras atlantictim (Einzelindividuen). „ criopiiilum (Einzelindividuen). „ Janiscliianiim l . Rliizosoleiiia alata, sehr schmächtig. ^Tlialassiotlirix anlarctica (und var. tennis) Fragilaria antarctica l Kette. Corethron Valdiviae l . „ inerme l . Coscinodiscits subtil is 2. Asteromphaliis Roperianus \. *Nilzschia senata, var. vielfach. * Ceratium /usus. * „ iripos. Phaeocystis antarctica. 18. Nov. Station 120, 42° ly'j S. Br., 14'^ i',o O. L. Oberflächenplankton 30 — o m. Phytoplankton spärlich. Tot: Asteromphalus Roperianus l. Nach Schimper's Tagebuch 120. „Schließnetzfang 600 — 530 m (450 m)') Peiidinium divergens farblos 7. Podolampas farblos I. Rhizosolenia 2. Thalassiothrix 3. Coscinodiscus spec, leere Schalen 16. Ceratium /usus 2. „ hinula 2. Peridinium divergens 2." i) Die eingeklammerten Zahlen immer n.ach dem „Stationen- Verzeichnis", soweit sich Differenzen zu den Tagebuchnotizen ergeben. 35 3ha^ Bnichsttu'ke. * N a c h Schimper's Tagebuch 121: SchHeßnetzfang 500 — 400 m (350 m) Ceratium /usus i (ob lebend i Peridinium divergens farblos 2 Rhizosolejüa spec. l. T/wlassio/hrixSchsXe i. Coscinodiscus, leere Schalen 8. Naviculeen, leere Schalen i. 20. Nov. Station 122, 46" 2',i vS. Br., 11" 34',7 O. L. Oberflächenplankton o in. Phytoplankton fehlt gänzlich. Einige treibende Bruchstücke von EiifcrouiorpJia gefunden. 22. Nov. Station 123, 49° 7',5 S. Br., 8'' 4o',7 O. L. Oberflächenplankton 30 — o m. *Aus Schimper's Tagebuch. Lebend : Vorherrschend: * Corethron Valdiviae in Auxosporenbildung ; und Gameten- bildung begriffen. Zygoten und Keimlinge. Daneben: * Chaetoceras Jaiiiscliianum. „ neglectiim. * „ criophilum. „ atlanticum. „ Castracane)'. „ boreale, vereinzelt. „ radicidum, vereinzelt. * Rhizosolenia alata, häufig (auch in Mikrosporenbildung). „ curva. „ C/iunii. „ Shrubsolei. „ simplex. „ atitaixtica (vereinzelt, S\'strophe). „ Rhombus. „ bidens, Auxospore mit doppelspitziger Erst- lingsschale, häufiger. * Thalassiothrix antarctica. *Fragilaria antarctica. Dactyliosolen laevis. (Systrophe.) „ mediterraneus. Coscinodiscus subtilis, häufig. Navicula ditecta var. oceanica. Pleurosigina directum. *Nitzschia seriala (var.), häufig. „ pelagica. Phaeocvstis antarctica, wenig. Paramaecium ähnliches Infusor. Tot: Rhizosolenia tnmcata. „ alata. Corethron inerme. 36 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1 37 Station 123. Planktonnetz 200 m. Lebend : Tot: Vorh errs ch end : Corethron Valdiviae. Daneben: Alle Formen wie an der Oberfläche, zum Teil tot. Außerdem : Corethron tnerme, hier lebend. Fmgilaria antarctica forma Buiivel. Coscinodisciis minimus. Actinocyclus antarc/ictts l. Biddiilphia contorta. (Systrophe.) Peridinimii divergens. Hahsjiliaera viridis. Alle genannten Rhizosolenien, nur Rhizosolenia simplex vereinzelt lebend. Cosci?iodisais subti/is, häufig. Asleromphalus Roperiaiuis. „ spec, klein. Schließnetz 400 — 300 m (250 m). Nur leere Schalen von Coirf/iron, Coscinodiscen, Astero»iplialus, Spitzen von Rhizosolenien. * N a c h Schimper's Tagebuch: Lebend : Chaetoceras spec. 2. Rhizosolenia alata 2. Thalassiotlirix l . Fragilaria, 2 Ketten, 7 Einzelindividuen. Corethron 7, kränklich (d. h. in Mikrosporenbildung Coscinodisciis spec? 15, arm an Chromatophoren. Asteromphalus spec. i. Navicula directa var. oceanica, einige. Nitzschia setiata var. 4. Ceratiiim /usus I. „ furca 2. Phalacronia spec, Beginn der Desorganisation, i. Peiidiniian divergens farblos i. Peridiniiim spec. rosa i. Halosphaera viridis sehr klein l. Tot: Chaetoceras l . Rhizosolenia alata 4. Corethron 6. Coscinodisc/ts 8, jedoch zum Teil mit erhaltenen Chro- matophoren. Unbestimmbare Diatomeenfrae:mente 2. 23. Nov. Station 124, 50" 57',4 S. Bn, 7" ^g',^ O. L. Oberflächenplankton 5 — o m. Rhizosolenia alata { „ sen/ispina I Coscinodiscns oculoides. „ ^la Cialis. Tot: meist Bruchstücke. Lebend : Vorherrsch end: Rhizosolenia curva. Daneben: Chaetoceras densiim Cleve (i kurzes Stück Thalassiothri.x antarctica, vereinzelt. Fmgilaria antarctica, wenig. Corethron Valdiviae, kleine Zellen. Coscinodisciis snbtilis, häufig. 24. Nov. Station 125, 53*^ 3o',8 S. Bn, 6^ \\',o O. L. Oberflächenplankton o m. „* Vorherrschend: Tlialossio.^ira in Schleimmasse und ebenso, teilweise mit Thalassiosira vermischt, Pliaeocystis antarctica. Daneben: Chaetoceras spec. Nitzschia scriata \'i^x. i^^&vi\^, Thahtssioth rix antarctica (m€nr\ Pcndiniiiiii cf. divergens, mit weniger roten Tropfen am Rande, abgeplattet = Peridinittm ant- arcticuni ScHiMPER. Erstes Erscheinen der Art." 37 38 in starker Systrophe. Lebend : Vorherrschend: Thalassiosira aiitarctica Synedra spathulata Rliizosohnia semispina „ inennis „ styliformis Chaetoceras criophilum Daneben: Chaetoeeras /(iiiiscliiatiitm, Systrophe. Rhizosolenia semispina in Mikrosporenbildung. „ curva I. „ Chunii, Systrophe. Fragilaria antarctica, Systrophe. Synedra spathulata zu 4 Individuen ! (von Thalassiothrix durch Anschwellung der Mitte, mit charakteristischem Kern, und der Enden leicht unterscheidbar). Corethron Valdiviae, Systrophe. Navicula directa var. oceanica. Grüne Kugelalge in fester Membran, unbestimmbar. Phaeocystis antarctica. Enteromorpha spec. Tot; Fragilaria antarctica zum Teil. Dactyliosolen a?itarcticiis. Biddtilphia striata. Coscinodisctis ociiloides. Oberflächenplankton 30 — o m. Lebend : Vorherrschend: Chaetoceras criophilum in langen Ketten. (Bisweilen Systrophe.) Synedra spathulata. Phaeocystis antarctica. Daneben: Ciiaetoceras Ja?iischianum. „ neglectum. „ Castracanei. Thalassiothrix antarctica. Rhizosolenia semispina (zum Teil Sporenbildung). „ inermis. „ Chunii (lange Reihen). „ Shrubsolei. „ stylifonnis. Fragilaria antarctica (lange Ketten). Corethro7i Valdiviae. „ inenne (Systrophe; lange Zellreihen). Dactyliosolen antarcticus (Systrophe; lange Ketten bis zu 6 Zellen!). Melosira sphaerica (i Kette; Systrophe). Peridinium antarcticum, mehrfach. Tot: Rhizosolenia Rhombus. „ alata. Coscinodiscus Boiivet. „ oculoides. 25. Nov. Station 127, 54'' 29',3 S. Br., ß*' 43',o O. L. Tot: Lebend : * Thalassiosira antarctica zum Teil neue größere Generation derselben Form. * Phaeocystis antarctica. * Thalassiothrix antarctica. *Nitzschia seriata var. * Rhizosolenia styliformis. * „ semispina. * „ inermis. *Peridinium (wenig). 38 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition t8 39 Oberfläche o m. RMzosolenia Rhombus. Dactyliosolen mediterraneus. Moelleria atitarctica. Coscinodiscus radiatus l. „ oculoides I . Bouvet in Reihen ! Vorherrschend: Chaetoceras criophibim. „ Janiscliianum. Rhizosolenia semispina. Thalassiosira antarctica in Schleim. Daneben: Chaetoceras neglectum. Rhizosolenia inermis. „ alata. „ Valdiviae (styliformis). „ Chimii. „ Shrubsolei. „ semispina in Mikrosporenbildung. Synedra spathulata. Fragilaiia antarctica. Corethron Valdiviae. „ inenne (Systrophe). Biddulphia striata (Systrophe). Dactyliosolen antarcticus (Systrophe). Thalassiosira antarctica (Auxosporengeneration). Phaeocystis aiitaictica. Enteromorpha btdbosa (Suhr.) Kg., nach gütiger Bestiinmung des Herrn Major a. D. Th. Reinbold; nach ihm bekannt von: Chile, Falklands-Inseln, Kap der guten Hoffnung, Tas- manien, Chatham-Inseln. Fragment eines Gramineenblattes, Epidermis und Gefäßbündcl. Oberflächenplankton 20 — o m. Lebend : Vorherrschend: Coscinodiscus lineatiis. Thalassiosira antarctica (Systrophe) mit Phaeocystis ant- arctica in Schleimmassen zwischen Chaetoceras criophilum, Synedra spathidata, Rhizosolenia semispina, Rhizosolenia styliformis. Daneben: Chaetoceras Jariischiatium. „ neglectum. „ cruciatiim. „ atlanticum (einzeln). Rhizosolenia semispi?ia in Vorbereitung der Sporenbildung. „ inermis (wenig). Fragilaria antarctica. „ linearis Castr. Corethron Valdiviae. „ inerme (Systrophe). Navicula directa var. oceanica. Niizschia seriata var. „ Closterium (einzeln). Tot: Lebend : Oberflächenplankton 30 — o m. Tot: Vorherrschend: Chaetoceras criophilum. Thalassiosira antarctica. Phaeocystis antarctica. Daneben: Chaetoceras Ja?iischiatium. Rhizosolenia semispina. 39 40 G. Karsten, Lebend ; Rhizosole7iin styliforniis. „ inermis. „ CliHiiii in langen vielzelligen Reihen. Synedra spathulata. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. „ inerme (Systrophe), lange vielzellige Reihen. Dactvliosoleti antarcticiis (Systrophe). Tlialassiosira (Auxosporengeneration). Coscinodiscus Bouret (Systrophe). Peridininm antarcticum. I grüne Kugelalge in fester Hülle (unbestimmbar). Tot: Planktonnetz 200 m. Lebend : Tot: in INIikrosporenbilduno Vorherrschend: Tlialassiosira antarctica und Phaeocystis antarctica in Schleim, aber nicht mehr so dickklumpig und mit normalem Plasmakörper. Rhizosoletiia semispina, Synedra spathu- lata, Corethron i?ierme in lebhafter Teilung. Daneben : Chaetoceras criophilum. „ tieglectiim. „ Janischiannni. „ co7ivolutiim Ca STR. „ cruciatum. Rhizosolenia Chunii, in langen Reihen. ,, Shrubsolei. „ inermis. „ Rhombus. ,, bidens. „ semispina. „ seniispiiia „ Rhotnbus Fragilaria antarctica zum Teil. „ linearis, 2 lebend in toter Kette ; zum Teil. „ antarctica forma Bouvet. Corethron Valdiviae zum Teil. Biddulphia striata. 12 Coscinodiscus Bouvet in Reihen von bis 2 — 4 Zellen. I „ tiimidm (auffallend zart, event. anguste- lineatus ?), i tot, 2 Systrophe. I „ he.xagonalis var. minor, 2 tot. 1 Coscinodiscus Valdiviae. 2 „ indistinctus. 4 „ non scriptum. Tlialassiosira (Au.xosporengeneration). Asteromphalus Roperianus 2. „ Hookeri i . Actinocyclus similis 2. „ Valdiviae. Melosira sphaerica i Kette. Moelleria antarctica (Systrophe). Navicula directa var. oceanica. Nitzschia setiata var. „ Closterium. I Fragilaria antarctica zum Teil. „ linearis zum Teil. Corethron Valdiviae zum Teil. Coscinodiscus grandiiieus 4. „ oculoides 2. Nitzschia pelagica i. (Plasmainhalt desorganisiert.^ 26. Nov. Station 128, 54*^ 2g',8 S. Br., 3*^ ^,o',^ O. L. Nur ein fertiges Präparat mit Planktoniella Sol, Ceratiuin tripos var. neglecta. Beide anscheinend tot. 40 Das Phytoplanklon des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 41 27. Nov. Station 129, 53*^ 49',3 S. Bn, 3" 57',o O. L. o m. Lebend : ,*Rhizosoletüa stvliformis, Thalassiothrix , Thalassiosira, Cos- ciiiodiscus, Fragilaria aniarctica, Peridiniiim etc. Coscitio- disais vielfach in Teilung. Eine Zunahme der Coscino- discen in der Tiefe erscheint zweifelhaft." Vorherrschend: Thalassiosira antarctica in Schleim zwischen schmalen Zellen von Rhizosolenia semispina, inermis, alata. Thalassiothrix antarctica und Synedra spathulata. Daneben: Chaetoceras criophilum. „ Janischianum. Rhizosolenia Rhombus (Systrophe). Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae, wenig. Ectocarpits spec. Tot: Coscinodisciis Bouvet. Vorherrschend: Phaeocystis antarctica. [Ohne Thalassiosira. Rhizosolenia semispina. „ inermis. „ alata. Daneben: Chaetoceras neglectum. „ cruciatitm. Rhizosolenia stvliformis. Thalassiothrix antarctica. „ longissima 3. Synedra spathulata. Corethron Valdiviae (Systrophe). „ inerme (zum Teil tot). Fragilaria antarctica (zum Teil tot). Nitzschia seriata var., viel. Coscinodisciis subtilis 8. Chaetoceras criophilum, wenig, einzelne Zellen noch lebend. Chaetoceras Janischianum zum Teil noch lebend. Pleurosigma giganteum 3. 28. Nov. Station 131, 54*^ 28',; S. Br., 3"^ 30' O. L. Oberfläche 5 — o m. Tot: Lebend : Vorherrschend: Tlialassiothri.K antarctica (Systrophe). Synedra spathulata (Systrophe). Corethron inerme in langen Ketten bis 10 Zellen (Systrophe). Chaetoceras criophilum. Daneben: Rhizosolenia Rhombus (Systrophe). „ styliformis (Systrophe). Enteromorpha bulbosa (SuHR.) Kg. (cf. Station 127, S. 39). Desmarestia chordalis HooK. et Harv., bisher nur von den Kerguelen bekannt; nach freundlicher Mitteilung des Herrn Major Th. Reinbold. Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2. Teil. Rhizosolenia semispina. „ inermis. „ Valdiviae (typisch). „ alata. Alle Rhizosolenien tot oder doch schwer geschädigt. Daneben: Chaetoceras Janischianum. „ neglectum. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. Thalassiosira antarctica. 41 42 „Bouvet-Insel." Oberfläche. Lebend : Tot: Vorherrschend: Rliizosülenia semispina. „ slyliformis. „ alatn. Chaetoceras criophilum. Thalassiosira antarclka, in Schleim. Thalassiothrix antaictica. Daneben : Chaetoceras neglectiim. „ Janisch iaimm. y, radiculum. „ cruciatum. Rhizosolenia inennis. „ Rhombus, in Ketten. „ Valdiviae (Uebergangsformen zu styliformis). „ Auxospore {semispina ?). Synedra spathulata. Corethron Valdiviae. „ inerme (Systrophe). Fragilaria anlarctica. „ „ forma Bouvet. Coscinodiscus oculoides. Asleromphnlns Hookeri. 29. Nov. Station 132, s^'' 2o',5 S. Br., 5'^ 1 5',8 O. L. Oberflächen plankton 30 — o m. Lebend : *Sehr reichliches Phytoplankton. Hauptformen: * Chaetoceras criophilum. Synedra spathulata. * Rhizosolenia semispina. „ itiermis. * Thalassiosira antarctica, in Schleim. *Gelbe einzellige Alge in Schleim = Phaeocystis antarctica \ Ferner: Chaetoceras Janischianum. „ 7ieglectum. „ Schimperianum. Rhizosolenia alata. „ Rhomdus. „ Chunii. * Thalassiothrix antarctica. *Fragilaria antarctica. * Corethron Valdiviae. * „ inerme. Dactyliosolen antarctictis. Coscinodiscus siihtilis. „ g?'acilis. Asteromphalus Hookeri. *Nitzschia seriata var. „ (Uosterium. Tot: Coscinodiscus oculoides. Asteromphalus Ropcrianus. Lebend : .Schließnetzfang 200 — 100 m (50 m). Hauptformen Coscinodiscen. Chaetoceras criophilum. Tot: Asteromphalus Brookei. Rhizosolenia Torpedo. Thalassiosira antarctica. 42 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — ig 43 Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. „ inerme. Dact\ liosolen antarcticus. „ laevis. Lebend : Tot : Rhizosolenia Rhombus. Coscinodisci/s und zwar : C. Ocnlus Iridis, C. ocnloides, C. Valdiinae, C. Chiinii. Asteroinpliahis Hookeri. „ regularis. „ Roperianiis. Actinocycliis Valdiviae. „ timbonafns. Ferner: Chaetoceras Jariiscliiannm. Rhizosolenia semispina. „ Valdiviae (resp. styliformis). „ Chunii. „ Shnibsolei. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. „ iiiernie. Dnctvliosolen antarcticus (Systroplie). * Nach Schtmper: „Dieselbe Zusammensetzung wie Oberfläche, bei gewissen (Formen) Maximalentwickelung, tadelloser Zustand. Asterotiiphalus lebend." *Peridiniuin antarclicum häufig. 1 * „ divergens, fehlt an der Oberfläclie. [ Schließnetzfang 400 — 300 m (250 m). Lebend : Tot : *Fragilana antarctica 4. *Nitzschia seriata var. 5. * Rhizosolenia inoinis (S}'Strophe). * Corethron spec. (Systrophe). * Asteromphalus spec. 3 (Svstrophe). * Peridininm divergens. viele. * Ditiophysis laevis 4. *Schleim mit gelber Alge =^ Phaeocystis antarctica. * „Im Vergleich zur Oberfläche fällt starke relative Abnahme der Tlialassiotlitix, Sviwdia, Rhizosolenia und Chatioceras ins Auge. Auftreten von Peiidiiiiiiiii divei-oens.'' * Fragila ria antarctica 2. *Cosci?iodisctisSc\\!L\en 13. *6)'««(Ä-«-Fragmente 5. *Periditiium divergens. * „ antarcticum. *Dinophvsis laevis i. Peridininm. Dinophvsis. Viel Challeng-eria in \erschiedenen Arten. Chaetoceras criophilum. „ neglectnm. Rhizosolenia Rhombus. „ inermis. „ semispina. Synedra spathiilata. Thalassiothti.x antarctica. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. „ i?ierme. Dactyliosolen mediterraneus. Melosira spec. Asteromphalus Roperiatius. Nitzschia seriata var. Lebend : * Fragilaria antarctica 2. *Rhizosolenia inennis i (Systrophe). * Chaetoceras i (S\-strophe). * Asteromjihalus l . * Cosci?iodiscus (Systrophe) 5. Schließnetzfang 300 — 400 m (350 m). Tot: *Coscinodiscus-%c\\d\e.x\ g. * Corethron inerme, Zellreihe \'on 3 Zellen, mittlere lebend. * Rhizosolenia semispiiia 2. * Fragilaria, leere Schalen 2. * Thalassiosira 2 . 43 44 Lebend : *Peridi?iium divergens, sehr zahlreich, mit roten Tropfen ungleicher Größe. *Peridi>iium antarcticum l. *Dinopliysis I (Systrophe). Tot: *Asteromphalus z. *Peridi?ihim antarcticum l. *Unzahl winziger Diatomeenschalen. Cosctnodisais tiimidus. „ O cid HS Iridis. „ oculoides. Asteroinplialus Brookei. „ I/oo/ceri. Chaetoceras criopliiluni. „ Janiscliianmn. „ neglectum. Rhizosolenia Chunii. „ alala. „ inennis. „ Rlwmbns. Synedra spathulata, Bruchstücke. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. „ inertne. Dactyliosolen antarcticiis. Thalassiosira antarctica. Dinoplivsis spliaerica. Schließnetzfang 2500 — 1900 m. Alles tot: U e b e r w i e g e n d : Coscinodiscus oculoides, Schalen. Daneben: Coscinodiscus Valdiviae, i Zelle mit Inhalt und kenntlichen Chromatophoren. „ Oculus Iridis Bruchstücke. I lange Melosira-Yi^€i\.&, leer. Rhizosolenia alata \ „ semispina \ vielfach. „ inermis ) „ styliformis, zum Teil mit Inhalt. „ Chunii, I lange Kette mit ein wenig Inhalt. Corethron Valdiviae, mehrfach. „ inerme, häufig. Dactyliosolen laevis, ganze Zelle. „ inediterraneus, ganze Zelle, mehrfach. Chaetoceras criophilum, i Kette mit Inhalt. „ Janischiamim, mehrfach, in Ketten. Ketten von Fragilaria antarctica. vielfach, zum Teil mit Inhalt. Synedra spatlmlata, häufig, Bruchstücke und ganze Zellen. Challengeria. Tintinnen. Peridiniuin divergens mit Inhalt, mehrfach. 30. Nov. .Station 133, 56'^ 29',5 S. Br., 7' Oberflächenplankton o m. 2 5',4 O. L. Lebend : Vorherrschend: * Rhizosolenia semispina. * Thalassiothrix antarctica. * Chaetoceras criophilum. *Einzellige gelbe Alge in Schleim = Phaeocystis antarctica. Daneben: * Chaetoceras Janischianum. * „ cruciatuin. Rhizosolenia Torpedo. * Corethron ifterme. * Coscinodiscus oculoides. „ miniinus. *Actinocyclus spec. *Asteromphalus Roperiantis. 44 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8 45 Lebend : * Cliaetoceras aflantiaim. „ petidulum. „ negledum. * Rhizosole7iia alata. * „ inermis. *Synedra spathulata. * Fragilaria antarctica. * Corethron Valdiviae. * „ inerme. * Coscinodiscus subtilis. * „ decrescens. *Asteromphalus Roperianiis (Systiophe). *Nil~schia seriata var. Chuniella antarctica. *Peridiniu»! antarcticum. Tot: 5044 m. Grund proben nach Schimper (Material fehlte mir). Vorherrschend: * Fragilaria antarctica. * Tlialassiothrix antarctica, Bruchstücke. Ferner: * Cosciiiodisciis-Arten, davon * C. viargaritaceus Castr. aus der Zeichnung wohl zu entnehmen. *ActinocycItis spec. ^Eucanipia balaustiiim. I. Dez. Station 134, 56'-' i5',9 S. Br., 10° 53',4 O. L. Oberflächenplankton o m. Lebend : Vorherrschend: Rliizosolenia semispina. Daneben: Cliaetoceras criophilum. „ Janischianum. Rliizosolenia alata. „ Valdiviae (resp. styliformis). Tlialassiotliri.x antarctica. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. „ inerme. Coscinodiscus subtilis. Phaeocvstis antarctica. Tot: Coscinodiscus oculoides. „ Chiinii. Asteromplialiis Roperianiis. „ Brookei. Actinocyclus antarcticus. Peridinium antarcticum. Vorherrschend: Tlialassiothrix antarctica. Rliizosolenia semispina. Cliaetoceras criophilum. Fragilaria antarctica. Nitzschia seriata var. Coscinodiscus subtilis (einige davon in Systrophe) 2. Dez. Station 135, 56° 30' S. Br., 14° 29',2 O. L. Oberflächenplankton 15 — o m. Lebend : Tot : Coscinodiscus oculoides. „ glacialis. „ minimus. Peridinium antarcticum. 45 46 G. Karsten, Lebend : Tot: Ferner: Chaetoceras Chunii. „ cniciatum. Rhizosolenia alata. Corelhron Valdiviae. „ inenne. Phaeocystis antarctica. Schließnetzfang 200 — 50 m. Lebend : Tot: Vorherrschend: Cosdnodiscus Chunii. „ oczdoides. Asteromphahis Hookeri. Challengerien. Ferner: Corethron inenne. Cosdnodiscus fascictdahis. „ 'anguste lineatus. Actinocydiis Valdiviae 2. Nilzsdiia pelagica l. Peridinium antanticnin. Schließnetzfang 700- Lebend : * Cosdnodiscus grobmaschig l (wohl oculoides). *Actinocydus 6. *Fragilaria antarctica 2 (d. h. Kette leerer Individuen und dazwischen 2 lebend). *Tfialassiothrix antarctica 2. * Peridinium divergens 2. Cosdnodiscus subtilis. Ferner: Rhizosolenia Rhotnbus. „ semispina. „ Valdiviae. „ simple.x I . Fragilaria antarctica. Corethivn Valdiviae. Dactyliosolen antarcticus. „ laei'is. Asteromphahis BrookeT I . Adinocyclus intermittens leer. Peridinium antarcticum. -600 m (680 — 480). Tot: * Cosdnodiscus, leere Schalen viele. * „ mit kontrahiertem Inhalt 5. * „ Inhalt desorganisiert 8. *Actinocvcliis 13. ^Rhizosolenia alata, desorganisierter Inhalt 5. * „ semispina, leere Schale i. *Fragilaria antarctica 17, mit desorganisiertem Inhalt 3. *Thalassiothrix longissima leer i. * „ „ mit desorganisierten grünen Chro- matophoren 8. * Corethron, leere Schale l. * Asteromphahis, leer 2. „ Inhalt desorganisiert i. * Peridinium diverge?is, leer l . „ desorganisiert 2. Grundproben, 5093 m. Vorherrschend: Fragilaria antarctica. Tlialassiothri.x, Bruchstücke, und Adinocyclus, Randstücke. Ferner: Cosdnodiscus polygonus Castr. „ minimus und andere Arten. Asteromphahis Hookeri etc. etc. 3. Dez. Station 136, 55° 5 7 ',2 S. Br., i6'* 14 ',9 O. L. Oberflächenplankton 1 5 — o m. Lebend : Tot : Chaetoceras Janischianum. Fragilaria antarctica (meist tot). Vorherrschend: Chaetoceras criophilum. Rhizosolenia semispina. Nitzschia seriata var. Corethron inerme. Coscittodiscus oculoides 8. 46 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1S98 — 189g. 47 Lebend : Häufig: Coscinodiscus siibtilis (zum Teil Systrophe). Ferner: Chaetoceras cniciatmn. „ neglecttmi. „ Schimperianum. „ Janischianum. Rhizosolenia alata. „ Rhombus. „ inermis (wenig). „ Chnnii. „ Valdiviae (resp. styliformis). Svnedra spathidata. Fragilaria antarclica, vereinzelt. Corethron Valdiviae. „ itierme (zum Teil Systrophe). Eucampia balaiis/ium. Leptocylindrus danicus (Systrophe). Coscinodiscus ociäoides (Systrophe). „ glacialis (Systrophe). decrescens. Tot: Asteromphaltis Hooket t Schließnetzfang 700 — 470 m. Ueberwiegend Zooplankton ; im Phytoplankton alles tot; Vorherrschend: Coscinodisctis oculoides, Schalen und ganze Zellen, in Menge. Daneben: Coscinodiscus minimiis. „ subtilis, mit Inhalt. „ glacialis. „ spec, Gürtelbänder. Asteromphalns Hookeri, Schalen. „ Brooke'i. Actinocyclus similis. „ antarcticiis. Chaetoceras cruciatum, dreizellige Kette. „ criophiliim, Bruchstücke. Thalassiothrix antarctica, Schalenbruchstücke. Fragilaria antarctica, in Ketten. Rhizosolenia simple.x. „ semispina, Spitze und Bruchstücke. „ Chnnii. Dactyliosolen mediterraneus, im Zusammenhange. Corethron Valdiviae. Peridinium divergens, l Zelle. Noctiliica, I Zelle. Challengeria. Schließnetzfang 1500 — 900 m. Alles tot. Schalen von Coscinodiscus oculoides, leer, überwiegen. D aneb en : Coscinodiscus stellaris, mit Inhalt. „ minimus. „ tumidus, leer. „ radiatus. „ Chunii. Asteromphalns Hookeri, mehrfach. 47 G. Karsten, Alles tot: Chaetoceras Janischianum. „ Schimperianum. „ cruciatiun. „ criophiliim, Borsten. Rkizosolenia semispina. „ alata. Thalassiothrix anlarctica, Bruchstücke. Fragilaria antarctica. Schalen. Corethron Valdiviae vielfach. „ itierme. Daclvliosolen antarclicm, Ringe. Tintinnen-Gehäuse. Challengerien. 4. Dez. Station 138, ss^» 2b', 2 S. Br., i8<^ i',8 O. L. Oberflächenplankton 1 5 — o m. Lebend : Vorherr seh end: Chaetoceras criophiliim. Daneben: Chaetoceras Janischianum. „ tieglectum. „ Schitnperianiini. „ cruciatum. „ Chunii. Rhizosolenia semispina. „ inermis. „ Chunii. „ Rhombus. Tlialassiothrix antarctica. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae, vielfach. „ inerme. Dactyliosolen antarcticus. „ laevis. Leptocylindrus danicus. Coscinodiscus subtilis, vielfach. Thalassiosira antarctica. Tot: Coscinodiscus oculoides, häufig. „ liiieatus. „ glacialis. Asterotnphalus Hookeri. 5. Dez. Station 139, 55- i',o S. Br., 21*^' 34',o O. L. Planktonnetz, 200 m. Vorherrschend: Coscinodiscus- Ki:\.er\. Die Mehrzahl tot. Lebend : Coscinodiscus grandineus Rattray. „ subtilis I . Daneben: 3. Rhizosolenien. Fragilaria antarctica. Phaeocystis antarctica. Peridiniuin antarcticum. Braunalge. Tot: Coscinodiscus tumidus. quinquies marcatus. compressus. subtilis. inflatus. he.xagonalis. Asteromphalus Hookeri. Actinocyclus Valdiviae. Ferne r: Chaetoceras criophilum. „ cruciatum. Rhizosolenia semispina. „ alata. inermis. 48 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 49 Lebend : Tot: Fragilana antarctica. Coretkron Valdiviae. „ inerme. Dnctvliosolen anlarctictis. „ laei'is. Chiiniella siirmoidea. Grundproben, ? m. Vorherrschend: Fragilaria antarctica. Bruchstücke von Thalassioihrix antarctica. Ferner: Coscinodiscus e.xcentriciis. „ polygonus Castr. „ lineatus. „ tumidus. „ letitigiiiosus. ,, svmmetricus. bifrons oder verwandte Form. Asteroniphalus Hookeri. Actinocyclus spec. spec. Dez. Station 140, 54" S. Br., ^\',2 O. L. Oberflächenplankton 30 — o m. Tot: Dactyliosolen laevis. Coscinodiscus sublilis 2. „ robustus Grev. I. „ glacialis. „ marginato-lineatus. „ lineatus. Die drei letzteren in Kothäufchen. Lebend : Vorherrschend: Phaeocystis antarctica. Thalassiothri.x antaixtica, in Büscheln. Chaetoceras criophilum. Rhizosolenia semispina. Ferner : Chaetoceras Sckimperianum. „ Chunii. „ neglectnm (wenig). „ Janischianum. Rhizosolenia inermis (Auxosporen). Fragilaria antarctica. Corethron inerme. Coscinodiscus subtilis, häufig, zum Teil Systreiphe, Nitzschia pelagica. Peridinium antarcticwn. 6. Dez. Station 141, 54" 46',o S. Br., 26'' 39',9 O. L. Grundproben, 4605 m. Vorherrschend: Fragilaria antarctica. Ferner beobachtet: Eucampia balaustium. C. (rectius Actinocyclus) margaritaceus Castr. Actinocychis Valdiriae \ ^^j^i^^j^j^ „ umbonatus ) Coscinodiscus nitidus. bifrons oder verwandte Formen in Bruchstücken. robustus Grev. excentricus. Actinocyclus, Ränder isoliert, häufig. Hemidiscus spec, mehrfach. 49 Deutsche Tiefsee-Expedition 50 G. Karsten, 7. Dez. Station 142, 55" 27',! S. Br, 28" 58',8 O. L. Schließnetzfang, 600 — 500 m. Lebend : */'ra5 //(?//(•?- Kette i. *PeiUiiiii(iii aiilaK liiuiii * Cosdnoc/isrus-Schale * Rlnzosolenia 3. Schließnetzfang, 700 — 600 m. Lebeni * ActinocYchis 3. * Corethron i (Systrophe). Peridinium antnrctinim 3. Fehlte mir. Tot: Tut : * Coir/woa'/.s'f /«-Schalen 4. * Rhizosolenia , mit Inhaltsresten. *Chaetoceras i Schale. *i Zelle mit Inhaltsresten. * 77/(7/i7j.s/o/Är/.r-Schalen 2 . /raD-//rt';Vß-Schalen 3. 8. Dez. Station 143, 56" 43',8 S. Br., 32^» 6',o O. L. Schließnetzfang, 100 — o m. "'„Plankton ziemlich reichlich, beinahe ausschließlich aus schmalen Rliizosolciüa-l\x\jss\, unter welchen Rh. xciuispina vorherrscht. Fragilaria antarctica und 2 Coscinodisats- Arien, Corethron in Spuren, sonst nichts gesehen." Lebend : Vorherrschend : Rliizosnlenia semispina. Thalassiothnx anlarclica. Daneben; Chnetoceras cri(>]>lüliiin, einzellig. „ Cliiiiüi. „ negleclum. Rliizosnlenia alata. „ ineriiiis. „ ValdiTiae (resp. stvlifonnis). „ antarctica. Svnedra spathulata. Fragilaria antarctica. Dactvliosolcn lae^is (Systrophe). „ mediterraneus (Systrophe). C \>scinodisciis siibtilis. Asterninplialiis Hnolieri. Nitzscliia seriata var. (J/mniella tiariiculoides. Grüne Kugelalge (unbestinuiibar). Tot: Corel Invn Valdiviae. „ inerme, Bruchstücke. Leptocvlindrits daniciis. Coscinodiscus subtilis. „ tumidits. „ oppositus. „ glacialis. Actinocyciits Valdiinae. 2 kleinere Acti?!ocvclHs- Arten. ScJiiniperiella antarctica. Asteroinplialus Ilookeri. Sphag7ium-Qx\}iiiuin sp. 2 (kleine Formen). Vorherrschend: Coscinodisceen : CoscinodiscHS Nonnmuii l. „ ValdiTiae 1. Actinocvclus antairliciis 2. Material stark zerbrochen. Tot: * Rllizosolenia-'&^i^\■^^&l\ 3. *ThaIassiothrix i, mit Inhaltsresten. *Fragilaria, 3 Ketten, i Zelle. * Corethron, i Schale. * Coschiodisais, i Schale mit Inhalt. *Distephan!isSc\\a\.en 2. Coscinodisciis denan'iis 1. „ Kii/:iiii;ii l . „ snbg/obosiis „ fiircaiiis I . Schiniperiella Valdh'iae. Asleroiiiphahis Iivaliiiiis r. Schließnetzfang 4.00 — 300 m Lebend : * Coscinodisciis 5. * Actinocyclus l . *' Asteromplialtis l . * Rkizosolenia 5, darunter eine Kette von 4 Zellen. *Peridiniiim dirersens l. Tot : * Coscinodisciis. 2, zum Teil noch mit Inlialtsresten. * Rhizosolenia 2. * Actinocyclus i . *AsterompIui/iis l . *Fragilaria, i Kette. * Distephaniis l (= Dictvocha speculiini ?). Coscinodisciis liexagonalis i. Coscinodisciis Cfiunii l. „ nitidulus l. „ nititiiliis i. Actinocyclus antarcticiis l. „ hexa^onalis 2. Nitzschia seriata var., 2 Zellen. „ radiatus l. Asteromphaliis Hookeri l. Actinocyclus antarcticiis l. Schimperiella ? i Schale. Thalassiothrix antarctica, Bruchstücke. Fragilaria antarctica, leere Schalen. 9. Dez. Station 144, 58'' 5',4 S. Br., 35^ 53',7 O. L. Oberfläche. Material völlig ausgetrocknet erhalten, daher hier lediglich Schimper's Angaben: Lebend : Tot : Vorherrschend: * Dactvliosolen antarcticiis. \ * Rhizosolenia seniispina. 51 52 Lebend : Tot: * Rluzosolenia alata. * „ inerviis. *Synedra spec. * Thalassiothrix anlarclica. Daneben: * Chaetoceras cnicialmn. * „ sp. * Rhizosolenia anlarcticn. * „ sh'lifonnis. *Fragilana antarclicn. *Coreth)on Valdhiae. * „ inenne. * Coscinodisciis sp. *Actinocvclus sp. * Asterotnpkalus sp. *Na7'icu/a antarctica. *Nilzscliia seriata var. *Peii(tiiiiiim anlarcliaini. * „ (iivergens. *Phaeocyslis antnrclka. *Grüne Alge, einzelliges und 8-zelligcs Stadium Schleimhülle. *Große grüne Algenkugel in fester Membran. Von mir beobachtet : Fragilaria antarctica j Coscinodisciis minimiis Asteromplialus lieptactis A ctinoc 1 'clus Valdiviae ob lebend ■ (irundprobe, 5733 m. Vorherrschend: Fraailaria anlarclica. Tlialassiollirix und Svncdra, Bruchstücke. Eucarnpia balaiisliiim. Ferner: Coscinodisciis lenliginosus. ., nitidus. bifrons oder verwandte Form. polvgoniis Castr. „ margaritaceus Castr. „ marginato-lineatits. „ lineatus. „ symmelriciis. „ cvcloteres Castr. Asteromphalus Hoo/ceri. Actinocychis Valdiviae. 10. Dez. Station 145, 59" i6',3 S. Br., 40*^ i3',7 O. L. Oberfläche. Lebend : Tot : Vorherrschend: '' C/iaeloceras crioplüluin, in Einzelzellen oder kurzen Ketten. Daneben: * Chaetoceras crucialum. '''■Riiitosolenia seinispina. * „ alata. ■'■ „ inermis. *Tlialassiot/iri.\: antarctica, in Vierergruppen. 52 Das Phyloplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — ij 53 Lebend : Tot: *Fr{igiI. ,, furcatus i. „ minifmts co. „ pseudonitidiilus i . inornatus l (Systrophe?). excentricus i. Asteromphaliis regidaris l (Systrophe). Actiiiocvclus nmhonatus l. „ siiiiilis 2. Melosira sphaerica i Reihe. Biddulphia striata l (Systrophe l). Navicida oceanica l. Scoliopleura pelagica i. Nitzschia seriata var. 00. „ pelagica 2. Phaeocystis antarctica. Peridinium ajitarctiaim l. Dinophvsis sphaerica co. Glenodiniian ? i . Entero?no>pha crinita (Roth) J. Ag. Tot: Rhizosolenia alala var. corpidenta Cl. Corethron inerme mit Borsten an beiden Schalen. Dactyliosolen atitarcticiis. Coscinodisais australis l. „ Stella ris 2. „ similis 2. „ lineatus l . „ minimus co. „ tumidus I. ,, Valdiviae 2. „ svinholopfhorus l . ,, nitiduliis i . Actinocycliis uinbonatns i. „ Valdiviae co. „ Janus I . Schließnetzfang loo — o m (lOO — lo in). Lebend : Vorh errschend: * Chaetoceras criophilum. * Rhizosolenia spec. in Systrophe. * Thalassiothri.x antarctica. *Nitzschia seriata var. Daneben: * Chaetoceras spec. spec. * Corethron Valdiviae. *Fragilaria antarctica. *Tltalassiosira antarctica. *(Mcinodiscus spec. und *Asterotiiphalus spec, wie '■Dino- phvsis laevis, weit seltener als in tieferen Lagen. Tot: 59 6o Schließnetzfang Lebend : * Chaetoceras crioJi/n7/nii, Inhalt desorganisiert, doch meist 1 noch frisch. * Chaetoceras Jan ischianum, 3-gIiederige Kette (Systrophe). *R/iizosok}iia spec, 4 Ketten (Systrophe). *Fiagilaria aiitarctica, eine 2-gliederige Kette. * Coschtodiscus spec. 20 (Systrophe). * AcHnocyclus spec. 10 (meist Systrophe). *Asteromphalus 4 (Systrophe). *Nitzschia seriata var., i Kette (ob n(.irmal ?). *Peridinium divergetis I O. *Dinophysis laevis 2. Thalassiothrix anlarctica l. Coscivodiscus Asleroiii/i//a/iis i . „ pvre>ioldo/)/ionis i. „ chivmomdialiis i (Systrophe). „ minimus l . „ quinqiiies tnarcatiis I (Systrophe). Schließnetzfanf Lebend : "Chaetoceras criophilum 3, aber Inhalt stark desorganisiert. * Chaetoceras Janischiannni, 2 Ketten, aber Inhalt stark desorganisiert. * Chaetoceras neglectiim ? 3 -gliederige Kette. *Fragilaria antarctica, drei 3-gliederige Ketten im Beginn der Desorganisation des Inhaltes. *Thalassiosira, eine 2-gliederige Kette. * Coscmodisciis spec. 3, im Beginn der Desorganisation. *Peridinium divergens 3. Chaetoceras aiophiliiiii , Kette von 3 Zellen, jede mit Borsten. Thalassiosira l . Coscinodiscns inornalns in Teilung (S)'strophe). „ svmboloplionis (S3'strophe). Peridinium antarcticutn l . Dinophysis sphaerica i. 200 — 100 m. Tot: '^Chaetoceras criophilum 5, zum Teil mit Inhalt. *Rhizosolenia 4, zum Teil mit Inhalt. * pyagilaria antarctica l Kette. * Coscinodiscns spec. Q, meist mit Inhalt. '*Actinocyc/iis spec. 7. *Dino/)hvsis laevis 2. Chaetoceras criophilum 3 Rhizosolenia Valdiviac „ inennis Thalassiothrix anlarctica ) Coscinodiscns Stella ris 2. „ (juim/uies marcatu: Nitzschia seriata var. nur Bruchstücke. 300 — 200 m. Tot: * Rhizosolenia, l Schale. *Fragilaria antarctica, 2 Ketten. * 77/ff/(7w/o///r/a--Bruchstücke 5. * Coscinodiscns, 1 Schale. *Asteroniphalus, l Schale. *Dinophvsis (laevis?) 2 mit Inli; *Dictyocha speculum 2. Chaetoceras criophilmn 2. „ negleclu.nl. „ Janischiannni. Rhizosolenia alala. Valdi-i '/(/c- Bruchstück e. „ «rwjJÄ-Fragmente. „ Rhombus. Corethron Valdiviae. Thalassiothri.v-Bmc\\f,XücVe, ein ganzer Knäuel. Dactvliosolen laevis. Coscinodiscus quim/nies marcatns l. „ suhoculalus R.\ttrav i. „ kryophilus. „ Valdiviae l . „ margaiitacens. „ lentiginosns. „ glacialis. „ siditilis. „ similis. „ lineatus. „ Janns. „ denarius. „ chromoradialus. „ ausiralis. „ decrescens. „ oculns Iridis. Asteromphalus Hookeri 2. Actinocyclus si?nilis. Biddulphia striata. Moelleria antarctica. 60 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i6 61 Lebend : '■ C/iaeloceias cnopltiluvi, i Zelle. * „ 7ieglectum, l Kette. * „ spec, I Zelle. * „ Janischiaman, 3 Zellen (S3'strophe) * Rhizosoletiia alafa, i Kettenfragment. * DacIvUosoleyi l, Inhalt kontrahiert. *■ Coscinodiscm spec, r Zelle (Systrophe). *Nitzschia seriata var., i Kette. *Peridi)nHm spec. l. * PhaeocYstis antarctica (ob lebend ?). Zellen. Schließnetzfang 400 — 300 m. Tot: * C/iaetoceras criopliiliim, i Schale. * „ JanisiliMuiim, Kette aus 3 * Rhizosolenia i Zelle. "^ Thalassiothrix 10 (3 mit Inhalt). *Fiagtiaria, 2 Ketten. *Dactyliosolen, i Schale. *Coscinodisciis, spec. 5 (mit Inhalt). *DictyocIia, l . *Hemiaiilus, i Zelle mit kontrahiertem Inhalt. *Eucampia balaustiiim, i Schale. *Peiidininm antaicticum 2. Chaetoceras criophilum, vereinzelt. „ Janiscliianiim, \ Kette. Thalassiothrix «»/(7/r//f(^?-Bruchstücke. Fragilaiia antarctica, l Kette. „ li?iearis, 1 Kette. Coscinodisais glacialis i. Zahlreiche winzige Bruchstücke unkenntlich, vermutlich von R/iizosolenia-KrteVi. 17. Dez. Station 152, 63*^ i6',5 S. Bn, 57'' 5i',o O. L. Oberfläche. Lebend : Tot : Vorherrschend: *Synedra spathulaia. * Chaetoceras criophilum. * „ /anischia?iutn. Daneben: '^ Rhizosoletiia semispina. * „ inermis. * Corethron 1 'aldii nae. *Fragilaria antarctica. * Coscinodiscus spec. *Actinocycliis spec. *Asteroinphaliis spec. * Thalassiosira antarctica. * Gymnodiniinn ? *Naviciila antarctica *Nitzschia Closterium. *Die Rhizosolenien zum großen Teil normal, doch stets mit Andeutung von Systrophe am Zellkern. Coscino- discus, Actinocyclus, Aste?omplialus, Thalassiosira immer in ausgeprägter Systrophe. * Schließnetzfänge nach Schimper's Tagebuch. 20 — o m. Rhizosolenia und Corethron, Biddulphia sämtlich systroph, ebenso Coscinodiscus und Asteromphalus der großen Mehrzahl nach, vorherrschend ist Synedra spathulata, Chaetoceras criophilum. Nitzschia seriata auch vorhanden. Chaetoceras bald systroph, bald peristroph (a). 40 — 20 m. Chaetoceras criophilum hat beträchtlich zugenommen, meist normal, zum Teil jedoch mit kontra- hiertem Plasma ; ebenso die Rhizosolenien. Corethron, Coscinodiscus, Asteromphalus dagegen vollständig gesund. Abnahme gegen 20 — o m, auch abgesehen von Chaetoceras criophilum, nicht bemerkbar (b). 60 — 40 m. Starke Zunahme von Cosciriodiscus und Asteromphalus, beide ausgeprägt normal. Rhizosolenia zeigt oftmals wiederum kontrahiertes Plasma, doch ist die Peristrophe beinahe allgemein. Gymnodinium scheint zu fehlen. Dinophysis (laerns ?) verbreitet (c). 80 — 60 m. Fang wesentlich wie 60 — 40 m. Peridineen fehlen. Für das Augenmaß dieser Fang deut- lich schwächer als der vorhergehende, der von allen der reichste ist (d). 61 62 G. Karsten, loo — 80 m. Starke Gesamtabnahme, bedingt durch Chaetoceras und Synedia. Corethron nicht gesehen. Coscinodisciis und Asteromphalus reichlich (c). Für das Augenmaß ist Fang c der stärkste, Fang b kaum verschieden, Fang a etwas schwächer, F\ang d deutHch schwächer, Fang e viel schwächer. SchUeßnetzfanc Lebend : Vorherrsch e n d : Synedra spalhiila/a. Chaetoceras criophilmn. Daneben: Chaetoceras 7ieglectum. Schi»iperia?t!im. „ Janischianum. ,, convolutum. Rhkosolenia scmispina \ inermis (S\'strophe). ,, ahita ' Thalassiothrix antarctica, \'ereinzelt. Fragilaiia atitarctica. „ linearis. Moelleria antarctica. Thalassiosira, einzeln (S_vstrophe). Nitsschia seriata var. „ pelagica. Closteriwn. 20—4 m. Tot: Rhizosolenia simple.x. Corethron Valdiviae. „ inerme. Biddiilphia antarctica. „ striata. Coscinodisciis kryophiliis. „ quinquies marcatns. „ antarcticus Castr. „ opposilus. „ niininnts. „ Janiis. „ denariiis. „ bifrons. lineatus. „ minimus. Etlnnodiscns conve.xiis. Asteronptliahts parvidns. „ regularis. „ Brocke)'. Actinocycliis ronbonatiis. Dinophvsis sphaerica. Schließnetzfang 40 — 20 m. Material verdorben. Beobachtet wurden: Synedra spatlmlata. Chaetoceras criopliiliim. Corethron Valdiiiae. Fragilaria antarctica. Rhizosolenia semispinn \ „ inermis . Bruchstücke. „ alata ' Coscinodisciis lineatus und verschiedene andere. Asteromphalus Hookeri. „ regularis. Actinorvcliis iimlionatii.'i. Weiteres nicht kenntliih. Schließnetzfang 60 — 40 m. Lebend Vorherrschend: Chaetoceras criop>hili(m. Synedra spathnlata. Nitzschia seriata var. Ferner; Chaetoceras Janischianum. „ Schimperianum. „ neglectnm. Rhizosolejiia truncata \ Torpiedo semispina ,, inermis ielfach Systrophe. Dactytio.mlen antarcticus. Fragilaria linearis, (hscinodiscus stellaris l. „ Janus 3. Tot: Actinocvclus Valdiviae \ . minimus l . Asteromp>halus 2. Valdiviae l. 62 Das Phyloplanktun des Antaiktischen Meeies nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898—18 63 Lebend : Coiethfon Valdiviae. „ inenne (Systrophe). Biddulpliia striata. MoeUeria antarctica. Melosira sphaerica. Coscinodiscus denarius l (Systrophe). „ quinquies marcatus 00 (Systrophe). „ kryophilus 3 (Systrophe). „ compressm I . „ bi/rons i. Asteromphalus regidaris 2, in dieser Tiefe normaler als die Coscinodisci. Nitzschia pelagica. Scolioplcura pelagica. Tot: Schließnetzfane 80 — 60 m. Lebend : Vorherrschend: Chaetoceras criophiliiin. Svnedra spathulata. Daneben: Chaetoceras neglectum. „ Janischianum. „ Schimperia7iimi. Rhizosoletiia semispina. ,, bidens. inennis. Tot: truncata (Inhalt kontrahiert). Valdiviae I ,„ , i \ ;; Rhombus i (dystrophe). Cnrethron Valdiviae, zum Teil Inlialt kontrahiert. „ inenne. Biddiilphia striata, kontrahierter Inhalt. MoeUeria antarctica. Encanipia balaustiuni. Coscinodiscus quinquies marcatus cc. „ subtilis I, kontrahierter Inhalt. „ linealus var. l. „ Chunii I. „ filiformis l . „ tumidus I . „ grandineus Rattray i. „ bi/rons l. ,, neglectus i. „ comptns var. l. „ similis i. Asteromphalus regularis i. Scoliopleura pelagica i (kontrahierter Inhalt). Peridinium divergens i . Dinophysis sphaerica cc. Einzelne Chaetoceras-ZcWnn aller Arten. Coscinodiscus Castracane'i l. „ minimus l . „ Jan US I . „ bi/rons l . „ stellaris i . Ethmodiscus ronve.xiis l. Actinocvclus similis 2. Schließnetzfana:, loo — 80 m. Lebend : Vorherrsch end : Chaetoceras criophilum (Ketten von Endzellen allein beborstet sind). Daneben: Chaetoceras Schiynperiamim. Rhizosolenia Valdiviae. 10 Zellen, deren Rhizosolefiia semispina. „ inennis. „ alata. „ torpedo. Svnedra spathulata. Corethron Valdiviae. Tot : 63 64 G. Karsten, Corethron inerme. Fragilaria linearis. Coscinodiscus stellaris \ . „ Rothii I. „ anlarctictts „ grandineiis ActinocYclus umbonatus ] Lebend : Rliizosolenia Rhombus. „ trimca/a. „ crassa. Svnedra spalhulata, wenig. Coscinodiscus lineahis i. qninquies marca/iis co. krvopliilus I, kontrahierter Inhalt. svmmetricus i, kontrahierter Inhalt. Caslracatiei 2. trigonus 2. stellaris l . Valdiviae I (Sy.strophe). horridus l . neglectus l . fnrcatiis 2. laevis oo. planus I . cliromoradialus 2. pyrenoidopkorus i . radiatus l . Asierompiialus i . Ethmodiscus convexus l. Asternmphalus Hookeri 3. II regulär is 2 . Aclinocyclns ]'aldiviae l. „ umbonalus l. Scoliopleura pelagica. Nitzschia pelagica (Systrophe). Grundproben 4636 m. Vorherrschend: Fragilaria antarctica. Schalen und Bruchstücke. Außerdem: Coscinodiscus sublilis. „ denarius. „ margarilaceus. „ nitidus. „ senarius. Aclinocx'clus Valdiviae, besonders Randstücke. etc. Tot: 21. Dez. Station 155, 58" 55',! S. Br., 64^ 49',! O. L. Oberfläche. Lebend : Vorherrschend: "Thalassiolhri.x antarctica, nach Schimper „in mehr- gliedrigen Gruppen". Daneben: *Chaetoceras, meist desorganisiert. '^Rhizosolenia, einzeln, desorganisiert. * Fragilaria a?itarctica, in langen Ketten. * Coscinodiscus spec, in Systrophe oder desorganisiert. *Flagellate (Gvmnodiniu?n ?), die symmetrisch in Gruppen von Schleim umhüllt ist. *Ceratium catuielabrum i , anscheinend in beginnender Desorganisation. *Periditiium anlarcticum. Tot: 64 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8q8— 189 65 Lebend : Vorherrschend: Thalassiothrix antarctica. Daneben: Chaetoceras ci-iopJu'/iim, in Bruchstücken. Fnji'i/an'a aiitaiiiica, in lan"en Ketten. 2 2. Dez. Lebend : Vorherrschend: * Thalassiothrix anlaiclica. in Gruppen. Daneben: * Chaetoceras Castracanei. *Fragilaria antarctica. *Corethron Valdiinae. *Gytnnodiniuvi spec. * Ceratiiim candelabroides. * Peridinium antarcticitm . * „ diver^etis. Tot: Rhizosolenia semispina, in Bruchstücken. Dactyliosolen antarcticns, in Bruchstücken. CoscinodiscKS Normani. „ tumidus. „ opposities. „ spiralis. Aiteromphalus Brooke'i. Actinocyclus timbonatus. Station 156, 56'^ i8',5 S. Bn, 66'-^ 47',6 O. L. Oberflächenplankton. Tot: *Rhizosolen ia inerniis- Fragment. * Dactyliosolen antarcticus-Yix\xc\\v,\.\xcV *Cosci?iodisctis spec. *Asteromp)hah(s spec. I C. kryophilus 2. I Actinocvclus Valdiviae i. 21. Dez. Station 157, 54'^ 33',2 S. Bn, 67*^ 52',3 O. L. *Im \ve.sentlichen da.sselbe Bild wie gestern, doch Rhizosolenia (mit desorganisiertem Inhalt) und Chactoccfas noch .spärlicher, ganz vereinzelt. Lebend : Vorherrschend: Thalassiothrix antarctica. Daneben \- er ein zeit: Fragilaria antarctica. Corethro?! Valdiviae. Coscinodisfiis nitidulus i (S^struphe). „ krvophilus co (Systrophe). „ tumidus 00 (S\'Strophe). „ he.xagonalis (Systrophe). Asteromphalus Brooke'i l (Systrophe). NavicuLi oceanica. Cci-atiitiii etwas häufiger. Tot: C/?(7^/0(;«/v7i-Bruchstücke. Dactyliosolen antarcticns. Coscinodiscus nitidulus l . „ tumidus. „ Sinibirskianus ? Asteromphalus Brooke'i i . Lebend : Vorherrschend: * Thalassiothrix antarctica, in Büscheln. Daneben: * Chaetoceras atlanticum. * „ Castracanei. * „ Janischianum. * „ criophilum. * „ radicubim. *Rhizosolenia inermis. * „ se?nispina wenig. * „ (delicalula ?). * Fragila ria antarctica, viel. *Corethron Valdiriae, in Au.\osporenbildung. Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2. '. Dez. Station 158, 52'^ 47^,5 S. Br., 69'' i3',o O. L. Oberflächenplankton 30 — o m. Tot: 65 66 G. Karsten, Lebend : * Dactvliosolen antarcticus wenig. *Eucampia balaustiitin. * Coscinodiscus spec. (Systrophe). *Asteromphalm Brooke'i. *Nitzschia pelagira * Ceratiiim candelabroides. *Peridiniuin antarcticnin. ^Gvmnodinium ? * Dictvocha spectdum. *Halosphaem viridis. Tot: Oberfläche 30 — o m. Lebend : Vorherrschend: Thalassiotfmx antarctica. Daneben : L liaelocerns atlanticiim. „ Jniiisihiimiini. „ ni(i/>/ii/iii?i. „ radiculuin. „ convolntmn. Rhizosolenia inermis. „ stvlifoiinis. „ simplex. „ Chunii. „ Shrnbsolii. Fragilaria antarctica. Corethron Valdiviae. „ inerrne. Dactvliosolen antarcticus. LeptocvHndnis da7iicus. Eucampia balamtium (beide Formen). Coscinodiscus nitiduliis 6. „ 7narginato-lineatiis 3. „ minor I (A. Schmidt'.s Atlas, Taf. Fig. 39, 40, aber Rand glatt). Actinocychis Valdiviae l (Systrt)phe). Navictda oceanica. Nitzschia pelagica. „ seriata var. Chuniella sigmoidea. Ceratiimi ftirca. „ candelabroides co. Peridiniinn antarcliciiiii. Tot: Coscinodiscus he.xagonalis minimus l . tnmidiis 0:1. lineatus l . oppositus I . spiralis l . Asteromphalus Hooken 2. „ parvubis. 24. Dez. Lebend : Vorherrschend: Thalnssiothrix antarctica. Fragilaria antarctica. Dactvliosolen antarcticus. Corethron Valdiviae. Daneben: Chaetoceras atlanticum, viel. „ Janischianiim. „ criopliiliitn (einzeln). „ convolntuin. „ Castracanei. Station 159, 51" 49',; S. Br., 69*^ Oberfläche 15 — o in. Coscinodiscus liimidus i Asteromphalus Hookeri Actinocvclus umhonatus O. L. Tot : 66 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 67 Lebend : Tot: Rhizoanlenin semispina. „ inermis. „ alaia. „ Chunii. „ cunm. Corethion iuerme. Eticampia halatisliran. Nitzschia seriala \'ar. Halosphaera i, dekussierte Punktlinien innen 14, außen 20 Punkte auf 10 |x. Nabel abweichend, unregelmäßig begrenzt. Deutliche radiale Punktreihen und einzelne gröbere Perlen rings am äußeren Nabelrande. Chromatophoren gruppenweise durch ein Pyrenoid zusammengehalten, doch schlanker vmd nach dem gemeinsamen Mittelpunkte hin jedes scharf zugespitzt. (jürtelband breit und stark gewellt; stets so beobachtet. Taf. II, Fig. 6. Schalenansicht. (1000:1) 800. Fig. 7. Gürtelansicht einer sich teilenden Zelle. (500:1) 400. //. SUbtilissimilS n. sp. (i6o, 20—0 m, und Kerguelen, Gazellebassin, 14 m.) 172 — 216 [j.. Nabel mit äußerst fein punktierten Radiallinien, ca. 25 Punkte auf 10 [j. ; in etwa V» des Radius kreisförmig scharf begrenzt. Uebrige Schale mit ganz außerordentlich zarten und eng stehenden, schräg dekussierten Punktlinien, wie H. Clironiatoaster. (Diese Zeichnung vermochte ich jedoch nur bei der ersten Untersuchung zu erkennen, sie trat später auch bei Zeiß, Apochr. 2 mm, Ok. 1 2, nicht mehr deutlich hervor.) Chromatophoren strahlig angeordnet, sehr zahlreich. Jedes einzelne linealisch zugespitzt, mit dem breiteren Ende gegen das Centrum, mit der Spitze auswärts gerichtet. Vermehrung durch Gabelung der Spitze und Durchspaltung nach dem Centrum zu. Pyrenoide fehlen. Ob l) Schutt, 1. c. S. 61. — C. MltRESCHKOWSKV, Les typcs de l'eiulochromc chez les Diatomees. Scripta botanira horti Universitatis Petropnlitanae, T. XXI, St. Petersburg 1903, p. "7. 74 ]Jas Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1809. jr der centrale Kern, dem alle dicken Enden zugekehrt sind, deren Funktion übernommen? Gran') beschreibt Hyalodiscus siibtilis Bael. : „Die linienförmigen, gebogenen Chromatophoren radiieren von den Centren der Schalen, während der Zellkern in einem dicken centralen Protoplasmastrang lie'^^t, der die „Umbilicos" der Schalen verbindet. Durchmesser 147 ;j." Diese Anordnung dürfte der hier für die neue Form mitgeteilten nicht unähnlich gewesen sein. Für die neu anzu- oebenden Charaktere der Gattung Hyalodiscus ist Gran's Mitteilung von großem Wert. Bei dem gleichen Hyalodiscus suhfi/is Bail. giebt IVIereschkowsky ^) eine ähnliche Figur der Chromatophoren und beschreibt, daß bei der Zellteilung die neuen Schalen von den Chro- matophoren der Mutterschalen aus mit Chromatophoren versehen werden. Diese wachsen in die Läno-e und leo-en sich, über die Teilungsebene hinausragend, den neuen Schalen an; wenn sie dem Schalenmittelpunkt sich nähern, erfolgt die Durch teilung der Bänder am Rande herum. Taf. II, Fig. 8. Schalenansicht. (500:1) 400. M. dubiosus (Grün. M. S.) = Coscinodiscus dubiosus (Grün. M. S.). Janisch, Taf. V^), Fig. lo, 11. (Kerguelenboden, Gazellebassin 14 m.) 100 — 224 [j. Schmaler Rand mit Radialstrichen. Schale mit dekussierter Schrägstreifung, die spiralig über die ganze Schale läuft, jedoch besonders vom halben Radius ab bis an den Rand stark gewellt ist. Nabel nicht .scharf umzeichnet; stark hervortretende, in grobe Punkte endende, unregelmäßige Radiallinien, die am Centrum sehr dicht stehen, deren längste bis fast V3 des Radius erreichen, vertreten ihn. Er ist also gleichsam in seine Radiallinien aufgelöst. Chromatophoren 2 — s-lappig, mit großem Pyrenoid im Centrum. Einzellappen etwa lineal, jedoch unregelmäßig gerandet, Enden gerundet. Jeder frei werdende Lappen erhält ein Stück Pyrenoid mit. Diese Chromatophoren sind mosaikartig an der Oberfläche beider Schalen angeordnet. Taf. II, Fig. 9. Schalenansicht mit den Chromatophoren. (500:1)400. Fig. 10. Detail der Schalenzeichnung. (1000: i) 800. Danach würde sich das Genus Hva/odiscns folgendermaßen charakteri- sieren lassen: Zellen durch gewellte Gürtelbänder ausgezeichnet, deren Höhe bei Zellteilungen den Schalendurchmes,ser übertreffen kann. .Schalen mit dekussierten Schräglinien oder Radialstrahlen; berandet oder unberandet. Nabel mei.st scharf begrenzt und mit Radiallinien gezeichnet. Chromatophoren in der Regel um Centralpyrenoide gruppiert, welche die mehr oder minder zahlreichen Lappen zusammenhalten ^). Jeder frei werdende Lappen erhält ein Stückchen Pyrenoid mit auf den Weg, das alsbald zum Mittelpunkt einer neuen Gruppe wird. Es ist auf- fallend und für die Funktion der Pyrenoide vielleicht von \\'ichtigkeit, daß in einigen Fällen (bei Hyalodiscus stibtilis und Hyalodiscus stibtilissiimis), wenn die Chromatophoren um das Zellen- 1) H. H. Gran, Bacillariaceen des Karajakfjord, in: Vanhöfken, Botanische Ergebnisse der Grönland-Expedition etc., 1. c. 1897, S. 17, Taf. I, Fig. 19. 2) C. MfiRESCHKOVVSKY, Types de l'endochrome, 1. c. 1903, p. 77, Fig. 106. 3) Die Einsicht der Tafeln und des Manuskriptes von Jani.sch verdanke ich der Liebenswürdigkeit der Herrn Prof. V.VN Heurck, Antwerpen. 4) Bei Hyalodiscus scotiais wäre nach MIiRESCHKOW.'sky, 1. c. p. 77, Fig. 105, der einfachste Fall dieses Chromatophorentypus gegeben, insofern hier nur ein Centralpyrenoid mit meist 4, seltener 5 oder 6 Lappen vorhanden ist, das die ganze Schalenfläche beansprucht. 75 76 G. Karsten, centrum in ähnlicher Weise gruppiert sind, wie sonst um ihr JVrenoid, keine besonderen Organe zur Ausbildung gelangen. Sollte hier vielleicht der im Mittelpunkte stehende Zellkern ihre Funktion mitübernehmen ? Der Nabel dürfte als Verbindungsstelle der neu eingeschobenen Schalen bei Zellteilungen auf Abstammung von früher festsitzenden Formen oder auf treibende Ketten (cf. Cosciiiodiscus Boiwet n. sp., S. 83) hinweisen. Mit dem frühen Selbständigwerden der Einzelzellen fällt seine Bedeutung fort, und dementsprechend geht auch .seine abweichende Ausbildung und scharfe Ab- grenzung langsam verloren. Hyalodiscus dithiosus stellt also meiner Auffassung- nach einen Uebergang zu Coscinodiscus dar, einer Gattung, die nur ganz ausnahmsweise noch kettenförmige Vereinigung ihrer Zellen aufweist. Ein Beweis für meine Auffassung mag darin gefunden werden, daß in diesen wenigen Fällen auch bei Coscinodiscus eine Art Nabel in den bekannten Rosetten des Schalencentrums vorhanden ist, daß andererseits Hyalodiscus (Coscinodiscus) diibiosus mit dem Typus der Chromatophoren dieser Gattung vorzüglich übereinstimmt, während für Coscinodiscus kein ähnlicher Fall mit Centralpyrenoiden bekannt ist. Coscinodiscus Ehrbg. Diese außerordentlich formenreiche Gattung bereitet durch ihre Gleichartigkeit und, wie hinzugefügt werden muß, durch die bisher lediglich auf die Schalenstruktur gerichtete ungenügende Untersuchungsweise ungewöhnliche Schwierigkeiten. Die bisher beste und ausführlichste Be- arbeitung rührt von J. Rattkay') her. Schutt hat sich dieser Einteilung im wesentlichen an- geschlossen, trennt jedoch EtIiiiiodisc7ts wieder ab, worin ich ihm beistimmen muß. Die Diagnose würde lauten: Zellen meist frei, einzeln, selten zu einer kurzen Kette ver- bunden. Discusförmig. Schalendurchmesser stets größer als die Breite des Gürtelbandes resp. der Schalen abstand. Schalen meist kreisförmig, seltener polygonal oder elliptisch, in einzelnen Fällen rhombi.sch. Oberfläche mehr oder minder gewölbt, oft in der Mitte vertieft, bisweilen mit Buckeln oder Wellen versehen. Centrum und Rand häufig von der Struktur der übrigen Schale abweichend. Struktur gestrichelt, punktiert oder areoliert. Häufig Stacheln am Rande. Chromatophoren runde, eckige oder unregelmäßig gelappte Scheilichen , meist ohne Pyrenoide. Untergattung 1 Eucoscinodisc7/s F. S. A. Co sei n od i sei simplices. Zellen sehr flach. Chromatophoren nur in einer Liige angeordnet. B. Coscinodisci ordinarii. Chromatophoren schalenständig oder rings den Wänden anliegend verteilt. a) Tnordinati RiViTRAV. Mittelfeld meist fehlend, bisweilen excentrisch. Keine Central- rosette, Struktur ungeordnet, punktiert, gekörnelt oder areoliert. b) Cest od iscoidales Rattray. Mittelfeld klein oder fehlend, keine Rosette. Oft Dornen am Rande. Struktur mit groben oder feinen Körnchen in radialen Einzelreihen, wo jede für l) J. K^VTi'RAV, A revision of the gcnus Coscinodiscus and sonie allied gcncra. I'rocccdings Royal Soc. of Kdinbiirgh, 1888/89, p. 449—692, 3 pl. — Vergl. ferner Schutt, in: Engler-Prantl, 1. c. S. 66; A. Grunow, Diät, von l-'ranz Jusefs-Land, 1. c. S. 70. 76 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsec-Expedition 1898—1899. 77 sich verläuft, oder in Bündeln mehrerer paralleler Reihen (fascikuliert). Besondere Randzone charakteristisch. Schalen bisweilen ungleich. c) Excentrici Pant. Ohne Mittelfeld und Rosette. Struktur Polygone (meist Sechsecke). Radialreihen treten gegen die Schrägzeilen zurück. d) Radiant es Schutt. Struktur Körnchen oder Polygone in strahliger Anordnung, fasci- kuliert oder in streng radialen Einzelreihen. (Fasciculati und Radiati RAnRAv. Diese Formen umfassen weitaus den größten Teil der bekannten Arten.) e) Cocconei f or mes R.ArrRAY. Elliptisch, Cocconeisähnlich. Untergattung II Anisodisciis Pant., Untergattung III Shsc/iia Jaxisch, beide mit verhältnismäßig wenig Arten sind im Gebiete nicht gefunden und daher nicht weiter berücksichtigt. A. Coscinodisci simplices. Chromatophoren nur in einer Ebene der Zelle gelagert. Sehr flach-diskusförmige Zellen. I. C. Schimperi n. sp. (143, 200—100 m.) 100 {).. Eine sehr h}-a!ine Form mit kaum merklich gewölbten Schalen. Struktur radiale Reihen kleiner Punkte, ca. 7 auf 10 ;j. Die Reihen verlaufen einzeln und werden nach dem Rande zu durch ebensolche mehr oder minder weit eingeschobene Einzelreihen auf etwa gleichen seitlichen Al)stand gebracht. Keine besondere Randzeichnung. Chromatophoren in einer Ebene liegend, xier- oder mehrzipfelig mit lang ausgezogenen Zipfeln. Form nur in i Exemplar beobachtet. Taf. III, Fig. I. Schalenansicht. Chromatophoren der einen Zellhälfte eingezeichnet, (1000: i) 666. 2. C. compressus n. sp. (152, 60—40 m.) 80 ;j.. Zellform flach. Schalen ein wenig gewölbt. Schalenzeichnung: fascikulierte Punktreihen. Punkte ca. 10 auf 10 ;j. Gegen das Schalen- centrum erheblich mattere Zeichnung. Am Rande sehr kurze eingeschobene Reihen von nur 3 — 6 Punkten. Chromatophoren in einer Ebene liegend, runde oder im Teilungszustande biskuitförmige Scheibchen. Taf. III, Fig. 2. Schalenansicht. (1000:1) 666. B. Coscinodisci ordinarii. a) Inordinati. Schalenzeichnung regello.s, ohne Mittelfeld. 3. C. non scripüis n. sp. (127, 200—100 m.) 38 — 46 [j.. Kleine, dünnwandige Form mit stärker gewölbter Schale, die jeglicher Zeich- nung entl)ehrt. Chromatophoren runde Scheibchen, in geringer Zahl an den Schalenoberflächen verteilt; im Teilungszustande biskuitförmig bis 4-strahlig. In 4 Exemplaren gefunden. Taf. III, Fig. 3. Schalenansicht. 500:1. 77 ^Q G. Karsten, 4. C. inomatüs n. sp. (151, 100—0 m.) S2 [j.. Schalen anscheinend völlig glatt, lassen bei genauer Untersuchung feine radiale Linien erkennen, von denen nur einzelne am Rande sich in je 2 Punkte verdichten. Außerdem einzelne weit zerstreute Punkte regellos auf der ganzen Schale, im Centrum ein wenig gehäuft. Chromatophoren in Systrophe, offenbar rundliche bis biskuitförmige Scheibchen. Taf. IV, Fig. g. Schalenansicht. (1000:1) 800. Hier inag eine Schale, Coscinodiscus spec, angeschlossen sein, die anderwärts schwer unter- zubringen ist. Sie stammt aus einer Grundprobe (147). Zarte Dornen umkleiden den Rand völlig. Unregelmäßige Polygone ohne jede feste Ordnung weder in radiajem Sinne noch dem Umkreise nach, füllen die Schale aus und brechen am Rande beliebig ab. Taf. III, Fig. II. Schalenansicht. (1000:1) 800. b)Cestodiscoidales. Mit einem besonderen Randstreifen versehene Formen, deren Schalen mit radialen Einzel- reihen oder fascikulierten Reihen gezeichnet sind. 5. C. gmcilis n. sp. (132, 30—0 m.) 14 ij. Sehr kleine Form mit hochgewölbten Schalen und flacherem Rande. Rand etwa '/,o des Radius, sehr fein radial gestrichelt. Innen radiale Punktreihen, im Centrum grob und weitstehend, daher die Bündel minder hervortretend. Nach außen weit zarter und enger; am Innenrande endlich werden zahlreiche kürzere Reihen so eingeschoben, daß sich die Punkte in zieriiche ineinander schneidende, nach innen konvexe Bogenlinien ordnen, deren je 5 — 8 kon- zentrisch sind. Chromatophoren mehrarmig, unregelmäßig und wenig zahlreich. Taf. III, Fig. 4. Schalenansicht. 1 500 : i . 6. C minimilS n. sp. (145, 40 — 20 m, und sonst häufig, doch meist tiefer!) 16 — 23 \}.. Die Schalenzeichnung der Mitte ist dem C. graci/is ähnlich. Doch befinden .sich sehr kleine Dornen am inneren Rande, und der Randstreif selber ist durch Radiallinien ge- feldert, dazwischen mit gekreuzten Schrägzeilen äußerst feiner Punkte gezeichnet. Dieser Rand macht die Art leicht kenntlich. Chromatophoren wenig zahlreich; relativ große runde Scheiben, die im Teilungszustande Biskuitform annehmen ; in Systrophe. Taf. IV, Fig. 8 a u. b. Schalenansicht. 1000:1. 7. C. hoiridus n. sp. (143, 200—100 m.) 82 — 86 (j.. Schalen hochgewölbt, mit breitem, anscheinend flachem Rande (4 — 5 jj. breit). Schalenzeichnung nidiale Punktreihen, fascikuliert; innerhalb eines jeden Bündels zu gebogenen Schrägzeilen geordnet, die gegen die Mitte ein wenig konvex sind. Aiu Rande der Mittelschale 2 Reihen von Dornen, die äußere Reihe mit doppelt bis dreimal so langen Dornen wie die 78 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. •jq innere. Unmittelbar über dem Rande eine Menge ganz feiner radial gerichteter Nadelhaare, die wie radiale Striche auf dem breiten Rande erscheinen. Der äußerste Randring fein gestrichelt. Chromatophoren zahlreiche runde oder biskuitförmige Scheibchen. C. horridus steht vielleicht dem C. symmetricns nahe, unterscheidet sich aber scharf durch seine starke Bewaffnung. Die Vollfüllung der Strahlgrenzen mit Wandsubstanz ist auch bei C. Iiorridjis zu erkennen, vor allem im Centrum. Taf. V, Fig. ga. Zelle mit Chromatophoren, Habitus. 500: i. Taf. V, Fig. gb. Schalenzeichnung. 1000: i. 8. C. planus n. sp. (152, 100—80 m.) 68 ;j.. Schalen ungleich, eine Schale (1)) mit wenig zahlreichen (37) Punktreihen, die zum Teil unmittelbar bis an den glatten Rand reichen; andere Schale (a) mit vielen (117) Punktreihen, die im Centrum nicht aneinander stoßen, i Punkt gerade im Centrum, feine Radialstriche auf beiden Schalen dazwischen, Rand fein gestrichelt. Chromatophoren, kurze grobe Stäbe, vielfach radial orientiert. Taf. IV, Fig. I a, ib. Schalenansichten. ( 1 000 : i ) 800. 9. C. austmlis n. sp. (151, 100— o m.) 60 — 88 ;j. Schalen ungleich. Rand glatt. Punktreihen der einen Schale (a) bleiben weit vom Rande entfernt und lassen im Centrum freien Raum um einen centralen Punkt, diejenigen der anderen Schale {h) gehen bis an den Rand selbst, radiale Striche auf beiden Schalen da- zwischen, ebenso mehr oder minder regelmäßig verteilte kleine Randbuckel. Chromatophoren kurze, krumme, auseinander abzweigende, meist radial angeordnete Stäbchen. Taf. IV, Fig. 2 a, 2 b. Schalenansichten. (1000:1) 800. 10. C. bifrons Castr. Chromatophoren wenig zahlreich; kleine, radial stehende Stäbchen, cf. Challenger, 1. c. p. 156, PI. II, Fig. I. Taf. IV, Fig. 3 a, 3 b. Schalenansichten. (1000:1) 800. IL C. Castmcanei n. sp. (152, 100—80 m.) 72 — 80 [j.. Schalen gleich. Punktreihen bis zum Innenrande, der innen sehr feine radiale Strichelung von sehr geringer Breite führt. Radialstriche zwischen den Punktreihen deutlich. Glatter Randreif umgiebt das Ganze. Kleine stabförmige, vielfach radial lagernde Chromatophoren. Taf. IV, Fig. 4. Schalenansicht. 500:1. 12. C. chromomdiatiis n. sp. (152, 100—80 m.) 82 — 100 ij. Schalen gleich, derber als vorige, sonst sehr ähnlich. Radialstriche fast bis zum gestrichelten Innenrand; glatter Randreif sehr schmal. Chromatophoren vielfach sich gabelnde Bänder in streng radialer Anordnung. Taf. IV, Fig. 5. Schalenansicht. (looo: i) 800. 79 Qq G. Karsten, Die Formen 8 — 12 bilden eine nahe verwandte Gruppe untereinander, zu welcher noch C. Jaiius Castr. zählen würde, doch können sie kaimi zu einer neuen Gattung" Veranlassung geben oder Adinocvchts zugerechnet werden, wie Rajtray will, 1. c. p. 600. c) Excentrici. Ohne Mittelfeld und Rosette. Schrägzeilen treten deutlicher hervor als die Radiallinien. 13. C. excentncus Ehrbg. (151, 100— o m.) 40 [j.. Zu diesem wohlbekannten (cf. Raitray, 1. c. p. 461) Coschwdisncs, dessen Schale, von der Größe abgesehen, völlig derjenigen von Plauktoniella So/ gleicht — bis auf den Um- stand, daß der breite Schweberand fehlt — soll nur die Form der Chromatophoren nachge- tragen werden. Es sind kleine, eckige, ein wenig länglich in radialem Sinne gestreckte Scheibchen, die den beiden Schalen anliegen. Taf. VI, Fig. 8. Schalenansicht. 1000:1. 14. C. lineatus var. (158, Oberfläche, sonst bis 200 m.) 2 s — 124 ]}.. Die hier wiedergegebene Form entspricht der Van, die in A. Schmidt, Atlas, Taf. LIX, Fig. 31 — 32 sich findet. Cf. Rattray, 1. c. p. 479. Die Chromatophoren sind länglich bis rundlich, scheibenförmig. Taf. VI, Fig. 7. Schalenansicht. (1000: i) 800. Der richtige C. lineatus Ehr. hat dagegen erheblich breiteren und anders strukturierten Rand und ein mit dekussierten Schrägzeilen von Punkten gezeichnetes Gürtelband; diese Form fand sich (118, o m) vereinzelt vor. 84 ;j. Taf. VIII, Fig. 2. Schalensektor mit Gürtel. (1000:1) 800. 15. C. marginato-lineatus Sch. (158, Oberfl.) 26 — 34 [1. Cf. Rattray, 1. c. p. 474. Chromatophoren kleine runde Scheibchen. Taf. VI, Fig. 6. Schalen ansieht. (1000:1) 666. 16. C. tlimidllS Jan. (157, 158, Oberfläche, sonst bis 200 m gefunden.) 80 — 130 \i.. Mitte vertieft und die Sechsecke hier weit kleiner als am erhabenen Rande. Cf. Raitray, 1. c. p. 475. Chromatophoren länglich, von unregelmäßigem Umriß. Taf. VI, Plg. I. Schalenansicht. (1000: i) 800. Mit einigem Zweifel reihe ich hier folgende Formen an, w(>lche die gemeinsame Eigen- tümlichkeit haben, daß ihre im übrigen sehr verschiedene Zeichnung sich, abgesehen von den Radiallinien, sehr leicht zu schneckenförmigen Spiralen ordnet, die meist bis in die Schalenmitte verfolgt werden können. 80 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. gj 17. C. minutiosus n. sp. (i6o, 20—0 m.) 70 ijL. Schalenzeichnung spiraHg verlaufende feinste Punktreihen. 15 — 18 Punkte auf 10 [j.. Gleichmäßig- bis an den Schalenrand. Besonderer Randring fehlt. Chromatophoren grobe Scheiben, zahlreich. Taf. V, Fig. I. Schalenansicht. (500:1) 332. 18. C. tmnsversalis n. sp. (147, Oberfläche.) 60 — 120 ji. Schale fein radial gestreift, mit Keilen bis zur Mitte. Hier etwas vertieft und Zeichnung abgeschwächt. Die Schrägzeilen der ganzen Bündel ordnen sich zu spiralig bis ins Centrum verfolgbaren Linien. Rand mit lo — 12 größeren und vielen kleineren dazwischen ver- teilten Dornen. Chromatophoren fehlen, da alle Exemplare abgestorben waren. Taf. V, Fig. 2. Schalenansicht. (500:1) 332. 19. C. similis n. sp. (152, 80—60 m.) 72 [1. In Bezug auf Spirallinien und Keile den beiden vorgenannten ähnlich, jedoch mit gröberen, länglich gestreckten Punkten, i o — 1 1 auf 10 [j . Chromatophoren rundlich, scheibenförmig. Taf. V, Fig. 3. Schalenansicht. (1000:1) 666. 20. C. Valdiviae n. sp. (143 u. 145, 200—100 m.) 60 — 76 [I.. Spiralzeichnung wie die vorigen, die Radiallinien dabei fascikuliert. Außerdem grobe Punkte oder Stacheln in spiraligen resp. radialen Reihen über die ganze Schale. Rand mit groben Knoten in unregelmäßigen Abständen. Chromatophoren von viellappiger bis eckig ausgebuchteter Gestalt. Taf. V, Fig. 4. Schalenansicht. (1000: i) 666. 21. C. Spiro lis n. sp. (161, 70—0 m.) 100 — 120 [)L. Radialreihen von Sechsecken, die, am Halbradius am größten, nach innen und außen stark abnehmen. Spiralige Schrägzeilen schneckenförmig bis ins Centrum. Rand mit Stacheln; außen breiter Strichrand. Gürtelseite mit nuincuncialen Punktreihen. Rand stark gewölbt, Centrum 12, Mitte 5, Rand 9 Sechsecke auf 10 jj.. Sechsecke getüpfelt. Zahl- reiche runde Chromatophorenscheiben. Taf. V, Fig. 5a. Schalenansicht (Habitus) (500:1) 332, Fig. 5b. Detailzeichnung 1000:1. 22. C. OCUloideS n. sp. (135, 136 138, etc., 200—50 m.) 100 — 140 ]3. und mehr. Charakteristische Form der Stationen 133 — 138, auffallend durch die Dicke ihrer Schalen. In Zellform, Wölbung der Schalen Coscinodisats Oathcs Iridis gleichend, cf. Raitray, 1. c. p. 559; Gran, Plankton des norwegischen Nordmeeres, 1902, S. 167, 168. Doch fand ich, daß stets die Centralrosette fehlt. Radialreihen von ebenso deutlichen 81 Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2, Teil. II o, G. Karsten, Schrägzeilen geschnitten, die in schneckenförmiger Windung das Centrum erreichen. Beide üljer die ganze Schale hin aus etwa gleich großen Sechsecken') mit je einem Tüpfel gebildet. Chromatophoren runde Scheibchen, mit je einem kleinen Pyrenoid versehen. Taf. VI, Fig. 3. Schalenansicht 500:1. Fig. 3 a Detaikeichnung (1000:1) 800. Fig. 3 b Gürtelseite (500: i) 250. d) Radiantes. Struktur verschiedenartig in strahliger Anordnung. i) In Einzelreihen, durch Einschiebung stets neuer Einzelreihen am Umfange ergänzt. 23. C. laevis n. sp. (152, 100 — 80 m.) 76 iJL. Hauptform der Station 152 in 100 — 80 m Tiefe. Zellform flach. Schalen mit feinen radialen Punktreihen, die schwer kenntlich sind; keinerlei weitere Marke. Chromatophoren biskuitförmig länglich. Die Einschnürung ihrer schmalen Seiten scheint anzudeuten, daß die einander rasch folgenden Teilungen der Chromatophoren jedesmal in einer zur vorigen Teilungsebene rechtwinkligen Ebene erfolgen. Taf. V, Fig. 6. Schalenansicht. (1000:1) 666. 24. C negledus n. sp. (152, 100—60 m.) 80 [j.. Völlig durchsichtige Form. Radiale Punktreihen vom Rande ab bis V2 Radius reichend, oft kaum sichtbar. Eine längliche deutliche Marke am Rande jeder Schale. Sie fällt an den beiden Schalen einer Zelle übereinander. Chromatophoren in geringer Zahl vorhanden, rundlich, scheibenförmig. Taf. V, Fig. 7. Schalenansicht. (1000: i) 666. 25. C. caudatus n. sp. (145, 40—20 m.) 138 [JL. Schale gewölbt, mit sehr zarten und kleinen Sechsecken gezeichnet, die in radialer Anordnung am Rande deutlich sind, gegen die Mitte zu jedoch völlig verschwinden. Sie lassen sich nicht in Schrägzeilen ordnen. Chromatophoren länglich, mit geschwänzten Enden. Taf. V, Fig. 8. Schalenansicht. (500:1) 250. 26. C. oppositus n. sp. (145, 40—20 m.) 44 — go [j.. Schalenzeichnung, radiale Punktreihen ohne bündelige Anordnung und ohne transversale Linien. Rand mit zahlreichen kleinen Zähnchen. Zwei längliche Marken auf jeder Schale einander genau gegenüber und in der Zelle aufeinander fallend. Chromatophoren biskuitförmig, in Systrophe. Taf. VII, Fig. 5. Schalenansicht. (750: i) 600. 27. C. fiircatus n. sp. (152, 100—80 m). 58 — 72 [1. Kleines glattes Mittelfeld. Schalenzeichnung aus radialen, weitstehenden Punkt- reihen, die sich stetig nach dem Umkreise zu weiter gabeln. Die am weitesten nach innen reichenden 4 — 8 mit je i gröberen Doppelpunkte. I) Ueber den Bau der Casci>todisc!is-\\:inde mit Tüpfelkammem cf. O. Müi.i.f.k, Kammern und l'nren, 11, 1. c. S. 431. 82 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8g8 — 1899. Qt Chromatophoren wenige von ziemlicher Größe und eckig-lappigem Umriß. Taf. IV, Fig. 7. Schalenansicht. (iooo:i) 800. 28. C. kerguelensis n. sp. (Kerguelen, Gazellebassin, 14 m, zwischen oder unter größeren Algen.) 92 — 140 [j. Schalen gewölbt. Gezeichnet mit radialen Punktreihen, 15^ — 18 Punkte auf 10 [j., durchgehend vom Mittelpunkte zum Rand, mit entsprechenden kürzeren Einschiebungen den Raum füllend. \'om Centrum bis % des Radius schneckenförmig eingerollte transversale Linien, die weiter nach außen verschwinden. Grobe Punktreihen in weiten Abständen, radial verlaufend über die ganze Schale. Glatter Doppelrand umschließt das Ganze. Chromatophoren klein, scheibenförmig rundlich-oval, zahllos über die beiden Schalen verbreitet. Taf. III, Fig. 7. Schalenansicht. (1000:1) 800. 29. C. Bouvet n. sp. (127, 200 m, einzeln und abnorm bei o m.) 184 — 240 [j:. Der einzige Cosciiiodisais, der in Kettenform angetroffen ist; höchstens 4 Zellen aneinander gesehen, 2 — 3 häufiger. Mitte flach, hier hängen die Individuen zusammen. Schale im übrigen gegen den Rand fast gleichmäßig schräg abfallend, nur am Rande selbst starke Wölbung. Schalen Zeichnung: 6 — 12 große Polyeder bilden die Rosette. Hier setzen regelmäßige Sechsecke an, die in Geradzeilen zum Rande laufen ohne Keile, durch stete Einschiebung den Raum füllend. Schneckenspirale kenntlich, aber nicht sehr ins Auge fallend. Tüpfel in jedem Sechseck. In der Mitte 3, am Rande 5 — 6 Sechsecke auf 10 ij. Kleine Rand- dornen zahlreich vorhanden. Gürtelband breit, mit i — 2 Zwischenbändern, die sehr schmal bleiben; glatt. Infolge der kettenförmigen Anordnung hier die Chromatophoren dem Gürtel an- liegend! Polyedrisch unregelmäßig gelappt mit je einem Pyrenoid. Der Schale anliegende Chromato- phoren spärlich oder fehlend. Einzelindividuen scheinen also die quere Lage beizubehalten. Taf. III, Fig. g. Zwei Zellen aneinander. (250:1) 166. Fig. ga. Chromatophoren am Gürtel. (500:1) 332. Fig. gb. Schalenstruktur. (500:1) 400. 30. C grandineus Rattr. (13g, 200 m.) g2 — 280 [i. Diagnose cf. Raitray, 1. c. p. 554. Chromatophoren nicht allzu zahlreich; rundliche Scheibchen. Taf. VI, Fig. 2. Schalenansicht. 500 : 1 . 2) Radiale Linien in Bündeln parallel laufend, so daß die Mittelreihe am weitesten, die Endreihen am wenigsten weit eindringen. Es entstehen an den Grenzen zweier Bündel daher keilförmige Figuren. 31. C. fasdculatus O. M'e. var.? (127, 200 m; 151, 100— o m.) 76 — 108 [i. Cf. Raitray, 1. c. p. 4gi. 14 Bündel, ig oder mehr Marken oder Dornen am Rande, so daß auf jedes Bündel mindestens i Marke entfällt. 83 <^ 1 G. Karsten, Chromatophoren biskuitförmig, wenig zahlreich. Taf. III, Fig. 5. Schalenansicht. (500:1) 332. Fig. 5a. Schalenausschnitt. (1000:1) 800. 32. C. indisünctus n. sp. (127, 146, 200—100 m.) 50 — 98 1^.. Schalenzeichnung sehr zart und über die ganze Schale gleichmäßig aus Bündeln sehr feiner, radialer Punktreihen. Punkte wenig bestimmt und undeutlich. Chromatophoren eckige, unregelmäßige Plättchen. Taf. III, Fig. 6. Schalenansicht. (1000: i) 666. 33. C. stellaris Rop. (152, 100—80 m.) 56 — 90 [j.. Cf. Raitray, 1. c. 493; Castracane, Challenger p. 155, PI. III, Fig. 2; p. 158, PI. V, Fig. 9. Fascikulierte Punktreihen, 18 — 19 Punkte auf 10 \y. Im Centrum oder um den Mittelpunkt herum bleiben kleine lichte Stellen von der Schalenzeichnung befreit, ihre Zahl sah ich von 3 — 7 wechseln; da auch die Schalen ein und derselben Zelle darin differieren, kommt der Abwechslung keinerlei systematische Bedeutung zu. Chromatophoren kreisrunde Scheiben, wenig zahlreich. Taf. IV, Fig. 6. Schalenansicht. (1000: i) 800. 34. C. trigonus n. sp. (152, 100—80 m.) 70 — 74 a. Fascikulierte flache Form. Bündel radialer Punktreihen, 12 Punkte auf 10 [ji. Quincunciale Zeichnung. Am Rande sind 3 Marken derart verteilt, daß ihre geradlinigen Verbindungen ein gleichschenkliges bis gleichseitiges Dreieck bilden. Chromatophoren wenig zahlreich, drei-, vier- oder mehrarmig. Taf. V, Fig. 10. Schalenansicht. (1000:1) 666. 35. C. pyrenoidophoms n. sp. (152, 100—80 m.) 64 — 80 \y.. Fascikulierte Punktreihen in radialer Richtung. 10 — 12 Punkte auf 10 [j.. Transversalreihen gerade. Mittelfeld glatt. Durchmesser des Mittelfeldes ca. '/e des Radius, Rand glatt. Chromatophoren unregelmäßig begrenzte Plättchen mit je einem kleinen Pyrenoid in der Mitte. Es war die erste pyrenoidführende Cosa'nodisais-Yovm, daher die Benennung. Taf. V, Fig. II. Schalenansicht. (1000:1) 666. 36. C. nitidus Greg. (145, 40—20 m.) 28 — 31 [j-, Cf. Rattray, 1. c. p. 478. Grobe, weitstehende Punkte in fascikulierten Bündeln. Abstände und Punkte im Centrum meistens am größten. Glatter Rand mit kurzen Zähnchen an der Innenseite im Abstand der Punktreihen. Chromatophoren wenig zahlreiche, runde Scheibchen, beginnnende Systrophe. Taf. VII, Fig. I. Schalenansicht. (looo: i) 800. Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. ör 37. C nitiduliis Grün. (158, 30—0 m.) 24 — 56 [j.. Form größer, Schalenzeichnung minder grob als bei der vorigen. Glatter Rand, mit regelmäßig verteilten Domen. Innenseite des Randes gezackt. Cf. Rattray, 1. c. p. 480. Chromatophoren zahlreiche runde Scheibchen. Taf. VII, Fig. 2. Schalenansicht. (1000: i) 800. 38. C. pseudonitidiiliis n. sp. (151, 100— o m.) i2 — 52 [i. Dem vorigen ähnlich, jedoch Punkte der fascikulierten Reihen feiner, i bis 12 Punkte auf lo [x, im Centrum etwas weitläufiger. Rand mit zarten dichten Zähnchen, dazwischen gestrichelt. Chromatophoren relativ groß, rundlich, im Teilungszustande biskuitförmig. Taf. VII, Fig. 3. Schalen ansieht. (loooii) 800. 39. C. kryophilllS Grün. (151 und sonst vielfach, 100— o m.) 40 — 100 [i. Cf. Rattray, 1. c. p. 492; Grunow, Diät. v. Franz-Josefs-Land, 1. c. S. 8i, Taf. VI, Fig. 2 1. Zähnchen am Rande und eine große längliche, radial orientierte Marke machen die Form kenntlich, doch sind die Zähnchen bei meinen Individuen minder gedrängt, als sie Grunow zeichnet. Chromatophoren drei- bis mehrarmig. Taf. VII, Fig. 4. Schalenansicht. (1000:1) 800. 40. C. quinqiäes marcatiis n. sp. (151, 152, 100—80 m.) 64 — 78 [j.. Schalenmitte stark eingesenkt. Schalenzeichnung: radiale Punktreihen in Bündeln, 10 — 12 Punkte auf 10 |j.. Transversalreihen am Rande deutlicher als in der Mitte. 5 (selten 6) Marken in geringem Abstand vom Rande einw'ärts, radial orientiert. Chromatophoren rundlich bis biskuitförmig. Taf. VII, Fig. 6. Schalenansicht. (1000:1) 800. Fig. 6 a. Gürtelansicht. (1000:1) 500. 41. C. inf latus n. sp. (131, 100— o m.) 68 — 106 p.. Mitte stark aufgetrieben; ebenfalls 5 Marken am Rande. Schalen- zeichnung abweichend : radiale Punktreihen in Bündeln, i o — 1 2 Punkte auf i o [jl. Erheblich größere, jedoch sehr zarte Punkte in weitem Abstände voneinander ebenfalls in fascikulierten Radialreihen angeordnet. Chromatophoren wenig zahlreiche kleine runde Scheibchen. Taf. VII, Fig. 7. Schalenansicht. (1000:1) 800. Fig. 7 a. Gürtelansicht. (1000: i) 500. 42. C. incürviis n. sp. (151, 100— o m.) 56 — 60 [JL. Schalen verschieden , eine in der Mitte vertieft, die andere aufgebaucht. Schalenzeichnung jedoch gleich. Am Rande fascikulierte radiale Reihen gröberer Punkte, deren transversale Schneidungslinien wenig hervortreten. Schalenmitte glatt, ohne jede Zeichnung. 85 G. Karsten, Chromatophoren wenig zahlreich, groß, rundlich oder biskuitförmig. Taf. VII, Fig. 8. Schalenansicht. (looo: i) 800. Fig. 8a. Gürtelansicht. (1000:1) 500. 43. C. gmndenucleatus n. sp. (151, 100— o m.) 58 [j. Großes glattes Mittelfeld auf der Hälfte des Radius beginnend. Rand mit fascikulierten groben radialen Punktreihen und transversalen Schnittlinien. Marken fehlen. Rand- ring mit feiner Strichelung. Chromatophoren zahlreich, biskuitförmig. Kern unverhältnismäßig groß (26 [j. Durchmesser!). Taf. VII, Fig. 9. Schalenansicht. (1000:1) 800. 44. C. Chlinii n. sp. (135 und sonst in ca. 100 — 80 m.) 62 — 128 [j.. Streng fascikulierte Form, deren Sechsecke im Centrum am kleinsten sind (hier etwa 7 auf 10 [j.), gegen den Rand hin wachsen. 6 oder mehr grobe Marken am Rande, die Keile begrenzend. Die Schalenmitte ist vertieft, Rand glatt. Chromatophoren rundliche bis vierfach eingeschnittene Scheibchen. Die Form steht dem C. siibtilis sehr nahe, nur wachsen dort die Sechsecke gegen die Mitte zu. Taf. VII, Fig. 10. Schalenansicht. (1000: i) 666. Fig. loa. Schalen-Detail. (1500:1) 1200. 45. C. Subtills EhRBG. (Ueberall 30- o m.) 82 — 160 [JL. Cf. Ractray, 1. c. p. 494. Wie voriger, doch nehmen die Sechsecke gegen den gestrichelten Rand hin ab, und die Randmarken sind zahlreicher. Ausgeprägte Form des Oberflächenplanktons, wo sie stets oder doch in den weitaus meisten Fällen in normalem Zustande neben den anderen abgestorbenen oder desorganisierten Formen in Menge auftritt. Speciell antarktische Charakterform, doch auch in der Arktis nachgewiesen. Chromatophoren zahlreich, rund oder biskuitförmig. Taf. VII, Fig. II. Schalenansicht. (500:1) 400. Fig. IIa. Schalen-Detail ohne Randstreifen. (1500:1) 1200. 46. C fUiformis n. sp. (152, 80—60 m.) 84 [1. .Schalenzeichnung: dickwandige Sechsecke in schmalen Bündeln radialen Verlaufes. Rand glatt, Innenseite mit zarten Radialstrichen. Transversalreihen spiralig gegen das Centrum verlaufend. Chromatophoren fadenförmig, die mittleren durchweg in radialer Lage. Taf. VI, Fig. 4. Schalenansicht. (1000:1) 500. Fig. 4 a. Schalen-Detail. 1500:1. 47. C Simbirskianus Grün.? (143, 200—100 m.) 100 [J.. Cf. Rattray, 1. c. p. 48g. Chromatophoren rundlich oder biskuitförmig. Taf. VI, Fig. 5. Schalenansicht. 500:1. Fig. 5 a. Schalen-Detail. 1500: i. 86 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. g-y 48. C. hexagonalis n. sp. (143, 200—100 m.) 1 1 6 — 1 84 [JL. Zellen gewölbt. Schalenzeichnung aus Sechsecken radialer Anordnung be- stehend, zu sehr spitzwinkligen Bündeln zusammengestellt. Die Keilgrenzen treten auffallend scharf hervor und durchschneiden die Sechsecke häufig. Diese am Rande am größten, nehmen gegen die Schalenmitte regelmäßig ab, Rand 7, Mitte 13 — 14 auf 10 p.. Transversallinien fehlen. Randlinie eingekerbt. Chromatophoren biskuitförmig, 2 — 4-lappig. Dazu kleinere Form: C. hexagonalis var. minor (127, 200). 88 — 92 [JL. Ebenso wie die Hauptform, jedoch mit 1 2 groben Marken am Rande, d. h. ca. I vor jedem zweiten Bündel. Taf. III, Fig. 8. Schalenansicht der Hauptform. {500:1) 400. Fig. 8 a. Schalen-Detail einer Keilgrenze. (1000:1) 800. 49. C. decrescens Grün. (117, und sonst 200—0 m.) 64 \i. mehrfach. Cf. Raitray, 1. c. p. 525. Bündel sehr schmal, doch am äußeren Rande deutlich. Chromatophoren relativ große runde Scheibchen. Taf. VIII, Fig. I. Schalenansicht. (1000:1) 800. 50. C. SenariüS ScH. (150, Grundprobe 4647 m.) 36 [j.. Cf. Rattray, 1. c. p. 505; Janisch, „Gazelle"-Expedition, Taf. VI, Fig. 15. Taf. III, Fig. 10. Schalenansicht. (1000:1) 800. Ethmodiscus Castr. Dieses von Castracane*) neu aufgestellte Genvis ist nach seiner Definition im wesent- lichen gegründet auf die lange Ausdehnung der Gürtelseite im Verhältnis zum Schalendurchmesser und auf Zeichnung des Gürtels durch in Quadraten angeordnete Punkte, denn die anderen ange führten Merkmale sind in keiner Weise bezeichnend. In dem mir zur Verfügung stehenden Material war die Gattung sehr wenig vertreten und die gefundenen Exemplare außerdem schlecht erhalten; es blieb nur das eine Merkmal der langen Gürtelseite für die Zurechnung der Exem- plare übrig. Trotzdem glaube ich, daß die Gattung als solche sich Coscinodiscus gegenüber aufrecht erhalten läßt, und kann Rattray ^) nicht beistimmen, der sie mit dieser vereinigt. E. subtilis. (145, 40—20 m.) Schalendurchmesser 36: Gürtelseite 46 [j.. Schalen am Scheitel etwas eingesenkt; mit radial gestreckten kleinen Rechtecken ge- zeichnet, ca. 12 auf 10 ;j, die in Radiallinien angeordnet sind und nach dem Rande zu kleiner 1) Challenger Report, 1. c. p. i66. 2) Coscinoc/isciis etc., 1. c. p. 450, 546. werden. Vom Rande bis ca. '/.^ Radius fast regelmäßig abwechselnd eingeschobene Icürzere Linien erhalten den gleichmäßigen Abstand am Rande aufrecht. Transversallinien bogenförmig. Chrom atophoren längere Scheibchen, jedoch schlecht erhalten. Taf. VIll, Fig. 3. Schalenansicht. (1000:1) 800. Fig. 3 a. Gürtelseite. (1000: i) 500. E. parvulus n. sp. (145, 60—40 m.) Schalendurchmesser 42: Gürtellänge 50 [a. Schalen am Scheitel tief eingesenkt, mit Radiallinien von Punkten gezeichnet, ca. 9 — 10 auf 10 [j.; Transversallinien treten nicht hervor. Abstand wird durch ungleichmäßig eingeschobene Reihen erhalten. Chromatophoren rundliche biskuitförmige Scheibchen. Taf. VIII, Fig. 4. Schalenansicht. (1000: i) 800. Fig. 4 a. Gürtelseite. (1000:1) 500. Schimperiella n. g. Unter dem Namen Sckiinperiella mögen zwei kleine Coscijiodisais-dL(mX\.c\\Q Formen zu- sammengefaßt werden, die als charakteristisches Merkmal völlige Verschiedenartigkeit ihrer beiden Schalen zeigen. Es braucht nicht hinzugefügt werden, daß die Zellen völlig intakt waren und die beiden Schalenbilder durch Umwenden erhalten wurden. Inhalt fehlte leider. Der Name mag an den unserer Wissenschaft allzu frlih entrissenen A. F. W. Schimper erinnern, der zuerst die Schichtung des Phytoplanktons genauer festgestellt hat. Sch. antarcüca n. sp. (143, 100— o m.) 40 [j.. Schale a mit breitem, fein radial gestricheltem Rand, der durch minder zahlreiche grobe radiale Linien in Felder eingeteilt wird. Innenschale mit feiner Punktierung, die sich mehr oder weniger in radiale Linien einordnen läßt und im Centrum erhebhch größere Abstände auf- weist als am Rande. Hier lassen die Punkte sich außerdem zu nach außen geöffneten Kreisbogen verbinden, deren je 3 — 5 konzentrisch sind; die einzelnen konzentrischen Systeme schneiden sich in regelmäßigem Wechsel. Schale b zeichnet sich durch ein sehr feines System radialer Punktlinien mit keilförmiger Anordnung aus und wird nahe dem Rande von einer Linie sehr grober, ein wenig tangential ausgezogener Punkte umgrenzt. Taf. VIII, Fig. 6a, 6b. Schalenansichten. 500:1. Sch. Valdiviae n. sp. (143, 300—200 m.) 20 [X. Schale a. Radial gestrichelter Rand. Radiale Punktlinien in keilförmigen Bün- deln, die nicht ganz zur Mitte reichen. Hier weiter auseinanderstehende Punkte ohne feste Ordnung. Schale b. Glatter Außenrand, radial gestrichelter Innenrand. Kleine .sechseckige Areolen ohne genauer erkennbare Anordnung. Taf. VIII, Fig. 7a, 7b. Schalenansichten. 750:1. Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8g8 — 1899. Oq Asteromphalus Ehrbg/). Taf. VIII. Zellen diskusartig. Schalen von einer wechselnden Zahl glatt scheinender, gewölbter Strahlen gefeldert. Die Strahlen sind hohl und gleichen Röhren, die den Schalen flach aufliegen. Ein Strahl erheblich schmächtiger als die übrigen; er bildet die Mittellinie. Die Strahlen erreichen den organischen Mittelpunkt meist nicht völlig; dieser kann mit dem mathematischen Mittelpunkt zusammenfallen oder in der Ebene der Mittellinie darüber hinaus nach dieser oder jener Seite verschoben sein. Zwischen den Strahlen bleiben Zwischenfelder, die vom Rande be- ginnen und sich nach innen verjüngend, mehr oder minder weit einspringen. Sie sind mit schräg gekreuzten Liniensystemen grober oder feinerer Punkte gezeichnet. Die Grenzlinie jedes Zwischenfeldes pflegt schärfer her\-orzutreten. Die Umrißform der beiden \'on der Mittellinie getrennten Zwischenfelder weicht meist von derjenigen der übrigen ab. Innerhalb der Zwischen- felder bleibt ein glattes Mittelfeld, das oft an den Strahlen entlang verschieden weit gegen den Rand hin vordringt. Von den Spitzen der Zwischenfelder, resp. von der Mitte ihrer Grenzlinie gegen das Mittelfeld gehen starke Linien aus, die entweder direkt im Mittelpunkte zusammen- treffen oder, nach mehr oder weniger winkligem Verlauf, in eine den Strahl der Mittellinie um- schließende Grenzlinie einmünden. Der Plasmakörper liegt der inneren Zelloberfläche überall an, im Centrum verbindet ein starker Plasmastrang die beiden Schalen ; an einer von ihnen liegt hier der Zellkern. Die Chro- matophoren scheinen im normalen Zustand der Zelle nur unter den Zwischenfeldern zu liegen, das Mittelfeld und besonders die Lage unter einem der Strahlen zu vermeiden, cf. Fig. 8. Bei Systrophe sammeln sie sich im Mittelfeld. Wie an MöLLER'schen Schalenpräparaten, die dem Kieler Botanischen Institute gehören, festgestellt werden konnte, ist an jedem Endpunkte aller oder inindestens der großen Strahlen ein kleiner Porus vorhanden. Der mittelständige dürfte nach dem Zellinnern, der endständige nach außen münden, doch war darüber keine völlige Sicherheit zu erlangen. Eventuell würde also durch die Strahlen hindurch eine Verbindung der Zelle mit der Außenwelt möglich sein. Die Auffassung der Strahlen als Röhren ist zuerst von Hensen ^) ausgesprochen worden. Ebenso sind auch bei den Strahlen von Asterolampra Poren an den Röhren-Endpunkten vorhanden. Die.se Gattung ist nur durch völlige Aktinomorphie ihrer Schalen von der mit dorsiventral ge- Imuten, zur Mittellinie symmetrischen Schalen versehenen Gattung ^4.sV(7-ö////>//c7/^/.t unterschieden. Die Zelle von Asteromphalus ist asymmetri.sch, da von der einen zur anderen Schale eine Drehung um den halben Abstand eines Zwischenfeldes stattfindet. Hensen erklärt diese Drehung mit der mechanischen Unmöglichkeit, bei der Bildung von Tochterschalen die erhaltenen Röhren Rücken an Rücken zu bilden, vielmehr müssen die Röhren der einen Schale in die Zwischenfelder der anderen Tochterschale entfallen, womit eine Drehung um den halben Abstand der Zwischenfelder verbunden ist. Die \"on Mensen angeg-ebene Drehung lun 45" mag im Einzelfall zutreffen, bei der großen X'erschiedenheit der Strahlenzahl wird meine allgemeinere An- rabe oeeig; neter sein. i) Schutt, 1. c. S. -'~,. — Rattk.\v, 1. c. p. 654. 2) V. Hensex, Bestimmung des Planktons etc., 1S87, S. 87. 89 Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2. Teil. QQ G. Karsten, Asteromphaliis Roperianus Ralfs. (132, 200—50 m.) 86—108 [x. Cf. A. Schmidt, Atlas, Taf. XXXVIII, Yvg. 15; Raitray, 1. c. p. 657. Umgrenzende Perlreihen der Zwischenfelder von besonderer Größe. Fig. 8. Oberflächenansicht mit Chromatophoren. (1000: i) 800. Fig. 8 a. Optischer Längsschnitt. (1000:1) 800. A. tiookeri EhRBG. (Sehr häufige Form.) 72 — 104 [i. Cf. A. ScHMTOT, Atlas, Taf. XXXVIII, Fig. 18 — 20; Raitray, 1. c. p. 656. Fig. 9. Schalenansicht und Chromatophoren einer Zellhälfte. (750: i) 600. A. BrOOkei BaIL. (157, 158, Oberfläche.) 60 — 136 jx. Cf. A. Schmidt, Atlas, Taf. XXXVIII, Fig. 21 — 23; Raitray, 1. c. p. 657. Fig. 10. Schalenansicht, Chromatophoren in Systrophe. (300:1) 400. A. heptactis Ralfs. (144, Oberfläche.) 45 [Ji. Cf. A. Schmidt, Atla.s, Taf. XXXVIII, Fig. 5—8; Raitray, I. c. p. 664. Zeichnung gröber als bei irgend einem anderen. Fig. II. Oberflächenansicht, Chromatophoren in Systrophe. (1000:1) 800. A. regularis n. sp. (152, 100—40 m.) 68 — 98 [JL. Kreisrund in Schalenansicht. Zwischenfelder haben an der Spitze keine abgrenzende Ferlreihe. Mittelfeld mit einfach oder doppelt gegabelten, geraden Radiallinien. Chromatophoren kleine Scheibchen. Fig. 12. Schalenansicht. (500:1) 400. A. ornithopus n. sp. (145, 60—20 m; 146.) 48 — 52 [JL. Grobe Zeichnung der Zwischenfelder, fast wie A. heptactis, von dem die Form vielleicht eine Varietät darstellt. Auf den Röhren am Ende eine vogelklauenähnliche Zeichnung. Individuen, soweit gesehen, in Systrophe. Chromatophoren biskuitförmige resp. runde Scheiben. Fig. 13. Schalenansicht. (1000:1) 800. A. parvüliis n.'sp. (145, 40—20 m.) 30 — 48 |j.. Zeichnung grob, Mittelfeld sehr groß im Verhältnis. Zwischenfelder mit Ein- buchtung gegen das Mittelfeld; in diesen Buchten enden die gebrochenen Mittellinien. Chromatophoren nur in 3 Feldern eingetragen, von ungewöhnlicher Größe, besonders im Verhältnis zur Zellgröße. Fig. 14. Schalenansicht. (1000:1) 800. A. hyalinus n. sp. (143, 300—200 m.) 22 — 32 [JL. Mittellinie gerade, alle anderen (4) Strahlen nach ol^en aufgebogen, Zeichnung- fein. Nur in leeren Exemplaren gefunden. Fig. 15. Schalenansicht. (1500:1) 1200. 90 Das Phytoplankton des Aatarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. q. Äctinocyelus Ehrbg. Die Charakteristik dieser Gattung lautet bei ScHÜrr im Engler-Prantl ') : „Schalen kreis- förmig-elliptisch oder abgerundet rhombisch. Oberfläche fast ganz eben, selten konvex, granuliert. Körnelung meist abgerundet, selten eckig oder punktförmig, meist radiär oder bündelweis radiär; im Centrum ein meist runder Hof (Area). Rand deutlich oder undeutlich, hyalin oder gestreift; am Rande ein rundes oder elliptisches Auge (kurz abgeschnittener Hornansatz wie bei Auliscus) und ein Kranz von Dornen oder Knötchen." Die zahlreichen Actinocyclus-YoxvnQ.r\ der Tiefsee-Expedition aus den antarktischen Gebieten sind sehr gleichartig gebaut und entsprechen fast alle mehr oder weniger dem von Castracane") im Challenger-Report beschriebenen Adhwcyclus umbonatus. Sie haben also ein dem meist radial gestrichelten Rande aufgesetztes rechteckiges Auge, das in allen beobachteten Fällen in den beiden Schalen einer Zelle sich genau diametral gegenübersteht. Die Chromatophoren sind runde Scheibchen, die im Falle der Teilung mehr biskuitförmigen Umriß annehmen. Auffallend ist der außergewöhnlich starke Schalenbau bei allen genauer l3eobachteten antarktischen Aitinocyclus-h.x\.&x\. Z. B. konnte an zersprengten Zellen von Adinocyclus ant- aniicus beobachtet werden, daß die Schalendicke dem breiten Radialrande gleichkam. Ein im rechteckigen Auge mündender Porus durchsetzt als feiner Kanal die Schale und bildet eine offene Verbindung mit der Außenwelt. Die Stellung der beiden Augen einer Zelle genau ein- ander gegenüber mag zu dieser ihrer Funktion in Beziehung stehen. Wenn diese Augen sehr klein werden, wie z. B. bei Adinocychis coivna, so gewinnen sie Aehnlichkeit mit den an ver- schiedenen Coscinodisciis-i\x\s:\-\, z. B. C. kryophihis, gefundenen „Marken'", doch mag darauf hin- gewiesen sein, daß diese in allen Fällen genau aufeinander fallen, während sie bei Actuwcyclus sich gegenüberstehen. A. umbonatus CaSTR. (145, 80—20 m; 151, 100— o m etc.) 72 — 84 \i.. Castracane, Challenger, p. 145, Taf. IV, Fig. 4. Radial gestreifter breiter Rand. In Bündel eingeteilter Mittelteil. In jedem Bündel radiale Punktreihen, die sich in völlig geradlinigen Schrägzeilen schneiden. Die Bündelgrenzen können auch als Mittellinien eingeschobener Keile betrachtet werden. Rechteckige Marke am Rande. Chromatophoren kleine runde Scheibchen, nur in einer Hälfte eingetragen. Taf. IX, Fig. I. Schalenansicht. (1000: i) 800. A. antarcticus n. sp. (143, 300 — 200 m.) 56 — 124 [1. Dem vorigen sehr ähnlich, aber: Radiale Randstriche von einer Punktreihe und glattem Reifen umrandet. Die radialen Punktreihen des Mittelteiles werden gegen den Rand sehr viel enger punktiert ; sie lassen sich in 2 einander unter schiefem Winkel schneidende Bogen- reihen ordnen, deren Konvexität nach außen gekehrt ist. Marke am Rande mehr abgerundet. Chromatophoren rund bis biskuitförmig. Taf. IX, Fig. 2. Schalenansicht. (1000:1) 800. 1) I. c. p. 78. 2) 1. c. Taf. IV, Fig. 4. 91 Q2 w- JS-ARSTEN, A. Valdiviae n. sp. (145, 80—20 m.) 68 — 88 [j.. Wie der vorige, doch fehlt die Punktreihe des Randes und der sehr schmale glatte Randstreif. Die 2 unter schiefem Winkel sich schneidenden Schrägzeilen bilden Bogen, deren Konvexität nach i n n e n gekehrt ist. Taf. IX, Fig. 3. Schalenansicht. (1000: i) 800. I — 3 sind nahe verwandt und lassen sich trotzdem stets leicht luiterscheiden ; da sie mir gleich als deutlich verschieden auffielen, wage ich nicht, sie zu einer Species zu vereinigen. A. similis n. sp. (151, 100— o m.) 49 — 60 [j.. Dem A. uiiiboualus ähnlich, jedoch Punktreihen am Rande des Mittelstückes sehr viel dichter und feiner punktiert. In der Mitte fallen viele Punkte völlig weg, so daß diese Form dort viel freier aussieht. Marke schmal-rechteckig. Chromatophoren minder zahlreich, biskuitförmig. Taf. IX, Fig. 4. Schalenansicht. (1000:1) 800. A. intemiittens n. sp. (135, 200—50 m.) 40 [j.. Ein abgestorbenes Individuum ohne Inhalt. Dem vorhergehenden Actinoc\clus ähnlich, aber mit schmalem, ungestricheltem Rande. Marke kleiner, aber in beiden Schalen genau gegenüber. Taf. IX, Fig. 5. Schalenansicht. (1000: i) 800. A. Corona n. sp. (143, loo— o m.) 32 ij.. Dem vorigen ähnlich, jedoch die radialen Punktreihen l)is zur Mitte vollständiger. Punkte auf dem halben Radius 3 — 4mal so groß wie die übrigen. Am Rande eingeschobene Reihen deutlich. Marke klein, aber in beiden Schalen genau opponiert. Taf. IX, Fig. 6. Schalenansicht. (1000:1) 800. A. Janas, n. sp. (151, 100— o m.) 54 [j.. I abgestorbenes Exemplar. Schalen verschieden ; die eine (b) mit einfachen radialen Punktreihen ohne Keile, Abstände durch einzelne eingeschobene Reihen gewahrt, Marke oval; die andere (a) mit radial gestreiftem, breitem Rande und ovaler Marke darauf. Innerer Teil mit radialen Punktreihen in keilförmiger Anordnung. Das letzte innerste Drittel des Radius mit sehr weit stehenden, teils ungeordneten, teils in Radialreihen sich einfügenden Punkten. Taf. IX, Fig. 7 a, b. Schalenansicht. (1000:1) 800. A. bifrons n. sp. (149, 200 m.) 62 [JL. Abgestorbenes Exemplar; die eine Schale (b) mit sehr schmalem, radial ge- stricheltem Rande. Dann Radialreihen dichter Punkte in keilförmiger Anordnung, nur im Centrum ein wenig lichter. Marke oval am inneren Rande. Die andere Schale (a) mit sehr breitem Rande radialer Striche, von glattem Reifen umzogen. Ovale Marke dem Randstreifen genähert. Im Inneren grobe, keilförmig geordnete radiale Punktreihen, die nur im Centrum ein wenig gelichtet sind. Taf. IX, Fig. 8 a, b. Schalenansichten. (1000:1) 800. 92 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 93 A. elegans n. sp. (Grundprobe, 147, 5508 m.) Centralrosette und daranschließende Radialreihen von Sechsecken, die stetig an Größe abnehmen. Jedes Sechseck mit deutlicher Tüpfelung. Vier Quadranten deutlich; innerhalb eines jeden die Radialreihen in leichtem Bogen. Breites Band von zwei sich unter spitzem Winkel schneidenden Punktreihen. Endlich schmaler Rand mit radialen Strichen und einem runden Auge. Taf. IX, Fig. g. Schalenansicht. 1 000 : i . Solenoideae '). Zellen cylindrisch, von meist kreisförmigem Querschnitt. Schalen flach oder gewölbt, ohne oder mit Auswüchsen, Stacheln, Borsten etc. Gürtel in allen Fällen aus zahlreichen Zwischenbändern zusammengesetzt, von ringförmiger oder schuppenförmiger Gestalt, deren Ansatznähte mehr oder minder deutlich sind. Daetyliosolen Castr. '). Zellen lang-cylindrisch. Schalen kreisnmd, ohne alle Auswüchse, flach. Gürtel aus halb- kreisförmigen Ringen, die sich an ihren Enden gegeneinander auskeilen; zwei zusammen bilden einen vollständigen Ring. Die Verbindungslinie der Ring-Endstellen bildet eine die Zelle um- laufende Spirale. Dort, wo die Gürtelbänder der einen Schale über die der anderen geschoben sind, läßt sich eine glatte Zone beobachten. An dieser Stelle werden andauernd neue Zwischenbänder ge- bildet und damit die Röhre verlängert. Es sind hier also nicht die Zellenden, wie Castracane annahm. Wo Schale gegen Schale liegt, ist meist ein geringer Einschnitt der Gürtelkonturen zu beobachten ; dieser giebt also die wirkliche Zellgrenze an. Alle Wände stark und dick. Chromatophoren kleine kreisnmde Scheibchen, die im plasmatischen Wandbelag zerstreut sind. Ihre Empfindlichkeit ist offenbar sehr groß, denn in der Regel sind sie nur noch in Systrophe zu finden, den kleinen, wandständigen Kern dicht umlagernd. D. antarcticus Castr. (145 und sonst häufig, 40 — o m.) 16—72:150 — 240 [j.. Challenger, p. 75, Taf. IX, Fig. 7. Die Zwischenbänder sind grob strukturiert mit Bogenlinien, deren Konvexität stets gegen das freie Ende des Gürtelbandes gerichtet ist, so daP) innerhalb einer jeden Zelle die beiden Gürtel entgegengesetzte Zeichnung tragen. Die Zwischenbänder entstehen als schmale Streifen, deren Wachstum in die Breite (d. h. mit Bezug auf die ganze Zelle in die Länge) deutlich verfolgt werden kann. Taf. IX, Fig. 10. Eine Zelle in Gürtelansicht. (500:1) 400. D. laevls n. sp. (Häufiger als die vorige in den Fängen 140 — 152.) 20 — 88 ;j-:i4i — ca. 300 ^.. Zwischenbänder mit einfachen, dichtstehenden Querstrichen versehen, die am älteren, also schalenwärts gerichteten Rande ansetzen, gegen den äußeren Rand des Bandes schwächer werden und spitz auslaufen. Die Verbindungslinien der Zwischen- 1) Le Diatomiste, T. 1, l8go — 93, p. 104. H. Peragallo, Monographie du genre Rhizosolenia etc. 2) Challenger, p. 75, Taf. IX, Fig. 7. 94 G. Karsten, band-Enden gehen schräg über die Zelle. Man erkennt leicht, daß die Ränder nicht unmittelbar aneinander schließen, sondern daß Raum für die untereinander greifenden Falze bleibt. Zellinhalt der Gattungsdiagnose entsprechend. Taf. IX, Fig. II. Eine Zelle, der jedoch eine Schale fehlt. Gürtelansicht. (300:1) 400. Bisweilen ist der Durchmesser der Zellen so erheblich (88 [j.), daß die Zahl der Zwischen- bänder auf dem Querschnitt verdoppelt wird, also 4 statt 2 beträgt. Taf. IX, Fig. 1 1 a. Gürtelansicht. (500:1) 400. D. meditermneiis H. P. (145 und sonst, 40—20 m.) Zelle in allen Verhältnissen zierHcher. 6 — 16 [i.:86 — 200 jj.. Cf. Peragallo, I.e. p. 104, Taf. I, Fig. 8. Rhizosolenia (Ehr.) Brightwell. Zellen sehr lang-cyhndrisch. Zellwände zart (schwach verkieselt ?) ; zusammengesetzt aus den mützenförmigen, mit einem Stachel oder Fortsatz versehenen Schalen von (symmetrischer oder) meist asymmetrischer Form und zahlreichen, in Form von Ringen oder trapezähnlichen Schuppen gehaltenen Zwischenbändern. Schuppenförmige Zwischenbänder in großer Zahl auf jedem Quer- schnitt oder nur 2 in gleicher Höhe. In den asymmetrischen Formen soll diejenige Ansicht, welche den Stachel median zeigt, als Rücken- oder Bauchseite, die mit seitlicher Lage des Stachels als Flanke bezeichnet sein. Danach teilt sich die Gattung ein in folgender Weise : A. i) Zellen symmetrisch. Stachelspitze stets in allen Lagen median inseriert, nur im Teilungszustande ein wenig abweichend. Abdruck des Schwesterzellstachels nicht wahrnehmbar. Zwischenbänder vermutlich schuppenförmig, doch äußerst schwer zu er- kennen : S i m p 1 i c e s. B.Zellen unsymmetrisch, Stachelspitze seitlich inseriert. 2) Zwischenbänder ringförmig: Annulatae. 3) Nicht mehr als 2 trapezähnliche, schuppenförmige Zwischenbänder in gleicher Höhe: G e n u i n a e. 4) Zahlreiche Zwischenbänder auf gleichem Querschnitt der Zelle: Squamosae. Die Einteilung folgt im wesentlichen Peragallo'), nur füge ich die Simplices, welche, trotz erheblicher Abweichungen, von der Gattung nicht zu trennen sind, hinzu ; sie enthalten 2 neue eigenartige Formen. Bei den Genuinae mit nur 2 Zwischenbändern (Peragallo 4) auf dem Querschnitt wäre die Einteilung in: imbricatae mit trapezartigen Schuppen auf den Flanken, Detailzeichnung Striche, styliformes, mit Trapezen auf Rücken und Bauchseite, Detailzeichnung Punkte, endlich die stachellosen alatae-inermes weiterzuführen, cf. Peragallo, 1. c. p. iii. Diese Untereinteilung ist eine natürliche, denn von den Formdifferenzen abgesehen, die ihr zunächst zu Grunde liegen, ist auch die Auxosporenbildung verschieden. Bei den Alatae fällt die Längsachse der Auxosporen in diejenige der Mutterzelle, bei den Styliformes bilden beide einen rechten Winkel miteinander; die Auxosporen der Imbricatae sind noch unbekannt. I) H. P£R.\G.VLLO, Monogr. du genre Rhizosolenia, 1. c. p. 108. 94 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898— if 95 Rhizosoleniae simplices. R. Simplex n. Sp. (123, 135, 15—0 m; 158, o m.) 24 — 36:320 — 488 iJL. Kleine symmetrische Rhizosoknia-Y oxm. mit gerader und median orientierter Spitze. Zwischenbänder erschienen einmal schuppenförmig ; meist bleiben sie auch bei stärkster Vergrößerung unsichtbar; für besondere Schalenpräparation Material unzureichend. Spitze mit hohlem Stachel, dessen Höhlung mit dem Zelllumen in Verbindung steht. Abdrücke der Schwesterzellspitze niemals vorhanden. Im Teilungszustande auftretende Asymmetrie wird sehr bald wieder ausgeglichen. Plasma um den kleinen wandständigen Kern in zahlreichen Aesten und Zweigen strömend. Chromatophoren sehr klein, kugelig. Taf. X, Fig. I. Zelle mit vorstehendem Gürtel, jüngst aus der Teilung hervorgegangen. (500: i) 400. Fig. I a. Dieselbe Zelle. (1000:1) 800. Fig. ib. Besonders lange Zelle mit Inhalt. (250:1) 125. Fig. I c. Teilungszustand mit Andeutung der Schalenstruktur. (250: i) 200. R. Torpedo n. sp. (152 und sonst, 60—40 m.) 20 — 36:196 — 280 [i. AehnHche, etwas gedrungenere Form, jedoch mit leichter Neigiuig, die Spitze schief zu stellen. Verjüngung in die ebenfalls hohle und mit der Zelle kommunizierende Spitze unvermittelter als bei R. siniplc.x. Gürtelbänder durchaus nicht sichtbar, zur Schalen- präparation Material unzureichend. Inhalt wie bei R. simplcx. Taf. X, Fig. 2. Zelle mit Inhalt. (500:1) 400. Fig. 2 a. Leere Zelle, in Teilung begriffen. (500:1) 250. Rhizosoleniae annulatae. R. antarctica n. sp. (145, 159 und sonst, 40 — o m.) 16 — 20 [JL : 60 — 120 \y. Gerade Form; Zellen cylindrisch, hängen nur durch den meist gekrümmten Stachel zusammen. Stachellager auf der Wölbung schwer zu erkennen. Zwischen- bänder scheinen \ollständige Ringe. Chromatophoren kugelig, ziemlich groß und zahlreich, von R. Sfoltcrfotliii durch völlig gerade Zellen unterschieden! Taf. XI, Fig. I. Zwei Zellen mit Inhalt. (1000:1) 666. R h i z o s o 1 e n i a e g e n u i n a e. a) Styliformes. Schuppen auf Rücken und Bauchseite (wenn flach ausgebreitet) von der Form eines Trapezes; die kürzere Farallelseite des Trapezes stets der betreffenden Schale zugekehrt. Zeichnung der Schuppen und der Schalen feine Punktreihen, die sich in dreierlei einander unter schiefen A\"inkeln schneidende Liniensysteme einordnen lassen (Ouincunx). Auxo- sporen rechtwinklig zur Längsachse der Mutterzelle her\orbrechend. 95 q5 G- Karsten, R. Stylifortnis BriGHTWELL. (134, 149, 152 etc. etc. ca. 80—0 m.) Cf. Gran, 1902, u. ders., 1904, Castracane, Challenger-Report, I.e. p. 71, R. pohdactvla, Taf. XXIV, Fig. 2; C. H. Ostenfeld, Koh Chang, 1902, S. 231, var. /a/issima. Sehr weit ver- breitet; in der Antarktis meist in etwas abweichender Form vorkommend, die durch längeren Stachel und auch wohl größere Dimensionen gekennzeichnet ist. Rliizosolcnia stylifoDiüs bis ca. 72:282 ;j, Stachel 10 — 12 p., Rhizosoknia (stylifonnis) Valdiviae 16 — 100 ;J. 1448 — 1060 ij, Stachel 20 ^. Spitze stark einseitig verschoben, Narbe der Nachbarspitze tief und breit. Hohlraum des Stachels kommuniziert mit der Zelle. Punktreihen der Schalen wie der Zwischenbänder ca. 20 bis 25 auf 10 [j.. Plasma in langen Linien der Längsachse nach, wandständig. Chromatophoren kleinkörnig, im Plasma verteilt. Kern wandständig, etwa in gleichem Ab- stand von beiden Schalen. Taf. X, Fig. 5 a. Zelle mit Inhalt von der Flanke. (187: i) 125. Fig. 5 b. Leere Zellspitze mit .Schuppenzeichnung von der Flanke. (250:1) 167. Fig. 5 c. Zwei Zellspitzen nach Teilung aneinander liegend von der Flanke. (500:1)333. Fig. 5d. Zelle mit Inhalt vom Rücken. (250:1) 167. Fig. 5e. Schalen- und Schuppenzeichnung vom Rücken. 1000: i. R. Semispina HeNSEN. (Ueberall häufig.) 5 — 46 [JL : 91 — 1280 1). Stachel 40 — 66 ;j. Cf. Hensen, Plankton, 1882 — 86; Gran, 1902; Gran, 1904. Diese Form ist aus Hensen's Beschreibung bekannt. Der lange, an der Basis hohle und mit der Zelle kommunizierende Stachel trägt in meinen Exemplaren am Grunde einen hyalinen Kragen. Die gleichzeitig bei Teilung einer Mutterzelle neugebildeten Schwester- schalen werden, nachdem das Plasma zunächst ein wenig auseinandergewichen und die erste Schalenanlage auf der freien Oberfläche erfolgt ist, derartig fest aneinander gepreßt, daß die Stacheln eine tiefe Narbe auf der Schwesterschale verursachen. Diese Narl^e zeigt fast regelmäßig eine mehr oder minder starke Verschiebung der Falzlinien. Ein Beweis dafür, daß die Streckung des Stachels nach stattgehabter Verwachsung stärker war als diejenige der trapezförmigen Schuppen. Da beide fest aneinander gewachsen, mußte eine solche Verschiebung erfolgen. Sie endigt dort, wo die Rinne aufhört. In der Flankenjmsicht scheint eine Schraubenlinie die Falze zu bezeichnen. Ordnet man trapezoide Schuppen auf schmalem Papierstreifen nebeneinander und biegt diesen dann zu einer Röhre zusammen, so erhält man anschaulich die Erklärung über das Zustande- kommen der verschiedenen Bilder, die alle Rhizosolenien mit ähnlichen Gürtelbandschuppen ge- währen. Plasmastruktur: kleiner Kern mit zahlreichen Plasmasträngen in sehr vielen Veräste- lungen, stets der Wand anliegend. Chromatophoren zahlreiche länglich-rundliche Körper in den Plasmasträngen verteilt. Falze sind eckige An.satzstellen, schiefer Winkel bald einwärts, beild auswärts zeigend. Taf. X, Fig. 4. Zelle mit Inhalt und Spitze der Nachbarzelle in Flankenlage. (500: i) 333. Fig. 4 a. ZelLspitze mit Narbe der Schwesterzelle in Rückenlage. (500:1) T)2>i- Fig. 4 b. Falzstcllen im optischen Längsschnitt der Wand. (1000:1; 666. (/ Innenraum der Zelle.) 96 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. g- Taf. IX, Fig. 14. Junge Auxospore an der in Ouerschnittsansicht noch daran sichtbaren Mutterzellmembran. Frei treibend gefunden — vermutlich zu saiiispina gehörend. (500: i) 375. R. tmncata n. sp. (149, 152, 60—40 m, vereinzelt.) 16:140 ;j-. Kleine, unscheinbare Form mit schiefer Spitze. Zwischenbänder waren nicht kennthch zu machen. Die Form ist interessant durch einen Dimorphismus der Schale, welche bisweilen in einen langen und median gelegenen Rüssel ausgezogen war. Dies Verhalten erinnert an den durch Gran bekannt gewordenen Dimorphismus von R/n'zosokuia scmispina-hebetata. Weitere Aufklärungen dafür vermochte ich nicht ausfindig zu machen. Plasmakörper in keiner ^^^eise abweichend. Taf. X, Fig. 3. Zelle mit Inhalt in Flankenlage. (500:1) 332. Fig. 3 a. Zelle mit lang ausgezogenem Rüssel. 250:1. R. rhombllS n. sp. (152 und sonst, 80—60 m.) 112 — 278: 520 — 600 [x. Zellen bei der Teilung von fast gleichen Seiten, also rhombischer Form. Spitze schräg auswärts gerichtet, Stachel kurz, auf der Innenseite mit breitem h}-alinem Saum. Verbindung der Stachelhöhle zur Zelle offen. Gürtelbänder sehr schmal -trapezförmig mit langer Verbindungslinie. Mütze mit bogig verlaufenden, vielfach interpolierten Funktreihen (20 auf 10 ij), diejenigen der Gürtelbänder quincuncial. Chromatophoren sehr kleine Kügelchen, im wandständigen Plasma unregelmäßig zerstreut. Stachelrinne fast ganz auf die Schale und Ouerseite beschränkt, greift nur sehr wenig auf die Zwischenbänder über. Taf. X, Fig. 6a. Zelle mit Inhalt. (125:1) 83. Fig. 6b. .Spitzen zweier Schwesterzellen. (250:1) 167. Fig. 6 c. Schalen- und Schuppenzeichnung. 1000:1. R. CUrva n. sp. (124, 5 — o m, in Masse.) 48 — 80:572 — 900 '.j. Stachel 20 — 40 ;j. Die Form gleicht in Dimensionen wie Schalen- und Zwischenbänderbau völlig der Rhizosolcnia (styliformis) Valdiviac, nur ist die gesamte Zelle leicht gekrümmt. Plasma in deutlichen Längsstreifen wandständig mit ziemUch dichtstehenden kugeligen kleinen Chromatophoren. Taf. XI, Fig. 2. Ein Zellende mit Inhalt und Linien der Zwischenbänder. (250:1) 200. Fig. 2 a. Habitus einer Zelle. (62:1) 50. Fig. 2 b. Schalenzeichnung. (1000:1) 800. b) Alatae. Die Rhizosolenien, welche hierher gehören, stimmen in Lage der Zwischen- bänder mit den Styliformes überein. Sie unterscheiden sich jedoch durch ihre in Richtung der Mutterzelle her\-orbrechenden Auxosporen. Die Stachellosigkeit dagegen ist kein durchgreifendes Merkmal, da eine hierher gehörende Form sogar regelmäßig 2 Stacheln auf jeder Schale führt. R. alata Br. (Ueberall verbreitet, wenn auch minder häufig als stylijonuis und semispina) Cf. Gran, 1904, S. 527. 97 Deutsche Tiefsee-Eipedition 1898— 1899. Bd. 11. 2. Teil. 13 „o G. Karsten, R,. inermis CaSTR. (Antarktische Form, hier in allen Fängen häufig.) 7 — 24 ;j. : ? Der Beschreibung von Castracane, Challenger, 1. c. p. 71, Taf. XXIV, Fig. 7, 8, 10, 13, habe ich nur hinzuzufügen, daß der Plasmakörper mit demjenigen der übrigen Rhizosolenien übereinstimmt, und daß die Auxosporen in geradliniger Verlängerung der Mutter- zellachse stehen, wie diejenigen von R/iizosoknIa alata nach Schutt'). Taf. IX, Fig. 12. Spitze einer Zelle mit Zwischenbändern. (1000:1) 750. Fig. 1 2 a. Zelle mit Auxospore daran. 125: 1 ■ Fig. 12 b. Auxospore am Zellende mit Inhalt. (500:1) 375. R,. bidens n. sp. (123 [und sonst vereinzelt], 5—0 m.) Castracane erwähnt, Challenger, 1. c. p. 73, eine Rhizosoknia mit 2 Stacheln am Ende und zeichnet sie Taf. XXIV, Fig. 14. Im „Valdivia"-Material fanden sich gleichfalls häufiger derartige Zellen; ich sah sie nur abgestorben. Fig. 13, Taf. IX, beweist aber, daß beide Zell- enden derart ausgebildet sind, und die beiden Figuren 1 3 a und 1 3 b zeigen, daß loereits bei der Bildung der ersten Schale im Perizonium die Zweispitzigkeit vorhanden ist. Da die Auxosporen ihre Längsach.se mit derjenigen der Mutterzelle zusammenfallen lassen, kann an der Zugehörigkeit der Form zu den Alatae kein Zweifel sein. Taf. IX, Fig. 13. Zelle von Rhizosolcnia bidens. (250:1) 187. Fig. 13 a und b. Auxosporenbildung der Form. (250:1) 187. c) Imbricatae. Die hierher rechnenden Formen sind mit sechseckigen Schuppen der Zwischenbänder versehen, welche derart geordnet sind, daß die breiten, glatten Flächen der Schuppen auf die Flanken entfallen, die ZickzackHnien der Ränder dagegen auf Rücken und Bauchseite. Außerdem sind die Schuppen mit feinen Strichen gezeichnet, die von der Mittellinie jeder Schuppe (also den Flanken aus) beiderseitig fächerförmig ausstrahlen. Die Schalen pflegen erheblich feiner gestrichelt zu sein, und zwar so, daß alle Striche, gegen den Scheitel hin gerichtet, nach und nach völlig verschwinden. R. imbricata Br. (Kapstadt, 12—0 m.) 12 — 14:120 — 250 \y. Stachel 6 ij. In der eigendichen Antarktis scheint diese sonst weitverbreitete Form zu fehlen^) und durch die beiden folgenden vertreten zu werden. Doch mögen die bei Kapstadt gefundenen Exemplare hier bereits aufgeführt sein, um den Formenkreis vollständig zu machen. Obiger Beschreibung der Untergattung ist nur hinzuzufügen, daß die Sechsecke der Schuppen hier völlig geradlinige Grenzen besitzen und daß die Mittellinie der Fächerzeichnung zur Mittellinie der Zelle einen spitzen Winkel bildet. Plasmakörper wie gewöhnlich, Chromatophoren rund-scheibenförmig. Taf. XI, Fig. 3. Zelle mit Inhalt. (1000:1) 800. Fig. 3 a. Zellspitze von der Rückenseite. (1000:1) 800. Fig. 3 b. Zellspitze von der Bauchseite. (1000:1) 800. Fig. 3c. Zwei Zellenden von der Flanke. (1000:1) 800. 1) F. SchCtt, Ber. D. Bot. Ges., Bd. IV, 1886, S. 8. 2) C.VSTRACANE führt Rhizosolenia imbricata (1. c. p. 73) ohne jede Ang.-xbe des Standortes auf, so daß kein Schluß daraus gezogen werden kann. 98 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. qq R. Shmbsolei Cl. (123, 132 und sonst, 30—0 m.) 10 — 12:40 — 98 ;j.. Diese in den arktischen Meeren nicht seltene Art scheint mir in der Fig. 4, Taf. XI wiedergegebenen Form vorzuliegen. Die Zellen sitzen in langen Reihen fest aneinander; die Wand ist stärker als bei den übrigen Rhizosolenien. In der Flankenansicht ist die Zeichnung (Fig. 4 a) derjenigen von R. imbricata ähnlich, doch sind die bei letzterer gerade verlaufenden Sechseckgrenzen hier stark gekrümmt, die konkave Seite der Krümmung jedesmal gegen die betreffende Schale der Zelle gerichtet. Die Mittellinie der Fächerzeichnung fällt mit derjenigen der Zelle zusammen. Peragallo's Zeichnung, 1. c. Taf. V, Fig. 8, 9, stimmt mit der meinigen gut überein. Der Plasmakörper ist vvandständig gelagert, enthält zahlreiche kleine Chromatophoren- kügelchen und einen ebenfalls wandständigen Kern. Taf. XI, Fig. 4. Zelle mit Plasmainhalt. (500:1) 400. Fig. 4 a. Zelle in Flankenansicht, Schalenzeichnung. (1000:1) 800. R. Chlinii n. sp. (132, 158 und sonst, 30—0 m.) 20 — 28:70 — 94 ij. Lange Zell reihen von offenbar .sehr festem Wandbau, die dieser Form entsprechen, waren in der Antarktis ziemlich häufig. Jedes Zellende läuft in einen kurzen, kräftigen Stachel aus, der an der Nachbarzelle eine Narbe hinterläßt. Die Zeichnung der Zwischen- bänder läßt diese als Halbringe erkennen, welche an den Rücken- und Bauchseiten in deutlicher Zickzacklinie aneinander stoßen. Jeder Halbring ist in seiner Mitte, die demnach auf die Flanken entfällt, geknickt, so daß seine beiden Enden einen mehr oder weniger spitzen Winkel bilden, der gegen das Zellende hin geöffnet ist. Die Spitzen der Winkel entfallen etwa in die Mittellinie der Flanken, und die Zeichnung ist eine von derselben Mittellinie ausgehende fächerförmige Strichelung (Fig. 5 a, 5 b). Der Zellinhalt besteht aus wandständigem Plasma mit zahlreichen großen Chromatophoren- kugeln und einem ebenfalls wandständigen Kern etwa in gleicher Entfernung von beiden Enden. Ttif. XI, Fig. 5. Zellreihe mit Inhalt. (1000: i) 800. Fig. 5 a. Zelle mit Zeichnung der Zwischenbänder in (nicht genauer!) Flankenansicht. (1000: i) 800. Fig. 5 b. Zellspitze ebenso in Rückenansicht. ( 1 000 : i ) 800. Rhizosoleniae squamosae. R. crassa Schimper M.S. ([i6o] i6i, 30—0 m.) 140 — 250:950 ]^. und mehr! Diese mit bloßem Auge gut sichtbare Form fand sich ausschließlich im genannten Fange, den sie aber fast allein ausmachte. Die Zellen waren offenlaar in lebhaftester Teilung begriffen ; sie führten eine Menge in Lang- reihen gestellter kleiner wandständiger Chromatophoren, die sich an den Stellen, wo der Zellkern lag, zu dichten Ringen anhäuften (Fig. 6, Taf. XI). Die Spitze endet in einen schief aufgesetzten langen Stachel, dessen innere Höhlung mit dem Zellinnern in Verbindung steht. Ein feiner Spalt ließ sich bis an das äußerste Ende verfolgen. 99 13* jQ(-, G. Karsten, Die Zwischenbänder sind niedrige rhombische Schuppen, von denen 4 — -5 auf den Quer- schnitt entfallen dürften (Fig. 6 a). Die Form gehört danach zu den Squamosae. Gezeichnet waren die Zwischenbänder mit ganz außerordentlich feinen Punktreihen, ca. 25 auf 10 [i. Die Reihen schneiden sich quincuncial. Die Schale wies nur einfache, ebenso feine und dichte Längsreihen auf. Taf. XI, Fig. 6. Zellreihe mit Inhalt. (250:1) 167. Fig. 6a. Zellhälfte mit Schuppenlinien. (250:1) 125. Fig. 6b. Stück der Zellmitte und die Spitze mit Detailzeichnung der Zwischenbänder und der Schale. (1000:1) 800. Corethron Castr. Diese von Castracane') gegründete Gattung ist charakterisiert durch stark gewölbte, kreisrunde Schalen mit einem Kranz von auseinanderspreizenden, langen Borstenhaaren und durch eine lang- cylindrische Gürtelfläche als Verbindung zwischen ihnen. Castracane vmterschied zwischen Formen mit glattem Gürtelband und glatten Borsten einerseits und solchen mit zusammengesetztem Gürtel und bedornten Borsten andererseits. Coretliron ci-iophiliiin Castr. ist der Vertreter der ersteren, und Corethron hystrix Hensen'"') wird trotz der fehlenden oder doch nur sehr geringfügigen Ein- ziehung des Borstenkranzes damit zu vereinigen sein. Corethron hispidiDii Castr. entspricht dem zweiten Typus; ob Corethron JMurrayannm Castr. und das auf Grund einer Abbildung bei Van Heurck errichtete Corethron pennatnm (Grux.) OsrF.^) voneinander und von Corethron hispidum*) zu trennen sind, ist mir zweifelhaft; wohin Corethron colnnina Schütj-^) gehört, ist aus der Beschreibung und Abbildung nicht ersichtlich. Jedenfalls geht aus meiner Untersuchung des sehr reichlichen Cörd7/';-ö;/-I\Iateriales der Deutschen Tiefsee-Expedition hervor, daß einmal auch die Verbindung glatter Gürtelbänder mit bedornten Borsten vertreten ist, daß zweitens die anscheinend glatten Gürtel aus sehr schwer wahrnehmbar zu machenden Schuppen etwa rhombischer Form zusammengesetzt sein dürften. Wenigstens verhielt es sich so bei der genauest untersuchten Form meines Materiales, und da alle anderen Autoren über mangelhafte Beschaffenheit des ihrigen klagen, darf bis auf weiteres für alle glatten Formen wohl das Gleiche vorausgesetzt werden. Demnach haben wir Corethron eng an die Gattung Rhizoso/enia anzuschließen und können der Einteilung folgendes Schema zu Grunde legen: i) Gürtel glatt; bei genauer Untersuchung aus zahlreichen rhombischen Schuppen zu- sammengesetzt: Squamosa. 2) Gürtel geringelt, aus ringförmigen Zwischenbändern gebildet: Annulata. I) Challenger Report, p. 85, Taf. XXI, Fig. 3—6, 12, 14, 15. 2j V. Mensen, Plankton, 1. c. S. 89, Taf. V, Fig. 49. — P. T. Cle\t:, Phytoplankton coli, on the exped. of H. M. S. „Reseaich" l8g6, 15. ann. rep. of the P'ishery Board for Scotland, Vol. III, p. 299, Taf. VIII, Fig. 15. — E. Lemmermann, Abh. Nat. Verein Bremen, Bd. XVI, 1899, S. 318, 351. Die Var. mflatnm Lemm. ist jedenfalls einzuziehen; solche Auftreibung ist bei den dünnschaligen Individuen, wie sie aus Auxosporen hervorgehen, sehr häufig. — C. H. Ostenfeld, Phytoplankton Faröes, 1903, p. 567. — Ders., Flora of Koh Chang, Vol. VII, 1902, p. 224 (cf. auch Anm. 5 unten). 3) C. H. Osteni'ELD, Koh Chang, Vol. VII, 1. c. 1902, p. 224. Die Ausgrabung eines vergessenen Namens auf Gnmd einer jedenfalls unzureichenden Abbildung halte ich für verfehlt. 4) C. Lemmermann, 1. c. S. 380, Taf. III, Fig. 37, 43 — 46. 5) F. Schutt, Membranverdickungen. Pringsh. Jahrb. f. w. Bot., Bd. XXXV, 1900, S. 518, Taf. XII, Fig. 37, 38, 42, 43. 100 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. tqj Sqiiamosa. C. Valdiviae n. sp. (123, 30—0 m und auch tiefer!) Dieses ist die im Material der deutschen Tiefsee-Expedition bei weitem überwiegende Form der Gattung. In fast allen antarktischen Fängen vertreten, war 123 zu mindestens 7i nur von dieser Form gebildet. Größenmaße 12 — iio ;i:iio — 358 \). Taf. XII, XIII, Fig. i — 10. Beide Schalen dieser neuen Form sind einander gleich; sie sind halbkuglig gewölbt und mit mehr oder minder zahlreichen, rechtwinklig von der jeweiligen Ansatzstelle abstehenden feinen Stacheln bedeckt, die jedoch erst bei stärkerer Vergrößerung deutlich erkannt werden können. An den Schalenrand setzt ein durch deutlichen Absatz getrennter Ring an, der die charakte- ristischen Borstenhaare der Gattung trägt. Form des Ringes und seiner Borsten ist für die 2 Schalen einer Zelle verschieden. Angenommen, die Zelle stehe im Wasser derart, daß ihre großen Borstenhaare abwärts gekehrt sind (Fig. i — 3, Taf. XII), so kann ein unterer von einem oberen Borstenring oder Zwischenstück unterschieden werden, die in Präparaten sowohl isoliert, wie in Verbindung mit Schale oder Gürtel oder mit beiden beobachtet werden können. Das untere besteht aus einem dickwandigen Ring, der am Schalenende ein wenig enger ist als am Gürtelbandende (Fig. 5 — 7). Schale wde Gürtelband setzen glatt an das Zwischen- I^and an, woraus folgt, daß die Zelle stets einen etwas größeren Ouerdurchmesser in den Gürtel- teilen als in der Schale besitzt. Dies Verhalten wird aber verdeckt dadurch, daß in der Mitte des Zwischenbandes ein kragenartiger Aufsatz ringsum läuft, der im Querdurchmesser dem Gürtelbande entspricht und den dahinterliegenden Ansatz der Schale an das Zwischenband fast über- deckt. Der freie, von der Schalenwölbung etwas abstehende Rand dieses Kragens ist mit einer nach dem Querdurchmesser des betreffenden Individuums wechselnden (15 — 20) Zahl von Ein- buchtungen versehen. Das Zwischenband mit seinem Kragen soll im weiteren als Zackenkrone bezeichnet werden. In jeder Einbuchtung findet sich eine Borste, deren Länge an gemessenen, möglichst vollständigen Exemplaren ca. 300 \y. beträgt. Jede Borste besteht aus einem mittleren Kanal, der fast bis in die äußerste, scharf zulaufende Spitze verfolgt werden kann und für die Beischaffung des Baumaterials bei Bildung der Borste Bedeutung haben dürfte, und einem hyalinen Saum, welcher an der Insertion verschmälert, immer im Sinne der Gürtelfläche abgeflacht und an den beiden Rändern mit abstehenden, scharf gespitzten, gegen das Borstenende gerichteten Zähnchen versehen ist (Fig. 5 — 7). Das Zwischenband der oberen Schale ist im wesentlichen ebenso gebaut; die Zähnchen des Borstensaumes pflegen minder scharf ausgeprägt zu sein. Die Borstenzahl ist bei Ober- und Unterzackenkrone in der Regel die gleiche. Alle Borsten der oberen sind aber zurückgekrümmt (cf. Fig. I — 3), und zwar so stark, daß der hyaline Saum seine der Anlage nach innere Seite nach oben und außen kehrt. Abwechselnd mit diesen Borsten kommen an der oberen Zacken- krone noch höchst eigenartige „Fangarme" zur Entwicklung (Fig. 8 und 9). Diese Organe sind in ebensolchen Nischen des Ringkragens befestigt; so führt die obere Zackenkrone die doppelte Nischenzahl wie die untere. Die einzelnen Nischen sind daher erheblich kleiner. Die Fangarme besitzen breite bandartige Insertion, einen je nach dem Querdurchmesser der Zelle etwa 25 — 100 ■). langen Stiel, der hohl sein dürfte, und zwei einer Vogelkralle ähnlich gebogene, am 101 IQ2 G. Karsten, Grunde hohle, scharfe und feste Haken, die jeder einzeln mit breitem Verbindungsband dem Stielende angeheftet sind. Die Länge des Verbindungsbandes ist etwa gleich doppelter Krallenlänge. Die Gürtelbänder dieser Species scheinen zunächst auch bei stärkster Vergrößerung einfach zu sein. Sie können ein recht beträchtliches Wachstum entfalten, man begegnet häufig Individuen von sehr erheblicher Länge. Unter Umständen erkennt man aber auch komplexe Gürtelbänder direkt. So fand sich z. B. ein Exemplar mit oberer Schale (Fig. 4). Durch irgendwelche un- bekannte Umstände war die Zelle gezwungen gewesen, sich einer starken Krümmung anzupa.ssen und der Gürtelpanzer läßt zahlreiche Ringstücke verschiedener Breite erkennen, die diesem Zwange durch stärkeres Wachstum der konvexen Seite Genüge thun. Die überschießenden freien Zwischen- bandteile stehen an der konvexen Seite außen ab, an der konkaven Seite ragen sie weit in die Zelle hinein. Diesen zusammengesetzten Bau erkennt man an den Zellen stets, wenn sie in Styrax eingebettet worden sind. Freilich ist er auch in diesem Falle nicht so ins Auge fallend wie bei den Rhizosoleniae genuinae. Wie Fig. 4 a zeigt, setzen an die Zackenkrone der Schale, welche die Borsten führt, rhombische Schuppen an, deren keine einen vollständigen Ring bildet. Die Verbindung der Schuppen miteinander geht aus der Abbildung hervor, es kommen stets min- destens 2 Schuppen auf eine Ouerschnittsebene. Solchen Schuppen gehören auch die unter anomalen Bedingungen gebildeten freien Wand- stücke an, die in Fig. 4 an dem gekrümmten Individuum zu Tage treten. Bei dem radiären Schalenbau der Gattung bleibt die für Rlüzosolcnia wichtige Frage der Lagerung dieser Schuppen auf Flanken oder Rückenseite hier außer Betracht. Der Plasmainhalt pflegt sich um den wandständigen und mit Nucleolus versehenen Kern von erheblicher Größe zu gruppieren, indem Plasmastrahlen, immer der Wand entlang, sich all- seitig ausbreiten und die längsgestreckten zahlreichen Chromatophoren untereinander und mit dem Kern verbinden (Fig. i — 4). Höchst eigenartig ist die Teilung dieser Alge. Schickt eine Zelle sich zur Teilung an, so geht Kernteilung vorauf. Nachdem 2 Kerne gebildet sind, sondern sich die zugehörigen Plasmaportionen in der Mitte voneinander. Beide ziehen sich völlig in ihre Schale zurück, was nur unter Ausstoßung erheblicher Mengen von Vakuolenflüssigkeit möglich ist. Sodann werden den Tochterzellen die Schalen und gleichzeitig der entsprechende fehlende Borstenring neugebildet. Jede Tochterzelle hat daher zuerst völlig kugelige Gestalt (Fig. 2). Die Borsten können sich unter dem Schutze des mütterlichen Gürtelbandes ungestört entwickeln. Sie werden dadurch natürlich zu einem geradlinigen Verlaufe genötigt, solange sie eben vom mütterlichen Gürtel- panzer umscheidet sind. Nicht unerwähnt bleiben darf, daß die beschriebenen Fangarme der Oberschale resp. ihres Zackenringes in allen beobachteten Fällen zuerst fertig ausgebildet waren. Es dürfte das damit zusammenhängen, daß die von einem großen Mittelkanal durchzogenen Borstenhaare dauernd mit dem Zellplasma in Verbindung bleiben, während der vorausgesetzte Kanal in den Fangarmstielen bei der erwähnten bandförmigen Verbreiterung ihres Ansatzes viel- leicht seiner Funktion der Stoffzuleitung nicht länger genügen könnte. Durch das Wachstum der Tochterzellen wird die jüngere Schale in dem Gürtel der .Mutterzelle entlang geschoben, wie aus den Figg. 2, 3, 6 und 8 ja ohne weiteres hervorgeht. Ob immer ein neuer Gürtel dabei zur Ausbildung gelangt, oder ob, wie es mir für viele Fälle 102 Das Plntoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition iSqS — 189g. lO'^ wahrscheinlicher schien, der Gürtel der Mutterzelle unverändert auf die neue Generation übergeht, konnte ich nicht sicher entscheiden. Bei Zerstörung des Muttergürtels muß natürlich Neubildung eintreten. Erst nach Erreichung des Gürtelendes können die Borsten durch Nachwuchs an ihrer Basis auseinanderspreizen, wie die freien Zellen es stets zeigen und wie es zur Vergrößerung des „Formwiderstandes" erforderlich ist. Ihre Länge ist aber schon vorher so bedeutend, daß sie die Gürtelbänder der Mutterzelle voneinander schieben (Fig. 3). Und zwar sind die Borsten der unteren Zackenkrone stets mächtiger entwickelt als diejenigen der oberen. Beim Auseinander- spreizen ist zu l^eachten, daß die Borsten des unteren Zwischenbandes und die Fangarme des oberen annähernd in der Richtung verharren, die ihrer Anlage innerhalb der „Mutterzelle" ent- sprach. Dagegen müssen die oberen Borsten sich so weit zurückbiegen, daß ihre der Anlage nach innere Flachseite nach außen gekehrt wird (Fig. 8 und i — 3). Eine Umrollung ihrer ver- schinälerten Ansatzstelle (Fig. 8 a und b) giebt Zeugnis für das Wachstum der Basis, dem diese Krümmung zuzuschreiben ist. Ein Entwickelungsstadium der Zellteilung hat Schüit für Con-t/iroii hysiiix (1. c. Taf. XII, Fig. 37, S. 519) bereits abgebildet und besprochen. Die dort nicht ganz zur Lösung gebrachten Fragen finden in der vorstehenden Darstellung ihre Er- ledigung. Die Auxosporenbildung. Verschiedene Entwickelungszustände dieses Vorganges fanden sich mehrfach in dem Material. Es wird der ganze Inhalt einer Zelle zur Bildung der Auxospore verbraucht. Die Gürtelbänder einer Zelle von geringem Querdurchmesser schieben sich voneinander, und aus der Oeffnung tritt die gesamte Flasmamasse aus, indem sie sich gleich- zeitig zu einem Cylinder von etwa dem 3 — 4-fachen Querdurchmesser aufbläht. Ein abgerundeter Fortsatz der Auxospörenhaut bleibt in den Gürtelbändern der Mutterzelle auf jeder Seite stecken (Fig. 10). Dann werden nacheinander die beiden Schalen der neuen vergrößerten Generation gebildet. Dazu tritt das Plasma sehr erheblich vom Perizonium zurück, so daß auch hier gleich Raum für Anlage des Borstenkranzes bleibt. In Fig. 10 a ist, wie in allen Fällen, die ich be- obachten konnte, die obere Schale zuerst gebildet worden. Das Plasma ist mit seinem Zellkern im Raum der Oberschale angesammelt, und auch die Anlage eines Zackenringes mit den ihm zukommenden Borstenhaaren und Fangarmen ist bereits kenntlich geworden — freilich noch weit von der Vollendung entfernt. Der Vergleich mit Fig. 10 b lehrt, daß vor Anlage der zweiten Schale im Schutze des Perizoniums ein ansehnliches Stück Gürtelband hergestellt worden ist, dessen Absatz gegen jenes ja deutlich hervortritt. Sodann wird die Unterschale auf der freien Oberfläche der in der fertigen Oberschale zusammengeballten Plasmakugel ausgeschieden und Zackenkrone mit Borstenkranz im Schutze des bereits verquellenden Perizoniums entwickelt. Die Erstiingsschalen sind an ihren verhältnismäßig kurzen Borsten zu erkennen. Die Auxosporen- bildung geht hiernach also auf vollkommen ungeschlechtUche Weise vor sich. Die Größe der Corethron Valdiviae fand ich zwischen 10 und 1 10 [j. Schalendurchmesser schwankend. Aus einigen Messungen vollständiger Individuen mag die Zellform besser erkannt werden: 12:110 ij, 15:130 [j, 16:195 ^, 18:180 jj, 30:204 \y, 36:180 ^, 56:184 [j, 88:260 [x. Die größere Zahl entspricht stets der Per\'alvarachse. Angefügt mag noch sein, daß bei speciell darauf gerichteter Untersuchung festgestellt werden konnte, daß die ganzen Panzer inkl. Borsten und Fangarme verkieselt sein müssen, da alle 103 104 G. Karsten, Teile als in konzentrierter Schwefelsäure unlöslich sich erwiesen haben. Es dürfte jedoch hier wie bei Rhizoso/eiiia^) eine erheblich schwächere Verkieselung der Falzlinien, wo sich die Schuppen aneinander setzen, vorhanden sein. Die Zellen würden sich demnach in ihre einzelnen Schuppen- bestandteile verhältnismäßig früh beim Untersinken auflösen und damit jedem ferneren Nachweise entzogen sein. Gelöste Schalen mit oder ohne Borstenkränze, letztere auch isoliert, finden sich bereits in höheren Wasserschichten nicht eben selten. Taf. XII. Fig. I — lo. Corctliroii J\itldiviae n. sp. Fig. I. Zelle mit jüngerer Oberschale. Einfügungsstelle der Gürtelbänder kenntlich. (125:1) 100. Fig. 2. Zelle mit 2 jungen Tochterzellen. (125:1) 100. Fig. 3. Zelle mit älteren Tochterzellen. Gürtelbänder auseinandergeschoben. (500:1) 250. Fig. 4. 'Zelle gekrümmt, läßt die Schuppenenden hervortreten. (500:1) 400. Fig. 4 a. Zellwand in Styrax, läßt Schuppenpanzer des Gürtels erkennen. (1000:1) 800. Fig. 5. Unterer Borstenring in Seitenansicht der Zelle. (500:1) 400. Fig. 6. Unterer Borstenring. Borsten vollständig, noch vom Gürtel der Mutterzelle zu- sammengehalten. (500:1) 322. Fig. 7. Aufsicht auf untere Schale mit Borstenring bei verschiedenen Einstellungen. Die Einbuchtungen des Kragens projizieren sich auf die Schale, deren Rand sonst kreisrund sein würde. (500: i) 400. Fig. 8. Oberer Borstenring mit Borstenhaaren und Fangarmen, vom Gürtel der Mutter- zelle umschlossen. (1000: i) 800. Fig. 8 a. Borstenansatz in Seitenansicht. 1 000 : i . Fig. 8b. Borstenansatz in Flächenansicht. 1000:1. Fig. 9 (auf Taf. XIII). Aufsicht auf die Oberschale bei verschiedenen Einstellungen, mit Borsten und Fangarmen. ( 1 000 : i ) 800. Fig. 10. Auxosi^ore, Perizonium steckt noch in dem unteren Gürtelband der Mutterzelle, das obere ist abgefallen. (250: 1) 200. Fig. loa. Auxospore in Neubildung der Oberschale begriffen. (500:1) 400. Fig-. lob. Auxosporenhaut umschließt noch das Gürtelband der jungen Zelle, welche in Bildung der Unterschale begriffen ist. (250:1) 200. C itienne n. sp. (127, 200 m und sonst häufig, stets tiefer als Cordliroii Valdiviae) 20 — 38:102 [JL (i Zelle!). Neben Cordliron Valdiviac tritt in dem Material der Deutschen Tiefsee-Expedition sehr häufig, doch niemals in gleichen Mengen wie jenes, eine erheblich ab- weichende Form der Gattung Coivf/iroti auf, welche meist ohne die großen Borstenbesen gefunden wird und daher als Coret/iron incrmc bezeichnet sein mag. Die völlig cylindrischen Zellen sind in der Regel zu langen Stäben verbunden (Fig. i i, Taf. XIII). Die Schalen, denen von Coretliroii Valdiviae gleichgestaltet, lassen ein borstentragen- des Zwischenband, die Zackenkrone, vermissen. Statt dessen sind die Zellen durch eine anders geartete charakteristische Querbinde vereinigt. Man erkennt (Fig. 1 1 und, stärker vergrößert, Fig. 13a), daß zwei benachbarte Zellen durch tnne schmale, schräg von links oben nach rechts I) Vergl. auch Hensen, Bestimmung des Planktons etc. 5. Bericht der Kommission /.. Untersuchung D. Meere, 188", S. 83. 104 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iSgO- 105 unten gestreifte Binde zusammengehalten werden. Die Binde ist mit dem Gürtelpanzer der Zellen \erfalzt. Entstehen kann dieses Band nur dadurch, daß bei jeder Zellteilung vor Auseinander- weichen der Zellen an der Stelle, wo der eingeschobene, also der jüngeren Schale zugehörende Gürtel aufhört, dieses Verbindungsstück nachwächst. In seinem Schutze bilden sich alsdann die beiden neuen Schalen Rücken an Rücken. So kommt es zu langen Ketten aus zahlreichen gleichartigen Individuen. Die Aehnlich- keit der Zellen mit denen von Coretliron Valdiviac ist trotz alledem so groß, daß sie auch in Schimper's Tagebuch bereits dieser Gattung zugerechnet worden sind. Die Endzellen dieser Ketten weisen nun außerdem auch noch die für die Gattung charakteristischen Borstenbesen auf, so daß hiermit die Zugehörigkeit über jeden Zweifel hinaus festgestellt wird (Fig. 1 2). Auch hier ist dieser Besen einem ringförmigen Zwischenband wie bei Cordluvn Va/diviae eingefügt. Doch sind die Borsten zarter, ihr Saum entbehrt der Stacheln. Der Innenkanal dagegen ist auch hier vorhanden, und die Entwickelung wird jenen der anderen Art daher vollkommen gleichen müssen (Fig. 1 3 b). Zu beachten ist ferner, daß jene feinen steifen Haare oder Stacheln der Schalenoberfläche hier an den Endschalen wiederkehren, den im Ketten- verband liegenden Schalen scheinen sie stets zu fehlen (Fig. 12, 13). Ein erheblicher weiterer Unterschied von Coretliron inerme der anderen Species gegenüber liegt darin, daß die beiden mit Borstenzwischenband ausgerüsteten Endzellen der Kolonie völlig gleichartige Zwischenbänder tragen; die Borsten sind in beiden Schalen so orientiert wie an der Unterschale von Coretliron ]'aldh'icu\ d. h. sie spreizen an beiden Enden des Zellfadens über ihn, in derselben Richtung fort- laufend, hinaus, sind nicht zurückgekrümmt wie diejenigen der Oberschale von Coretliron Valdiviae (Fig. 14). Auch durch die Zellteilung läßt sich dies Verhalten belegen. Fig. 15 a zeigt eine in Teilung begriffene Zelle von Coretliron inerme — durch die schräg gestreifte Querbinde sicher zu erkennen — und darin die beiden neugebildeten Tochterschalen, jede mit einem einfachen Borstenkranz ausgerüstet. Die Neuschalen bilden sich hier in einer großen, durch die Borsten- bildung bedingten Entfernung voneinander im Gegensatz zum sonstigen Verhalten der Art. Die Auxosporenbildung konnte nur im ersten Beginn beobachtet werden. Das in Fig. 14 wiedergegebene Stadium zeigt das Austreten des sogleich vom Perizonium umhüUten Zellplasmas und sein Aufschwellen auf den doppelten Durchmesser. Dagegen ist der Abschluß gegen die alte Zelle noch nicht fertig, auch das Perizonium noch nicht überall erhärtet, wie die bei Fixierung der Zelle erfolgte Kontraktion an zwei Stellen anzeigt. Das Stadium liegt also vor dem jüngsten von Coretliron Valdiviae abgebildeten (Taf. XII, Fig. 10). Weitere Abweichungen dürften kaum zu erwarten sein. Da ist es nun außerordentlich auffallend, daß neben diesem bisherigen Verhalten, das ich als das für die Art normale ansehen muß, hier und da auch Individuen auftreten, die eine von der beschriebenen Unterschale verschiedene Oberschale tragen, d. h. ein Zwischenband einfügen, das gerade wie bei Coretliron Valdiviae außer den hier wiederum zurückgekrümmten Borsten auch die „Fangarme" besitzt. Freilich bleiben alle Organe zarter als bei Coretliron Valdiviae, so daß eine Unterscheidung nicht schwer fällt, aber die Fähigkeit, neben der normalen Form hier und da, von unbekannten Einflüssen abhängig, auch andersartige Zwischen bänder an der Oberschale hervorzubringen, ist von außerordentlichem Interesse. Fig. 16 führt eine derartige Zellreihe vor mit ausgebildeten verschiedenartigen Ober- und Unterschalen. Fig. 15 b zeigt in einem noch in 105 Deutsche Tiefsee-Expedition 181)8—1899. Bd. II. 2. Teil. 14 jQg G. Karsten, Teilung befindlichen Exemplar eine Tochterschale mit Unter-, eine mit Oberschalenzwischenband versehen. Gleichzeitig ist in beiden Fällen durch die schräggestreifte Ouerbinde die Zugehörig- keit zu Coj'cfliron incr/iie sichergestellt. Soweit meine Beobachtungen an totem Material den Fall aufklären können, handelt es sich um eine in etwas tieferen Regionen besser gedeihende Species (oder Schwel^espore ?), die mit der langgestreckten Stabform gerade in der ihr zusagenden Wassertiefe sich halten kann. Die Borstenzwischenbänder verschiedener Form wären Rückschläge auf die Stammform. Ob ihr Auf- treten, das ja eine erhebliche Vergrößenmg des Formwiderstandes bedeutet, mit biologischen Ver- hältnissen in Beziehung steht, läßt sich nicht ohne weiteres sagen. Oder sollten diese Zellen der eigentlichen Vegetationsgeneration entsprechen ? Für die Bedeutung der Fangarme oder doch für ihre Einwirkung auf die Zelle ist zu beachten, daß bei ihrem Auftreten Corethron inciiiic die gleiche Zurückbiegung der Borsten am oberen Zwischenbande annimmt, welche bei Corethron Valdiviae, der immer mit Fangarmen ver- sehenen Art, stets vorhanden ist. Offenbar würden die 3 — 4mal so langen Borsten die Fang- arme sonst beeinträchtigen. Da beide auf dem gleichen Ring abwechselnd stehen, kann mecha- nische Zurückbiegung nicht in Frage kommen. Die Zusammensetzung der sehr viel zarteren Gürtel von C. iiicniic konnte ich nicht unter- suchen, da die Form niemals in hinreichend dichter Menge auftritt, bezweifle aber nicht, daß die stets einfach erscheinenden Gürtel auch hier bei genauerer Untersuchung ihre Zusammensetzung würden erkennen lassen. Der Plasmakörper ist demjenigen von Corethron Valdiviae gleich gebaut, nur sind die Chromatophoren mehr rundlich, weniger langgestreckt als bei der anderen Species. Der Vollständigkeit und des Vergleiches halber mag hier noch das einzige etwas voll- ständigere Stück, das mir von den annulaten Corethron-Ari&n in die Hände fiel, wiedergegeben sein (Fig. 1 7). Es dürfte zu Corethron hispidtini gehören. Die Borsten fehlen, ebenso die Schale, deren Form mit einem Striche angedeutet ist. Dagegen war die Zackenkrone erhalten. Die Ringe des Gürtels treten deutlich hervor und beweisen die Verschiedenheit von den bisher be- trachteten Formen. Taf. XIII. Fig. II — 17. Corethron inerme n. sp. Fig. II. Eine Zelle mit Querbinden und lebendem Plasmainhalt. 300:1. Fig. 12. Eine Endzelle mit borstentragendem Zwischenband am einen, der schräg ge- streiften Ouerbinde am anderen Ende. (500: i) 250. Fig. 1 3 a. Schräg gestreifte Querbinde ) „. , -n 1 ^ • 1 1 1 ( stärker vergrößert, 1000: i. rig. 13 b. ßorstentragendes Zwischenband | ^ Fig. 14. Junge Auxospore. Perizonium noch nicht gegen die Zelle abgeschlossen. Beide Schalen mit voneinander abgewandten Borstenbesen versehen. 500:1. Fig. 1 5 a. Zelle in Teilung, die neuen Schalen mit borstentragenden, gleichen Zwischen- bändern. 500: I. Fig. 1 5 b. Zelle in Teilung. Eine Neuschale mit dem oberen, die andere mit einfachem unteren Zwischenband versehen. 500:1. Fig. 16. Zweizeilige Kolonie mit schräggestreifter Ouerbinde in der Mitte und den ver- schiedenen Borstenringen an beiden Endschalen. 500 : i . Fig. 17. Corethron hispidum Castr. Gürtelstück mit Zackenkrone und Zellinhalt. (500: i) 400. 106 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. iq-j Mikrosporenbildung bei Solenoideen '). In den letzten Jahren sind von \-erschiedenen Seiten Beobachtungen mitgeteilt worden, welche über den Zerfall des Plasmainhaltes von Diatomeenzellen des Planktons in zahlreiche, meist einem Multiplum \-on zwei entsprechende, kleine, nackte Zellchen berichteten -). Etwas mehr Klarheit darüber, daß diese Vorgänge nicht einem krankhaften Zustande entsprechen, wie nach den ersten ungenauen Angaben anzunehmen war^), sondern einen bisher noch unbekannt ge- bliebenen normalen Entwickelungsabschnitt der Planktondiatomeen darstellen, brachten erst die Mitteilungen von Gran, dem es dank der Gunst seiner Arbeitsverhältnisse auch gelang, die „Mikrosporen" in lebendem Zustande an Chadocems decipiens zu sehen, wenngleich stürmische Witterung weitere Beobachtung leider verhinderte. Die vorher beschriebene Form Corethron Valdiviae lieferte in dem genannten reichen p'ange hinlängliches Material zur Anstellung von Beobachtungen über diese Gebilde. Die weiter daran anknüpfenden Folgerungen sind freilich insofern unvollständig geblieben, als sie nicht an lebendem Material angestellt werden konnten, das erlaubt hätte, die gebliebenen Lücken durch weitere Beobachtung nach und nach zu schließen. Immerhin glaube ich sie hier wiederholen zu sollen, da anderweite Vermutungen über das Schicksal der Mikrosporen bisher keine sicherere Unterlage aufweisen. In dem vorher erwähnten Material des einen reichlichsten Fanges (123) waren neben normalen Zellen und sehr \ielen Auxosporen eine außerordentlich große Zahl von Zellen \'ertreten, die eine Vermehrung ihrer Kerne auf 2, 4 u. s. w. bis 128 zeigten (Fig. i a bis f, Taf. XIV). Der Plasmainhalt blieb bei 2 Kernen fast unverändert, nur eine Vermehrung und größere Rundung der Chromatophoren war deutlich; die Kerne wandern auseinander und liegen dann in einiger Entfernung von den Schalen. Bei der nächsten Teilung bleibt vorerst der gleiche Zustand erhalten, die Chromatophoren nehmen wohl an Zahl noch etwas zu, doch findet sodann allmähliche Sonderung in vier getrennte Plasmaportionen statt. Diese runden sich nach und nach ab, und zwar die mitderen zuerst, die- jenigen der Zellenden folgen langsamer nach. Sodann findet man 8, 16, 32, 64 und 128 stets entsprechend kleiner gewordene, völlig kugelige, von Plasmahäutchen umschlossene Zellchen in den Mutterschalen liegend. Oft bleiben einige Chromatophoren frei, ohne in eines der Kügel- chen eingeschlossen zu werden. Das ist also genau der gleiche Vorgang, der von den oben genannten Autoren bereits für andere Planktondiatomeen beobachtet war. Es gelang auch, die Zerlegimg des i6-zelligen Zustandes in den 32-zelligen im Stadium der Kernspindelbildung zu finden (Fig. 2 und 2 a, Taf. XIV). Die Kerne teilen sich alle genau gleichzeitig. Auch die Chromatophoren teilen sich unter entsprechender Verkleinerung weiter. 1) Die hier folgenden Beobachtungen sind im wesentlichen bereits veröffentlicht worden in einer Mitteilung: Die sogenannten „Mikrosporen", der Planktondiatoraeen und ihre weitere Entwickelung, beobachtet an Corethron Valdiviae n. sp. Ber. D. Bot. Ges., Bd. XXII, 1904, S. 544, Taf. XXIII. 2) George Murray, On the reproduction of sonie marine Diatoms. Proceedings R. Soc. Edinburgh, Vol. XXI, 1896, p. 207. — H. H. Gran, Das Plankton des Norwegischen Nordmeeres. Report on Norw. Fish, and marine Investig., Vol. II, 1902, No. 5, p. 23 u. 174. P. Bergon, Note sur un mode de sporalation observ^ chez le Biddnlphia mobiliensis Bailev. Soc. sc. d'Ar- cachon, 1902, Bordeaux 1903. — Ders., Nouvelles recherches sur un mode de sporalation etc., ibidem, 1903, Bordeaux 1904. — H. H. Gran, Die Diatomeen der arktischen Meere. I. Diatomeen des Planktons. Fauna arctica Römer u. Schaudinn, Jena 1904, S. 536. 3) Cf. auch Ref. zu H. H. Gran, 1904, in Bot. Ztg., 1904, Abt. II, 337. 107 jqO G. Karsten, Dann ist zu beobachten, daß die neuen Chromatophoren in etwa gleicher Anzahl auf die beiden Pole verteilt sind und hier sternförmige Figuren, vermutHch um die nicht erkennbaren Centro- somen, bilden. Nach Beendigung der Kernteilung werden sie wieder in die kleinen kugeligen Zellchen aufgenommen. Diese bleiben oft durch Plasmafädchen in X'erlMndung; wenn nicht schon nach dieser Teilung, so treten solche feinen Fädchen sicherlich bei der nächsten auf und sind bei dem 128-zelligen Zustande stets zu finden (Fig. 3). Weitergehende Teilungen kamen nicht zur Beobachtung. Nicht nur die Zellen kleinsten Durchmessers, wie H. H. Gran für Rhizosolenia styliformis fand, sind es, die in solche Teilung eintreten. Ich sah sowohl für Corethron wie für die im gleichen Zustand beobachteten R/ikosok7Üa- Arien Individuen fast aller Größen mit solch kugeligen Zellchen versehen. Infolgedessen werden die Endprodukte trotz gleicher Zahl von Teilungsschritten auch erhebliche Größenunterschiede aufweisen können. Die Mutterschalen mit den 128 Zellen müssen sich nun alsbald öffnen. Am Alkohol- material war nur zu konstatieren, daß halbe Zellen mit und bereits ohne Inhalt reichlich vor- handen waren. Damit hört die Möglichkeit direkter Weiterbeobachtung auf. Prüfen wir nun zunächst einmal die bisher vorgebrachten Vermutungen über die Weiter- entwickelung: H. H. Gran (1902, 1. c.) kann sich „nur zwei Möglichkeiten denken: (i) Entweder sind die kleinen nackten Zellen wirkliche Sporen, die nach dem Ausschlüpfen jede für sich zu einer neuen Rhizosolenia heranwachsen. (2) Oder sie sind männliche Geschlechtszellen, die z. B. mit anderen Rhizosolenien kopulieren und dadurch die Auxosporenbildung veranlassen." G. Murray (1. c.) fand neben zahlreichen großen Cosciiiodisuts (-o;h-i/iNits-7.e\len mit in 8 — 16 Zellchen geteiltem Inhalte, auch von gallertiger Membran umhüllte „Pakete" sehr kleiner, dem C. concimms entsprechender Coscinodiscen von je 8 oder 1 6 Individuen. Ihre Membran erwies sich als wenig oder gar nicht verkieselt. Mit Bezug auf andere Funde von Coscinodisais-, Biddulphia- und Diiylum-ZeWexx mit darin eingeschlossenen ein oder zwei Tochterzellen mit oder ohne Schalen giebt MuRRAY seine Meinung über deren Schicksal in folgenden Worten: „It appears, then, that these marine diatoms may reproduce themselves, either by a rejuvenescence of the cell and the secretion of a new frustule within the parent which, escaping on the Separation of the parent valves at the girdle, may grow, divide and multiply before fully attaining the characteristic external sculpturing and adornment of the parent, or the number of the offspring may be in- creased by preliminary divisions of the protoplasm into two, four, eight and sixteen." Da muß ich denn für Corethron betonen, daß die Möglichkeit, die kleinen Zellchen stellten männliche Geschlechtszellen dar, welche bei der Auxosporenbildung mitwirken, ausgeschlossen ist. Die große Menge von Auxosporen, die im gleichen Fange vorlagen, jedoch auch vorher bereits reichlich beobachtet werden konnten, waren stets in normaler Weise auf ungeschlechtlichem Wege entstanden. Ihre Gürtelbänder werden voneinander geschoben, und der ganze Zellinhalt tritt in Form einer angeschwollenen Blase heraus, um den doppelten bis vielfachen Durchmesser der Mutterzelle anzunehmen. An den beiden Enden aber saßen noch entweder die mütterlichen Gürtelbänder darauf, oder das freie Perizonium zeigte an dieser Stelle die kleinen Vorwölbungen, welche hier genau so wie z. B. bei Mehsira minimuloides und allen anderen Melosiren sich finden. Es fehlt demnach während der ganzen Entwickelungszeit jede Möglichkeit eines freien Zutrittes für irgend welche männliche Zellchen. 108 Das Phytoplanktnn des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. TOQ Die anderen Möglichkeiten werden im weiteren Verlaufe der Darstellung ihre Er- ledigung finden. So groß die Wahrscheinlichkeit war, in dem massenhaften Material die erwäinschten Zu- stände zu entdecken, so war für Alkoholmaterial doch nur der eine Weg möglich, die Ent- wickelung, von normalen Co/Y/Zz/c^-Zellen ausgehend, wieder bis auf die nackten kleinen Plasma- kügelchen zurückzuverfolgen. Mit ihren die Zellen an Länge stets erheblich übertreffenden Borsten und besonders den vorher beschriebenen Fangarmen hängen die Zellen vielfach in Massen zusamiuen. Sie bilden kleine Flöckchen, die, auch in Wasser ausgespült, nicht auseinanderweichen und nur mit mechani- schen Mitteln unter Verletzung der Zellen voneinander getrennt werden können. In solchen herausgelesenen Flocken fanden sich nun winzige Cö;Y///;(9«-Individuen vor, die, obgleich an der halbkugeligen Schale mit der Zackenkrone unfehlbar kenntlich, im übrigen völlig abweichend aussahen (Taf. XIV, Fig. 5 i, h). Die Borsten waren äußerst kurz, kaum länger als die Höhe der Schale. Der ganze Plasmakörper außerhalb dieser einen Schale war nackt ohne Gürtelband, ohne zweite Schale und ließ am freien, der Schale gegenüberliegenden Ende einen fortwachsen- den Scheitel erkennen, in dem auch Zellkern und Hauptmasse der Chromatophoren lagen. Das weiter entwickelte Individuum i zeigte sich mit ungewöhnlich zahlreichen Chromatophoren gefüllt, im jüngeren Zustande h war ihre Anzahl geringer. Die Individuen wurden gemessen und er- gaben 32:12 resp. 30 : 1 6 [x. Das kleinste gefundene normale Exemplar aus einem anderen Fange, das mir der unver- hältnismäßig geringen Größe wegen aufgefallen war, besaß die Maße 32:14 [j., während bei sonstigen Individuen bei gleichem oder geringerem Durchmesser nicht unter 1 1 o jj. Länge ge- messen werden konnten. Jenes kleinste normale Individuum wird daher als Anschluß an unsere beiden Findlinge i und h zu betrachten sein, welche zweite Schale und Gürtelbänder jedenfalls bald bilden müssen. Wie das vor sich geht, entzieht sich einstweilen unserer Kenntnis; die Anwesen- heit des Kernes iiu äußersten Zipfel bei i läßt vermuten, daß hier die Bildung der zweiten Schale nicht fern sein wird, auch ist die Formung des Endes hier bereits derjenig-en der Schale entsprechend. Daß die aus Teilungen herv'orgegangenen jungen Schwesterzellen durchaus nicht mit unseren Findlingen verwechselt werden können, ist aus der gegebenen Beschreibung zu ersehen. Jene besitzen stets eine fertige Mutterschale und ein deutliches Gürtelband von mindestens der dreifachen Höhe der Schalen. Auch wird die neue Schale unmittelbar nach der charakteristi- schen kugelförmigen Zusammenziehung des Tochterzellplasmas auf dem inneren freien Scheitel kenntlich. Diese dagegen sind, von ihrer ersten Schale abgesehen, völlig nackt. Ebenfalls in einem solchen Flöckchen eng vereinigter Core/// ro/i-Zd\massen fand sich eine von geringfügiger Gallerte zusammengehaltene Gruppe länglicher Zellen, von denen Fig. 4 einen Teil wiedergiebt. Die Zahl dieser Zellen betrug 58. Sie glichen irgend welchen Cystenzuständen. Ihr Inhalt war stark kontrahiert und ein Einblick ins Innere durch eine Menge oberflächlich gelagerter rundlicher oder ovaler Chromatophoren verwehrt. Die Membran schien nicht oder nur schwach verkieselt. Fast alle Zellen, deren Größe zwischen 22:14 bis 38:16 jj. schwankte, zeigten eine mehr oder minder tiefe Einschnünmg ein wenig oberhalb ihrer Mitte, welche sowohl an der 109 j jQ G. Karsten, Membran wie am kontrahierten Inhalt deutUch war. In der nächsten Umgebung der Gruppe lagen außer einer intakten Chactoccras-Zfi^erzeugung nach liegen in den kleinen feinkörnigen Plasmakugeln (Fig. 4 und Fig. 5 a) die unv-eränderten „Mikrosporen" von i oder wiihrscheinlicher 2 bis mehreren geöffneten Coref/iro?i-Zeüen vor. Die I lÜ Das Phytoplankton des Antarktischen Jleeres nach dem >raterial der deutschen Tiefsee-Expedition i8g8 — 1899. j j j „Mikrosporen" ungleichnamiger Abstammung verschmelzen paarweise miteinander; eine solche nicht weiteren t\\'ickelte Z)^gote ist in Fig. 5 b dargestellt, eine zweite bereits in Umformung ihrer Form und ihres Inhaltes — d. h. vor allem Wachstum der Zelle und ihrer Chromatophoren — begriffene sehen wir in Fig. 5 c. Die leichte, für Zusammenhalt der Grvippe verantwortlich zu machende Schleimmasse führe ich auf die zwischen den Plasmakügelchen ausgespannten Flasma- fädchen zurück (Fig. 3), welche den 64- und 128-zelligen Zuständen niemals fehlen. Nach dieser Auffassung lägen in den sogenannten „Mikrosporen" also Gameten vor. Sie treten relativ selten auf, wären sie doch sonst sicher bereits früher bekannt geworden. Wenn aber eine Art ihre Entwickelungshöhe erreicht hat — wie sich ja nach allen Beobachtungen aus reichlicher Auxosporenbildung ergiebt — und eine unzählbare Menge von Individuen in den oberen Schichten vorhanden sind, so werden die Aussichten für das Aufeinandertreffen zweier Zellen mit gerade „reifen" und zum Ausschlüpfen bereiten Gameten relativ groß. Sie sind bei Conihroii durch die Bewaffnung der Zellen, die ihre Verkettung in vielzellige Gruppen ermög- licht, noch erheblich gesteigert. Aller Wahrscheinlichkeit nach bleiben die Gameten bewegungslos'). Sie behalten aber, in der Gallerte suspendiert, ihre Lebensfähigkeit relativ lange, wie aus dem Vorkommen von Nachzüglern in der Gruppe hervorgeht. Vielleicht entstammen die viel jüngeren beiden Zygoten der Verschmelzung mit Gameten, die, aus einer ganz anderen dritten Mutterzelle entleert, gerade auf die übriggebliebenen der ersten und zweiten trafen. Es entsteht nun die Frage : Folgt der Zustand Fig. 5 d bis g direkt auf Fig. 5 c ? Sind die Zellen d bis g einfach durch Wachstum aus der kugeligen Form von b und c hervor- gegangen? Meiner Meinung nach nicht. Leider war der Beschaffenheit der Plasmakörper aller in Fig. 4 und Fig. 5 d bis g dargestellten Zellen nichts darüber zu entnehmen. Doch fand sich in dem Fange von Station 119 besser geeignetes Material vor. Für die Zugehörigkeit zu Coret/irou habe ich hier keine Beweise, da Anfänge von Schalenbildung fehlen, doch liegt zweifelsohne ein Zygotenzustand einer verwandten Art vor, und ich habe die subjektive Ansicht, daß sie mit der früheren, als der weitaus häufigsten Art, identisch sein dürfte. Ihre Größe schwankte von 26:14 bis 42:22 jx. Derartige geringe Größenunterschiede gegen die Cysten der ersten Gruppe können nach den vorher mitgeteilten Beobachtungen über Beteiligung von Zellen jeder Größe an der „Mikrosporen"-Bildung nicht befremden und keinen Beweis gegen die Zu- gehörigkeit dieser Cysten zu Corcthron abgeben. Diese Zellen kamen ziemlich häufig in kleinen, von Gallerte zusammengehaltenen Klümp- chen vor und zeigten eine sehr gute Erhaltung ihres Plasmakörpers (Fig. 6). Die Zygoten dieser Gruppe sind durchweg jünger als die bisher geschilderten, abgesehen von den beiden kugeligen Zygotendarstellungen. Außerdem fällt sofort auf, daß sie stets paarweise beisammen liegen, und daß in jedem Paar die oberen breiteren Enden gleich orientiert sind. Die feinkörnigen Ansamm- lungen unter dem Scheitel des Oberrandes lassen sich hier durch Plasmabrücken deutlich an die kaum erheblich kontrahierte Hauptplasmamasse jeder Zelle anschließen. Eine Einschnürung ist erst an wenigen Exemplaren andeutungsweise wahrzunehmen, die Alahebung der Kappe hat noch nicht begonnen. Das Plasma führt rundlich-ovale Chromatophoren und in jedem Falle 2 Kerne. Fig. 7 a, dicht neben der Gruppe Fig. 6 gelegen, bringt einen der allerjüngsten Zustände dieser Form. In einer gemeinsamen, einigermaßen scharf sich abhebenden Gallerthülle liegen i) Dies würde den Beobachtungen von Bergon an Biddidphia mobilieiisis widersprechen. Cf. Bergon, 1903, 1. c. S. 9. I I I zwei augenscheinlich soeben durch Teihing der Alutterzelle entstandene Zellen. Jede besitzt zwei gleichgroße Kerne. Ober- und Unterende sind sich noch fast gleich, nur das körnige Plasma am Scheitel ist wohl reichlicher im oberen Ende vorhanden. Fig. 7 b und c gehören nicht als Paar zusammen. Man erkennt eine Zuspitzung des unteren, Verbreiterung des oberen Endes, bei b eine schwache Einschnürung zwischen beiden. Die Ansammlung des scheitelständigen Plasmas ist erheblich gewachsen. Die Kerne beginnen ungleich zu werden, der obere wächst, der untere schwindet. Fig. j d und e sind wieder Schwesterzellen. Ober- und Unterende sind bereits völlig verschieden, vor allem aber ist der dicht über oder in der Einschnürungsstelle liegende Großkern etwa 3 — 4mal mächtiger als der im unteren Ende verbliebene Kleinkern. Leider sind dies die beiden ältesten Zustände, die ich zu finden vermochte. Es würden meiner Meinvmg nach diesen beiden die in Fig. 5 e bis g wiedergegebenen direkt im Alter folgen. Die Entwickelung stellt sich jetzt, wenn man diese zweite Form als der ersten so nahe verwandt anerkennt, daß gleiches Verhalten vorausgesetzt werden darf, in folgender Weise dar: Gameten zweier Mutterzellen verschmelzen paarweise. Die Zygoten \\'achsen erheblich heran und keimen, indem sie je 2 Tochterzellen entstehen lassen, die gleich orientiert sind. Jede Tochter- zelle besitzt 2 gleiche Kerne. Unter langsamer Herausbildung eines vom unteren verschiedenen Oberendes schwindet der untere Kern zum Kleinkern, wächst der obere zum Großkern heran. Bei Beginn der Schalenbildung dürfte der Kleinkern völlig verschwunden sein. Nachdem die Oberschale mit Zackenkrone fertiggestellt ist, durchbricht der Keimling seine Hülle und wird unter Längsstreckung zu einer Corctin-on Valdiviac-T.^G, wie Fig. 5 h und i. Die Borsten der fertigen Oberschale entwickeln sich nach und nach, und in noch unbekannter Weise legt sich zweite Schale und Gürtelband um den bisher nackten Plasmakörper herum. Die Zelle entspricht dann einer kleinen, aber vollständigen Coret/iron-7.e\\e. Durch Verlängerung der Gürtelbänder wird die normale Länge erreicht und eventuell durch Auxosporenbildung der Schalendurchmesser erweitert. Man wird vielleicht einwenden wollen, schon die Zweiteilung der Zygoten im zweiten Falle entspreche nicht dem Verhalten der richtigen Cö;vV//;-ö;/ -Zygoten. Ich kann das nicht zugeben. Es fiel mir bereits in der erstuntersuchten Gruppe die häufige Lagerung zu Paaren auf, doch war sie, wohl infolge des höheren Alters, verwischt und trat nicht mehr deutlich genug hervor, um irgend welche Schlüsse daraus zu ziehen. Das Hauptinteresse an den beschriebenen Zygoten bietet sich nun aber darin, daß der ganze Vorgang, nämlich einmal ihre Zweiteilung und dann besonders das Verhalten der Kerne in den Keimlingen, einen völlig parallelen Fall zu den Desmidiaceen-Zygoten darstellt. Nach den bekannten Untersuchungen von Klebahn ') tritt die Kernverschmelzung in den Zygoten von Closterium und Cosinarhini erst kurz vor der Keimung ein. Darauf erfolgt zweimalige Kern- teilung, und nach der zweiten Mitose wird auch der Plasmakörper in zwei Keimlinge zerlegt, deren jeder einen Großkern und einen Kleinkern erhält. Ist auch das Verhalten der Kerne von Corethron in der Zygospore zunächst noch unbekannt, so liegt in ihrer Zweiteilung und dem bekannt gewordenen Teil der Keimlingsentwickelung schon so viel Gleichartigkeit vor, daß man daran kaum achtlos wird vorübergehen können. I) II. Klebahn, Studien über Zygoten, I. Pkin(;.shei,m's Jahrb., Bd. XX, 1S90, S. 415. I 12 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898— 189g. j j -. Da nach den angeführten Litteraturangaben bei sehr zahlreichen Planktondiatomeen bereits IMikrosporen angetroffen worden sind, so entsteht die Frage, ob die Entwickelung überall ähnlich \-erlaufen könnte. Die einzige Arbeit, welche eventuell über Zustände, die als Folgeerscheinung der Mikrosporenbildung gedeutet werden könnten, berichtet, ist diejenige von Murray. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die beobachteten, von feiner Gallerthülle umschlossenen „Pakete" von 8 und 16 kleinen Coscinodisats fo;/c/««?<5-Individuen Z}'goten und deren Keimlingen entsprechen. Beim Fehlen jeder Angabe über das Verhalten der Kerne läßt sich die Beobachtung jedoch nicht mit Sicherheit irgendwo in den Entwickelungsgang einreihen. Sollte nun das hier beschriebene Verhalten den Planktondiatomeen allgemein zukommen, so müßte daraus auf eine viel tiefer gehende Verschiedenheit dieser Formen von den Grund- diatomeen geschlossen werden, als wie sie jetzt angenommen zu werden pflegt. Während die Grundformen, bei denen meines Wissens derartige Mikrosporen niemals beobachtet worden sind, ihre sexuelle Fortpflanzung, Plasma- und Kernverschmelzung, Chromosomenreduktion u. s. w. in den Akt der Auxosporenbildung eingefügt haben, gehen beide Vorgänge bei den Planktonformen unabhängig nebeneinander her. Sie sind vermöge des Schachtelbaues ihrer Schalen dem Zwange der Auxosporenbildung ebenso unterworfen wie jene. Der Sexualakt aber bildet einen davon \'öllig getrennten \^organg. Die Keimung der gebildeten Zygote schließt eng an das Verhalten der Desmidiaceen an: zweimalige Mitose des Zygotenkernes, Reduktion der Chromosomenzahl, Zweiteilung der Plasmamasse, demgemäß Entstehung zweier Keimlinge mit je zwei Kernen, deren einer zum Großkern, der andere zum Kleinkern wird; letzterer verschwindet vor Bildung der eigentlichen Diatomeenzelle. Demgegenüber wäre die Art des Sexualaktes bei der Mehrzahl der Grunddiatomeen : Naviculeen, Nitzschieen, Amphoreen etc. dem \'erhalten der .Spirotaenien an die Seite zu stellen, welche gleich jenen zwei parallel Hegende Mutterzellen in zwei Gameten sich teilen und diese von einer Zelle zur anderen hinüberv\'andern und sich paarweise vereinigen lassen. Siirirella und Coccone'is wären dann von hier weiter abzuleiten ; die Grundformen scheinen also dem von Oltmanns') als Mesotaeniaceen unterschiedenen Zweige der Conjugatae am nächsten zu stehen. Abweichend von den Desmidiaceen sind dagegen die der Zygotenbikkmg bei den Plankton- formen voraufgehenden Stadien der „Mikrosporen"-£ntwickelung innerhalb der Mutterzellen. Ob \ielleicht dieser Vorgang in der Bildung von „Gallertsporen" bei den Peridineen Beziehungen findet, mag beiläufig erwähnt sein, doch ließe sich die Abweichung wohl besser durch Anforde- rungen der Lebensweise verständlich machen. Kopulation zweier ganzer Coirfhron-ZeWen wäre einmal sehr viel unsicherer, ihr Zustandekommen viel mehr gefährdet, und das Produkt der Ver- einigung würde vermöge der größeren Masse und Fortfallens der auf Form widerstand hinwirken- den Organe den Ansprüchen an Schwebefähigkeit minder entsprechen können. Die Chancen für Zustandekommen sexuell erzeugter Nachkommenschaft sind durch Verkleinerung und Vermehrung der Gameten erheblich gesteigert, die Sch\\'ebefähigkeit bleibt dabei gewahrt, und als not\\'endige Folge müssen die kleinen Zygoten zunächst zu solcher Größe heranwachsen, daß die normale Zellgröße aus ihren beiden Keimlingen unmittelbar hervorgehen kann. Andererseits ist es aber ebenso gut möglich, daß andere Planktonformen auf anderweitige Art und Weise ihre „Mikrosporen"-Gameten zur \'ereinigung bringen ; z. B. fehlt den Rhizo- solenien völlie das Mittel, in ensjem Aneinanderdrängen die erwähnten Flöckchen zu bilden ; I) Fr. Gltmanns, Moiphologie tmd Biologie der Algen, I, Ti'^- Ch. Chiinii n. sp. (143, 146, 151, 30—0 m.) 15 \).. Diese Form fand sich nur in wenigzelligen Ketten. Schalen elliptisch; in Gürtel- ansicht ist eine deutliche Einziehung der rechteckigen Zellen am Gürtelbandansatz wahrzunehmen. Die Fenster zwischen den einzelnen Zellen sind sehr klein, elliptisch etwa. Die Hörner sind alle nach einer Seite gerichtet, so zwar, daß diejenigen der unteren Endzelle abwärts auseinander- spreizen, diejenigen der oberen scharf zurückgekrümmt werden. Die obere Endzelle hat den 117 j j g G. Karsten, Ansatz ihrer 2 Hörner dicht nebeneinander fast in der Schalenmitte; sie bilden einen kleinen Höcker aufwärts, der durch die Rückkrümmung bedingt wird. Chromatophoren kleinkugelig, in den Hornansatz eintretend. Taf. XY, Fig. 4. Dreizellige Kolonie. (1000:1) 500. Ch. pendlllum n. sp. (147, Oberfläche, auch wohl tiefer.) 18:24 (resp. 16) [). Stets einzellige Form?, mit völlig glatten, wie herabhängend aus- sehenden langen Hörnern. Schalen elliptisch, verschieden. Oberschale mit tiefer Einsenkung der Mitte, Unterschale mit vorspringenden Ecken. Vor der Ansatzstelle der Hörner an beiden Schalen in Gürtelansicht eine leichte Ausschweifung, ebenso, noch schwächer jedoch, am Gürtelansatz. Chromatophoren äußerst klein, weit in die Hörner hinein verbreitet. Taf. XV, Fig. 7. Zelle mit Inhalt. (1000: i) 500. Fig. 7 a. Habitusbild der Zelle mit Hörnern. (250:1) 125. Ch. Criophillim CaSTR. (152 und sonst überall, bis 40 m und tiefer.) 20 — 28 [j. Hörner ca. goo jj. Dies ist die häufigste und zugleich ansehnlichste Form der antarktischen Chactoccras-hxXftw. Sie tritt teils in einzelligem Zustande auf, teils in langen Reihen von Zellen, die jede der anderen völlig gleichen. Von den Zeichnungen, wie sie Gran (1. c. 1904, p. 532) gegeben hat, unterscheidet sich meine Form dadurch, daß die Hörner der Oberschale in Gürtelansicht nicht über ihre Schale aufragen, sondern an den beiden Enden der fast geraden Linie der Oberschale sich nach unten umbiegen (Fig. 8). Da jedoch an anderen Zellen eine geringe Senkung am Scheitel wahrzunehmen ist (Fig. 8 d und 8 e), so sind offenbar alle Uebergänge bis zu den Zeichnungen Gran's zu finden. Die Hörner der Oberschale sind besonders an der oberen Kante ihrer Umbiegung mit einer ununterbrochenen Reihe von Stacheln besetzt, im übrigen sind diese gleichmäßiger ringsum verteilt und bis an das ein wenig verjüngte Ende selbst zu finden. Die einzelligen Individvien (forma volans Schutt) unterscheiden sich in keinem wesent- lichen Merkmal von den Zellen der Kolonien, wie sie in der Regel gefunden werden. Auch die Chromatophoren sind hier wie dort größere ovale Gebilde, die weit in die Hörner hineingehen. In einzelnen Fällen war dagegen auffällig, daß die Kolonien ihre Hörnerbildung fast ganz einstellten (Fig. 8 d, 8 e). Solche Zellreihen lebten dann in Tiefen von 1 00 — 80 m (z. B. 152) und zeigten bisweilen auch abgestorbene Zellen im Verbände. In jedem genauer beoljachteten Falle waren die Endschalen behörnt, die neugebildeten Schalen dagegen, deren Zahl bis zu ca. 20 betragen konnte, entbehrten jeder Spur von Hörnern (Fig. 8 e), oder es war ihre Anlage auf den allerersten Anfangsstufen stehen geblieben (Fig. 8 d). Darin ist eine Mindenmg des Formwider- standes gegeben, wie sie bereits ähnlich an Coretliron inerme vorgefunden wurde. Diese Zellen resp. Zellreihen schweben dementsprechend in tieferen Wasserschichten ; es ist das entweder auf Abstimmung auf geringere Lichtintensitäten zurückzuführen — das mag für Coretliron inerme zutreffen — oder es kommen andere biologische Beziehungen in Betracht, wie oben (S. 21) erwähnt ist. Taf. XV, Fig. 8. Zelle (Einzelindividuum) mit Hornansätzcn und Zellinhalt. (1000:1) 500. Fig. 8 a. Hörnende. (1000:1) 500. 118 Das Phytoplnnktnn des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iSqg. I IQ Fig. 8 b. Oberschale mit Hornansätzen und Zellplasma. (iooo:i) 500. Fig. Sc. Einzelindividuum. (125:1) 63. Fig. 8 d. Zweizeilige Kolonie. Tochterschalen im Anfangsstadium der Hornbildung stehen geblieben. (1000: i) 500. Fig. 8 e. 3 Zellen einer Kolonie. Mittlere Zellen, obwohl bereits wieder geteilt, ohne jede Spur einer Hornbildung. (1000: i) 500. Subgenus 2. Hyalochaete Gran. Hörner weit schwächer, stets ohne Chromatophoren. Diese in geringer, meist fest be- stimmter Zahl, plattenförmig und häufig mit Pyrenoiden versehen. Sectio Oceanicae. 6 — 10 größere plattenförmige Chromatophoren. eil. dicladia Castr. [l. c. p. 82.] (160, 161, 30—0 m.) An zuerst gefundenen Bruchstücken der Endschalen mit ihren am Ende erweiterten, 4-kantigen Hörnern, deren Kanten kurz bestachelt waren, konnte ein Zweifel über die Zugehörig- keit zu der Form Castr acane's nicht aufkommen. Als später ganze Kolonien mit ihren sehr viel zarter behörnten Gliederzellen, deren Hörner wagerecht abstehen, gefunden wurden, schien es trotzdem richtiger, die Form hier zu belassen, da auch im Kettenzusammenhange bisweilen die Form der 4-kantigen Endhörner wiederkehrte. Ostenfeld versetzt Chaetoceras dicladia mit Chactoceras initra in seine Sectio Diademae mit nur einem Chromatophoren und dichotom verzweigten Dauersporenfortsätzen. Ich muß Gran beipflichten, daß die Chromatophoren hier ein besseres Merkmal als die Dauersporen abgeben müssen, und belasse meine Form in der Nähe von Chaetoceras decipiens unter den Oceanicae. Taf. XVI, Fig. 2. Eine vielzellige Kolonie mit verschiedenen End- und Gliederzellhörnern. (250: i) 200. Sectio Protuberantes Ostenfeld. Ch. didymiim EhRBG. var. (117, 200 m, Bruchstücke!) Cf. Gran, Protophyta, 1897, p. 16, Taf. III, Fig. 37, 38. Die Form weicht vom Typus ab durch geringeren Vorsprung der Schalen, beträchtliche Größe der Fenster und Lappung der Chromatophoren. Trotzdem scheint es mir richtig, sie hier anzufügen. Taf. XVI, Fig. 3a. 3 Zellen im Verband. 250:1. Fig- 3 b. Einzelne Zelle stärker vergrößert. (1000: i) 500. Sectio Furcellatae Ostenfeld. Ch. negledutn n. sp. (132 und sonst häufig, 30—0 m.) Winzige Form mit einem gürtelständigen Chromatophoren. Schalen sehr zart, schwach verkieselt. Hörner von einer Zelle zur nächsten gerade aufragend und mit dem entgegenkommen- den verwachsend, im rechten Winkel wagerecht abgebogen. Ketten vielfach tordiert. Taf. XVI, Fig. 5. Eine Kette. (iooo:i) 666. 119 j 20 ^- Karsten, Ch. coarctatiim Lander. (224, Diego Garcia, unleserlicher Schrift wegen für Station 126 gehalten, ohne Tiefenangabe.) Abgestorbenes leeres Bruchstück mit Endhörnern (zu Phaeoceras !). Taf. XVI, Fig. 6. Endschale mit Hörnern. 250:1. Eucampia Ehrbg., Moelleria Cleve. (1873, No. h, p. 7, Taf. i, Fig. 6.) Diese beiden Gattungen sind nahe verwandt und, seit Cle\'e die zweite aufgestellt hatte, auch stets nebeneinander geordnet worden. Die Schalen beider sind elliptisch bis oval und in Gürtelansicht an den beiden Polen vor- gezogen. Die Nachbarschalen haften mit diesen meist ungleich langen Vorsprüngen aneinander, und das ganze Band wird dadurch, daß die längeren Vorsprünge stets auf die gleiche Seite ent- fallen, spiralig gedreht. Die Unterschiede bestehen darin, daß Moelleria einen sogenannten falschen Mittelknoten besitzt, welcher Eneampia fehlt. Ob nicht besser die mit Zwischenbändern ausgerüsteten Formen zu Moelleria gezogen würden, mag dahingestellt bleiben. M. antarctica Castr. (160, 14—0 m, 132, 60—40 m.) Cf. Challenger, p. q8, Taf. XVIII, Fig. 8. 40 — 72:92 — 120 p. Der von Castracane gegebenen Beschreibung ist hinzuzufügen, daß die Chromatophoren größere ovale Plättchen dar- stellen, deren zahlreiche in jeder Zelle sich befinden. Schalen sehr dünn. Taf. XI, Fig. 8. Kette von 3 Zellen im Verbände. (500:1) 332. Fig. 8a. Einzelzelle mit Inhalt. (1000:1) 666. E. balaust'mm Castr. (158, 30 — o m, 152, 80 — 60 m; Schalen: 141, 144, 14g, 4600 — 5733 m.) Der von Castracane gegebenen Beschreibung ist hinzuzufügen, daß die Form durch einen eigenartigen Dimorphismus auffällt. Die Schalen sind sehr dick und widerstandsfähig, wie aus dem Vorkommen in großen Tiefen bis über 5700 m ohne weiteres geschlossen werden darf; alle minder fest Formen, wie Rhizosolenia, CJiaetoceras, Moelleria etc. etc., gelangen niemals bis hierher. Daß die Zellreihen trotzdem auch in fast gleichem Ni\-eau mit Moelleria sich zu halten im stände sind, verdanken sie der Fähigkeit, außer ihren typischen Schalen, welche fast ganz ohne Gürtelband aneinander sitzen, auch „Sommerschalen" mit außerordentlich langem Gürtel zu bilden. Die Schalen sind nur andeutungsweise skulpturiert, und zwar ebenso wie die Dauerschalen, besitzen jedoch äußerst geringe Wanddicke. Der Gürtel, w'elcher bei den Dauerzellen auf einen schmalen glatten Rand von ca. Vs der Schalenlänge beschränkt ist, wächst hier bis zur 3-fachen Schalenlänge an. Es handelt sich jedenfalls um eine dem Schwiinmen besser angemessene Form, die in der Hauptvegetationszeit überwiegend gebildet werden dürfte, während die dickwandigen Zellen die Stelle richtiger Dauersporen vertreten. Die Beobachtung dieser Sommerform neben den Dauerzellen findet sich bereits in Sciiimper's Tagebuch, Station i 58, durch eine Zeichnung dargestellt. Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898-1899. j -> j Chromatophoren äußerst kleine Kügelchen oder Scheibchen, was bei der geringen Größe nicht sicher zu entscheiden war. Taf. XI, Fig. 7. Zellreihe von 2 Dauerzellen und einer Zelle, deren neugebildete Schale und Gürtel der Sommerform entsprechen. (250:1) 200. Fig. 7 a. Zelle in Teilung, beide neuen Schalen und Gürtel entsprechen der Sommerform. (500:1) 400. Triceratium Ehrbg. T. arcticum Brightwell '). (Kerguelen, Gazellebassin, 14 m, am Grund oder an grundständigen größeren Algen.) Dreieckige Form (Seitenlänge 80 — 270 ;j) oder viereckig mit cjuadratischer Grundfläche, jedoch Seiten etwas konkav gewölbt (80 — 240 jj). Schalenzeichnung radial auslaufende Sechsecke mit je einem großen Centralporus ; am Rande plötzlich stark verkleinert und auf den vorspringenden Ecken in springbrunnenförmig aus- strahlende Reihen ^'on rundlichen Marken übergehend, die mit nach außen abnehmender Größe neue Reihen einschieben. Gürtelansicht rechteckig. Gürtelband mit zarten, dekussiert stehenden Funktreihen ge- zeichnet. Großer, centralständiger Kern, bisweilen einer Schale genähert, allseitig durch Plasmafäden mit dem wandständigen Plasma verbunden. Chromatophoren zahlreich wandständig und an den Plasmafäden hin verteilt; kleine ovale Plättchen. Taf. XVI, Fig. 7. Viereckige Zelle mit Inhalt. 250: i. Fig. 7a. Dreieckige Zelle mit Inhalt. (62: i) 41. Fig. 7 b. Eine Ecke derselben Zelle. (1000:1) 666. FiiT. 7 c. Gürtelansicht einer in Teiluno; beoriffenen viereckigen Zelle. 500:1. Biddulphia Gray. Zellen frei schwebend oder zu Ketten verbunden. Schalen von elliptischem Querschnitt mit Buckeln oder Hörnern sowohl an den Polen wie überhaupt auf der Schalenkante. An den Polhörnern oder Buckeln die Gallertpolster, welche die Zellen zu Ketten verbinden. B. mobiliensis BaIL. (Kapstadt, lo— o m und tiefer.) Weitverbreitete Form der wärmeren Meere, fehlt in der Antarktis und tritt erst bei Kap- stadt auf. Küstenform. Schalen dekussiert gestreift, Gürtelband ebenso, jedoch noch zarter. Taf. XVII, Fig. I. Zelle mit Inhalt. (500:1) 332. 1) Bright^vell, Microscop. Journal, Vol. I, 1853, p. 250, Taf. IV, Fig. 11. ROPER, Microscop. Journal, Transaclions, Vol. VIII, 1860, p. 55. A. Schmidt, Atlas, Taf. LXXIX, Fig. 5, 6, 11, 12, 13. Diese Figuren, die als vaj.Japonica bezeichnet sind, gleichen meinen Figuren vollkommen; die Fig. 10 und die Abbildungen Brjghtwell's weichen durch ihre völlig geraden oder gar ein wenig konvexen Seitenlinien von den meinigen mit etwas konkaven Seiten ab. Trotzdem kann an der Zugehörigkeit zu dieser arktischen Art kein Zweifel bestehen, ein sehr charakteristischer Fall von bipolarem Vorkommen. 1 21 Deutsche Tietsee-Eipedition 1898— 1899. Bd. II. 2. Teil. 16 B. striata n. sp. (i6o, 14—0 m.) 44:72 ij.. Schalen mit kurzen Polbuckeln und je 4 längeren Hörnern neben einem breiten Alittelstreif der Schale. Schalen und Gürtelband decussiert gestrichelt, dieser Mittelstreif mit einfachen Querstrichen. Chromatophoren biskuitförmig oder viereckige Sternchen, plattenförmig. Zelle frei schwebend. Taf. XVII, Fig. 2. Zelle mit Inhalt. (1000:1) 666. Fig. 3 a. Zeichnung von Schale und Gürtelband in Gürtelansicht. (1000:1) 800. Fig. 3 b. Zeichnung der Schale mit Mittelstreif von oben. (1000:1) 800. B. pamllela? Castr. var. (160, 14—0 m.) 50 [j. Schalendurchmesser in der Apikaiachse. Die Form ist der genannten Species von Castracane sehr ähnlich und mag einstweilen als Varietät der Art betrachtet v\'erden. Taf. XVII, Fig. 4. Zwei Zellen mit Inhalt und Schalenzeichnung. (500: i) 332. B. contorta n. sp. (123, 200 m.) Diese (infolge des zu tiefen Fundortes) in desorganisiertem Zustande befindliche Zelle labt keine Schalenzeichnung außer der welligen Grenzlinie gegen den Gürtel mehr erkennen, doch ist die Torsion der ganzen Zelle um (die Pervalvarachse oder besser) die Diagonale zwischen den beiden hochliegenden Ecken deutlich. Taf. XVII, Fig. 5. Zelle. (1000:1) 666. Euodia BaILEY SpeC. (Aus Grundproben 141, 4605 m.) Elliptische Schalen mit einem Nodus in der Mitte der einen Langseite, dicht am Rande ; im übrigen mit radial angeordneten runden Augen, die, im Centrum am größten, nach dem Rande zu sehr schnell abnehmen. Die äußersten kleinsten auch in dem Rande etwa parallele Reihen geordnet. Der an der einen Seite überragende Schalenrand radial gestrichelt. Er nimint der Keil- form entsprechend von oben nach unten schnell an Breite ab. Taf. XVII, Fig. 6. Schale. (1000:1) 666. Fragilarioideae. Fraoi/aria^) ist eine im antarktischen Plankton außerordentlich zahlreich vertretene Gattung, doch nur den Individuen, nicht den Arten nach. Fast ausschließlich herrscht in dem von der deutschen Tiefsee-Expedition berührten Gebiete F. antarctica (Schwartz) Castr. (Ueberall zwischen 120 — 160, Optimum 20 — 40 m ca.) 6 — 12:24 — 72 1-".. Die Form ist ihren Schalen nach von Castracane gut beschrieben und abgebildet, so daß ich mich nur darauf zu beziehen brauche. Sie ist identisch mit Fragi/an'a kergtielensis O Meara, doch halte ich es für richtiger, obigen Namen zu gebrauchen, da nach Cleve") die Abbildung O Meara's nicht zutreffend sein dürfte. i) Schutt, in Engler-Pranti., S. 113. — Castracane, im Challenger-Report, 1. c. Taf. XXV, Fig. 12. 2) Cleve, South Atlantic Plankton. Üfversigt etc., 1900, p. 932. 1 22 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898—1899. j , -> Der Protoplasmakörper weist in den langen Bändern, die von der Form gebildet zu werden pflegen, regelmäßig zwei gürtelständige Chromatophoren auf, jedes eine Zellhälfte, vom mittelständigen Kern ab gerechnet, deckend. Das stimmt mit den sorgfältigen Beobachtungen von E. O'JT '), welche die Teilung an Fragilaria capucina beobachtet hat, gut überein. Auch Mereschkowsky^), welcher früher stets 4 Chromatophoren gefunden hatte, giebt neuerdings^) das Vorkommen verschiedener Typen zu. Es finden sich 2 oder 4 Platten und endlich zahlreiche Körnerchromatophoren in der Gattung. Letzteres war bereits von Pfitzer'') für Fragilaria virescens angegeben worden. Ob damit alle Verschiedenheiten erschöpft sind und die von Mereschkowsky darauf gegründete Einteilung'') das Richtige trifft, mag einstweilen dahin- gestellt bleiben. Die Zellgröße variiert nach den mitgeteilten Messungen recht stark, doch auch die Schalen- merkmale sind wenigstens nach Feinheit der Querrippen und Punktreihen variabel. Einmal näm- lich sind die Schalen mit denen großer Coscinodiscus- und Aciinocyc/iis-AY\.en die widerstands- fähigsten von allen, die daher auch in den untersuchten Grundproben stets überwiegen, andererseits kommen feiner gezeichnete Individuen stellenweise häufiger vor. So glaube ich z. B. eine weit schwächer gerippte, aber sonst gleichartig gezeichnete Form, die bei den Bouvet-Inseln in langen Ketten auftrat (Fig. 10), specifisch nicht von Fragilaria antarctica trennen zu können. Schalen- länge 46 [1. Daß die beiden Chromatophoren hier nahe dem Kern den verschiedenen Gürtel- seiten anliegen, kann an dem Entwickelungszustand liegen oder durch äußere Einflüsse bedingt sein. Taf. XVII, Fig. 7. Schalenansicht (nach einer Grundprobe). (1000: i) 666. Fig. 7 a. Gürtelansicht einer sehr kleingliederigen Kette. (1000:1) 666. Fig. 7 b. Gürtelansicht einer normal großen Kette. (500:1) 332. Fig. 7 c. Gürtelansicht eines Zellendstückes. (750:1) 500. Fig. 7 d. Schalenansicht nach einem „lebenden" Individuum. (750:1) 500. Fig. 10. Fragilaria antarctica forma Bouvct. Kette in Gürtellage. (500: i) 332. Fragilaria spec. (143, 100— o m.) 7 — 11:14 — 21 [j.. Stets einzeln lebende kleine Form mit stark gewölbten Schalen, die kettenförmige Anreihung ausschließen. 15 Querstriche auf 10 ;j. An jeder Gürtelseite ein Chromatophor. Im Teilungszustande treten sie auf die Schale über. Taf. XVII, Fig. g. Zelle in Schalenansicht. (750:1) 500. Fig. 9 a. Gürtelansicht einer Zelle, die sich schnell zweimal hintereinander geteilt hatte. (750:1) 500. Fragilaria spec. (Grundprobe, 147, 5508 m.) Unter der Menge von Fragilaria antarctica- und Coscinodisciis-'^z\\?\^xi fand sich diese ab- weichende /^/-(2^//(2;-/(2-Schale mit zarteren Querrippen und nur einer Punktreihe zwischen je 2 Quer- rippen. Schalenenden glatt. Taf. XVII, Fig. 8. Fragilaria spec. Schale. (1000: i) 666. 1) E. Ott, Chromatophorenbau der Süßwasser-Diatomaceen etc. Sitzungsber. K. Akad. d. Wiss. Wien, Bd. CIX, I. Nov. 1900. 2) Cleve and Mereschkowsky, Annais and Magaz. of Nat. Hist., Ser. 7, Vol. X, 1902, p. 30. 3) Mereschkowsky, Les types de l'endochrome chez les Diatom^es, 1. c. 1903, p. 70. 4) Pfitzer, 1. c. S. 107, 120. 123 16* 124 G. Karsten, Synedra'). S. spathulata ScHIMPER. (152, 60—0 m und sonst.) 8 — 10 (Ende und Mitte) resp. 3 — 5 (dazwischen) : 904 — 3644 i-i. Außerordentlich lange Syncdra von leicht gebogener Form mit aufgeschwollenen Enden und Zellmitte bildete bei Station 152 an der Oberfläche die Hauptmasse des Phytoplanktons. Die Schalenenden sind ab- gerundet. Eine feine Ouerstrichelung war nur an den Schalenrändern in Gürtellage wahrnehmbar. Die Chromatophoren sind zahllose, unregelmäßige, längliche Plättchen. Der Kern in der aufgeschwollenen Zellmitte liegend, war stets sehr langgestreckt und mit zahlreichen, in der Mittel- linie hintereinander liegenden Nukleolen ausgerüstet. In dem Tagebuche Schlmper's war diese Form von ihm als Syncdra spaihulata n. sp. eingezeichnet. Taf. XVII, Fig. II. Synedra spathulata, ganze Zelle. (125:1) 83. Fig. 1 1 a. Zellende in Schalenansicht. (1000:1) 666. Fig-. 1 1 b. Zellmitte in Schalenansicht. (1000: i) 666. Fig. 1 1 c. Zellende in Gürtelansicht. (1000:1) 666. Synedra spec. (ug, lo— o m.) In einem Exemplar (sich teilende Zelle) gefunden; fein quergestrichelte Schale, unbestimmbar. Taf. XVII, Fig. 13. (1000:1) 666. Thalassiothrix longissima Cl. u. Grün.'). (152, 20—0 m.) 2588 bis über 3000 pi. Diese typische Form der Art, wie sie z. B. in der Ostsee sich findet, kommt in der Antarktis nur seltener vor, z. B. war sie unter der Menge von Synedra spathulata in wenigen Exemplaren vorhanden. Außerordentlich häufig ist dagegen eine ihr äußerst nahestehende Form: T. antarctica ScHIMPER. (120—160, fast überall, Optimum 10—30 m.) 960 — 5680 '}.. Diese Art ist ausgezeichnet durch eine S-förmige Krümmung, welche sie in allen Fällen besitzt. Statt der für Thalassiothrix longissima charakteristischen einfachen Bogen- form tritt hier hinter der Zellmitte eine Umwendung ein, so daß ein Zellende einen konkaven, das andere einen etwas schwächeren konvexen Bogen nach derselben Seite hin zeigt. Es mag diese Abweichung darin begründet sein , daß die charakteristische Torsion der Zellen , welche bei Thalassiothrix longissima 90'^ beträgt, so daß ein Zellende in Schalen-, das andere in Gürtel- ansicht vorliegt, hier 180" ca. ausmacht, so daß ein Zellende in Gürtelansicht, die Mitte in Schalenlage, das andere Zellende wieder in Gürtelansicht sich befindet. Die .Schalenstruktur weit zarter als bei Thalassiothrix longissima. Randstriche ca. 1 5 auf i o [i. Stacheln oder ähnliche Auswüchse fehlen. Chromatophoren zahlreiche ovale Plättchen ohne Pyrenoide. Taf. XVII, Fig. 12. Ganze Zelle. (125:1) 83. i) Schutt, in Engler-Prantl, 1. c. S. 115. 2) Cleve und Grunow, Arktische Diatomeen, 1. c. S. 108. — G. Karsten, Diatomeen der ICieler Bucht, 1. c. S. 28. 124 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. i -, r Fig. 12a. Schalenende. (looo: i) 666. Fig. 12 b. Gürtelmitte. (1000:1) 666. Fig. I2C. Gürtelende. (1000:1) 666. Tabellarioideae. Grammatophora'). G. kerguelensis n. sp. (Gazellebassin, auf anderen Pflanzen, 14 m.) 9:158 \i. Septen mit einer Welle an den Polen; einspringender Zapfen an der Schalen- grenze stark angeschwollen. Schalen ohne Pseudoraphe, sehr fein quergestreift. Chromatophoren ohne Pyrenoide, feine, ein wenig langgestreckte Körnchen. Taf. XVII, Fig. 14. Zelle in Gürtelansicht. (500:1) 400. Fig. 14 a. Schalenansicht mit Septe. (500: i) 400. Fig. 14 b. Schalenzeichnung. (1500:1) 1200. Fig. 14c. Zellkolonie mit Gallertpolstern verbunden. (250:1) 125. Entopyla~) kerguelensis n. sp. (Gazellebassin, grundständig oder auf anderen Pflanzen, 14 m.) 32 — 42 (Mitte) resp. 36 — 50 (Enden) : 88 — 188 ;j. Zellen in Gürtelansicht gekrümmt, mit zahlreichen (bis 22 gezählt) Zwischenbändern, die auf dicken Wandpolstern inseriert sind. .Schalen ungleich. Konvexe Schale mit zickzackförmiger erhabener Mittellinie, an welche Quer- rippen in gleichem Niveau ansetzen. Ovale Grübchen dazwischen, gegen den Rand am meisten vertieft. Die Querrippen scheinen eine unvollständige Kammerung zu bedingen. Am Schalenende drei Grübchen ohne trennende Rippen. Konkave Schale mit gleicher Mittellinie und Querrippen ; am Schalenende jedoch eine einzige flachere Grube, von breiter Rippe umgeben, der gegen den Rand hin zwei kleinere Grübchen eingelegt sind. Feinere Schalenzeichnung in Form doppelter, sich unter schiefem Winkel schneidender Schrägstreifung, die nur in den Gruben und Grübchen auftritt, auf den Rippen aber fehlt. Jeder Rippe entspricht bei genauer Einstellung des Schalenrandes eine schwache Vorwölbung der Schale, jedem Grübchen eine Einkerbung. Kern etwa mittelständig. Chromatophoren in Form zahlreicher kreisrunder Scheibchen. Taf. XVII, Fig. 15. Konvexe Schale. (250:1) 200. Fig. 15 a. Konkave Schale. (250:1) 200. Fig. 15 b. Gürtelansicht mit Zwischenbändern und Zellinhalt. (500:1) 400. Fig. 1 5 c. Konvexe Schale. Zellende, Detailzeichnung. ( 1 000 : i ) 800. Fig. 1 5 d. Konkave Schale. Zellende, Detailzeichnung. ( 1 000 : i ) 800. 1) Schutt, in Engler-Prantl, \. c. S. io6. — G. IvjVRSTEN, Diät, der Kieler Bucht, 1. c. S. 35. 2) Schutt, in Engler-Prantl, 1. c. S. 10;. 125 120 C'- Karsten, Naviciiloldeae. Navieula'). Untergattung Naviculae lanceolatae G. K. N. direda var. oceanica n. var. (123, 127, 30—0 m.) 10 — 12:60 — 66 [j. Schalenform lanzettlich, Enden rundlich. Zeichnung: Querstriche, ziemlich grob, 6 auf lo \>, durchweg parallel zu einander und rechtwinklig zur Raphe. End- und Mittelknoten unscheinbar. Gürtelseite rechtwinklig. Chromatophoren 2, den Gürtelseiten anliegend und in der Mitte tief eingeschnitten. Wahr- scheinlich gehört Navicula (Pinmilaria) criophila Castr. hierher. Cf. Challenger, 1. c. p. 26, Taf. XV, Fig. 2; Cleve, 1. c. Vol. II, p. 27. Taf. XVIII, Fig. I. Schalen- und Gürtelansicht. (1000:1) 666. A^. antardica n. sp. (145, 40—20 m.) 8:43 u. Schalen elliptisch bis lanzettlich, am Ende gerundet. Zeichnung radiale Striche bis ans Ende; lassen in der Schalenmitte, wo sie kürzer sind, einen ziemlich großen glatten Raum frei. 15 auf 10 [j.. 2 gürtelständige, glatte Chromatophoren. Taf. XVIII, Fig. 2. Schalenansicht. (1000:1) 666. Neue Untergattung Naviculae pelagicae. Schalen schwach ausgebildet, dekussiert gestreift oder ohne deutliche Zeichnung. Plasma- körper mit dem centralen, kernhaltenden Plasmabande. Chromatophoren mehr als zwei, bandförmig, bisweilen sehr zahlreiche kleinere Körnchen. N. pelludda n. sp. (145, 40—20 m.) 20 — 28:100 — 140 ij. Große, äußerst durchsichtige Form. Schalen breit elliptisch- lanzettHch mit runden Enden und breiter, gerader Raphe. End- und Miltelknoten ohne besondere Merkmale. Schalen dekussiert gestreift. 20 bis 23 Striche auf 10 p. Gürtelseite lang rechteckig mit wenig gebogenen Längsseiten. Chromatophoren 4 Bänder, die zu je zweien beiderseits vom Kern, der Schalenkrünunung folgend, ausgehen und mit mehr oder minder Randausschnitten sich nach dem Zellende hin verjüngen. Taf. XVIII, Fig. 3. Schalen- und Gürtelansicht. (1000: i) 666. A^. oceanica n. sp. (151, 157, 158 etc., 15—0 m.) 25 — 32:200 — 280 [j.. Völlig durchsichtige Oberflächenform mit centralem Plasmaband, welches den Kern enthält, und zahlreichen, im plasmatischen Wandbelag verteilten körnigen Chromatophoren. Schalenansicht lanzettlich mit ziemlich spitzen Enden. Schalen stark gewölbt. I) Cf. Schutt, in Engler-Prantl, 1. c. S. 124. — Cleve, Naviculoid Diatoms, 1. c. Vol. I u. II. — G. Karsten, Dia- tomeen der Kieler Bucht, 1. c. S. 44. 126 Das Phytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iSgq. j •:> - In Gürtellage fast elliptische Form. Schalen insoweit uns3'mmetrisch, als sie in Gürtellage un- o-leiche Breite zeigen, in gemessenen Fällen z. B. 11:5 \t- an der Oberseite, 12:4 ;j. Unterseite. In der Schalenmitte ein deutliches Ouerband, das jedoch den Schalenrand nicht erreicht; jede sonstige Zeichnung fehlt. Taf. XYIII, Fig. 4. Gürtelansicht mit ZeUinhalt. (250:1) 163. Fig. 4a. Schalenansicht. (250:1) 163. Pleurosigma'). P. directum. Grün.''). (123, 135, 30—0 m.) 36 — 50:222 — 300 IJ-. Fast gerade Raphe in der Mittellinie der rhombisch-lanzettlichen Schalen. Schalenenden abgerundet. Dekussierte Strichelung i8 — 20 auf 10 jj.. Chromatophoren zwei lange durchbrochene Bänder, deren Lagerung an Ple-ttwsigma ano^tlatiDii erinnert, jedoch insofern kompUzierter ist, als auf jeder Gürtelseite infolge der Durchbrechung zwei durch Queranastomosen untereinander in Verbindung stehende Bänder unterzubringen sind. Fig. 5 a und b geben die Lagerung auf den beiden Schalenseiten, 5 c auf einer Gürtel- seite wieder. Taf. XVIII, Fig. 5. Schalenansicht mit Detailzeichnung. Chromatophoren geschädigt und kontrahiert. (500: i) 400. Fig. 5 a, 5 b. Chromatophoren in Schalenansicht. (250:1) 200. Fig. 5 c. Chromatophoren in Gürtelansicht. (250:1) 200. Scoliojileura\ Sigmoide Raphe und Torsion der Zelle um die Apikaiachse ist das Charakteristikum der Gattung. 5. pelagica n. sp. (152, 60—40 m.) 10: 98 — 104 ij.. Zellform wie in der Gattungsdiagnose. Schalenzeichnung sehr feine Querstriche, 15 auf 10 jj.. Gürtelseite einfach. Chromatophoren mehrere Bänder, doch nicht genau kenntlich, da alle Zellen, die ich ge- sehen, sich in Systrophe befanden, offenbar durch zu tiefe Lage geschädigt. Taf. XVIII, Fig. 6. Zelle in Schalenansicht und Gürtelansicht. (500: i) 400. Tropidone'isy Eine durch ihre Zwitterstellung zwischen Naviculaceen und Nitzschieen überaus schwierige Gattung, deren Charakteristik bei Cleve 1. c. recht gut gelungen ist. Ich betrachte als uneriäß- 1) Cf. Schutt, in Engler-Prantl 1. c. 132. — H. Peragallo, Diatomiste, I. Monogr. du genre Plenrosigma, 1890 — 91. — G. Karsten, Diatomeen der Kieler Bucht, 1. c. 72. 2) Cleve und Grünow, Arktische Diatomeen, 1. c. S. 53, und Peragallo, 1. c. p. 14, Taf. V, Fig. 29. 3) Schutt, in Engler-Prantl, 1. c. S. 132. — Cleve, Naviculoid Diatoms, 1. c. Vol. I, p. 72, 105. — G. Karsten, Dia- tomeen der Kieler Bucht, 1. c. S. 84. 4) Schutt, in Engler-Prantl, 1. c. S. 133. — Cleve, Naviculoid Diatoms, 1. c. p. 22. — G. K.a.rsten, Diatomeen der Kieler Bucht, 1899, 1. c. S. 87. — MERESCHKOVi'SKV, Etudes sur l'endochrome des Diatomees, I. Memoires de l'Acad. imp. d. Sc. St. Petersbourg, Ser. 8, T. XI, No. 6, 1901, p. 30. — Derselbe, Les types de l'endochrome chez les Diatomees, 1. c. 1903. Bei dieser letztgenannten Arbeit muß es mich sehr eigentümlich berühren, daß der Verf. erwähnt, ihm seien meine „Diatomeen der Kieler Bucht" (1899) zu spät zugegangen, um noch berücksichtigt werden zu können, daß er dagegen die Zeit gefunden hat, diejenige seiner Arbeiten mit aufzuführen (Cleve and Mereschkowsky, Notes on some recent publications, 1. c. {1902)), welche einige Irrtümer der meinigen ihm „zu spät" zugegangenen schon wieder berichtigt hatte (vergl. 1. c. p. 33, Anm. ***). 127 2 28 ^- Karsten, liches Erfordernis für die Zugehörigkeit zu dieser Gattung den Besitz einer echten Naviculaceen- raphe und betone das hier besonders aus dem Grunde, weil das Fehlen dieser Raphe den wesent- lich unterscheidenden Punkt der sonst überaus ähnlichen P^ormen einer neuen, „ Cliuniella'' benannten Gattung unter den Nitzschieen gegenüber Tropidoiieis bildet. T. antarcüca Grün.'). (145, 40—20 m.) [Syn. Naviciila Cliallengeri Grun., Stmironcis glacialis Castr.^).] 12 — 20:48 — 140 [j. (Cleve giebt an 60 — 82:190 — 240 jj.). Raphe gekielt vuid ge- schwungen, Nebenkiel gerade. Feine Querstriche vom Nebenkiel an über die Schale bis zum Rande, 20 auf 10 [j. Gürtelband nicht komplex. Chromatophoren zahlreiche, schmale Bänder, die vom mittelständigen Kern aus überallhin ausstrahlen und im plasmatischen Wandbelag liegen. Taf. XVIII, Fig. 7. Gürtel- und Schalenansicht mit Plasmainhalt. (1000:1) 800. CoGGoneis'). C. similis n. sp. (160, 14—0 m.) 44:56 [j.. Form der Cocconc'is costata var. koguclensis Pkt. sehr ähnlich, jedoch durch minder distinkte Punktreihen, die innen einfach und in Längsreihen geordnet sind, sich nach außen verdoppeln und unbestimmter werden, unterschieden. Ein am Kern tief eingeschnittenes Chromatophor von unregelmäßigem Umriß. Taf. XVIII, Fig. 8. Oberschale (die sich nur durch Fehlen der Raphe von der unteren unterscheidet) mit Zellinhalt. (1000:1) 800. N i t z s c h i o i d e a e. l^itzsGhia'). N. Qazellae n. sp. (163, 200 m.) 8:300 [j. Die Form ist der N'itzschia longissima sehr ähnlich. Schalen nur in der Mitte verbreitert, der centrale Kiel nur hier deutlicher hervortretend. Es sind jedoch zwei kleine Chromatophoren, beiderseits des mittelständigen Kernes je einer, vorhanden, während jene Art sehr zahlreiche Chromatophorenplättchen besitzt. Schalenzeichnung war nicht kenntlich. Die Form trägt ihren Namen mit Unrecht, da sich die zunächst begründete Annahme, sie entstamme dem Gazelle-Bassin (i6o), als unrichtig herausgestellt hat. Taf. XVIII, Fig. 9. Schalenansicht. (500: i) 332. Nitzschia spec. (119, 10— o m.) Winzige Form, Cloderiiim ähnlich, doch erheblich kleiner. 2 Chromatophoren. Taf. XVIII, Fig. II. Schalenansicht. (iooo:i) 800. 1) Cleve u. Grunow, Arktische Diatomeen, 1. c. S. 64. — Cleve, Naviculoid Diatoms, 1. c. Vol. I, p. 24. 2) Castr.\cane, Challenger, I. c. p. 24, Taf. XXVII, Fig. 11. 3) Schutt, in Engler-Prantl, 1. c. S. 121. — Cleve, Naviculoid Diatoms, 1. c. p. 1O8. — G. Karsten, I. c. S. 93. • MliRESCHKOWSKY, Types etc., 1. c. p. 38. 4) Grunow, in Cleve u. Grunow, Arkt. Diatomeen, I.e. 11.67. -- Schutt, in Engler-Prantl, I.e. S. 142. — Castracane, Challenger, 1. c. p. 66. — G. Karsten, Diatomeen der Kieler Bucht, 1. c. S. iiy. — MßRESCHKOwsKV, Etudes elc, 1. c. p. 33. — Ders., Types etc., 1. c. p. 50. 128 Das Pliytoplankton des Antarktischen Meeres nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. j jq A^. pelagica n. Sp. (158 und sonst häufig, 30—0 m.) 18 — 58:68 — 36S \i. Sehr große und charakteristische Form des antarktischen Phvto- planktons. Schalenform clHptisch-lanzettlich. Kiel median, mit 15 — 18 Kielpunkten auf 10 ij. Mitte des Kieles durch kleine Einschnürung und starke Wölbung der vSchale in Gürtelansicht kenntlich und durch 2 stärker hervortretende Querstriche markiert. Schalenzeichnung sehr zarte Querstriche, 25 ca. auf 10 \y. Chromatophoren sehr zahlreich: lange, gewellte, schmale Bänder, die voiri Kern allseitig ausstrahlen. Stärkere Plasmaansammlungen pflegen um den Kern und in den Zellenden vorhanden zu sein. Taf. XVIII, Fig. 10. Schalenansicht. (250:1) 200. Fig. loa. Gürtelansicht. (250: i) 200. Fig. lob. Gürtelansicht einer gerade geteilten Zelle, etwas mehr von oben gesehen. (250: i) 200. N. Seriata Cl. var. (Sehr häufig 143, 145 etc., 100— o m.) 3 — 7:90 — 133 IJ. Aeußerst veränderliche und weitverbreitete Form, die eventuell in mehrere zu zerlegen sein würde. Allen gemeinsam ist die Aneinanderreihung der Indi\-iduen zu Ketten, deren Glieder mit den Enden der Gürtelseite aneinander haften. Ca. 1 2 Kielpunkte auf 10 ;j. .Schalen erheblich feiner quergestrichelt. Umriß in Gürtellag-e stets ein wenig sigmoid. 2 kleine Chromatophoren durch den mittelständigen Kern getrennt. Es handelt sich um eine offenbar ziemlich kosmopolitische Form, die verschiedentlichst mit mt^hr oder minder großen L^nterschieden aufgeführt wird '). Ich lege Gewicht darauf, fest- zustellen, daß ich die Zellen nie anders, als soweit wie ihrer Form nach möglich war, voneinander entfernt angetroffen habe, daß auch alle Abbildungen .sie so wiedergeben. Mir scheint daraus herxorzugehen, daß die leichte Beweglichkeit, welche die Küstenform Ä^ifzsc//ia (Birci/faria) paradoxa auszeichnet, diesen Hochseeformen verloren gegangen ist, daß sie vielmehr in der \^erl:)indung, die den größten Form widerstand gewährleistet, fixiert worden sind. Taf. XVIII, Fig. 12. Gerade geteilte Zelle in Gürtellage. (1000. i) 666. Chuniella n. g. In der Gattung Tro/^idouc'is hatten wir vorher Formen gefunden, die trotz Besitzes einer i\^(7e'/r?//ß-Raphe Kielpunkte auf mehr oder weniger exzentrisch gelegenen Kielen besaßen, also den Besitz einer Kanalraphe neben jener anzeigten. Wenn diese Formen eben wegen ihrer Navicula- Raphe den Naviculaceen zugerechnet werden konnten, so treten uns hier Formen entgegen, die neben ihrer mehr oder minder geschwungenen, exzentrisch gelegenen Kanalraphe Kiele zeigen, also Parallelformen zu jenen darstellen, ohne aber noch irgend eine Zugehörigkeit zu den Navi- culaceen zu verraten, wenn man nicht das centrale, kernführende Plasmaband dahin rechnet. Die Grenze gegen das Genus Nitzschia selber ist nun schwierig zu ziehen, und es wird die eine oder andere Form vielleicht einmal mit ebensoviel Recht dem Genus N'itzschia ein- verleibt werden. Cliuniella zeichnet sich im übrigen aus durch geschwungene, seitlich verschobene Kanal- raphe, dekussierte Schalenzeichnung und zahlreiche (wohl immer) bandförmige Chromatophoren. I) V. Hensen, Planktonbestimmung etc., 1. c. Syncdra Holsatmc, S. 91, Taf. V, Fig. 50. — Cleve, Diatoms of Vega. Vega Exped. vetensk. Jakt., Nitzschia seriata, Taf. XXXVIII, Fig. "5. — Castracane, Challenger, 1. c. Bacillaria socialis var. indica, Taf. XXV, Fig. 9, 10. 129 Deutsche Tiefsee-Expeditiou 1898— 1899. Bd. H. 2. Teil. l^ I30 G. Karsten, Ch. sigmoidea n. sp. (139, 158, 30—0 m.) 24 : 1 so ;). Sigmoide Gürtelseite ist für diese Art charakteristisch. Die Kanalraphe ist gekielt und seitlich verschoben, sie verläuft in Fig. 13 b i;twa gerade am Rande rechter Seite, besitzt demnach eine geringe Schwingung. Die Schalenform ist elliptisch-lanzettlich mit scharf zugespitzten Zellenden. Median auf der Schale verläuft ein Kiel, der von glattem Rande l^egleitet wird und in Fig. 1 3 a die Mittellinie bildet. Doch ist er nur ein wenig über die Schalenhälfte hinaus zu verfolgen, fehlt in der anderen gänzlich. Seine Mitte ist verbreitert und gleichzeitig tief in die Schale eingedrückt, wie die Gürtelansicht zeigt. Diese Schalenvertiefung tritt im Umriß nicht so deutlich hervor, wie man sonst erwarten sollte, weil die gekielte Kanalraphe den Ein- schnitt in Gürtelansicht verdeckt. Die Chromatophoren sind bandförmig und dürften im normalen Zustande der Zelle wohl vom mittleren kernführenden Plasmabande ausstrahlen. Taf. XVin, P1g. 13. Gürtelseite mit geringer sigmoider Krümmung; der tiefe Einschnitt des Kieles ist auf der unteren Hälfte der rechten Schale zu erkennen. (500:1) 400. Fig. 13 a. Schalenansicht. Kiel median, Kanalraphe nach rechts hinül)er verschoben. (500: I ) 400. Fig. 1 3 b. Kanalraphe an dem rechten Rand der Figur verlaufend, Kiel entsprechend nach rechts verschoben, halbe Schalenansicht. (500:1) 400. Ch. naviailoides n. sp. (143, 100— o m, 146, Oberfläche.) 5 — 10:72 — 140 \). Kiellose Form mit exzentrischer, wenig gekielter und ebensowenig geschwungener Kanalraphe, die jedoch dckussierte Schalenzeichnung und trotz der S)-strophe noch deutlich bandförmige Chromatophoren in Mehrzahl zeigt. Gürtelseite komplex. Taf. XVIII, P1g. 15. Schalen- und Gürtelansicht. (500:1) 400. Ch. antarctica n. sp. (133, 146, Oberfläche.) 2i:il/i/iis. Schalenansicht. 500:1. 4. „ i^raci/is. Schalenansicht. 1500:1. 5. „ fascicit latus var. ? (500:1) 2>i^- 5 a. „ „ „ Schalen-Detail. ( 1 000 : i ) 800. 6. „ indistiiuiiis. Schalenansicht. ( 1 000 : 1 ) 666. 7. „ kergiieleiisis. Schalenansicht. ( 1 000 : i ) 800. 8. „ //fxnoona/is. Schalenansicht. (500: i) 400. 8 a. „ „ Schalen-Detail, Grenze eines Keile.s. (1000: i) 800. 9. „ Bouvet. Kette von 2 Zellen in Gürtelan.sicht. (250:1) 167. 9I). „ „ Chromatophoren am Gürtelband. (500:1) 332. 9 c. „ „ Schalen-Detail. (500: 1) 400. 10. „ st'iianus. Schalenansicht. (1000:1) 800. 11. Cosiiiiodisci/s spec. Schalenansicht. Grundprolie 147. (1000:1) 8oo- ütUTSCllE TlEFSEll LXPEDITIOX isgs oq.Bd.D. 2.Abl . KARSTEN :DIATOMEEX^ TA F. in , /T<^-^SwJ>~^ G. ^/^< 7. Coscinodiscus Schimperi .- 2. C. compressus .- 3 . C.non sciiplns . 4- . C. graciUs .- 5 .C. fascicidatus var ? - b.C. indistinctus . - 7.C. kergueiensis . 8 . C.hexar/onalis .- 9.C. Bouvet . - 70. C. senarius - ll.C.spec. TAF.m. Verlag von Gustav Fischer in Jena.. Tafel IV. Tafel IV. Fig. I. 2. ., 3- „ 4- » 5- „ 6. ,> 7- „ 8. Coscinodisiiis p/a?ins. Schalenansichten. (iooo:i) 8oo. „ aiistra/is. Schalenansichten. (iooo:i) 8oo. „ bifroiis. Schalenansichten. (looo: i) 8oo. „ Castracanei. Schalenansicht. 500: 1. „ chromoradiatus. Schalenansicht. (1000: i) 800. „ ste//aris. Schalenansicht. (1000:1) 500. „ furcatns. Schalenansicht. (1000: i) 800. „ niiniiuus. Schalenansicht. 1 000 : i . „ iiioniafus. Schalenansicht. (1000: i) 800. DKCTSnil-: TIEFSEE EXPEDITION 1898 9q.BcI .II 2.Abt. KMSTEN DIATOMEEN . TAF. I\' ^\ <_i35§J|JgJSS*»^ /. ( osrni(ifl\<.r!is phiiiiis- L' .('.idistniUs -J. f. hifrons - ^ . ('. I'dsliacaiici . ( . i hrmimnidintus.- . (.slrllaris. - 7. C. fiimitiis.- ö. C .iiniminis .- C /^^ o OD \ / r ^ — .......... Luh.Ar.st\ 1. Actinocydus umbonatiis.- 2.A. anlui'ctkus.-3.A.Yaldiviae .- 4. A. similis. - 5. A. uüerm.ülens. b. A. Corona . - 7 A. Janus. - S. A. bifrons. - Q. A. elegans. - lO.Dactyliosokn anlarcLicus. 11. D. laevis. ~ 12.JRIiizosolenia inermis. - 13. Rh. hidens. - 74-.Rh.fseniis/ihtfi h Aiixospore . TAF. IX. Verlag von Gustav Fischer in Jena,. Tafel X. Tafel X. Fig. I. RJiizosoIenia simpler. (500: i) 400. 1 a. „ „ (1000: i) 800. ib. ., „ (250:1) 125. IC. „ „ in Teilung. (250:1) 200. 2. „ torpedo. Zelle. (500:1) 400. 2 a. „ „ in Teilung. (500: i) 250. 3- „ tnimata. Zelle. (500; i) Ty^i^-- 3 a. „ ,, Zelle. 250: i. 4. „ scmispina. Zellteilung. (500:1) J^i'i^- 4a. „ „ Spitze. (500:1) })T)2. 4 b. „ „ Falze im optischen Längsschnitt. (1000: i) 666. 5a. „ s/y/i/bnnis (Wildiviae). Zelle. (187:1) 125. 5t>- « „ „ Spitze. (250: i) 167. 3^- „ „ „ Teilung. (500: i) 332^ 5d. „ „ „ Zelle (var. ?). (250:1) 167. 5^- " » „ Detail. 1000:1. 6a. „ RhoDibvs. Zelle. (125:1) 84. 6b. „ „ Teilung. (250:1) 167. 6 c. „ „ Detail. 1 000 : i . L)i;i:TSnili Tlt:l'SEl: rXPEDlTlOX' IHO» 09 Bd.ll/i.Abl. KARSTEN: DIATOMEEN. T.\r. X. / Rhitosolenia simplfx. - 2. R. Torpedo -ö. R. truncala. 4.. R.spiiii-.jyiiKi.- c^. k.slvlifoninsi!'aldiviaei.-0 R. Rhombus. TAF X. Tafel XI. Tafel XL Fi.^. 1. R/tizosoknia antairtica. (looo: i) 666. 2. „ at>-va. (250: i) 200. 2a. „ ,, (62: I) 50. 2 1 ). „ V ( ' 000 ■ ^ ) ^°°- 3. „ imbricata. Zellspitze. (1000:1)800. a. „ „ Rückenseite, Detail. (1000:1) 800. ^1^_ ,, „ Bauchseite, Detail. (1000:1) 800. 3c. „ „ Flanken, Detail. (1000:1) 800. 4. „ Shnihsoki. Zelle (500: i) 400. .ji. „ ,. Flanke, Detail. (1000:1) 800. 3. „ Cliunii. Zelle. (1000:1) 800. ra .. „ Flanke, Detail. 1 , , „ -^ '^- " " ( 1 000 : I ) 800. „ „ Rücken, Detail.) 6. „ crassa. 2. Zellen mit Inhalt. (250:1) 167. 6a. „ „ Imbrikationshnien. (250:1) 125. 6 b. „ „ Detail. (1000:1) 800. 7. EiiCiViipia balanstium. Zellreihe. (250:1) 200. 7 a. „ „ Einzelzelle. (500:1) 400. 8. Moellcria antarctica. Zellreihe. (500:1) 332. 8a. „ „ Einzelzelle. (1000:1) 666. DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDEElüX i898-')9.Bd.fl.2.AI,il. KAR.STEA': DIATOMEEN T.AF \1, 1 8 a ■ '*?? • ■SU ',t«*@.%,'»>;^pfc; ^^i^ii^ssi^^^ 7 a j'2. •/. C.Karsten u - /. HliizosoLeiitn aiiliurlicff .- 2. R.ainri . -3. R.imhricaiu 4.R. Sin nbsolci .- 5 . R ■ l'lninii . ö.R.cmssa . J.Eummpia halaitsliiini . 8. Moellcriri. untarcLica . i'Ar.xi , Tafel XII. Tafel XII. Fig. I — 8, lo, loa, lob Coirihron Va/dh'/ac. Fig. I . Eine Zelle. (125:1) 1 00. „ 2. Eine Zelle mit zwei jungen Tochterzellen. (125:1) 100. „ 3. Ebenso, etwas älter. (500:1) 250. ,. 4. Eine durch Irgendwelche Einflüsse gekrümmte Zelle zeigt die frei nach außen und innen überstehenden Schuppenteile. (500:1) 400. „ 4 a. Schuppenform der Zwischenbänder. (1000: i) 800. „ 5. Unterschale mit Borstenansatz. (500: i) 400. „ 6. Unterschale; die Borsten vom Gürtel der Mutterzelle zusammengehalten. (500:1) 400. „ 7. Unterschale in der Aufsicht. (500:1) 332. „ 8. Oberschale mit Borstenansatz und Fangarmen. ( 1 000 : i ) 800. „ 8 a, b. Einrollung der Borsten am Ansatz, a im optischen Längsschnitt, b in Aufsicht. 1000: I. „ 10, loa, lob. Auxosporenl)ildung. 10, lob (250:1) 200, loa (500:1) 400. I)KrTSrffl:TIEFSEE EXPEDITION 1898-99. Bd. IT. 2.Abi. KARSTEX: DIATOMEEN 2. iir',\'''- '■)'=> ff 3 TAF.XÜ. 8 b Corelhron Valdiuiae T.\F-.XII. 43ß.":^> iü . ? i ■" 'lif 1 1 'i':!' 1 ■ ,-i 7^> 10 Tafel XIII. Tafel XIII. Fig. 9. Cord// roll Valdwiae. Oberschale in der Aufsicht. (1000:1) 800. Fig. II — 16. Corctliron hicnnc n. sp. 11. Eine Zelle mit Inhalt und Ouerbinden. 500:1. 12. Eine Zelle mit Borsten. (500:1) 250. 1 3 a, b. Borstenansatz und Querbinde. 1 000 : i . 14. Zelle mit Borsten an beiden Schalen im Anfang der Auxosporenbildung. 500: i. 15 a. Teilung mit Bildung gleicheirtiger Schalen. 500:1. 15 b. Teilung mit Bildung ungleichartiger Schalen. 500:1. 16. Zwei Zellen mit Ouerbinde und ungleichen Borsten an den freien Enden. 500: i. 17. Coretliron hispidum Casxr. mit Ringschuppen. (500:1) 400. DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITION 1898-99 ßd .II 2.Abl. KARSTEN. DIATOMEEN r 9 . S- 'lAK 16 13 12 !'?f 0. Corclliroji Vahlii'iac 11 16 . Chirlliron hirniic. 17. foirtliioii /lispifhi/ii . TAE'.Xlll. Vfilaq von üustri:' . Tafel XIV. Tafel XIV. Fig. I — 7. Coirfhrou J^aldiviae. Mikrosporenbildung und Entwickelung. Fig. I. (500:1) 332. 2. (500:1) 400. Fig. 2a. (1500:1) 1200. 3. (1000: i) 800. 4. (500:1) 250. 5. (1000: i) 800. 6. (500:1) 332. 7. (1000: i) 800. 8. Rhizosokiiia semispina. Mikrosporenentwickelung a — d. (1000:1) 666. 9- „ rlioiiibits mit Mikrospuren. (500: i) 332. "SCHIiTlKFSEK KXFKDITIOX mos o^.na.U.z.Abi. K.\RSTF..\:DL\TOMFi:X TAF. XK \f«i!s^y \k', i j « m^ r 56' ^^ ' .'\jr3ier' u i. .-.mneck. k TAF.XIV. Verlag von GurJ^" f'!-:rni-: » r M ikrosporenhildiuig von l -7 . Corethron Yaldiviae - 8 .Rhizosoleina senil Spina (^> . Rh. rhombus . ^0\ Tafel XV. Tafel XV. Fig. I. 1 a. ib. 2. 2.1. 2 b. 3- 3 a. 4- 5- 6. 6 a, 7- ya. 8. 8 c. 9- 9 a, Cliaetoccras Casiiacaiiei (500: 1) 332. (500:1) 332. „ 1000: I Schimperianuni. (500: i) 332. (500: i) 332. „ (1000: i) 666. radiculwii. (5 00 : i ) :s:S2. (500: i) 332. Cliunü. (1000: i) 500. cruciatiim. (1000:1) 666. Janischiaiium. (500:1) 250. b, c. Cliacloceras Jaiiischianitm. (500: i) 250. Chacloceras pcnd^ilum. (1000:1) 500. (250: i) 125. „ criopliihiiii. (1000: 1) 500. a, b, d, e ebenso. (125:1) 63. „ atlanticum {dispar Castr.). (1000:1) 500. b, c. Cliaetoceras atlanticuvi (dispar Castr.) (1000:1) 500. DFirrSCHE T1EFSF.E F.XPF.DIT1UX isc)s-ciq Rd.n.-Abt. Iv\RST?:N: DIATOMEEN. TAF.XV. get-von G Karsten andZ ZcnneA. / Üu/doccn/s (i/slft/cand.— 2. C/i Schimpcmvium.^3. Ch.radmdumr- ^f. C7/. CIiitf/ü\ 5. Chcrucüdiim- 6. Ch.Jdiiisdminiim. - 7 C/ifvmla/iim —S. Ckcrioplu'/ii/// 9. Ch. a/lan/iaim. TAF.W Tafel XVI. Tafel XVI. Fig. I. Cliaetoccras atlanticuin. (187:1) ISO. 2. „ dicladia. (250: i) 200. 3 a. „ didyvnim. 250: i. 3b. „ „ (1000: i) 500. 4- „ Sc/iimperianum. (500: i) 400. 5. ,, neglechtni. (iooo:i) 666. 6. „ coardahtm 250:1. 7. 7 nceratiuin arcficiu/i Brightwell. Viereckiges Individuum. 250:1. 7a. „ „ Dreieckige Zelle. (62:1) 41. 7t>- ,. „ Schalenecke. (1000:1) 666. 7c. „ „ Gürtelseite. 500:1. DEUTSCH]-: TIFJSEE l-XPFDITinX la^.H q9,Bcl.II,2.Abl. KARSTEN :DIATOMF.EX 'EAF.XAT. 3 a ^# ^^v\ \ 3b in^i 7a i f 7 b . \ ''"'-"-'•' -i-LZenneck. 1. Cliaeloceras allaiiticnm - 2. Cli.didadia . - 3. (h. Jidyiintin.var. 4.fh. Srhi)iipen'aiiiiin .- 3. Cli. negledtiin - 0. Ch. coaniatiini- - 7 . Tricenilium uniicui TAF.XVT . Vcrlig Yon Gxistav Tiscker in. Jtnn Tafel XVII. Tafel XVI L Fig. I. Bidditlf^lua »lobiliensis. (500:1) 2,^2. 2. „ stricita. (1000:1) 666. 3 a. „ „ Gürtelzeichnung. (1000:1) 800. 3b. „ ., Sclialenzeichnung. (1000:1) 800. 4. „ parallcia? (500:1) 332. 5. „ contoyta. (1000:1) 666. 6. Euodia spec. (1000: i) 666. 7. Frcioi/aria aiitantica. Schale. (1000:1) 666. ja. „ „ (iürtelseite mit Chromatophoren. (1000:1) 666. 7b. „ „ Gürtelansicht einer Reihe. (500:1) 2)Ti2. ■je. „ „ Zellende. (750:1) 500. 7d. „ „ Schale. (750:1) 500. 8. „ spec. Grundprobe, Schale. (1000: 1) 666. 9. „ ,. Schale mit ? Chromatophoren in Gürtellage. (750: i) 500. 9 a. „ „ Gürtelansicht einer gerade in Teilung befindlichen zweizeiligen Kolonie. Chromatophoren daher in Schalenlage. (750:1) 500. 10. „ anta)xtica (forma Bouvet). Gürtelansicht. (500:1) 332. 11. Sxnedni spathulata. Habitus. (125:1) 83. 1 1 a. „ „ Schalenende, b Schalenmitte, c Gürtelende. (1000:1) 666. 12. Tlialassiotlnix aiitarciiia. Habitus. (125:1) 83. 12a. „ „ Schalenende, b Schalenmitte, c Gürtelende. (1000:1) 666. 13. Syiicdra spec. Gürtelansicht einer geteilten Zelle. (1000: i) 666. 14. Graiiiinatophoya kergtie/ensis. Gürtelansicht und Zellinhalt. (500: i) 400. 14a. „ „ Schalenansicht mit eingezeichneter Septe. (500:1) 400. 14b. „ „ Schalenoberfläche, Zeichnung. (1500:1) 1000. 14c. „ „ Habitus einer Kolonie. (250:1) 125. 15. Entopyla kerguekusis. Konvexe Schale. 15a konkave Schale (250:1) 200, 15b Gürtel- ansicht mit Zellinhalt (500: i) 400. 15c. „ „ Ende der konvexen Schale. i5d Ende konkaver Schale mit (3berflächenzeichnunphura kerguelensis .- 1."^ . Enlupyla ke/f/iiclensis . TAF.XVII . Verlag von Gustav Fischer m Jena. Tafel XVIII. Tafel XVIII. Fig. I. Navicula direda var. oceanka. Schalen- und Gürtelansicht. (iooo:i) 666. 2. „ antantica. Schalenansicht. (iooo:i) 666. 3. „ pcIlucida. Schalen- und Gürtelansicht. (1000:1) 666. 4. „ oceanica. Gürtelansicht. (250:1) 163. 4a. „ „ Schalenansicht. (250: i) 163. 5. Plenrosigma directum. Schalen-Detail. (500:1) 400. 5a, b. „ „ Schalenansichten. 5cGürtelansicht derChromatophoren. (250: 1)200. 6. Scoliopleuni peiaoica. (500: l) 400. 7. Tropidoneis antarctica Grün. (1000:1) 800. 8. Coccone'is shuilis. (1000:1) 800. q. Nitzschia Gazellae. (500:1) 332. 10. „ pelaoica. (250: i) 200. 11. „ spec. ( 1 000 : I ) 800. 12. „ seriata var. (looo: i) 666. 13. CliiinicUa sii^iiioidea. (500:1) 400. 14. „ antantica. (500:1) 400. 15. „ naviculoides. (500:1) 400. 1 6. Phacocxsiis antarctica. Kugelige Kolonie. 500 : i . i6a, b. „ „ Einzelne Zellen aus in Gallerte aufgelösten Kolonien. 16a 500:1, i6b 1000: I. 17. Haloxphaera 7' iridis. .Größte Zelle. (750:1) 500. 17a, b. „ „ Jüngere Individuen. (750:1) 600. 18. Sphaera Irronc/cnsis. Nach einer Skizze Schimper's. (ca. 300:1) ca. 150. i8a. „ „ Chlnrophyllkörner daraus. (1000:1) 500. DEnSCHL" TIEFSKE EXPEDmu.V ia<)8-09.Bd.lE2.Abt. KARSTE\:|)I.\TOMEE.\ TAF.X\ / :(i7/B T'' ^•*ift%i^S>**~ /• Aavinila direcla . vnr. oceanicu .- 2. N. antardica.- J.N.pellucida . - 4-.N. oceaniru .- 5. Pleiirosit/ma cUrectni 0. Scoliopleiira pelagica. - 7. Tropidoneis antarcticci .- 8, Coccqneis sünilis .- 9. Nüzschiä OaxeUue. JO. N. pelagica . - n. N. spec. - 12. N. seriata var.-13. Chuniella sigmoidea. - 14-. Ch. antardica . L5. Ch. navicvloidcs.-lb. Phaeocyslis antardica . - I7. Halosphaera viridis . - iS.Sphaera kerguelensis . TAFXVm, 'fenag von Gustav fisctier in Jencc . Tafel XIX. Tafel XIX. Fifj. I — 4. Pcridinium antaixticum. Bauch, Rücken- und Flankenansichten. (500:1) 2>Z~- 5, 6. „ c/ci^anx, var. Bauch- und Rückenansicht. (500:1) 332. 7, 8. Ccrafiuiii hipos var. n/acrnceras forma aniiafa. Bauch- und Rückenansichl. (250: i) 166. g, 10. ,. „ forma dilataia. Bauch- und Rückenansicht. Fiy. 9 (375:1) 250, Fig. 10 (500: I) 400. ]i, iia. , liiinilus. Bauch- und Rückenansicht. Fig. 11 (375:1) 250, Fig. iia (375: i) 300. 12. „ trif^os \c,xm^ uc»;lecta. (250:1) 166. „ 12 a. „ „ „ „ Habitusbild. (125:1) 83. „ 13. Oxcillatoria occauica. Zellfaden-Ende. (1500:1) 750. „ 13 a. „ „ Ganzer Faden. (161:1) 80. 14. Xantliotriilniiii contoiium. Fadenende. (1000: i) 500. „ 14a. „ „ Ganzes Bündel. (62:1) 31. DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITION i898-t)9.ßd.ll. 2.Abt. KARSTEN ^DIATOMEEN TAI- . XIX. V G.Karsten. u.L.Zenneck 1 - 4 . Peindinium antarcticum - 5.6. P.elegans var. 18. Ceratium iripos var. naacroceras forma armala . 9-W. C. Iripos forma düatata . - 11. C.Umulvis .-12. C. iripos forma neylecUi 13. Oscillatoria oceamca.- 14.Xantholrichum contortum. TAF.XIX. von Gustav Flicker in Jena. Das Phytoplankton des Atlantisehen Oeeans nach dem Material der deutsehen Tiefsee-Expedition 1898 1899 bearbeitet von G. Karsten. Zweite Lieferunof der Gesaintbearbeitunsf. Mit Tafel XX— XXXIV. [Tafel I— XV.] — l»iK-^ ^We- Tief; ;ee-Ex.peditior 1 189»— 1899. Bd. 11. 2. Teil. Eingegangen den 19. Dezember 1905. C. C h u n. J-^'iese zweite Lieferung umfaßt die Stationen von Hamburg ab über Victoria, Kapstadt, Port Elizabeth und zurück nach Kapstadt (Station i — 114), also den Fahrtabschnitt durch den Atlantischen Ocean und den Abstecher in den Agulhasstrom. Die Vergleichung der Resultate mit den Ergebnissen anderer Expeditionen, welche das gleiche Gebiet berührt oder durchquert haben, sowie den aus der Antarktis und dem Indischen Ocean mitgebrachten Resultaten und Material der „Valdivia"-Fahrt bleibt der dritten Schlußlieferung vorbehalten. Hier Hegt vor nur i) die Systematische Bearbeitung des Pflanzenmaterials und 2) die Statistische Aufnahme seiner Verteilung auf die verschiedenen Fangstationen. Das am Schluß angefügte Litteratur-Verzcichnis enthält lediglich die seit dem Abschluß der I. Lieferung neu hinzugekommenen Veröffentlichungen, wegen der übrigen sei auf dasjenige der bereits erschienenen antarktischen Phytoplankton-Bearbeitung (Lief, i) verwiesen. I. Systematischer Teil. A. P e r i d i n i a c e a e. Die Bearbeitung der Peridineen hätte sich wesentlich leichter und ergebnisreicher gestaltet, wenn die auf der Plankton-Expedition 1889 gesammelten und damals großenteils lebend beobachteten Formen bereits in systematischer Hinsicht bearbeitet und veröffentlicht worden wären. Da dies jedoch nicht der Fall ist, konnte an dem mir lediglich in konserviertem Zustande vorliegenden Material bei der übergroßen Empfindlichkeit dieser Organismen meist nur die Umrißform der Körper und eventuell die Schalenstruktur wiedergegeben werden. Denn bei Kontroversen über den Plasmabau dieser Organismen, die sich etwa hätten daran knüpfen können, müßte eine nur auf konserviertes Material gegründete Untersuchung selbstverständlich vor den auf Lebendbeobachtung beruhenden Angaben anderer Forscher zurückstehen. Bei der formenreichen Art Ceratinvi tripos ist hier der Versuch gemacht, eine auf dem Körperumriß fußende systematische Einordnung aller iin „Valdivia"-Material bis dahin beobachteten Formen unter möglichst vollständiger Berücksichtigung der neueren, von Abbildungen begleiteten Beschreibungen durchzuführen ; sollte diese oder jene Art und ihre Beschreibung dabei übersehen sein, so bitte ich das einmal mit der Fülle der Veröffentlichungen, besonders aber mit ihrer in unglaublicher Weise überallhin zerstreuten Verteilung entschuldigen zu wollen. 3 140 G. Karsten, Cemtium Schrank. Vergh Schutt in Engler-Prantl T, i b, S. 17 und 20. Cemtium tripos Nitzsch. Vergl. Lemmermann Beitrag III, 1. c. S. 24. Bei der verwirrenden Mannigfaltigkeit der Arten dieses Formenkreises wird es sicli emi)fchlcn, hier diejenigen Punkte festzustellen, welche einer lediglich individuellen Variation ent- sprechen, und sie von denen zu sondern, die zur Begründung eigener Arten, Unterarten und Varietäten geeignet erscheinen. Im folgenden wird also Ccraiimu tripos gleichsam als Genusname genommen und unter Fortlassung des Wortes var. die Speciesbezeichnung und der Autor hinzu- gefügt. Weitere charakteristische Formabweichungen erhalten den Vorsatz forma. Da ist in erster Linie zu bemerken, daß die Länge des Apikalhornes ein rein individuelles Merkmal ist. Sie wechselt z. B., je nachdem Individuen einer Form zur Kettenbildung schreiten oder isoliert bleiben ; dieses Merkmal kann daher für die genauere Charakterisierung von Arten und Formen nicht verwendet werden. Ebenso vermag ich der Länge der Antapikalhörner nur eine sekundäre Bedeutung zu- zuerkennen. Trotz seiner großen biologischen Wichtigkeit ist dieser B'aktor sicherlich systematisch nur von untergeordnetem Range, eben weil er der Beeinflussung sowohl durch äußere Faktoren, sowie auch durch das Alter der Zelle oder Zellhälfte allzu sehr zu unterliegen scheint. Dagegen sind die Form des eigentlichen Körpers, die Winkel, unter denen die verschiedenen Hörner von ihm ausgehen, und ihr geradliniger oder gekrümmter Verlauf wie ihre Umrißformen von größerer Beständigkeit, und daher sind diese Merkmale für systematische Zwecke besser verwendbar. Um den Ueberblick zvi erleichtern, sind auf den Tafeln einmal alle Figuren auf gleiche Vergrößerung gebracht und die Apikalhörner, sofern sie geradlinig verlaufen, in die Vertikale mit der Apikaiöffnung aufwärts gestellt (sind sie gekrümmt, so nimmt das an den Körper ansetzende Stück des Hernes diese Stellung ein). Legt man ferner die Zellen auf ihre Bauchseite, mit dem Rücken nach oben, so ist das aus der Endplatte der Unterschale hervorgehende Hörn für den Be- schauer links gelegen, es ist das linke A n t a p i k a 1 h o r n , das andere aus einer Zwischenplatte hervorgegangene i.st also das rechte Antapikalhorn. Diese Lage mußte gewählt werden, weil nur von hier aus der betreffende Plattenansatz klar zu beobachten ist. Fassen wir nun den Begriff von Cerathim tripos so weit, daß alle Formen mit unver- zweigten und so weit aufwärts gekrümmten Antapikalhömern, daß ihre Enden über der unteren Grenzlinie d.h. dem „Seh eitel" des Centralkörpers bleiben, dahin zählen, — falls nicht etwa die .Struktur ihrer Platten von der gewöhnlichen erheblich abweicht — , so ist der natürliche Ausgangs- punkt einer Uebersicht in denjenigen Arten gegeben, deren rechtes und linkes Antapikalhorn in gleichem Winkel aufwärts gekrümmt sind, und deren Grenzlinie in ungebrochenem Bogen über den Scheitel des Körpers verläuft. Solche Formen finde ich unter den vorhandenen Abbildungen zunächst bei (}ourret 1. c. Taf. I, Fig. 7 als Cerafiuin liinulus bezeichnet. Die weiteren Re- produktionen dieser Art bei Sciiürr, Peridineen, I.e. Taf. IX, Fig. 39, i, und bei Karsten, Ant- arkti.sches Phytoplankton, I.e. Taf. XIX, Fig. 11, stimmen mit Gourret in den charakteristischen 4 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 141 Aussackungen der Oberhälfte überein, weisen aber beide einen größeren Abstand des linken Antapikalhornes und eine Ausvvärtskrümmung des Endes am rechten Antapikalhorn auf. Außerdem bildet die Ouerfurche bei Gourret einen rechten Winkel zu der durch das Apikalhorn gehenden Längsachse der Zelle, bei Karsten einen schiefen Winkel. Trotzdem wird an der Ueberein- stimmung der drei Reproduktionen mit Ccratiuiii tripos liiiiulus (Gourrfi) ein Zweifel kaum ent- stehen können. Eine zweite Abbildung, die etwa den gleichen Anforderungen entspricht, findet sich eben- falls bei Gourret 1. c. Taf. I, Fig. i als Cerathuii tripos gracile, dem jene Aussackungen fehlen ; das linke Antapikalhorn steht vielleicht sehr wenig weiter vom Körper ab als das rechte, das Apikalhorn ist gekrümmt, und die Querfurche bildet einen schiefen Winkel zur Längsachse der Zelle. Was Schröder, Neapel, 1. c. Taf. I, Fig. i 7 b — e als Ceratinni tripos gracile (Gourret) bezeichnet, stimmt nicht dazu, da hier stets der Winkel des rechten Apikalhornes der größere ist. Die Fig. 14 bei Ostenfeld und Schmidt, Reede Hav, 1. c. S. 165 unterscheidet sich von GouRREr's Original durch erheblich stärkere Vergrößerung des linken Winkels, so daß die Form ebenfalls nicht dahin rechnen dürfte; daß außerdem hier das Apikalhorn gerade ist, mag dabei nur nebenhin erwähnt sein. Es ist auf diese Abbildungen später zurückzukommen. Eine weitere Figur mit gleichmäßig abstehenden Antapikalhörnern liegt endlich in Schroeder, Neapel, 1. c. Taf. I, Fig. 17a vor als Ceratinni tripos Ehrenb. Typus bezeichnet. Beide Winkel sind größer als bei den beiden vorhergehenden Formen, die gleichmäßige Krümmung von Körper und Antapikalhörnern minder stark als dort. Diese entspricht der Fig. i bei Cleve, Fifteenth annual Report etc., 1. c, der ebenfalls von ihr als Typus ausgeht, und Ceratinni tripos var. baltica ScHÜJT, Hochseeflora, 1. c. S. 70. Bezeichnung also Ceratinni tripos balticuni ScHÜrr. Damit sind die mir bekannt gewordenen Abbildungen mit annähernd symmetrischen Seiten erschöpft. Es mögen nun zunächst diejenigen Formen, welche in dem Besitz einer ungebrochenen Bogenlinie vom basalen Dritteil des linken Antapikalhornes über den Scheitel weg auf das rechte Antapikalhorn hinüber mit den bisher genannten übereinstimmen, zusammengefaßt werden. Hier- her gehören sehr zahlreiche Arten, die sich durch den Grad der Krümmung und deren Aus- dehnung auf die Antapikalhörner hinauf, sowie durch die Lage dieses Scheitelbogens zum vertikal aufwärts gestellten Apikalhorn unterscheiden lassen. Den kleinsten Radius, also die schärfste Krümmung, besitzen Ceratium tripos gihberuin Gourret und C. tr. gibbemm forma sinistra GouRREr, wie sie auf Taf. XX [I], Fig. i und 2 wieder- gegeben sind. Freilich muß sogleich hinzugefügt werden, daß die Originalfiguren von Gourret in diesem Punkte nicht untereinander und mit den meinigen übereinstimmen. Gourrei bildet die Bauch- seite von C. o'ibberuni I.e. Taf. II, Fig. 35 a (und ebenso von C. gibberimi var. contortuni, Taf. II, f'iy- c^li^ die freilich liesser zu C. airnafnni zu ziehen sein wird, cf. S. 143) den meinigen etwa entsprechend ab, dagegen zeigen seine Ansichten der Rückenseite, 1. c. Taf. II, Fig. 35 und 34, eine starke Auftreibung unter dem linken Antapikalhorn und eine Abflachung gegen das rechte hin, deren Zustandekommen mir unerklärlich ist, wenn die genannten Bauchseiten damit verglichen werden. Daran schließen dürfte sich zunächst Ceratinni tripos azorien.ni Gl. (Taf. XX [I], Fig. 3 u. 4). Die sehr kleine Form ist bei Cleve, 1901, Taf. YII. Fig. 6 — 7, mit einer kleinen Erhöhung in- mitten des Scheitels abgebildet, die ich nicht finde. Meine Fig. 3 ist mit stärkerem Körper, 14; G. Karsten, Fig. 4 mit etwas mehr abstehenden Antapikalhörnern versehen. Trotzdem dürfte an der Zusammen- gehörigkeit der Formen nicht zu zweifehi sein. Eine sonst nicht beobachtete Rückbildung der Form fand sich .Station 41, 200 m. Hier war die Querfurche nur auf dem kurzen Stücke der Bauchseite von der Schloßplatte bis zum linken (in dieser Ansicht natürlich rechts liegenden) Antapikalhorn ausgebildet. Auf der ganzen Rückenseite fehlte sie, was eine kleine Verschiebung der Platten zur Folge hatte (cf. Taf. XX [I], ^k- 5)- Ebenfalls hierher gehört wohl Ceratium tripos var. brevis Ostenfeld, Roede Hav, 1. c. S. 164, Fig. 13. Als nächste Form mit wiederum etwas größerem Radius ist zu nennen Ceratium tripos arictimtiii Cl. (Taf. XX [I], Fig. 6a — d), durch die scharfe Einkrümmung am Ende des rechten Antapikalhornes gut charakterisiert. Cleve, Handlingar 1901, 1. c. Taf. VII, Fig. 3, giebt auch hier eine kleine Auftreibung am Scheitel an, die ich niemals sah. Kleinere Abweichungen in l<"()rm imd Verlauf der Antapikalhörner sind an den Figuren zu erkennen. Es folgt Ceratium tripos coairfatiiiii Pavillard (Taf. XX [I], Fig. 7). Die verhältnismäßig bedeutende Länge der beiden Antapikalhörner und mehr noch ihre dem Apikalhorn mehr oder minder parallel laufende geradlinige Form geben der Species eine ganz gute Charakterisierung. Das linke Antapikalhorn ist stets stärker konkav gegen das Apikalhorn hin gekrümmt als das rechte. Es erscheint mir zweifelhaft, olj die von Pavillard, Etang de Thau, 1. c. p. 52, Taf. I, Fig. 4 u. 6, davon allgesonderte Form Cerafiiui/ (tripos) sym/i/etricii/ii Pavillard, die sich lediglich durch eine etwas größere Spreizung der Antapikalhörner unterscheidet, bei einem entstehenden Zweifel wirklich von Ceratiiciii tripos coarctatitin zu trennen sein würde. Im Tagebuch Schimper's fanden sich häufig hierher gehörige Ctv-a//>/ ///-Formen als Ceratium tripos lunula bezeichnet. Ob der Name wirklich von Schimper herstammt, kann ich nicht an- geben; er hatte es nirgends bemerkt. Die Bezeichnung wird auch von Chun, Aus den Tiefen des Weltmeeres, 1. c. S. ytS ohne Autornamen gebraucht, scheint also an Bord der „Valdivia*' ent- standen zu sein. Sie soll hier zur Benennung derjenigen Formen dienen, welche bei wiederum etwas größerem Radius die Bogenlinie des Scheitels so gleichmäßig auf beide Antapikalhörner oder mindestens deren basale 2 Dritteile übergehen lassen, daß die Umrißform der Mondsichel wiedergegeben scheint. Das ist am meisten bei den von Victoria (Taf. XX [I], Fig 8) und von Station 56 (Taf. XX [I], Fig. 9) stammenden Exemplaren der Fall. Die weiter als Ceratium tripos lunula .Sciiimi'er zusammengestellten (Fig. 10, 1 1, Taf. XX [I]) von Station 90, 97 und Port Elizabeth weichen durch die Schlängelung des einen oder anderen Anta])ikalarmes im letzten 1 )nlteil ab, und die sehr viel grölk'ren Individuen von Station 45, 55, 65, 67 mögen vorläufig ebenfalls hier untergebracht werden (Taf. XX [1], Fig. 12), weil es immer noch der geeignetste Platz zu sein scheint. Das sehr weite Ausgreifen des rechten Antapikalhornes bedingt jedoch bereits eine ganz leichte Senke auf dem Scheitel, so daß hier der Uebergang zu Formen, wie /lage//i- fcrum etc., beginnen dürfte. Die von Gourrej- 1. c. S. i-^,, Taf. II, Fig. 42 aufgestellte Form Ceratium tripos arcuatum GouRREi stimmt in vielen Punkten mit Ceratium tripos lunula überein, sie unterscheidet sich aber scharf durch die Richtung des Apikalhornes zur Scheitelkrümmung der beiden Formen. 6 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition iS '43 Verläng-ert man nämlich dieses Hörn durch den Körper hindurch bis auf den Scheitel, so bildet die Verlängerungslinie gegen den Umriß nach dem rechten Apikalhorn bei den Z.7{n»/a-Fonnen etwa einen rechten Winkel, bei amiahun dagegen einen spitzen Winkel. Halten wir diesen Unterschied in erster Linie fest und daneben die bereits von (jourret angeführte größere Länge des rechten Antapikalhomes gegenüber dem linken, so stellt Fig. 13, Taf. XX [I], typische Exem- plare vor, wie sie an Station 44, 53, 58, 103 u. s. w. beobachtet sind. Fig. 14, Taf. XX, kommt dem Typus sehr nahe bis auf die Auswärtskrümmung des linken Antapikalhomes im letzten Drittel. Eine weitere hier anschließende Form ist nicht nur mit dem linken, sondern außerdem weit stärker mit dem längeren rechten Antapikalhorn nach auswärts gekrümmt. Sie mag als Cerafhiiii fri/^os amiahun forma candata (Fig. 14 a, b, Taf. XX [I]) angefügt werden. Will man dem zweiten genannten Charakter, der relativen Länge der Antapikalhörner, ent- scheidende Bedeutung beilegen, so würden die von Stationen 44 — 53, 95, 108, 1 14, Kapstadt, Port Elizabeth stammenden (Fig. 15, Taf. XX [I]) mit Ostenfeld, Faeröes, 1. c. p. 583 als Ccmtinni tiipos araiatitiii foni/a atlanfica, cf. 1. c. Fig. 132, 133, die zarteren, von Station 48, 4g, 50, 63 u. s. w. angeführten Formen (Taf. XX [I], Fig. 16) als Cerathuu tiipos araiatnm forma gracilis (cf. Ostenfeld, Roede Hav, 1. c. p. 165, Fig. 14) vom Typus arcuatitm gesondert werden können. Jedenfalls gehören beide Formen trotz des verkürzten rechten Antapikeilhornes der Arcuatum- Gruppe an; ebenso auch die vorher (S. 141) genannten Figuren von Schroeder, 1. c. Fig. 17b bis 1 7 e als Ccraihim trifos var. gracilis Gourrki bezeichnet. Die von Cleve, Handlingar, 1. c. 1 90 1 , Taf. VII, Fig. i o und 1 1 aufgeführten Formen als Gerat iiiin contorhim Gourret und Cerafiiitn {tripos var.) arciiafum Gourrki erfordern noch einige Bemerkungen. Fig. 1 1 mag als C. arcuatum Gourret anerkannt werden unter der Vor- aussetzung, daß die Rückenseite wiedergegeben sein sollte. Fig. 10 soll Cci-afiiini covtortitm Gourret sein. Zunächst existiert eine solche Art bei Gourret nicht, sondern er nennt die von Cleve aufgeführte Abbildung Ceratium gibberuin var. contorhim. Cleve's Abbildung würde nur dann zu Gourret's genannter Varietät passen, wenn die Zeichnung die Bauchseite darstellen soll — ganz genau freilich auch dann nicht. Es ergiebt sich daraus, daß derartige Wiedergaben mit Durchzeichnung von Schloßplatte vi n d Querfurche nur geeignet sind, Verwirrung zu schaffen, wenn nicht die Ausführung so gemacht wird, daß sich hinreichend klar daraus ersehen läßt, welcher dieser beiden Teile oben, welcher unten liegen soll. Nun bleibt vom Formenkreise ^ra^«'/'?/;;/ noch die von Station 41, 42, 43, 44 stammende Fig. 1 7, Taf. XXI [II], die als Ccratitim tripos arctiatiini forma contorfa ihres stark tordierten rechten Antapikalarmes wegen benannt sein mag. Mir scheint, daß die von Cleve 1. c. eben angeführte Fig. 10, Taf. VII, und die Fig. -^2)^ Taf. II von Gourret 1. c. trotz kleinerer Abweichungen sich hier am besten würden einfügen lassen. Alle weiter mir bekannt gewordenen Arten von Ceratium tripos weichen von den bisher behandelten darin ab, daß die Antapikalhörner bereits an ihrer Ausgangsstelle sich deutlich von der Scheitelumrißlinie abheben. Den Uebergang vermittelt am besten eine in nur wenigen Exemplaren Station 41 50 — o m gefundene Form, deren ungewöhnlich langes Apikalhorn die Bezeichnung als Ceratium tripos longinum n. sp. rechtfertigen wird, Taf. XXI [II], Fig. 18. Charakte- ristisch ist der geringe Einschnitt auf dem Scheitel am Ansatz beider Antapikalhörner, der an- IAA '^- J^-ARSTEN, nähernd rechte Winkel zwischen der Apikalhornverlängerung und dem Scheitelumriß, die scharfe Aufwärtsbiegung des linken, die Abstreckung des rechten Antapikalhornes. Damit gelangen wir zu den am meisten ausgespreizten tropischen Schwebeformen, CcyaHinii tripos volans Cl., deren Charakteristikum in dem abwärts gewölbten Ansatz beider Antapikal- hörner über die Scheitelfläche hinaus und ihrer mehr oder minder geradlinigen und außerordent- lichen Verlängerung liegt und, wenn ich die — aus demselben \\ie oben S. 143 unter Ccra/ini/i tripos aratahtni erwähnten Grunde — mehrdeutige Figur bei Cleve, Handlingar, 1901, 1. c. Taf. VII, Fig. 4, richtig verstehe, im tiefer ansetzenden linken Antapikalhorn, so daß die Apikalhornverlängerung mit dem Scheitelumriß einen gegen das linke Antapikalhorn offenen spitzen Winkel bildet. Fig. 19, Taf. XXI [II], nach Material von .Station 82, außerdem Station 58. So hat auch Favillard 1. c. Taf. I Fig. i, die Sache aufgefaßt. Die Abbildung bei Ostenfeld, Roede Hav, 1. c. S. 168, Fig. 21, entspräche der Bauchseite. Je nach der Größe dieses Winkels differieren die Formen erheblich, wie der Vergleich mit Fig. 20, Taf. XXI [II] von Station 65, und mit der ebenfalls hierher gehörenden Abbildung Fig. a bei Chun, Tiefen des Weltmeeres 1. c. S. 76, zeigt. In dem am Scheitel oder der Hornbasis aufgesetzten Kämmen oder Zacken- leisten sehe ich nur ein untergeordnetes, kein specifisch unterscheidendes Merkmal. Vollkommen geradlinige Streckung und größere Steifheit der Antapikalhörner verändern den Habitus (Fig. 21, Taf. XXI [II]) in Ccrathmi tripos volans forma stridissima von Station 68 und Rückwärts- d. h. Abwärtskrümmung der Hörnenden ergeben Ceratium tripos volans forma recurvata (Taf. XXI [II], Fig. 22), Station 67. Geht aber bei habituell ähnlichen Formen der oben bezeichnete Winkel über einen rechten Winkel hinaus in einen stumpfen über, was in dem mir bisher zu Gesicht gekommenen Materiale verhältnismäßig selten zu beobachten war, und gelangt damit die Insertion des rechten unter die- jenige des linken Antapikalhornes, so erhält man die Form Ceratinm tripos patent issiiinun Osten- feld (Fig. 23, Taf. XXI [II]), die ich von Station 41, 83, 85, 86 erwähnt habe. Der biologische Effekt ist bei C. volans und patentissimum der gleiche, die morphologische Differenz scheint mir aber nicht unwesentlich zu sein. Ostenfeld's Figur, Roede Hav., I. c. S. 169, Fig. 22, ist nur mit Ouerfurche versehen, beweist also zweifellos, daß die Wiedergabe der Rückenseite vorliegt. Eine ziemlich derbe Form mit relativ kurzen Armen stellt Ceratium tripos tergcstinum ScHÜrr vor (Fig. 24, Taf. XXI [II]), das an den Stationen 58, 72, 82, 86 gefunden wurde, cf. Schutt, Hochseeflora, 1. c. S. 70. Die Form Ceratium tripos longipes Cl. ist wiederum sehr verwirrend. Vergleicht man die Figur von Cleve, Fifteenth annual Report III, 1. c. Plg. 2, so müßte man annehmen, daß die durchgehende Ouerfurche anzeigt, es liege die Rückenseite vor. Dagegen sprechen die Ab- bildungen bei Gran, Non\'. Nordmeer, L c. S. 45, und Ostenfeld, Faeröes, 1. c. S. 586, 587 dafür, daß es die Bauchseite sein muß, falls in allen drei Fäulen dieselbe Art gemeint ist; darauf- hin kann ich die Fig. 25, Taf. XXI [II] von Station 27 vollkommen mit Ceratium tripos longipcs Cl. gleichsetzen. Von Ceratium tripos tergestimwi Schutt unterscheidet sich die Art durch ihre vorne abgestutzten und offenen Antapikalhörner, wie sie auch Ostenfeld, Faeröes, 1. c. S. 586, Fig. 140 und 141 zeichnet. Fig. 25a — c würde bei kürzerem Apikalhorn der Fig. 25 voll- kommen entsprechen, kann also nach den oben entwickelten Gründen nicht von longipcs ge- trennt werden. Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. T/l ; Besondere Schwierigkeiten durch zahlreiche Zwischenformen bereitet der Uebergang zu Cerathim tripos inacivceras Ehrbg., welches durch in scharfer Knickung weit (d. h. etwa vim die Länge des eigentlichen Zellkörpers) nach unten vorstoßende Antapikalhörner sich von allen anderen Formen unterscheidet. Zunächst ist die in Fig. 26, Taf. XXI [II], wiedergegebene Art unterzubringen. Nach ihrem dicken Körper und der Form der Antapikalarme, wie dem breiten Saum oder Kamm an der Basis des Apikalhornes möchte ich sie zu Coatiuiu tripos longipes forma ventri- fö.frt Ostenfeld stellen, cf. Faeröes, I.e. S. 587, Fig. 143. Doch sind die Antapikalhörner meiner Exemplare nicht quer abgestutzt und offen, sondern zugespitzt vmd geschlossen ; unter Hervor- hebung dieser Differenz scheint mir jedoch der Platz noch immer am besten geeignet Die weiter folgenden Formen lassen sich von longipes nicht mehr mitumfassen, sie gleichen am meisten dem Ccratiuui iiiassiliense GouRRKr (1. c. S. 27, Taf. I, Fig. 2, 2 a), ohne jedoch mit ihm identifiziert werden zu können. Man sieht die Scheitellinie fast ohne oder doch nur mit geringem Absatz auf das linke Antapikalhorn übergehen, während das rechte deutlich über diese Grenze nach unten vorstößt, jedoch nicht hinreichend, um die Formen unter macroceras einzu- reihen. Sie mögen als Ceratium tripos protuberans n. sp. benannt und nach diesem Merkmal als Fig. 27a — g, Taf. XXII [III], aufgeführt werden, obgleich andere Unterschiede vorhanden sind, die sich jedoch nicht scharf genug in Worte einkleiden lassen, um sie specifisch zu trennen. Noch einen Schritt näher zu dem genannten Ziele macroceras führt uns Ceratinvi tripos niacroceroides n. sp., Fig. 28, Taf. XXII [III], welches liereits beide Antapikalhörner über die Scheitel- linie hinausstreckt, aber noch nicht die Knickung im Ansatz des linken Antapikalhornes zeigt, die für macroceras selbst charakteristisch ist. Ceratium tripos macroceras Ehrbg., Fig. 2g, Taf. XXII [III]. Diese Art scheint stets mit einem über den Scheitel und die Antapikalhornkuppen laufenden Kamm von kleinen Zacken versehen zu sein. Unterschiede bestehen dagegen unter den einzelnen Individuen in der Endigung der Ant- apikalhörner. Bisweilen sind sie deutlich quer abgestutzt und offen, ohne daß ein Stück zu fehlen scheint, in anderen Fällen sind sie sicherlich geschlossen, was besonders dann leicht festgestellt werden kann, wenn das Ende selbst angeschwollen ist. Da man über die Bedeutung der offenen Antapikalhornenden noch nichts in Erfahnmg gebracht hat, und es mir nicht unwahrscheinlich ist, daß lediglich verschiedene Entwickelungsstadien vorliegen, so mögen beide Formen einstweilen gemeinsam mit dem Namen macroceras belegt sein. Eine letzte Formenreihe des proteusartigen Ceratium tripos schließt sich am ungezwungensten an Ceratitim tripos contrarimn Gourret an (1. c. S. 32, Taf. III, Fig. 51). Eine entsprechende Art (oder nur Entwickelungsstadium der folgenden Form ?) liegt meiner Ansicht nach in Fig. 30, Taf. XXII [III] vor. Die gleichmäßige Krümmung beider von der Scheitellinie ab sich ein wenig senkenden und gegen die verlängerte Apikalhornmediane rechtwinklig abstehenden Antapikal- hörner führt sie mit ihrem Ende wieder etwa in die Höhe der Scheitellinie zurück. Vergl. auch Pa VILLARD, 1. c. Taf. II, Fig. I. Die reichere Formentwickelung und die starke Verlängervmg der Antapikalhörner, deren Enden sich dann von der Hälfte ihrer Länge ab etwa parallel dem Apikalhorn stellen, unterscheiden das Ceratium tripos flagelliferum Cl. von contrarinm , wie ein Vergleich der Fig. 31, Taf. XXII [III] zeigt, welche der Fig. 12, Taf. VII bei Cle\'E, Handlingar, 1901, 1. c, vollkommen entsprechen dürften. Erheblich stärkere Ausbildung der Zellen unter Verkürzung der Hörner führt zu Fig. 3 2, 9 Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2. Teil. I9 /- G. Karsten, Taf. XXII [III], die ich als Ccratmm tripos flavelliferum forma crassa n. var. abtrennen zu sollen glaube. Durch minder weite Spannung der Antapikalhörner und ihre mehr oder weniger starke Verkürzung gegenüber dem Apikalhorn gehen dann Formen hervor wie Fig. t,;,, Taf. XXII [III], die ich als Cerathiin tripos ßagelliferum forma angusta n. var. aufführen will. Mit dem Hinweis auf die Verschiedenwertigkeit der Merkmale, nach denen die Formenfülle von Ccratiiim tripos hier beurteilt und in einzelne größere Gruppen eingeteilt ist, glaube ich der bisher herrschenden Verwirrung gegenüber einen klareren Ueberblick angebahnt zu haben. Auf dem gleichen Wege wird man bald weiterkommen können. So vermag ich z. B. unter allen von ScHROEDER, Neapel, 1. c, als zu macroccras gehörig zusammengefaßten Formen (Fig. i 7 f — p) n u r Fig. I 7 f als macroceras anzuerkennen, denn allen anderen fehlt die charakteristische Verlängerung der Antapikalhörner (etwa um die Körperlänge) über die Scheitelebene hinaus ; Fig. 1 7 h gehört zu araiatum, Fig. i 7 n zu fiagelliferiim u. s. w. Ebensowenig kann ich mich mit einigen Ausführungen von Pavillard 1. c. befreunden; so z. B. S. 54, daß Ceratitim patenfissimiim Osienfeld ein un- gewöhnlich stärker entwickeltes Ceratitim volans Cl. sein solle, während ich beide für ziemlich weit entfernt in systematischer Beziehung halte, wenn auch ökologisch überaus ähnlich. Dagegen ist Pavillard der erste, der auf die Ouerabstutzung und event. Oeffnung (1. c. S. },2>) cler Antapikalhörner hingewiesen hat, wennschon Gran, Nord. Nordmeer, I. c. S. 193, den ersteren Charakter verwertet. Ich muß gestehen, daß mir diese Fragestellung bei den wenig zahlreichen im antarktischen Teil dieser Arbeit aufgeführten Arten noch entgangen war. Trotzdem wird sich folgende Richtigstellung meiner damaligen Bestimmungen anbringen lassen: Taf. XIX, Fig. 7 und 8, als Ceratium tripos macroceras forma armata l^ezeichnet, gehört zu Ceratium tripos horridiim Cl., vergl. Fifteenth Report, 1. c. Fig. 4, und Ostenfeld, Faeröes, 1. c. S. 585, Fig. 136 — 138. Der kleine Hornauswuchs auf der Rückenseite würde freilich eine besondere Form der Art bedingen, da er auf allen anderen Wiedergaben fehlt. Die ebendort von mir gegebenen Fig. 12, 1 2 a würden vielleicht am besten unter Cr; vi'//>/'w tripos vtiltitr Cl. einzureihen sein, wenn man die Figg. 5, Taf. VII bei Cleve, 1901, 1. c, und Pavillard, 1. c. Taf. I, Fig. 2 als maßgebend ansieht, während freilich Ostenfeld, Roede Hav, 1. c. p. 167, Fig. 20 kaum dazu pa.ssen wird. Figurenerklärung Taf. XX [I]. Fig. 1. Ceratium tripos gihhcnim Gourret. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. „2. „ „ „ forma sinistra (Gourret). a Rückenseite, b Bauchseite eines Individuums mit langem Apikalhorn; c Rückenseite, d Bauch- seite eines Individuums mit kurzem Apikalhorn. (250:1) 125- „ 3. „ „ azoricum Cl. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. „ 4. „ „ „ „ a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. Hörner ein wenig w^eiter abstehend und stärker entwickelt. „ 5. „ „ „ forma reducta n. var. a Rückenseite, b Bauchseite. Sehr viel kleinere Form (vergl. Vergrößerung), deren Querfurche stark rückgebildet ist. (500:1) 250. 10 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 189g. j . ^ Fig. 6. Cc rat null Iripos a rief in um Cl. a und c Rückenseiten, b und d Bauchseiten. (250:1) 125. 7. „ „ coaniatum Pavillard. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. 8. „ „ lunula Schimper. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. 9. „ „ „ „ a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. 10. „ „ „ „ Bauchseite \ Antapikalhörner zum Teil geschlängelt. 11. „ „ „ „ Rückenseitel (250:1) 125. 12. „ „ „ „ a Rückenseite, b Bauchseite (250:1) 125. 13. „ „ arcuatniii Gourret. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. 14. „ „ „ „ Rückenseite. (250:1) 125. 14 a, b. „ „ „ forma candata n. van a Rückenseite, b Bauchseite. (250: i) 125. 15. „ „ „ „ af/aiifica OsT'P. a Rückenseite, b Bauchseite. (250: i) 12 s. 16. „ „ „ „ graaVis OsTF. a Rückenseite, b Bauchseite. (250: i) 125. Taf. XXI [II]. Fig. I 7. Ceratiuiii tripos arcuatum forma contorfa (Gourret, Ci..) n. var. a Rückenseite, b Bauch- seite, c linke Flanke. (250:1) 125. 18. „ „ longiimiii n. sp. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. ig. „ „ volaiis Cl. a Rückenseite, b Bauchseite. 125. 20. „ „ „ „ forma striciissima n. var. Bauchseite. 125. 21. „ „ „ „ Rückenseite 40:1. 20a. Der Körper allein stärker ver- größert. 250: I. 22. „ „ „ recurvata n. var. Bauchseite. (250:1) 125. 22). „ „ patentissimuin Ostf. Rückenseite. (250:1) 125. 23a. „ „ „ „ Bauchseite, stärker vergr. (500:1) 250. 24. Gerat iitiii tripos tergestimuii ScHÜrr. Bauchseite. (250:1) 125. 25. „ „ longipcs Cl. Bauchseite. (250:1) 125. 25a — c. „ „ „ „ mit längerem Apikalhorn. a Rückenseite, b Bauchseite, cOeffnung eines Apikalhornes. a,b (250: i) 125. c (1000: i) 500. „ 26. „ „ „ forma vcntricosa Ostf. Rückenseite. 26a Bauchseite. (250: i) 125- Taf, XXII [III]. Fig. 27. Ceratntm tripos protuberans n. sp. a Bauchseite. (250:1) 125. b Bauchseite. 125. c Rückenseite. 125. d Bauchseite. 125. e Bauchseite. 125. f Rücken- seite. 125. g Bauchseite. 125. „ 28. „ „ macroceroides n. sp. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. „ 2g. „ „ macroceras Ehrbg. a Rückenseite, Antapikalhörner enden spitz; b Bauchseite, Antapikalhörner enden angeschwollen; c Rückenseite, d Bauchseite, beide von Individuen mit quer abgestutzten Antapikal- hörnern. (250: i) 125. „ 30. „ „ contrariwii Gourret. a Rückenseite, b Bauchseite. 125. 1 1 Q G. Karsten, Fi(^ 31. Cerathim fripox llagcllifemin Cl. a Rückenseite, b Bauchseite, c Individuum mit Schwellung der Antapikalhornenden, d ein solches Ende stärker vergr. a 125, b (250:1) 125, c 62, d. 250:1. „ 32. „ „ flagelliferum fonna crassa n. var. a und b Bauchseiten. (250:1) 125. 33. „ „ „ „ angiista n. var. a und b Bauchseiten, a 125, b (250:1) 125. C. hexacanthiim Gourret. (14, 200 m.) Cf. GouRRErr, 1. c. S. 36, Taf. III, Fig. 49, 4(3 A und C. tn'/'os var. iuvacqualc Gourret, 1. c. S. 30, Taf. I, Fig. 3. Vergl. Pavillard, 1. c. S. 54 C. rctiatlatum Cl. C. hexacanthiim Gourret var. contortam Lemmermann. (72, 200 m.) Cf. Lemmermann, Planktonalgen, 1899, S. 347, Taf. II, Fig. 20 — 21. Die deutlichen sechs- oder mehreckigen Areolen der Schalenplatten verhindern eine Unter- ordnung der Art unter den Begriff von Cerathuu fripos. Die Variation begegnete mir ungleich häufiger als die Hauptform. Taf. XXIII [IV]. Fig. la. Rückenseite ) Fig. I b. Bauchseite I ~ ' Fig. 2 a. Rückenseite j „ 2b. Bauchseite (250:1) 125. „ 2c. Flanke ) C gravidum Gourret var. praelongum Lemmermann. (72, 200 m.) Cf. Gourret, 1. c. S. 58, Taf. I, Fig. 15; Lemmermann, 1. c. S. 349, Taf. I, Fig. 15, an zahlreichen Stationen gefunden. Lemmermann's Abbildung ist meinen Figuren so vollkommen entsprechend, daß ich auf deren Wiedergabe verzichten kann. C. ranipes Cl. (68, 97, 103 etc.) Cf. Cleve, 1. c. 1901, S. 15, Taf. VII, Fig. i. Synon. Ccratiuiii fripos digitatuin Lemmer- mann, 1. c. S. 346, vergl. auch Schutt, Hochseeflora, 1. c. S. 31, Fig. 23, Taf. VIII a, b. Taf. XXIII [IV]. Fig. 3 a, c und e. Rückenseite. Fig. 3 b. Bauchseite. Fig. 3d. Ende eines Antapikalhornes. a — c (250:1) 125, d, e (500:1) 250. C furca Duj. (93-) Typus Taf. XXIII [IV], Fig. 4 a. Rückenseite 1 Fig. 4 b. Bauchseite V ' ' ^^ ' C. furca longiim n. var. (65, 40—0 m; 82, 30—0 m.) Durch schmächtigen Habitus und lange Antapikalhörner ausgezeichnet: auch das kürzere rechte übertrifft den Zelldurchmesser an der breitesten Stelle erheblich. Taf. XXIII [IV], Fig. 5 a. Rückenseite | ^^s- 5b U , ., , . , , ,. ., (250:1) 125. T^. ( Bauchseite verschiedener Individuen Flg. 5cJ J Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8g8 — 189c). I4Q C. fiirca indsiim n. var. (65, 40—0 m.) Zelle robust. Apikalhorn und linkes Antapikalhorn etwas gebogen. Die Wandung an der Konkavseite in beiden Hörnern sehr stark verdickt. Oberhalb und unterhalb der Ouerfurche kleine scharfe Einkerbungen vorhanden, die dem Typus fehlen. Taf. XXIII [IV], Fig. 6a. Rückenseite. (250:1) 125. Fig. 6 b. Bauchseite. (500:1) 250. C. furca balticum Moeb. (64, 200 m; 84.) Cf. Lem>:ermann, 1. c. S. 347; ScHÜrr, Feridineen, 1. c. Taf. IX, Fig. 36. -Syn. C. liiicaiiivi var. /ongiseta Ostf. u. Schm. Roede Hav. 1. c. S. 163, Fig. 12. Taf. XXIII [IV], Fig. 7. Rücken.seite. (250:1) 125. C. furca pentagonum (Gourret) Lemmermann. (72.) Cf. Gourret, 1. c. S. 45, Taf. IV, Fig. 58, 59; Lemmermann, 1. c. S. 347. Taf. XXIII [IV], Fig. 8 a. Rückenseite | Fig. 8b. Bauchseite )^50o:i) 250. C. fiisiis concavum Gourret. {i^, 200 m.) Cf. GouRRFi, 1. c. S. 53, Taf. IV, Fig. 64; Lemmermann, 1. c. S. 348. Die außergewöhnlich geringen Dimensionen des Körpers gegenüber dem starken Apikal- horn und linken Antapikalhorn und ihre nach derselben Seite erfolgende Krümmung sind für diese Form charakteristisch. Taf. XXIII [IV], Fig. 9. Rückenseite. (250:1) 125. Periclinium Ehrenb. Vergl. Schutt in Engler-Frantl, 1. c. S. 22, und Lemmermann, III, 1905, 1. c. S. 27. Pendimiim divergens Schüttü Lemmerm. (63.) Cf. Lemmermann, 1899, S. 350, Schutt; Feridineen, 1. c. Taf. XIII, Fig 43, 18. Taf. XXIII riV], ¥\cr. loa. Rückenseite, mehr von der unteren Hälfte 1 r. , (250:1) 200. rig. lob. Bauchseite ' P. divergens pentagonum Gran. (67, 200 m.) Syn. P. divergens simiosuiii Lemm., 1899, S. 349; H. H. Gran, Norw. Nordmeer, 1. c. S. 191, Fig- LS- Charakteristisch ist die flache Verbindung der beiden Hörner. Taf. XXIII [IV], Fig. 1 1 a. Rückenseite 1 , T, , (250:1 200. rig. II b. Bauchseite J P. divergens obtusum n. var. (90, 200 m.) Charakteristikum völlig abgerundete stumpfe xA.pikalseite. Taf. XXIII [IV], Fig. 12 a. Rückenseite 1 Fig. 12 b. Bauchseite (250:1) 200. Fig. I2C. Apikaiwölbung schräg von oben) 13 . i,SO G. Karsten, P. divergens pallidum Ostf. (67, 200 m.) cf. OsTENFELD, Faeröcs, 1. c. S. 581, 582, Fig. 130, 131. Taf. XXIII riVl Fig. 13a. Rückenseitel , h, ^' * ^ 250:1 200. Flg. 1 3 b. Bauchseite )^ -^ ' P. divergens pyramidale n. var. (67, 200 m.) Charakteristikum: Antapikalhörner fast gleich groß, sehr stumpfe Pyramiden. Taf. XXIII [IV], Fig. 14 a. Rückenseite | _ Fig. 14 b. Bauchseite ) ' ' 200. P. divergens excavatum n. var. (93.) Charakterisiert durch die kreisförmige Aushöhlung der Rückenseite z\vi.schen beiden Hörnern. Taf. XXIII [IV], Fig. 15. Rückenseite. (500:1) 400. P. divergens curvicorne n. var. (68, 140 m.) Charakterisiert durch den gewellten Verlauf der beiden Antapikalhörner, an denen meist ein breiterer hyaliner Saum oder Kamm sich findet; breit berandete Ouerfurche. Taf. XXIII [IV], Fig. i6a. Rückenseite | Fig. i6b. Bauchseite P^ • M P. divergens granulatiim n. var. (68, 140 m; auch sonst häufig.) Alle Hörner lang und stark verjüngt. Zacken der Antapikalhörner stumpf. Ganze Ober- fläche granuliert, rauh. Taf. XXIII [IV], Fig. 17 a. Rückenseite 1 _. , T, 1 250:1) 200. Pig. 17 b. Bauchseite ) ' P. areolatiim n. spec. ') (55, 200 m.) Form erheblich länger als die meisten divergciis-Yovmcn im Verhältnis zur Breite. Apikal- teil überwiegt hier weitaus den antapikalen. (lanze Oberfläche inkl. der Ouerfurche mit poly- gonalem Leistennetz gezeichnet. Die Platten treten nur hie und da schärfer hervor. Antapikal- hörner kurz, spitz zulaufend, ein wenig divergierend. Taf. XXIII [IV], Fig. i8a. Rückenseite ] Fig. i8b. Bauchseite | (500: .) 400. Die im „Antarktischen Phytoplankton", I. c. S. 131, von mir beschriebene Form Pci>diuiu))i antan/icum Schimper würde ich jetzt lieber als Pcric/iiiiuiii divergens anfarcfiejtm Schimper be- zeichnet sehen. Cf. I. c. Taf. XIX, Fig. i — 4. Ebenso entspricht Peridinhtin elegans Cl. var. wohl besser Peridiiiiiini divergens c/egans Cl., ebendort S. 132, Taf. XIX, Fig. 5, 6. I) Nachträgliche Anmerkung. Diese Fomi ist in einer mir soeben zngehcnden Publikation von Gh. A. Kofoid beschrieben als Ilflerodinmm scrippsi. Univ. of California Pub!. Zoology, Vol. 2, VIII. Dinoflagellata of the San Diego Region. Januar 1906. Der Abtrennung dieser neuen Gattung muß man zustimmen. 14 Das Phytoplankton des Atlantisehen Oceans nach dem MateriMi der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. j rj Taf. XXIII [IV]. Fig. I. Cei-atium liexacanilniiii Gourret. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. „ 2. „ „ var. contortiim Le.\u[. a Rückenseite, b Bauchseite, c Flanke. (250: i) 125. „ 3. „ ranipes Cl. a, c und e Rückenseite, b Bauchseite, d gefingertes Ende eines Antapikalarmes. a — c (250:1) 125. d und e (500:1) 250. 4. „ Jurca (typisch, Ehrenb.) Duj. a Rückenseite, b Bauchseite. (500:1) 250. „ 5. „ „ longiim n. var. a Rückenseite, b und c Bauchseite. (250:1) 125. „ 6. „ „ iiicisiiiii n. var. a Rückenseite, b Bauchseite, a (250:1) 125. b (500: i) 250. ,, 7. „ „ balticum AI geb. Rückenseite. (250:1) 125. „ 8. „ „ pcntagomim (Gourrei) Lemm. a Rücken seite, b Bauchseite. (500:1) 250. „ 9. „ fusiis var. concavnm Gourret (250:1) 125. „ 10. Peiidiuiuiii divcrgens var. ScJiüttii Lemm. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „II. „ „ pentatromini Gran, a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „ 12. „ „ obtnsuni n. var. a Rückenseite, b Bauchseite, c Apikaiansicht. (250: i) 200. „ 13. „ „ pallidum Ostf. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „ 14. „ „ pyramidale n. var. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „15. „ „ excavatum n. var. Rückenseite. (500:1) 400. „ 16. „ „ cui^icorne n. var. a Rückenseite, b Bauchseite. (500:1) 400. .„ 17. „ „ gramilahDii n. var. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „ 18. ( „ areolahim n. sp.) a Rückenseite, b Bauchseite. (500: i) 400. Cf. Anm. 1, S. 150. B. Diatomaceae^). Discoideae ^). Coscinodiscus^) Ehrbg. Untergattung Eucoscinodisciis. B. Coscinodisci ordinarii. a) Inordinati Rattray. C. parvulus n. sp. (90, 200 m.) 30 iJi. Gewölbte Schalen mit unregelmäßig über die ganze Schale verbreiteten kleinen Perlpunkten. 1) Die Anordnung stimmt im wesentlichen mit der im ersten Teile, welcher das antarktische Phytoplankton behandelte, übereiu. 2) Vergl. G. Karsten, Phytoplankton des Antarktischen Meeres etc., 1. c. S. 69. 3) 1. c. S. -6. 15 '52 G. Karsten, Chromatophoren kreisrunde Scheibchen. Taf. XXIV [V], Fig. i. Habitusbild. (iooo:i) 750. c) Excentrici Pant. C. centrolineatus n. sp. (81, 70—0 m; 72, 200 m.) 64 — 78 \i. Flachgevvölbte, an C. lineahis erinnernde Form. Gleichgroße oder gegen den Rand sehr unbedeutend an Größe abnehmende Sechsecke über die ganze Schale. In der Mitte bis ca. 1/2 Radius in Geradzeilen ohne radiale Beziehung einzuordnen, von 1/2 Radius ab wird schwach bündelige bis keilförmige Anordnung in radialem Sinne bemerkbar. An einem Exemplar waren kleine Randdornen im Abstände von je 6 ;;. bemerkbar. Chromatophoren längliche oder biskuitförmige Scheibchen, an der Schalenoberfläche verteilt. Taf. XXI Y, Fig. 2. Schalenansicht. (1000: i) 800. d) Radiantes Schüit. a) Radiati Rattray. I ) Schalen in i t Punkten oder Perlen gezeichnet, die sich auch bei der stärksten Vergrößerung nicht in Polygone auflösen lassen: Punctati. C reX WaIXICH. (102, o m; 64, 200 m.) Cf. Raitray, 1. c. S. 568. 920 — 1074 !^- Gürtelbandseite 200 — 336 jj.. Große, mit bloßem Auge gut sichtbare Form. Schalenzeichnung: in der Mitte grobe, unregelmäßig verteilte Punkte, die zum Teil jedoch sich in Radiallinien ordnen und deren dann 3 auf 10 [X fallen. Am Rande sehr deutliche, streng eingehaltene Radialreihen grober Punkte 5 iiuf 10 [j. Gürtelband erheblich feiner gezeichnet; quincunciale Punktreihen 7 auf 10. Chromatophoren äußerst zahlreich , Kugelsektoren oder Apfelsinenteilen ähnlich ; über Schalen und Gürtel gleichmäßig verteilt; nur in nächster Nähe des Kernes abgerundet. Individuen von Station 102, o m, mit einer großen Menge von Oeltropfen; wohl der zu hohen Lage entsprechende krankhafte Erscheinung. Taf. XXIV [\^, Fig. 3. Habituszeichnung mit den Oeltropfen. (62: i) 47. Fig. 3a. Schalenmitte, (1000:1) 800 > Fig. 3b. Schalenrand, (500:1) 400 mit Chromatophoren und Fetttröpfchen. Fig. 3c. Gürtelband, (500:1) 400 I C rex Wallich var.? (55, 200 m, 600 m.) Kleinere Individuen, 400 — 530 ij.. Zeichnung zarter, Radiallinien der Punkte hier bis ins Centrum zu verfolgen. 7 — g auf 10 [JL, gröbere Punkte völlig regellos darüber verstreut. Ein Exemplar anscheinend in Mikrosporenbildung. Die Chromatophoren in kleine Gruppen um je einen rundlichen Mittelkörper, den man für einen Kern halten konnte, eng zusammengezogen; ihre charakteristische Form ist einer kugeligen Abrundung gewichen. Der Hauptkern der Zelle ist jedoch in der Mitte einer Schale erhalten geblieben! — Falls also Mikrosporenbildung vor- 16 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. | r -j lieo-en sollte, wäre die Bildungsweise eine von der früher bei Conihron beobachteten völlig ab- weichende, da außer den Teilkernen ein Hauptkern für die Zelle selbst übriggeblieben. Wahr- scheinlicher ist es mir hier aber, eine krankhafte Störung der Plasmaanordnung anzunehmen. Taf. XXIV [V], Fig. 4. Zelle in anscheinender Mikrosporenbildung. (125:1) 63. Fig. 4 b. Einzelne Gruppen daraus. ( 1 000 : i ) 800. Fig. 4 a. Schalensektor bis ins Centrum. (1000:1) 800. C. COrnutUS n. sp. (Victoria 17/9.) 214:240 — 336:400 [ji. Schalenform elliptisch, Schalen ungleich, die eine Schale hochgewölbt, die andere flach, fast eben. Zelle daher in Gürtelansicht wie ein niedriger Kegel von elliptischem Querschnitt und ebener Grundfläche. Schalenzeichnung gleich auf beiden Schalen : im etwas excentrischen organischen Mittelpunkte ein paar größere Sechsecke um wenig zahlreiche kleine Pünktchen; die ganze Mitte ein wenig vertieft. Am Rande der Einsenkung ein oder einige kleinere Hörnchen oder Zacken, deren Größe sehr wechselnd ist. Der ganze Rest der Schale mit feinen radialen Punktreihen, die quincuncial stehen und besonders in den äußeren Teilen der Schale Schrägzeilen sehr deutlich hervortreten lassen. Gürtel komplex, die Falze der unter- und übereinander greifenden Bänder auffallend breit; sie sind fein quergestreift von Linien, die sich in äußerst zarte Punkte auflösen lassen, welche jedoch nur als Striche dar- stellbar waren. Chromatophoren außerordendich zahlreich und über Schalen und Gürtel gleichmäßig verbreitet. Kleine ovale bis runde Scheibchen mit einem länglichen, pyrenoidartigen Gebilde ve rsehen. Taf. XXIV [\^, Fig. 5. Habitus der Schalenansicht. (250:1) 125. Fig. 5a. Schalen- und Gürtelansicht schräg von oben. (250:1) 187. Fig. 5b. Schalencentrum mit einem Hörnchen. (1000:1) 800. Fig. 5 c. Gürtelbandzeichnung. (1000:1) 500. 2) Schalen mit Polygonen, meist Sechsecken, oder in Polygone auflös- baren Perlen, gezeichnet: Areolati. C Simonis n. sp. (114 [Simonsbai], 15 — o m; 97, 20 m.) 90 — 160 ij.. Ziemhch stark gewölbte kleine Form. Schalenzeichnung: in der Mitte eine Anzahl größerer Polygone nach der Art einer Rosette etwa 8 auf i o [j., dann nach dem Rande immer kleinere, schließlich periförmige, in Radialreihen mit quincuncialer Schneidung. Am Halb- radius 10 — II, am Rande 18 — 20 auf 10 ij. Anordnung der Schrägzeilen durch fortwährende Einschiebung neuer Radialreihen oft minder deutlich. Am Rande eine Reihe gröberer Stacheln im Abstände von ca. 8 — 10 \i. voneinander. Chromatophoren rundlich bis biskuitförmig. Im Zustande der Zellteilung in eine mediane Platte geordnet. Taf. XXV [VI], Fig. 6. Habitusbild. (500:1) 375. Fig. 6a. Detailzeichnung eines Schalensektors. (1000:1) 800. 17 Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2, Teil. 20 154 G. Karsten, C. rotundus n. sp. (90, 200 m.) 78 [j. Schalen hochgewölbt, Mitte wenig vertieft. Dem C. coirc'crgais, cf. S. i 36, ähnlich, aber keine Bündel; Radialreihen alle geradlinig bis an den Rand verlaufend. Centrum 10 Sechs- ecke, Halbradius 6 auf 10 \i.. Rand sehr kleine, fast perlförmige Sechsecke. Chromatophoren kreisrunde Scheibchen, in großer Zahl den Schalen anliegend. Taf. XXVI [VII], Fig. 18. Schalenansicht. (1000:1) 800. C. StephanopyxioideS n. sp. (97 [Victoria], 20—0 m.) 2s;o — 300 ij.. Sehr stattliche Form, deren Schale flach gewölbt i.st. Schalencentrum glatt, dann beginnen allseitig gleichmäßig radial verlaufende, jedoch verschieden weit ins Centrum eindringende Reihen von Sechsecken, die zunächst wenig deutlich und klein sind, auch kleine radiale Lücken lassen, nach dem Rande zu stets deutlicher und größer werden und lückenlos aneinander schließen: am Rande 3 — 31/2, Vs Radius 5, 1/2 Radius 6, 2/3 Radius 7 auf je 10 [t. Bündel oder Keile fehlen, durch Einschiebung von Einzelreihen wird dem wachsenden Umfang Rechnung getragen. Tüpfelung der Polygone durchweg kennüich. Das Hauptcharakteristicum beruht auf dem Vorhandensein von kleinen Stacheln oder Zäpfchen, die am Rande in unregel- mäßiger Anordnung am Schnittpunkte von je drei Grenzlinien der Sechsecke stehen ; sie sind durchbohrt und erinnern durchaus an die Röhren von Stephanopyxis oder Scek/oiioi/a, für welch erstere 0. Müller i) eine gleiche Ansatzstelle am Schnittpunkte je dreier Grenzlinien nach- gewiesen hat. Zahllose kleine runde Chromatophorenscheibchen systrophisch dicht uiu den Kern geschart, doch auch am Rande noch zahlreich verteilt. Die anscheinende Systrophe dürfte mit dem ungewöhnlich hohen Fundort für so große Vertreter der Gattung zusammenhängen. Taf. XXV [VI], Fig. 7. Habitusbild der Zelle. (250:1) 187. Fig. 7 a. Detailwiedergabe eines Schalensektors. (1000:1) 800. C. VictOliae n. sp. (Victoria 17/9.) 144 — 172 [j.. Flache, merkwürdig undurchsichtige Form. Schalenzeichnung sehr g^rob- wandige Sechsecke, 3 — 4 auf 10 ij, über die ganze Schale gleich, nur am Rande ein wenig- kleiner werdend. Im Centrum ein sehr verschieden großer und verschieden geformter Raum ungezeichnet, von dem aus die doppelt konturierten Sechseckwände ohne Grenze allseitig au.s- gehen. Charakteristisch ist, daß sehr häufig und an ganz beliebigen Stellen die Radialgrenzen über 3 — 00 Sechsecke hin völlig gerade oder doch fast ungebrochen weiter verlaufen. Glatter Randreif. Chromatophoren kleine kreisrunde Scheibchen, an der ganzen Oberfläche sehr gleich- mäßig verteilt. Taf. XXV [VI], Fig. 8. Schalenansicht mit Chromatophoren. (500:1) 400. 1) O. MCller, Kaniniüi-n und Porrn in iler Z.llwand der BacillariucueM. IV. Bcr. d. Dratsch. Bot. ("ics., Bd. XIX, lyoi, S. 195. 18 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition iSqS — 1899. 155 C. Janischii. Schm. Atlas, Taf. LXIV, Fig. 3, 4. (Kapstadt, 10 m; 114, 15 — o m; loi, 15 — o m; 97, 20 — o m.) Cf. Rattray, 1. c. S. 543, Janisch, Gazelle, Taf. IV, Fig. 4. 160 — 360 |j. Große, flachgewölbte Form. Schalenzeichnung: radiale Reihen annähernd überall gleichgroßer, sehr schwach gezeichneter Sechsecke, deren Deutlichkeit gegen den Mittel- punkt abnimmt. Centrum glatt, etwa Vio des Radius. Tüpfelung vorhanden. Bündel oder Keile fehlen; nur Einzelreihen stetig eingeschoben. Schrägzeilen minder deutlich. Chromatophoren unregelmäßige, an der ganzen Zelloberfläche dichtstehende Läppchen mit je einem rechteckigen Pyrenoid. Scheint eine Oberflächenform zu sein, da sie bei Kapstadt und sonst in 10 — 20 m Tiefe massenhaft und stets normal gefunden wurde. Taf. XXV [VI], Fig, 9. Habitusbild der Zelle. (500:1) 375. Fig. ga. Detailzeichnung eines Schalensektors. (1000: i) 800. C. varians n. sp. (108, 100 m; 93, 90—0 m; 72, 200 m.) 70 — 90 [j. Kleine Form mit gewölbten Schalen. Schalenzeichnung: Sechsecke; im Centrum einige größere, rosettenförmig. Die von ihnen ausgehenden Radialreihen beginnen mit kleineren, wachsen auf ca. V2 Radius erheblich an, und indem hier häufige Geibelung der Reihen eintritt, folgen wiederum kleinere, die nochmals anwachsen, um bei weiterer Gabelung am Rande aber- mals kleinere folgen zu lassen. Sechsecke getüpfelt. Chromatophoren längliche bis biskuitförmige Bildungen, zahlreich der Oberfläche an- liegend verteilt. Taf. XXV [VI], Fig. 10. Habitusbild. (1000:1) 800. Dazu: var. major. (68, 140 m; 67, 200 m; 66, 500 — 350 m.) 156 — 160 \u Zeichnung wie vorhin, Rosette deutlicher. Auf die Rosette folgend ca. 5, dann '/2 Radius 3, dann wieder 5 Sechsecke auf 10 \). Taf. XXV [VI], Fig. loa. Schalensektor. (1000:1) 800. ß) Fasciculati Raitray. i. Punctati. (Vergl. S. 152.) C lentiginOSllS Janisch. (Port Elizabeth, ohne Tiefenangabe.) Rattray, 1. c. S. 491. 56 ;j. Fascikulierte Punktreihen, in der Mitte unregelmäßiger und weit stehend, am Rande 9—10 auf 10 [}.. Schmaler Rand mit dichten Radialstrichen. Eine Marke länglich -schmal am Rande. Chromatophoren große, unregelmäßig begrenzte Platten. Taf. XXVI [VII], Fig. II. Habitusbild. (1000:1) 800. C. solitariiis n. sp. (93, 90—0 m.) 57 \y. Kleine, stark gewölbte Form. Radiale Reihen grober Perien, bündelweise, Mittel- reihen durchgehend; über den kürzeren Reihen bleibt der Raum bis zum Centrum frei. Am 19 156 G. Karsten, Rande Reihen bogig verlaufend, alle gleichgerichtet, viele kurze Bogenreihen mit kleineren enger stehenden Punkten eingeschoben, lo Punkte auf lo |j. ChromatophoFen große, biskuitförmige bis mehrlappige Platten. Taf. XXVI [VII], Fig. 12. Habitusbild. (1000:1) 800. C. symmetricus Grev. var. teniiis n. var. (64, 200 m.) 80 )}.. Flache, kreisrunde Schale ohne besonderen Rand. Im Centrum kleiner glatter Fleck. Zeichnung fascikulierte Punktreihen in 6 großen Bündeln. 15 Punkte auf 10 jj. In jedem Bündel ist der innere Teil als besonderer Keil scharf abgesetzt; dies dürfte durch die scharfe Aenderung der schrägen Schnittlinien von der Grenze ab bedingt sein. Von etwa 1/2 Radius ab wird die ganze Zeichnung undeutlicher und schwindet am Rande gänzlich. Große ovale oder biskuitförmige Chromatophoren liegen den beiden Schalen an. Taf. XXVI [VII], Fig. 13. Zellschale mit Zeichnung und Chromatophoren. (1000:1) 800. C. ititermittens n. sp. (81, 70—0 m.) 92 — Q4 ;j. Schale flachgewölbt, am Rande .steiler abfallend. Schalenzeichnung liündel- weis stehende radiale Perlreihen. Jedes Bündel mit einer Mittelreihe, die völlig durchläuft und 29 — 35 große Perlen zählt, d. h. 6 — 7 Perlen auf 10 jj. Jede Perle getüpfelt. Dann steiler Abfall der Bündel nach beiden Seiten. Im Centrum bleibt ein freier Raum um 6 — 10 mittelständige Perlen. Die Größe der Perlen bedingt, daß häufig Radialstrecken ohne Zeichnung bleiben mü.ssen, da nicht hinreichend Raum für eine weitere .sein würde. Hieraus ist der Name abgeleitet. An der steilen Randwölbung- sehr viel kleinere und dichtere Perlen in quincuncialer Anordnung. Randstacheln etwa im Abstände der Mittelreihen der Steilwölbung aufgesetzt. Chromatophoren klein, rundliche Scheiben in großer Menge an den Schalenober- flächen verteilt. Taf. XXVI [VII], Fig. 14. Schalenansicht. (1000:1) 800. Fig. 14 a. Schalenausschnitt mit Chromatophoren. (1000:1) 500. 2. Areolati. (Vergl. S. 153.) C. guineensis n. sp. (non Grunow). (55, 200 m.) 1 20 [J-. Cosciiwdisats mit stark g-ewölbten Schalen und sehr feiner Zeichnung. In breite und darum wenig auffallende Keile geordnete radiale Reihen von Sech.secken, die in der Mitte am größten und deutlich kcnndich sind, nach dem Rande zu mehr und mehr abnehmen. Sc-hräg- zeilen, in Spiralen geordnet, deudich, Centrum 6 — 8, Rand 12 — 15 Sechsecke auf lo \). Die Form fällt auf durch wenig zahlreiche große, runde bis ovale Chromatophorenscheiben, deren jede ein großes kugeliges Pyrenoid führt. Sie liegen beiden Schalen an. Taf. XXVI [VII], Fig. 15. Habitus. (520:1) 416. C. convergens n. sp. (83, 200 m.) 72 ;j. Schale gewölbt, Mitte ein wenig vertieft. Schalenzeichnung bündelweise gelagerte Radialreihen von Sechsecken. Durchgehende Mittelreihen am Rande einander genähert (resp. 20 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expeditinn 157 auf der anderen Seite auseinanderrückend!). Sechsecke sehr wechsebid, im Centrum 12 — 14, Mitte des Radius 7 — 10 auf 10 [j, am Rande schließHch so stark verkleinert, daß sie perI- förmig erscheinen. Chromatophoren fehlen, da Zelle tot und leer. Taf. XXYI [VII], Fig. 16. Schalenansicht. (1000:1) 800. C rectangiiliis n. sp. (58, o m.) 360 ;j. Große, völlig durchsichtige Zelle mit flachen, am Rande scharf umgebogenen Schalen, welche ohne Zwischenstück auf die Gürtelseite übergehen und diese zu 2/3 ca. decken, bevor sie an die Gürtelbänder ansetzen. Schalenzeichnung: Sechsecke von überall gleicher Größe — nur am äußersten, auf der Gürtelseite gelegenen Rande verkleinert — laufen einander parallel, gehen jedoch beim Uebergang auf den flachen Deckel in Bündel über, die gegen die Mitte hin bald undeutlicher werden, so daß der Hauptteil des Kreises ganz glatt erscheint. 4' — 5 Sechsecke auf 10 [j. Schrägzeilen deutlich. Chromatophoren winzige runde bis biskuitförmige Plättchen, an der ganzen Oberfläche, inkl. Gürtelseite, verteilt. Taf. XXVI [VII], Fig. 17. Zelle in Gürtelan sieht. (250:1) 200. Fig. I 7 a. Stück des Schalendeckels. ( 1 000 : i ) 800. Fig. 17b. Stück der Gürtelseite; Schalenrand mit Gürtelbandansatz. (1000:1) 800. ActinOCycluS dllbioSllS n. sp. (63, 2—0 m, tot! Victoria, ohne Tiefenangabe, häufig.) Vergl. Antarktisches Phytoplankton, 1. c. S. 91. 112 — 232 ij. Sehr zart scheinende Form mit stark gewölbten Schalen. Auf jeder Schale nahe dem Rande ein ovales, von einem Porus durchsetztes Spitzchen, das sich mehr oder minder über die Wölbung erhebt; in Gürtelansichten, wie sie nur kurze Zeit zu Gesicht kommen, war das Abstehen von der Schale außerordentlich deutlich. Schalenzeichnung: Sechsecke in unregel- mäßigen radialen Reihen. Nach dem Rande zu nehmen sie sehr stark ab und gleichen schließ- lich nur Punkten: Centrum 5 — 6, Halbradius 10 — 11, Rand 15 — 17 auf 10 ;j.. Kleine Rand- stacheln in etwa gleichen Abständen von 1 2 — 13 ;j . Chromatophoren sehr zahlreich an der ganzen Oberfläche verteilt, platten- bis biskuitförmig. Kern einer Schale anliegend. Von den bisher gefundenen Aäinocyc/ns- Arien weicht diese Form darin ab, daß die Poren sich niemals in beiden Schalen opponiert befinden, wie es bisher stets der Fall war; sie sind entweder nahe bei einander, oder die zwischenliegenden Umfangsstrecken verhalten sich wie 2/5 : 3/5, in einem anderen Falle wie 1/4 : 2/4 u. s. w. Es bliebe darauf zu achten, ob bei etwa weiter zu findenden Formen diesem Umstände Bedeutung zukommt. Taf. XXVII [\m], Fig. I. Habitusbild mit Zellinhalt. (500:1) -^^2. Fig. 2. Schalenzeichnung. (1000: i) 800. Planktoniella^) Woltereckil Schimper. (67, 200 m.) 130 [x. Schale 78 ;j. Flügel 25 \>. Wegen der von Planktonicila Sol abweichenden Größenverhältnisse zwischen Schale und Flügel {PI. Sol Schale = Flügel = 28 — 30 a) von I) F. SchCtt, Lq Engler u. Prantl, I. c. S. 72. j rO G. Karsten, SciiiMi'ER aufgestellt. Schalcnzcichnung völlig derjenigen von Coscinodisais iwcii/iicus, also auch der von P/. Sgl entsprechend. Fig. 4 stellt eine unregelmäßige Schalenbiklung dar; die untere Schale der Zelle war jedoch vollkommen regelmäßig = C. cxcentricus. 6 — 7 Sechsecke, 15 Rand- striche auf 10 ;j. Chromatophorcn kleine runde Scheibchen. Taf. XXVII [VIII], Fig. 3. Habitus der Zelle mit Inhalt und Flügelrand. (500: i) 332. Fig. 4. Schalenzeichnung (abnorm). (1000: i) 800. Ueber die Entwickelung des Schwebeflügels wird die nächste Lieferung Genaueres bringen. ActinoptyGhus') Ehrb. Zellen einzeln, Cosciiioc/isci/s ähnlich. Schalenoberfläche in eine verschiedene gerade Zahl von Sektoren geteilt, die abwechselnd erhöht und vertieft sind, so daß bei der Zellteilung die erhöhten Sektoren der einen Schale in den Vertiefungen der Schwesterschale liegen. Gürtelansicht zeigt dies Verhalten aller Arten auf das deutlichste. Die vertieften Sektoren führen Marken am Rande, jeder Sektor eine, die wahrscheinlich Poren entsprechen. Chromatophoren kleinere oder größere, die ganze Oberfläche bekleidende Plättchen. A. vulgaris Schumann. (Kap.stadt, 12—0 m.) 64 — 116 ij. 6 — 20 Sektoren. Dekussierte Punktreihen bilden die Grundzeichnung in jedem Sektor; daneben ist mehr oder minder deutlich eine gröl)ere Areolierung zu erkennen. Centrum bleibt frei. Rand glatt, äußerer Umriß gewellt bis gekerbt. Chromatophoren entsprechen dem Gattungscharakter. Taf. XXVII [VIII], Fig. 5. Habitusbild. (500:1) 250. Fig. 6. Schalenzeichnung. (1000:1) 800. A. UndlllatllS (BaIL.). (108, 100 m; 67, 200 m.) 80 \). 4 bis meist 6 Sektoren. Grundzeichnung dekussierte Punktreihen in jedem Sektor. Gröbere Reihen von Perlen, den Sektoren entsprechend, bündelweise. Centrum sechseckig, bleibt frei. Rand glatt, äußerer Umriß gekerbt bis gewellt. Chromatophoren der Gattungsdiagnose gemäß. Taf. XXVII [VIII], Fig. 7. Plasmakörper. (1000:1) 500. Fig. 8. Schalenansicht. (1000:1) 800. Asteromphalus Ehrbg. Vergl. Antarktisches Phytoplankton, 1. c. S. 89. A. stellatus Ralfs. (67, 200 m.) Greville, Transiict. Microsc. Soc. London, Vol. VITI, 1860, Taf. IV, Fig. 20. 88 [j.. Die Strahlen schmal, ziemlich zahlreich. Ihrem k^nde zu verengt sich die innere R()hre2) 1) Vergl. F. Schutt, in Engler u. Prantl, 1. c. S. 73. 2) Cf. G. Karsten, Phytoplankton des Antarktischen Meeres etc., 1. c. S. 89. Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. j tq sehr erheblich, so daß die Grenzen der Zwischenfelder von der Hohlraumgrenze leicht getrennt werden können , daher ist die Röhre und ihre Ausmündung am Strahlende hier weit besser zu erkennen, als wie es in der Regel der Fall ist. Zwischenfelder mit feiner quincuncialer Punktierung. Der Mittelstrahl setzt sich nach dem Mittelfelde hin über das Centrum hinaus fort. Die von den Spitzen der Zwischenfelder an seine Grenzlinie ansetzenden Linien sind einfach, gerade oder wenig gebogen, niemals knieförmig gekrümmt. Die zahlreichen Chromatophoren nehmen hier die normale, früher i) bereits geschilderte Stellung unter den Zwischenfeldern ein; Strahlen wie Mittelfeld bleiben völlig frei von ihnen. Ihre Form ist rundlich bis länglich-biskuitförmig. Taf. XXVIII [IX], Fig. i. Schalenansicht. (iooo:i) 800. A. heptactis Ralfs. (64, 46, 43, 200 m.) Die im ersten Teile dieser Untersuchungen, S. 90, Taf. VIII, Fig. 1 1 als A. heptactis wiedergegebene Form entspricht dem Typus insofern nicht genau, als das Mittelfeld nicht genügend excentrisch liegt. Auch erschien damals die Zeichnung in Sechsecken als undurch- führbar. Da die Art im atlantischen Flankton jedoch als Tiefenform eine große Rolle spielt, ist sie hier in vollkommenerer ^V^eIse und einwandsfreiem Exemplar nochmals wiederholt. Taf. XXVIII [IX], Fig. 2. Astenwipliahis Iicptadis. (1000:1) 800. Stephanosim decussata n. g. et sp. (114, 15—0 m.) Zelldurchmesser 25 jj.. Kleine Ketten von Coscinodisais-iörmigen Zellen, durch ziemlich starke, rings am Rande stehende Röhren verbunden. Von Stcpkaiiopy.xis, an welche Gattung zunächst zu denken wäre, sind die Zellen durch den regelmäßigen Besitz eines Gürtelbandes und durch die dekussierte Schalenzeichnung unterschieden. Coscinosira andererseits hat Gallertfäden, die \-on der flachen Schale abgehen. Hier sind die Verbindungsbildungen deutlich röhrig, doch können sie kaum verkieselt sein, da sie völlig biegungsfähig geblieben sind. Zu genauerer Untersuchung fehlte es an hinreichendem Material. Chromatophoren rundliche bis länglich-biskuitförmige Scheibchen, die an der ganzen freien Oberfläche verteilt sind. Zellkern im centralen Plasmastrange. Taf. XXVIII [IX], Fig. 3. Kette von 4 Zellen. Plasmakörper und Schalenzeichnung. (1000: i) 800. Aulacodiscus^) Victoriae n. sp. (63, 2—0 m.) 85 \i.. Schalen kreisrund mit flachem Centrum, nach dem Rande zu radiale Wellen, Thäler und Hügel, meist 8, die am Rande am tiefsten resp. höchsten, nach der Mitte abflachen. Auf den Hügeln am Rande ein zitzenförmiger Aufsatz, der von einem Porus durchbrochen wird. 1) G. Karsten, I. c. S. 89 und Taf. VIII, Fig. 8 A. Roperiamts. 2) Vergl. dazu die Gattungsdiagnose von Auktcodiscus bei Schutt in Engler und Prantl, 1. c. S. 77 : „Au lacodisctis Ehrenb. Schale kreisföi-mig, selten polygonal, mit i — 45 nahe dem Rande inserierten, zitzenförmigen Fortsätzen. Kleine, dickiandige, strakturlose Hörnchen. Oberfläche flach, kraterförmig oder mit erhabener Zone; unter den Fortsätzen mit kleinen oder großen, keilfönnigen, radial gerichteten, bisweilen fehlenden Anschwellungen. Centralhof imregelmäßig oder rand, hyalin oder punktiert, oder fehlend. Stniktur granulär, gerade oder gekrümmte Reihen bildend. Rand gestreift, bisweilen hyalin oder fehlend. Zwischenbänder wahrscheinUch vorhanden." I Aq G. Karsten, Schalenzeichnung (juincunciale Punktlinien, auf den Hügelriicken durchlaufend, in den Thälern fort- während neue vom Rande eingeschoben. Ebensolche Punktlinien auf der (nirtelabdachung der Schalen. Bei der Teilung greifen Hügel und Thäler der Tochterschalen entsprechend ineinander. Chromatophoren kleine runde Scheiben, ausschließlich in beiden Schalen angesammelt, Gürtelband bleibt frei. Taf. XXVIII [IX], Fig. 4, 4c. Gürtelan.sicht einer Zelle und einer Zellteilung. (500:1) 373. Fig. 4 a, 4 b. Zeichnung der Gürtelabdachung und der Schale von oben. (1000: 1) 800. Solenoideae '). Dactyliosolen '). Dactyliosolen borealis n. sp. (3, 8, Material Schimper.) 22 — 45 [j. In dem Material der Nordseestation 3 und Station 8 kamen einige Dacfyliosolcii- zellen, leider meist in zerbrochenem Zustande, zur Beobachtung. Es darf wohl angenommen werden, daß die hier 'gefundenen Zellen mit den von der Nordsee wie aus den arktischen Regionen festgestellten Dadyl iosoIai-Y'-Äx\^ Punkte auf lo ij.. Chromatophoren sehr kleine und zahlreiche wandständige Kügelchen, vielfach in Längs- reihen gelagert. Taf. XXIX [X], Fig. lo. Sichelförmige Zelle mit Ringen und Längsbruchfalten der Schale. (250: i) 200. Fig. loa. Habitusbild einer S-förmigen Zelle mit Chromatophoren. (125:1) 100. Fig. lob. Schale und 2 Gürtelbänder mit Zeichnung. 1000:1. 1) C. H. Ostenfeld, Flora of Koh Chang, VII, 1. c, Kopenhagen 1902. 2) Cf. C. H. Ostenfeld, Faeröes etc., 1. c. S. 568. H. H. Gr-vjj, Nordisches Planlcton, Bd. XIX, I. c. S. 48, stimmt in den Chromatophoren nicht ganz, doch ist Rhi'z. faeroeensis in den Ausmaßen zu groß. 3) H. PeR-\gallo, Monogr. d. g. Rliizosolenia, 1. c. p. 109, Taf. 11, Fig. i, la; Taf. III, Fig. 1—3. H. H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 50. 27 164 G. Karsten, 2. Eurhizosoleniae genuinae. Rh. semiSpina Hensen')- Diese im ersten Teile eingehender erwähnte Form trat mir in einigen Fragmenten mit abweichenden Charakteren entgegen. Die regelmäßige Schraubenlinie der normalen Exemplare war stellenweise durch sehr viel engere Lagerung und Verschiebung der Ansatzstellen ersetzt. Es scheinen darin Anzeichen einer Wachstumsstörung vorzuliegen, wie sie etwa beim üebertritt der Zellen in Wasser von erheblich abweichender Temperatur oder Konzentration eintreten können. Das betreffende Stück stammt von Station 95, also aus dem Grenzgebiet des Agulhasstromes. Die Frage wäre wert, im Auge behalten zu werden. Taf. XXIX [X], Fig. 13. Gürtelansicht mit unregelmäßig gelagerter Schraubenlinie. (500: i) 250. [Hier muß noch erwähnt werden, daß die von mir in der Lieferung I, S. 97 aufgestellte und Taf. XI, Fig. 2 — 2 b abgebildete R/i. curva identisch ist mit Rh. cnrvata O. Zaciiarias, cf. Archiv für Hydrobiologie, Bd. I, i. Juli 1905, S. 120, so daß dieser letztere, früher veröffent- lichte Name der gültige ist.] Rh. qiiadrijimcta H. P. (Si, 70—0 m.) 38 — 48:330 — 500 ;j.. Große, äußerst zarte Form, die beim Eintrocknen bereits voll- kommen zerfällt. Nach meiner Einteilung 2) gehört sie unter die Sc^uamosae, während Peragallo 3) sie zu den Genuinae zählt; doch erbUckt auch er eine- Uebergangsform zu den Squamosae in ihr. Spitze stets deutlich schief auf die Zelle aufgesetzt. An dem leicht kenntlichen Lager der Schwesterzellspitze bisweilen ein kurzer Dornansatz. Schale und Schuppen gleichmäßig mit außerordentlich zarten, wenn auch nicht allzu eng stehenden dekussierten Punktreihen, ca. 20 Punkte auf 10 [j, gezeichnet. Chromatophoren wenig zahlreich, rundlich-kugelig bis scheibenförmig. Taf. XXIX [X], Fig. 12. Habitus einer freien Zelle. 250:1. Fig. 12 a. Schellen- und Schuppenzeichnung. 1000:1. Rh. Temperei H. P. (41, 200 m; 42 a, 550—250 m.) Vergl. H. Peragallo, Monogr. du genre Rhizosolenia, Diatom. I, p. iio, Taf. I, Fig. 3. 232 — 336:1000 — 1040 [j.. Schuppenzeichnung ganz außerordentlich fein in nuincuncialen Punktreihen, ca. 50 — 60 Punkte auf 10 [j.. Schale selbst noch ein wenig feiner oder doch zarter gezeichnet. Stachel zugeschärft, hohl, mit der Zelle kommunizierend. Taf. XXX [XI], Fig. 15. Halbe Zelle mit Schuppenzeichnung. (250:1) 166. Fig. 15 a. Schale mit Stachel | mit Strichzeichnung ohne Angabe der Punkte. F'ig. 15 b. Einige Schuppen I (1000:1) 800. Rh. Castmcanei H. P. (41, 200 m.) Cf. H. Peragallo, Monographie, 1. c. p. iii, Taf. I, Fig. 4, 4a. 168 — 182:600 — 1060 ;j. Schalen äußerst fein punktstreifig, annähernd so fein wie R//. 1) G. Karsten, Phytoplankton des Antarktischen Meeres, 1. c. S. 96. 2) 1. c. S. 94. 3) H. Peragallo, Monographie du gcnrc Rliizosolenia etc., I. c. p. 116. Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. T fi c Tciiipcre'i. Schu]>pen niedriger und breiter als diejenigen der genannten Art. Gezeichnet mit sehr groben Perlen in quincuncialen, jedoch ein wenig geschwungenen Zeilen, 9 auf 10 ;;. Diese Bogenlinien der Schuppen finde ich bei H. Pekagallo nicht berücksichtigt. Stachel sehr stumpf, sein Hohlraum mit der Zelle in Verbindung. Taf. XXX [XI], Fig. 14. Ganze Zelle. 62:1. Fig". 14 a. Schuppenzeichnung des Gürtels. (250:1) 166. Fig. 14 b. Schale mit Stachel und Schuppenansatz. (1000:1) 800. Fig. 14 c. Schuppen mit Perlzeichnung. (1000: i) 800. Rhizosolenia spec. (83, 30—0 m.) Bruchstück einer zu den Eurhizosoleniae sqitaii/osae gehörenden großen Rhizosolenia, deren Bestimmung hiernach nicht möglich ist. Formumriß der Rh. Rhombus, cf. Antarktisches Phyto- plankton, S. 97, Taf. X, Fig. 6 a, ähnlich. Taf. XXX [XI], Fig. 16. Zellspitze. (250:1) 166. Fig. i6a. Schalen- und Schuppenzeichnung. (1000:1) 800. Biddulphioideae '). Chaetoceras% Die Einteilung der umfangreichen Gattung in die Untergattungen Phacoccras und Hyalo- chaefc, wie sie von Gran 3) durchgeführt ist, und die weitere Zerlegung der ersten Untergattung in die Sektionen Atlanticae und Boreales nach dem Vorgange von Ostenfeld*) halte ich für sehr richtig und zweckmäßig. Doch kann ich die von Ostenfeld vorgeschlagene weitere Ver- teilung der HyalocJiaete-hxXew 5) auf zahlreiche Sektionen einstweilen nur für minder glücklich halten, da die Dauersporen nicht stets im Material zu finden sein werden. So ziehe ich vor, hier die Zerlegung von Hyalocliactc nach der Chromatophorenzahl unter Berücksichtigung anderer Charaktere anzunehmen, wie sie z. B. von Gran 6) in „Diatomeen der arktischen Meere" sich findet und mit erheblicher Erweiterung im wesentlichen auch im „Nordischen Plankton" 7) beibehalten ist. Bei der verhältnismäßig geringen Artenzahl, die ich hier zu behandeln habe, beschränke ich aber die systematische Gliederung auf das Notwendigste und verweise für weiter gehende An- forderungen auf die genannte Arbeit von Gran. Untergattung Phaeoceras Gran. Sectio I. Atlanticae Ostf. 1) Vergl. G. Karsten, Antarktisches Phytoplankton, 1. c. S. 115. 2) G. Karsten, 1. c. S. 115. 3) H. H. Gran, Norske Nordhavs Expod. 1876 — ;8, Protophyta, Christiania 1897, p. 6 ff. 4) C. H. OsTENFEU), Phytoplankton froni the sea around tht- Facröcs (Botany of the Facröes Vol. II), Copenhag. 1903, p. 570. 5) 1- c. p. 572. 6) H. H. Gran, F.auna arctica von F. Römer und F. Schaudinn, Bd. III, Lief. 5. I. Die Diatomeen des Planktons, Jena 1904, S. 529. 7) K. Brandt, Nordisches Planlcton, XIX, Diatomeen, von H. H. Gran, S. 58 ff. 29 I 56 ^- Karsten, ChaetOCemS atlanticum Cl. var. (82, 30—0 m, vorherrschend, 83, 30—0 m.) Vom Typus abweichend durch bogenförmige Krümmung der sehr langen Borsten; nur diejenigen der unteren Endzelle etwa gerade abwärts gestreckt. Eine dem Typus entsprechende Abbildung ist zu vergleichen in Lieferung i dieser Veröffentlichung, Taf. XVI, Fig. i. Taf. XXXI [XII], Fig. I. Habitusbild. 12 5/1. Sectio 2. Boreales Ostf. Ch. densiim Cl. (ioi, 15—0 m.) Vergl. H. H. Gran, Nord. Plankton, XIX, 1. c. S. 67. Taf. XXXI [XII], Fig. 2. Habitus einer Kette. (250:1) 166. Fig. 2 a. Drei Zellen mit Inhalt. (500:1) 400. Ch. coarctatum Lauder. (58, 200 m; 63, 2—0 m; 67, 200 m etc.) Lauder, Transact. Microsc. soc, New Ser., Vol. XII, p. 75, Taf. VIII, fig. 8. Die Form stimmt auf das beste mit der genannten Zeichnung von Tuffen Wesi- über- ein. Die oberen Endschalen mit ihren Hörnern waren im Material (63, 2 — o m) reichlich isoliert zu finden (58, 200 m), auch im Zusammenhang mit den Ketten. Die Abbildung bei Gran (Nord. Plankton, 1. c. S. 68, Fig. 80) ist nicht sehr glücklich gewählt. In Lieferung i dieser Veröffentlichung, S. 1 20, Taf. XVI. Fig. 6, war bereits eine isoliert gefundene untere End- zelle wiedergegeben. Taf. XXXI [XII], Fig. 3a. Oberes Ende einer Kette. (250:1) 200. Fig. 3b. Unteres Ende einer Kette. (250: i) 200. Ch. penivianam BrIGHTW. (84, o m, und sonst häufig.) Brightwell, Ouarterly Journ. Micr. Soc, Vol. IV, 1856, p. 107, Taf. VII, Fig. 16 — 18 Beschreibung und Abbildung l)ei Gran (Nord. Plankton, 1. c. S. 71, Fig. 84) ist charakte- ristisch und hinreichend. Taf. XXXI [XII], Fig. 4. Zwei Zellen. (1000:1) 750. Ch. pemviamim var. Vidoriae n. var. (Victoria.) Einzellig. Gleicht etwa in Form der Zelle und dem Ansatz der Borsten Cli. peruvianuin ; doch ist die Art viel zarter und besitzt an den Borsten keine Zacken und Dornen, sondern nur sehr feine Härchen. Von Ch. ciiopliihnn var. volans durch die andere Borstenkrümmung ver- schieden. Chromatophoren zahlreiche ovale Plättchen, gehen bis in die letzten Spitzen der Borsten hinein. Taf. XXXI [XII], Fig. 5. Habitus. 125:1. Fig. 5 a. Zelle. (1000:1) 750. Fig. 5b. Borstenende. (1000:1) 750. 30 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8q8 — 1899. lf)7 Untergattung Hyalochaete. Sectio Diel ad ia Ostf. a) Chromatophoren 5 — 10. ChaetOCemS Lorenzianuni Grün. (Port Elizabeth, Victoria.) Grunow, Neue und ungenügend bekannte Arten und Gattungen von Diatomaceen. Verh. der k. k. Zoolog.-bot. Ges., Bd. XIII, 1863, S. 157, Taf. V (resp. XIV), Fig. 13. Die Form ist an der Körnelung resp. Punktierung der Kanten ihrer langen und ziemlich starken Borsten stets leicht zu erkennen. (Borsten in Fig. 6 abgekürzt.) Chromatophoren fand ich meist in Fünfzahl, klein-plattenförmig, mit je einem kleinen Pyrenoid versehen. Taf. XXXI [XII], Fig. 6. Zwei Zellen mit Borsten und Plasmakörper. (500:1) 333. Ch. decipiens Cl. var. (Kapstadt, 10 m; 92, 30 — o m.) Die Form unterscheidet sich von dem normalen im Tiefsee-Material häufig beobachteten CI/. dccipiriis Cl. dadurch, daß die längere Verwachsungsstelle der nebeneinander stehenden Borsten fehlt. Zellform, Borstenrichtung und Zahl der Chromatophoren (5 — 10) stimmt mit clfcipieiis überein. Taf. XXXII [XIII], Fig. 9. Zellen mit Borsten und Plasmakorper. (500: i) t,t,t,- b) Chromatophoren (2 oder) der Regel nach 4. Ch. tetms n. sp. (Kapstadt 10 m.) Eine Form mit hohem Gürtelband, 2 — 3-fach höher als jede Schale, durch kleine Ein- schnürung wird Gürtel gegen Schale abgesetzt. Schalen meist einander gleich, seicht ausgerandet, in der Mitte wenig vorgewölbt. Obere Endschale etwas stärker vorgewölbt, untere Endschale ohne Vorwölbung, tiefer au.sgerandet. Fenster elliptisch, in der Mitte verengt. Borsten schmächtig, kurz, gerade abstehend. Obere Endborsten aufgerichtet, wenig stärker. Untere Endborsten er- heblich stärker, abwärts gekehrt. Benachbarte Borstenpaare ebenfalls abwärts gerichtet, hier bis- weilen stärkere Paare zwischen den anderen. Chromatophoren meist 4, plattenförmig, jedes mit Pyrenoid. In ganz jung aus der Teilung hervorgegangenen Zellen meist nur erst 2 Chromatophoren, die sich alsbald verdoppeln. Taf. XXXII [XIII], Fig. 10. Kolonie, unterer Teil, Zellen teilweise kurz vor der Teilung. (500: f Fig. loa. Ganz jung geteilte Kolonie, oberer Teil. (500: i) 333. Ch. capense n. sp. (loi, o m.) Dem C/i. tcfras in der Zahl der Chromatophoren gleichend, durch höhere, beiderseits aus- gerandete Schalen, tief einschneidende Rinne am Ansatz der Gürtelbänder und erheblich längere Borsten unterschieden. Endborsten fehlten im Material. I) Vergl. H. H. Gran, Diatomeen der arkt. Meere, 1904, S. 535 ; Nord. Plankt., 1905, 1. c. S. 74. 31 j Ag G. Karsten, Taf. XXXI [XII], Fig. 7. Habitus einer Kette von 4 Zellen. 125: i . Fig. 7 a. Zelle mit Plasmakörper. 1000:1. c) Zellen mit 2 Chrom atoph o ren. Sectio Pr otuberan tes Osif. Ch. didymum EhRBG. (Kapstadt 10 m; 81, 70—0 m.) Form dem typischen Charakter entsprechend 1). Vielleicht Borsten schwächer als ge- wöhnlich. Zellen, die eben geteilt sind, führen zunächst nur ein Chromatophor. Dauersporen stets aus zwei benachbarten Zellen. Der Inhalt mit beiden Chromatophoren zieht sich in die beiden aneinander grenzenden Schalen zurück und scheidet außen eine neue glatte Schale ab, ohne Gürtel- bänder zu bilden. Die Borsten sind dann nur an den aneinander stoßenden Schalen entwickelt, aber erheblich stärker als sonst; sie scheinen beim Beginn der Sporenbildung nachzuwachsen. Taf. XXXII [XIII], Fig. II. Vierzellige Kolonie. (500:1) 333. Fig. 1 1 a. Junge, eben geteilte Zellen. (500:1) 333. Fig. iib. Schwebespore. (500:1) 333. Ch. strictum n. sp. (92, 30—0 m.) Zellen in Gürtelansicht quadratisch. Schalen alle gleich, elliptisch. Eine kleine Einziehung kennzeichnet den Uebergang von Schale zum Gürtel. Endborsten beiderseits von der Kolonie abgekehrt, stark entwickelt. Die übrigen Borsten sämtlich dem einen (unteren) Ende scharf ent- gegengekrümmt, in der Ausbildung sehr wechselnd, teils ganz schwach entwickelt, teils den End- borsten an Stärke nahekommend. Chromatophoren 2, schalenständig; plattenförmig, mit kleinem Pyrenoid. Die Form schien mir mit keiner beschriebenen übereinzustimmen. Taf. XXXII [XIII], Fig. 12. Habitusbild einer Kolonie. (500:1) 333. d) Mit einem Chromatophoren. Längere Ketten mit deutlich verschie- denen Endborsten [Sectio Diademae (Ostf.) Gran]. Ch. {diffiüle Cl. ?) oder eine neue Species. (Kapstadt, 10 m.) Form mit einem großen, gürtelständigen Chromatophor, mit einem centralen Pyrenoid. Ohne Sporen kaum sicher zu unterscheiden. Taf. XXXII [XIII], Fig. 14. Habitus. (500: i) 333- Ch. seimcanthum Gran. (77, 18—0 m.) Dauersporen. Cf. Gran, Nordisches Plankton, XIX, 1. c. S. 85. Taf. XXXIII [XIV], Fig. 15. Zwei Dauersporen in ihren Mutterzellen. (1000:1) 666. Ch. Ralf sä Cl.^). (99, o m; 67, 40—0 m; Victoria.) Formen von den verschiedenen Standorten etwas variierend in Bezug auf mehr oder minder starke Rückkrümmung der Endborsten; stärkere oder schwächere Seitenborsten. Der typischen Form entspricht am besten diejenige von Victoria. i) H. H. Gran, Nordisches Plaiilcton, XIX, 1. c. S. 79. — G. Karsten, Antarktisches Phytophuiktoii etc., 1905, T.if. XVI, i"ig- 3i 3«- Ch. d. var. entspricht daselbst nicht der typischen Fonii. 2) CLE\rE, Diatoms from . . . Java, 1873, P- io> Taf. III, Fig. 15. 32 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898—1899. J f)Q Stets ein in der Mitte biskuitförmig eingeschnürtes Chromatophor. Taf. XXXIII [XIV], Fig. i6. Habitus Victoria, tj'pische Form. (500:1) ^:i:i. Endzelle und Endborsten von oben Taf. XXXI [XII], Fig. 8. 500:1. Fig. 17. Habitus. Station gg. 250:1. Fig. 18. Habitus. Station 67. (500: i) 333. e) Ein Chromatophor, besondere Borstenpaare in der Kette treten mehr hervor als die Endborsten (Sectio Diversae Ostf.). Ch. fUfCä Cl. (ioi, o m; 103, o m; 65, 40 — o m, tot.) Die erste Mitteilung über diese eigenartige Form stammt von Lauder '), der Bruchstücke mit den Gabelhörnern fand und abbildete. Die von Gran 2) wiedergegebene Figur von Cleve ist ebenfalls nur ein Bruchstück, die als Kennzeichen in die Diagnose aufgenommene „geknickte Endborste" eine Zufälligkeit, wie sich solche häufig finden. Eine vollständige Kolonie ist in Fig. 13, Taf. XXXII [XIII], abgebildet. Die beiden End- schalen sind in der Mitte aufgewölbt, ihre Borsten sehr klein, zurückgekrümmt. Alle anderen Schalen sind gleich, mehr oder minder tief ausgerandet, die Borsten spreizen rechtwinklig ab; sie l^leiben meist unscheinbar. Die Gabelborsten allein sind sehr mächtig entwickelt. Zu ihrer Bildung verwachsen die Borsten zweier Nachbar- und zwar Schwesterschalen — welche be- sonders stark ausgebildet werden — auf eine lange Strecke vollständig; die trennende Wand zwischen beiden bleibt kenntlich. Schließlich spreizen sie gabelig auseinander, schwellen ein wenig an, um haarförmig fein auszulaufen. Die freien Enden oder auch bereits der verwachsene Träger ist mit kleinen Knötchen bedeckt, die mir völlig unregelmäßig verteilt schienen. Seltener ist es, daß zwei relativ stark entwickelte Borsten unverwachsen l)leiben. So schön entwickelte Exemplare, wie im Agulhasstrom, sah ich im Atlantischen Ocean niemals, obgleich die Form auch dort verschiedentlich gefunden ward. Die Zellen führen ein großes gürtelständiges Chromatophor mit einem deutlichen kugel- förmigen Pyrenoid. Kurz vor Eintritt der Zellteilung tritt Teilung des Chromatophors und Pyrenoids ein. Taf. XXXII [XIII], Fig. 13. Ganze Kolonie. (500: i) 250. Fig. 13a. Vier Zellen mit Gabelhörnern und Plasmakörper. (1000:1) 750. Fig. 13 b. Zwei Zellen kurz vor der Zellteilung. (1000: i) 750. Ch. diversum Cl.^). (Victoria.) Dreizellige Kolonien, daneben auch 4- und mehrzählige in großer Menge. Die charakte- ristischen Mittelborsten neben den haarfeinen Endborsten machen die Form leicht kenntlich. Ein Chromatophor. Taf. XXXIII [XlXq, Fig. ig. Dreizellige Kolonie. (500:1) 333. 1) H. S. Lauder, On new Diatoms. Transact. Microsc. Soc, New Ser. Vol. XII, 1864, p. 6, Taf. III, Fig. 8. 2) H. H. Gran, Nordisches Plankton, XIX, 1905, S. 87. 3) H. H. Gran, Nordisches Planlton, 1. c. S. 8". Deutsche Tiefsee-Eipedition 1898—1899. Bd. II. 2. Teil. 22 I /O Sectio Brevicatcnatae Gran. Ch. subtile Cl. '). (Victoria.) Kolonic>n von 3 — 8 Ztjllen, kaum mehrzellig gesehen. Fensterchen fehlen, Borsten alle nach einem, dem unteren, Ende der Kolonie gerichtet, haarfein, nur die Endschale des unteren Endes mit sehr langen und scharf zugespitzten, im ganzen Verlaufe fein behaarten Borsten (in einem Falle von der sechsfachen Länge der ganzen übrigen Kolonie). Obere Endschale ein wenig konvex, untere kaum merklich konkav gerundet. Ein gürtelständiges Chromatophor. Dauersporen sprengen bei ihrer Bildung die Schalen voneinander und schieben ein neues Gürtelband ein. Darauf kontrahiert sich der Inhalt, und die beiden neuen, stark bestachelten Schalen werden ausgeschieden. Taf. XXIII [XIV], Fig. 20. Kolonie. 250:1. Fig. 20a. Stück einer Endborste. (1000:1) 666. Fig. 2 ob. Dauersporen. (1000:1) 666. Bacteriastrum Lauder. Transact. Micr. Soc, Vnl. XII, 1864, p. 6, Taf. III. B. varians Lauder. (103, o m; 102, 81, 70—0 m etc.) 1. c. Taf. III, Fig. 1—0. Der sehr guten Beschreibung und Abbildung dieser bekannten Form ist wenig hinzu zufügen ; hauptsächlich das eine, daß die Endschalen ihren Borstenkranz durch einen ähnlichen Falz wie bei Corctliron dem Gürtel anfügen. Es ist daher der Schalendurchmesser stets ein wenig kürzer als der Durchmesser der Zelle selbst. Cf. auch Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 57. Ruhesporen benachbarter Zellen kehren einander paarweise ihre gleichartigen Zellenden zu. Taf. XXXIV [XV], Fig. i. Aufsicht auf Endschale mit spiralig gedrehten Borsten. (500:1) 375- Fig. I a. Zelle aus dem Faden verlauf mit gegabelten Borsten. (500:1) 375. Fig. 1 b, IC. Bildung der 13auersporen. (1000:1) 750. B. elongatum Cl. (82, 30—0 m.) Nach der bei Gran, Nord. Plankton, XIX, S. 58, wiedergegebenen Al)bildung ist eine in totem Zustande aufgefundene Form vielleicht mit dieser Art Cleve's zu identifizieren. Es sind freilich auf jeder Schale nur 5 — 6 Borsten vorhanden, doch .stimmt der IIal)itus gut überein. Die Abgliederung der Endschalen i.st auch hier zu beobachten. Taf. XXXIII [XIV], F"ig. 23. Habitus einer dreizelligen Kolonie. (500:1) 333. B. criophiliim n. sp. (103, o m.) Fragment einer Kolonie ohne Plasmakörper. Im Habitus dem />. rlongahnii gleichend, Borsten schräg abstehend, nur am Kreuzungspunkt verwachsen, jedoch din-ch größere Mächtigkeit I) H. H. GiovN, 1. c. S. 88. 34 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iSgq. 171 der Zellen und besonders der Borsten unterschieden, welche mit abstehenden kurzen Härchen besetzt sind, so daß sie denen verschiedener C/iacioccras-Xrien ähnlich sehen. Endschale auch hier vom Gürtel abgegliedert. Taf. XXXIII [XIV], Fig. 22. Habitusbild. (500:1) 333. B. minus n. sp. (Port Elizabeth.) Kleine, unscheinbare Form in Schleimhülle. Zellen in Gürtelansicht quadratisch. Borsten zahlreich, kurz, unverzweigt, nur an der Kreuzungsstelle verwachsen. Chromatophoren rundliche bis längliche Körnchen. Taf. XXXIII [XIV], Fig. 21. Habitusbild einer Kolonie. (500:1) 375. Biclclulphia Gray. Vergl. Antarktisches Phytoplankton, S. 121. B. Agiilhas n. sp. (103, o m; 102.) 36^—70:80 — 120 IX. Zellen im Querschnitt viereckig mit gerundeten Ecken. Hörner an jeder Schale zwei, zwischen ihnen drei Wölbungen, von denen die mittelste am höchsten ist und 2 Stacheln trägt. Schalen mit dekussierten Funktreihen, 8 auf 10 ;j., Gürtelbänder ebenso dekussiert punktiert, jedoch 16 auf 10 ij. Kern in der Mittelwölbung, Chroinatophoren meist ebendort versammelt; vielleicht befand sich die Zelle in leichter Systrophe, so daß die normale Verteilung eine andere sein würde. Taf. XXVIII [IX], Fig. 5. Eine Zelle mit 2 Tochterzellen darin, Schalenzeichnung. (500:1) 400. Fig. 5a. Kette von 4 Zellen, paarweise noch vom mütterlichen Gürtel zusammengehalten. (500:1) 250. Lithodesmium Ehrbg. Zellen dreikantig, mit centralem, Stachel- oder stabähnlichem Fortsatz und kräftigen, als Randleisten die Kette zusammenhaltenden Gürtelbändern. Innerer Leistenkranz auf der Schale. Cf. H. H. Gran, Nordisches Flankton, 1. c. S. 11 2. L. Vidonae n. sp. (\'ictoria häufig.) Dreieckige Schale mit innerem, erhöhtem und aus einzelnen Leistchen gebildetem Kranz, der dem Umriß annähernd entspricht. Ecken vorgezogen und im Centrum ein längerer Stachel, der in Kettenanreihung neben dem der Nachbarzelle liegt. Gürtelseite der Zellen mit zarten Wellen- linien. Gürtelbänder bleiben als „Randleisten" erhalten und verbinden die Zellen zu Ketten; sie sind mit Längsreihen kleiner Perlen in quincuncialer Anordnung gezeichnet, an den 3 Ecken ein wenig ausgekeilt. Solange die Gürtelbänder noch im Verbände der einzelnen Zelle sich befinden, ist nur leichte Längs- (im Sinne der Pervalvarachse verlaufende) Streifung an ihnen zu erkennen. Ob die geschilderte Zeichnung sich bei der Zellteilung bildet, oder ob die ganzen „Randleisten" dabei als Ersatz der Gürtelbänder erst entstehen, bleibt aufzuklären. — Eine gleiche Zeichnung mit Punktreihen in quincuncialer Anordnung ist auch den Schalen eigen, nur sind die Punkte hier noch zarter und schwieriger zu erkennen. In beiden Fällen 13 — 14 Punkte auf 10 ;j. 35 172 G. Karsten, Chromatophoren zahlreiche kleine Plättchen. Taf. XXVIII [IX], Fig. 6. Schalenansicht von ol)en. (500:1) 250. Fig. 6a. Gürtelansicht einer zweizeiligen Kette mit einer Kantein der Front. (500: i) 250. Fi*'-. 61). Eine Seite der dreieckigen Gürteiansicht mit Detailzeichnung. (1000: i) 800. Bellerochea Van Heurck. Yergl. H. H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. iii. B. malleus Van Heurck. (Kapstadt, lo m; -si, 70—0 m.) Breite der Zellreihen i6o [j.. Zellen zu langen flachen Bändern vereinigt. Schalen in Gürtelansicht an den Ecken vorspringend und hier aneinander hängend. Schalenrand geweht und mit feinen Querstrichen ge- zeichnet, ca. 1 2 auf I o u . Chromatophoren kleine ovale Körnchen, zahlreich. Taf. XXVllI [IX], Fig. 7. Zellreihe in Gürtelansicht. (125:1) 63. Fig. 7 a. Zellreihe mit Schalenzeichnung und Plasmakörper. (500: i) 400. Hemiauliis Ehr. Vergl. H. H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 99. H. HaUCkii Grün. (65, 40—0 m; Victoria.) 24:56 [i, 26:52 — 104 [j.. (Vergl. vorher Ceratau/ina, S. 162.) Zellen in breiter Gürtelansicht rechteckig mit in Richtung der Pervalvarachse lang aus- gezogenen und schräg abgestutzten Ecken. Gürtelbänder und Schalen grob punktiert, besonders am Rande herum ist diese Zeichnung in der breiten Gürtelansicht schon bei relativ schwacher Vergrößenuig kenndich. Zellen einzeln, oder mit Hilfe der Fortsätze zu Ketten vereinigt. Da die Zellen in schmaler Gürtelansicht gebogen sind, so bilden die Ketten auf der hohen Zellkante stehende Reifen. Chromatophoren zahlreiche runde Scheibchen wandständig und in den vom Kern aus- gehenden Plasmasträngen verteilt. Taf. XXVIII [IX], Fig. 9. Zellen in breiter Gürtclansicht. (1000:1) 500. Fig. 9 a. Kette in schmaler Gürtelansicht. (500:1) 250. Climacodium Grunow. Vergl. H. H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 100. C. biconcavam Cl. (Victoria, 25.79.) Vereinzelt im Phytoplankton bei Victoria vorkommende leicht tordierte Ketten rechnen hierher. Fenster elliptisch. Schalenzeichnung nicht vorhanden. Chromatophoren zahlreiche ovale Körner oder Scheibchen. Kern mittelständig mit all- seitig ausgehenden Plasmafäden. Jederseits des Kernes ein großer kugelrunder Oeltropfcn. Taf. XXVIII [IX], Fig. 10. Zweizeilige Kette mit Zellinhalt. (500:1) 250. 36 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8q8 — 1899. i -^ -> Fragilarioideae '). Fragilaria Lyngb. F. Capensis n. Sp. (Si, 70—0 m; 77, 18—0 m; Kapstadt.) 42 ij.. Schalenforin? Zellen in langen Bändern, Schale an Schale, so daß Schalenansichten schwer zu erhalten sind. An den Gürtelseiten erkennt man 12 — 14 Querstriche der Schalenränder. Chromatophoren hier in Vierzahl. Taf. XXX [XI], Fig. 17. Vier Zellen einer Kette in Gürtelansicht. (1000:1) 667. Synedra Ehrenb. 5. Stricta n. sp. (Port Elizabeth.) Zellen sehr langgestreckt, gerade. 6 ^■. 1148 — 2400 \i. Schalen mit medianer Pseudo- raphe, die jedoch das gerundete Schalenende nicht ganz erreicht. Schalen Zeichnung feine Quer- striche, 18 auf 10 [J-. Chromatophoren zahlreich, stabförmig, von geringer Größe. Taf. XXX [XI], Fig. ig. Schalenende mit Zeichnung. (1000:1) 666. Fig. 19 a. Gürtelansicht aus der Zell mitte einer gerade geteilten Zelle mit Chromatophoren. (1000: i) 666. S. auriailata n. sp. (84, o m; 85, lo— o m.) 1440 ;j. Schalen mit gerundeten Enden; hier und in der Mitte 6 r! breit, dazwischen 4 jj.. Pseudoraphe deutlich. Querstriche 14 — 15 an den Enden, 12 — 13 auf 10 ;). in der Zellmitte. In Gürtelansicht die Schalenenden beiderseits vorgezogen, daher der Name. Chromatophoren gestreckt. Taf. XXX [XI], Fig. 18. Schalenansicht. i8b. Gürtelansicht vom Zellende. (1000:1) 666. Fig. i8a. Gürtelansicht der Zellmitte mit Chromatophoren. (1000:1) 666. Thalassiothrix Cl. u. Grün. Th. acuta n. sp. (83, 200 m.) 4 — 5: 1600 [J-. Zelle tordiert, zeigt am einen Ende die Schalenseite, am anderen die Gürtel- seite ; daher zu der Gattung Thalassiothri.x gehörig. Beide Schalenenden zugeschärft. Schale mit Pseudoraphe und mit ii — 12 Querstrichen auf 10 \y. Chromatophoren rundlich bis gestreckt, zahlreich. Taf. XXX rXI], Fig. 20. Schalenende I . ^, „. /-^ 1 " • 1 -7 11 1 ( "11t Chromatophoren. (1000:1) 666. rig. 20a. (jürtelan Sicht, Zellende I Sceptrone'is Ehrenb. Vergl. F. ScHÜiJ-, Bacillariaceae, in Engler und Pranil, Natürl. Pflanzenfamilien, Bd. I, ib, S. 108, Leipzig i8g6. I) Cf. G. Karsten, Antarkt. Phytoplankton, 1. c. S. 122. 37 '74 G. Karsten, 5. Viäoriae n. sp. (58, 200 m.) 2 — 8:168 — 180 \j. Lang lineale, quergerippte Schalen; am einen Ende angeschwollener, drei- bis viereckiger Kopf, darauf starke Verjüngung und wieder folgende allmähliche Ver- breiterung, das andere Ende zugeschärft. Nach der Einteilung der Gattung Sceptronäs bei Schurr (1. c. S.108) gehört vorliegende Art zur Untergattung Grunoiviella, die durch Pseudoraphe und große rundliche Randperlen aus- gezeichnet ist. Die Querrippen schwächen sich vom zugeschärften Ende nach oben allmählich ab und hören unterhalb des Kopfes gänzlich auf; ebenso die Pseudoraphe. Die sehr zahlreich stets frei voneinander gefundenen Schalen enthielten niemals eine Spur vom Plasmakörper, so daß weitere Angaben mir leider nicht möglich sind. Querdurchmesser einer Schale: oberer Kopf 6 [jl, Hals 2 [x, untere breiteste Stelle 5 [ji. Taf. XXVIII [IX], Fig. 8. Schalenansicht. (500:1) 400. Fig. 8 a oberes und 8 b unteres Schalenende. (1500:1) 1200. Naviculoideae. l^aviculü. Vergl. Antarktisches Phytoplankton, 1. c. S. 126. Untergattung i. Naviculae lanceolatae G. K. Navicula corymbosa C. Ag. (77, 18 m.) Cf. G. Karsten, Diatomeen der Kieler Bucht, 1. c. S. 51. 8 — 9:24 — 36 [x. 18 Querstriche auf 10 jx rechtwinklig zur Raphe, an den Enden ein wenig radial. Taf. XXXIV [XV], Fig. 2. Habitus in Schalenansicht. 2a Schalenzeichnung. 2b Gürtel- ansicht. (1000:1) 800. Untergattung 2. N. rotundae G. K. A^. humerosa Breb. var. constricta. Cf. (t. Karsten, Diät. Kieler Bucht, 1. c. S. 57, und Cleve-Meres( hkowsky, Notes on some recent publications etc., Ann. and Magaz. Nat. Hist., Ser. 7, Vol. X, p. 28. Leere Zelle dieser Bodenform bei Station 77, iS m. Taf. XXXIV [XV], Fig. 3. Schalenzeichnung. (1000; i) 800. Untergattung 6. N. pelagicae G. K. Vergl. Antarktisches Phytoplankton, S. 126. A^. membmnacea Gl. var.? (Victoria 25.79.) 41 ij.. Vereinzelt oder in wenigzelligen Kettchen im Phytoplankton bei Victoria vor- kommende Zellen dürften wohl mit der genannten Ahivicula-h.xX. am besten zu identifizieren sein. Schalenansicht konnte ich freilich nicht erhalten, doch ist die Form elliptisch; eine kleine Wand- 38 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 189g. T "" " verdickung entspricht dem Mittelknoten der Raphe. Die Schalen liegen Rücken an Rücken lückenlos. An der Grenze der Schalen gegen das Gürtelband findet sich eine sehr seichte Einkerbung. Chromatophoren sah ich 4 in jeder Zelle, schhngenförmig gebogen, sie konnten aus den auch in den Zeichnungen Grax's ') bereits zerteilten zweien, die er jeder Zelle zuschreibt, ent- standen sein. Pyrenoide konnte ich nicht wahrnehmen. Taf. XXXR' [XV], Fig. 4. Habitus einer zweizeiligen Kette. (500: i) 400. Pleurosigma W. Sm. Yergl. Antarktisches Phytoplankton, 1. c. S. 12 7. PL capense n. sp. (Kapstadt, lo m.) 60:320 \i.. Die Schalen zeigten die bekannte dekussierte Zeichnung in drei verschieden gerichteten Systemen verlaufender paralleler Striche, ca. 20 auf 10 ;j. Außerdem waren drei der fast geradlinigen Raphe parallele Linien jederseits der Mittellinie in ziemlich regelmäßigen Abständen vorhanden, die bei keiner sonst bekannten Form bisher erwähnt worden sind. Chromatophoren zahlreiche kurze und schmale Bändchen oder Stäbchen , die sich in Systrophe strahlig auf den Kern zurückziehen, sonst über die ganze Zelloberfläche verteilt sind. Taf. XXXIV [XV], Fig. 5. Schalenansicht der Zelle. (250: i) 200. Fig. 5a. Schalenende mit Zeichnung; die dritte äußerste der erwähnten drei Linien ist nur in der Zellmitte nachweisbar, da sie so nahe dem Rande verläuft, sie fehlt hier daher. (1000: i) 800. Fig. 5b. Zelle in Gürtellage. (250:1) 200. PL directum SeCimdlim n. sp. (Port Elizabeth; 93, 90~ o m.) 56:282 ij. Diese Zelle stimmt in Dimensionen, Zellumriß und Schalenzeichnung, der geraden, jedoch am Centralknoten etwas eingesenkten Raphe vollkommen mit PI. directum Grunow überein. Da aber im Antarktischen Plankton, 1. c. S. 1 2 7, eine Form mit nur 2 bandförmigen Chromatophoren, die den Schalen in zahlreichen Schlingen ähnlich PI. angulatum anliegen, mit der Form von Grunow identifiziert worden ist, muß diese mit vielen kurz-stabförmigen Chromato- phoren ausgestattete Art einen besonderen Namen erhalten. Von der vorigen Species ist sie durch Fehlen der dort als charakteristisch angeführten drei parallelen Linien auf jeder Schalen- längshälfte hinreichend unterschieden. Taf. XXXIV [XX'], Fig. 6. Schalenansicht der Zelle. (250:1) 200. Fig. 6 a. Zelle halb von der Gürtelseite, um die Einsenkung der Raphe in der Mitte zu zeigen. Schalenzeichnung nur leicht angedeutet, da sie bei dieser Vergrößenmg nicht kenntiich wird. (500 : I ) 400. Rhoicone'is Grün. Schalen Ä^aviaila-'k\w\X\ch, jedoch untereinander verschieden; die eine konvex, die andere konkav. Zelle in Gürtelansicht gekrümmt wie Aclinautlics. 1) Gran, Nordisches Plankton, 1. c. S. 123. 39 lyö G. Karsten, Rh. decussata n. sp. (114, 15—0 m.) Eine inhaltsleere Zelle, treibend angetroffen, deren Schalen den Mittelknoten auch in ( iürtelansicht deutlich hervortreten Heßen. Am Rande gegen das Gürtelband eine Reihe kurzer, scharfer Striche, ca. lo auf lo [j.. Rest der Schalen dekussiert gestrichelt, doch verlaufen die Striche in Wellenlinien, 12 auf 10 \}. Gürtel einfach, glatt. ZeUinhalt? Taf. XXXIV [XV], Fig. 7. Zelle in Gürtellage. (500:1) 400. Von weiteren Bestandteilen des Phjloplanktons auf der in Frage stehenden Strecke von Hamburg bis Kapstadt wäre neben Halosphaera viridis, die in Schimper's Aufzeichnungen genannt wird, im konservierten Material dagegen nicht gerade allzu häufig begegnet, nur noch eine Anzahl von Schizophyceae zu nennen. Die Schizophyceen der Plankton-Expedition haben inzwischen von selten N. Wille's ') eine sehr eingehende Behandlung erfahren. Ich habe in der statistischen Aufnahme des Materials bereits di(,> von ihm rektifizierten Namen eingeführt und l)rauch(> nur zu sagen, daß sich im wesentlichen nur Arten der Gattung l^ricliodesmiuiii gefunden haben. Am häufigsten war, überein- stimmend mit Wille's Angaben, Trichodcsmium Thicbantii Gomont, früher als Hcliotriclmiii radians Wille bezeichnet. Außerdem: Lyngbya aestuarii Liebmann. (X^ctoria.) 22 [j.. Fäden ohne Scheide 20 [j.. Bekannte Form aller Meeresküsten und zufälliger Be- standteil des Planktons nahe der Küste; auch nur in einem Exemplar gefunden. Taf. XXXIV [XV], Fig. 8. Einzelner Faden in seiner Scheide. (500: i) 333. Trichodesmium contoiiutn Wille (syn. Oscillatoria oceanica G. K.). (77, 18—0 m, etc.) Vergl. Antarktisches Phytoplankton, S. 133, Taf. XIX, Big. 13, 13 a. Die Gattung Oscillatoria wird von Wille nicht mitaufgeführt in der genannten Be- arbeitung der Plankton-Expeditions-Schizophyceen. Die hier wiedergegebene Form schien nach der Beschreibung der Gattungen von Kn. ,. „ forma reducta, n. forma. » „ arcuatum forma contorta, n. forma. Tot: Asteromphalus Brocket. „ heptactis. Planktoniella Sol. Rhizosolenia robusta Norm ANN. Pyrocystis noctiluca. Trichodesmium Thiebautii. 48 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 18 185 Lebend : Ceratimn tripos arietinum. „ gtbberum forma sinistra. !> gravidicm praelongum Lemm. „ hexacanthtim contortum Lemm. Goniodoma acuminatum. Omithocercus quadratm ScHÜTT. Peridinium divergens var. pallidum OsTF. „ II 11 ekgans. „ Michaelis. Phalacroma doryphovum. Challengerien. Tot: 200 m. Chun, sortiertes Material. Tot: Rhizosolenia robusta. „ Castracarie'i H. P. „ Temperei H. P. Pyrocvstis fusiformis (riesige Zellen). Planktonnetz. Schimper. 35 m- Lebend : Coscinodiscns re.x Wallich. Tricliodesmiiim, desorganisiert. Chaetoceras coarctatum Lauder. Rhizosolenia semispina. „ quadiijuncta H. P. TrichodesiniidH Thiebautii Wille. Ceratium tripos arcuatum. „ fllSHS. Pvrofihaciis liorologinm. Vorherrschend: Tiichodesmiiim Thiebautii GoMONT. Daneben: Pvrocvstis noctiluca, ziemHch viel. Peridinium divergens^, ziemlich viel. Amphisolenia, vereinzelt. Ceratium tripws volans, ziemlich viel. Chaetoceras spec, sehr viel. Rhizosolenia spec. Landeria ?, ziemlich viel. Hemiaulus, wenig. Licmophora ?, mit Gallertstiel. * Planktonfang, 50 — 40 m. Tricbodesmium contortum Wille. Planktoniella Sol. Chaetoceras coarctatum. Pyrocvstis hamulus Cl. Ceratocorys, \'ereinzelt. 3. Sept. Station 42, 6° 48',5 N. Br., 14^» 51 ',3 W. L. 50 — o m. Apstein. Phytoplankton spärlich. Lebend : Tot : Chaetoceras coarctatum. Ceratium tripos azoricum. „ „ arcuatum forma contorta n. forma. volans Cl. Deutsche Tiefsee-Expedition Bd. II. 2. Teil. 49 i86 Lebend : Ceratium tripos macroceras. „ hexacanthum contortwn Lemm. Oniithocercus quadratus ScHÜTT. Peridiniinn divergens. Pyrocystis noctiluca. Trichodesnihwi Tlüebantii GoMONT. Tot: Halosphaera 8. Planktoniella 2. Trtchodesmium, kurzes Fragment eines Fadens Peridinium dhergens 1 1 , stark kontrahiert. * Schließnetzfang, 600 — 300 m (550 — 250 m). Lebend : Tot : Peridinium di7.rophaciis liorologium. Peridinium divergens. „ „ var. granulatum n. var. „ „ „ palliduvi Ostf. „ globuhis Stein. Heterodininm scrippsi KOFOID. Tot: 4. Sept. Station 44, 5^ 5',3 N_ Br., 13° 27',5 W. L. 50 — o m. Apstein. Peridineenplankton. Lebend : Tot : Biddulphia aurita. Rhizosolenia alata. Climacodium biconcavum. Chaetoceras coarctatum. Pyrocystis noctiluca. „ hamtilus Cl. „ fnsiformis. Amphisole?iia palmata. Ceratocorys horrida. Ceratiiim tripos arcuatum forma contotia n. forma. „ ,, luniila, lang. „ „ arcuatum forma atlantica OSTF. „ „ azoricum. „ „ inacroceras. „ „ gibbenim forma sinistra. „ he.x:acanthum contortum. „ ftisiis. Omithocercus magnificns. Trichodesmium Thiebaiitii. Spindina subsaka. *Bis ca. 40 m. Oscillarien wenig, viel Peridinhcni divergens, viel Ceratiuni himila und Ceratium volans langhömig, viel Chaetoceras, Rhizosolenia, sehr viel Pyrocystis. 51 24' Lebend : Vorherrschend : Pyrocystis fiocliluca. Rhizosolenia spec. Chaetoceras coarctatum. Daneben: Pyrocystis limitla, vereinzelt. Ämphisolenia, vereinzelt, zum Teil mit divergierenden Enden. Ceratium tripos lunula, vielfach. „ „ volans, langhörnig, mehrfach. „ „ gibbenim /o>»ia si/i/s/ia, spärlich. Omithocerais, ziemlich. Ceratocon's horrida, wenig. Goniodoma, wenig. Phalacroma rapa, vereinzelt. Trichodesmium. Ceratium gravidum desorganisiert. Tot: i-ar. praelongum Lemm., Inhalt stets 5. Sept. Station 45, 2^ 56',4 N. Br., 11" 4o',5 W. L. 30 m. A.PSTEIN. Fhjloplankton nicht reichlich und in schlechtem Zustande. Lebend : Tot : Vorherrschend: Pyrocystis noctiluca. Daneben: Ämpliisolenia palmata. Ceratocorys horrida. Ceratium tripos macroceras. „ „ arcuatum. „ „ azoricum. „ „ lunula. „ „ flagelliferum. Peridiiiium divergens. Pyrocystis hamulus Cl. Chaetoceras coarctatum. Rhizosolenia semispitia. Go7iiodoma acuminatum. * Vormittags. 35 — o m. Lebend; Tot : Vorherrschend: Pyrocystis noctiluca. Daneben: Peridinium divergens, häufig. Ceratium tripos ßagellifenim, langhörnig, häufig. „ „ lunula, seltener. „ „ 7)ola?is, vereinzelt. „ candelabrum, vereinzelt (Ketten). „ tripos gibbenim forma sinistra GoURRET. „ gravidum var. praelo?igum Lemm., mehrfach. „ fustis, diverse Formen, ziemlich. Pyrocystis fusiformis, vereinzelt. „ hamulus Cl. Goniodoma \ Ornithocerctcs Ceratocons Pyrophacus ) Rhizosolenia spec. (an Chunii erinnernd ?). Chaetoceras subtile Cl. (meist tot). hier und da. Rhizosolenia spec, stets leer. Chaetoceras subtile Cl., ziemlich häufio 52 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 18 Oberfläche. Schimper. Lebend : Tot: Amphisolenia palmata. P\'ropliacus horologitim Pyrocvstis »octiluca Cbaetoceras coarctaUim. 6. Sept. Station 46, 1° 2 7',8 N. Bn, \o^ i6',5 W. L. 40 — o m. Apsxein. Lebend : Ceratiwn tripos azorktim. „ „ gibbeiiim forma sinistm Gourret. Oniithocemis »lagnißais. Oberfläche. Schimper. Lebend : Vorherrschend: Radiolarien. Daneben: Ceratium tripos azoriciim. „ „ arcuatum. „ „ tergestmum SCHÜTT. „ „ gibbenim GoURRET. ,, „ „ formt! strristra Gourret. „ „ protuberans n. sp. Ornithocercus magnificus. Peridiniiim divergens. Tot: Tot: Planktonnetz, 200 m. Schimper. Lebend ■ Asteromphalus heptactis. Planktoniella Sol. „ Woltereckii SCHI.MPER. Ornithocercus magnificus. Peridinium divergens. Phalacroma doryphorum. Radiolarien. Tot: * Oberfläche. Vorherrsche nd : Radiolarien (Acatithomitra) von Pflanzen : Ceratium tripos lunula. Daneben: Ceratium tripos gibberurn forma sinistra, vielfach. „ „ volans ähnlich, weniger. „ candelabrum, vereinzelt. Ornithocercus, ziemlich viel. Peridinium divergens, ziemlich \'iel. Ceratocorys, ziemlich viel. Goniodoma, nicht selten. Podolampas bipes, einzeln. Pyrocystis fusifonnis, ganz sereinzelt. Chaetoceras (Phacoceras), spec, selten. ■ Planktonfanof, 200 m. Planktoniella Sol, vorherrschend. „ Woltereckii ScHiMPER, vereinzelt. Coscinodiscus spec, wenig. Halosphaera, wenig. Podolampas bipes, einzeln. Ceratium gravidum praelongum Lewm., einzeln. 53 igo G. Karsten, 200 m. Ouant. Apstein. Zooplankton überwiegend. Lebend : Asteromphalus hept actis. Coscinodiscits lineatus. Euodia cune'iformis. Gossleriella tropica Schutt. Planktoniella Sol. „ Woltereckii Schimper. Amphisolenia palmata. Ceratiwn gravidutn praelongum Lemji. Diplopsalis lenticiila. Goniodotna acuminatum. Omithocercus quadratus ScHÜTT. Peridinium divergens. Halosphaera (groß). Tot: Gidnardia flaccida. Rhizosolejiia Bergonii. Ceratiiim tripos arcuatum. Pyrocystis fusiformis. 7. Sept. Station 47, o^' 9',5 S. Bn, 8^ 32- W. L. Oberfläche, 40 — o m. Apstein. Meist Zooplankton. Lebend : Thalassiosira subtilis OsTF. Ceratium tripos azoricum. Omithocercus quadratus. Tot: Oberfläche. Tot: *Peridineen weniger zahlreich als am 6. d. M., aber die gleichen Arten in ungefähr gleichem Verhältnis. Lebend : Vorherrschend: Ceratium lunula. Peridinium divergens. Daneben: Omithocercus ?nagnißcus. Goniodoma, spärlich. Ceratocor)>s, späriich. Ceratium tripos fonna . . ., spärlich. „ gravidum praelotigum Lemm., spärlich. Pyrophacus, vereinzelt. Pyrocystis fusiformis, vereinzelt. 50 m. Halosphaera i . 7. Sept. Station 48, o^ 9',3 S. Br., 8° 29',5 W. L. 20 — o m. Apstein. Vorherrschend Zooplankton. Lebend : Ceratium tripos arcuatum forma gracilis OSTF. „ „ azoricu?n. Omithocercus quadratus. „ magnificus. Tot: Reines Zooplankton. 40 — o m. Apstein. 54 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 191 200 m. Zooplankton weitaus vorherrschend. Lebend : Ceratium tripos arcuatum forma gracilis OsTF. » gra-ndum var. praelongjtm Lemm. Diplopsalis knticida. Goniodoma acuminatum. Onrithocercus magnißais. Peridinium divergens. „ » elegans. PyropJiactis horologium. Plialacroma porodictyum. „ doryphorum. Ouant. Apstein. Tot: Coscinodiscus centrolineatus n. sp. Ceratium tripos azoriann. „ „ macroceras. . ,, candelabrum. Ceratimn lunula i. Omithocerciis l . Planktoniella Sol 3. „ Woltereckii I. Halosphaera 5. * Schließnetzfang, 300 — 200 m (250 — 150 m' Lebend : Peridinium divergens 9. Tot: Ceratium tripos forma „ gravidum var. praelongum l. „ „ mit Inhalt i. „ tripos lunula 2. 8. Sept. Station 49, o^ 2o',2 N. Br., 6*^ 45' W. L. 200 m. Quant. Apstein. Lebend : Tot : Vorherrschend: Coscinodiscus excentricus. Treibende Eier und Krebse im Plankton. Diplopsalis lenticula. Daneben: Peridinium divergens. Planktoniella Sol Pyrophacus. Ceratium tripos arcuatmn. „ „ azoricuin. „ ,, gibhenii?! forma sinistra Ornitliocercus magnificus. Goniodoma acuminatum. Peridinium Michaelis. Halosphaera. Oberfläche, Aequatorialstrom. Schimper. Menge treibender Ceratien etc. Bruchstücke von Eiern und Cysten. * Planktonfang, 200 m. Vorherrschend: Ceratium tripos lunula. Daneb en : Ceratium candelabrum, vereinzelt. „ tripos gibberum forma sinistra GoURRET, ziemlich viel. Peridiniu)n diverge?is, ziemlich viel. Omithocerciis, farblos, ziemlich viel. Podolampas, einzeln. Plialacroma, einzeln. Pyrophacus, einzeln. Goniodoma, einzeln. Coscinodiscus spec, mehrere. Planktoniella Sol, mehrere. „ Woltereckii l . Halosphaera, mehrere. Pyrocyslis noctihtca, schlanke Ceratien, AnipJiisolenia fehlen vollständig. 55 192 G. Karsten, *8. Sept. Station 49 — 50. Plumpe Ceratien der hcmi/a-Ty^en weit vorhersehend. V^ollständig fehlen: Pyrocystis noctiluca, schlanke Ceratien, Ampliisolenia. 8. Sept. Station 50, 0° 2 6',3 N. Br., 6^ 32' W. L. 50 — o m. Quant. Apstein. Ausschließlich Zooplankton. Lebend: Tot: Ceratium tripos azoricicm. \ 40 — o m. Apslein. Ph}toplankton meist abgestorben. Lebend : Tot: Bacteriastrum variatis. Chaetoceras lofenzianuni. „ furca. „ decipiens. „ coarctatum. „ diversum. „ peruvianum var. VIctoriae. „ toiiissimuin, cf. Gran, Nord. Plankton. 1. c. S. 96. Hemiimliis Hauckii. Plankioniella Sol. Rhizosolenia quadrijuncta H. P. „ calcar-avis. Sceptrone'is Victoriae n. sp. Synedra tii/zsckioides. Ceratium tripos cotttrarimn Gourret. „ „ arciialum forma gracilis OSTF. „ „ flagelliferum. „ „ macroceras. „ „ azoricum. Peridiniiim di7rolnberans n. sp. „ „ arcuatiim. „ „ macroceras. „ „ Iiexacantliiim GoURRET. * Morgens bis 40 m. Zunahme schlankerer Ceratien, alle tot. Vorherrschend: Ceratinm iripos macioceras. „ „ volaiis „ „ azoriciim, weniger. Daneben: Ceratinm fmoides Schimper M. S. = /usus var. Omithocercus, ziemUch. Goniodoma, ziemlich. Pyrophacus, ziemlich. Ditiophysis, hier und da. Peridinium, viel. Pyrocystis twctiluca, hier und da. „ hamnlus Keine Amphisolenia. Spuren von Diatomeen. Nachmittags (fahrend). Oberfläche. Starke Zunahme ganz lang- und dünngehörnter Ceratien; keine dicken Formen gesehen. 12. Sept Station 55, 2^ 36',5 N. Br., 3'' 27^5 O. L. 200 m. Quant. Apstein. Lebend : Tot : Biddnlphia mohiliensis. Chaeloceras diversum. „ Ralfsii. „ decipiens. „ sociale. Coscinodiscus guineensis n. sp. (non Grunow). Planktonielln So/. Rlti-osolenia styliformis. Thalassiothri.x acuta n. sp. Ceratien, langhörnige Formen. Gonyaula.x polyedra. Heterodinium scrippsi KoFOID. Podolampas hipes. 200 m. Apstein. Vorherrschend Zooplankton, Ph)'toplankton stark angegriffen. Lebend : Tot : Bacteriastntm varians. Ckaetoceras coarctatum. „ sociale. Plariktoniella Sol. Rhizosolenia alata. Tintinnen. Chaetoceras lorenziamün. Planktoniella Sol Ceratinm tripos arcnatnm. Ceratinm tripos gihberum. Pyrophacus horologium. 58 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee- Expedition 1898—1899. jqc Lebend : Tot : A mphisoleitiii pal mal a. Ceralium gravidum var. piaelongion. Ceratocoirs honida. DIplopsalis lentioda. Goniodnma aciiminatum. OniithocercHS quadiatiis. Peridinium divergens. Podolanipas hipes. Pyrocystis noctiluca. 200 m. Quant. Ausgesuchtes Material. Chun. Lebend : Tot : Coscinodisais re.x Wallich. | Vertikalnetz, 600 m. Chun. Lebend : Tot : Ceratinm tnpos luniila. 1 Coscinodiscus rex Wallich. '■'Vorherrschen der Diatomeen im Plankton. Kleine Navicnla oder Nitzschia (scheint Navicula cotymbosa), massenhaft. Lange Synedra, beiderseits scharf zugespitzt, sehr viel = Tlialassiothrix acuta n. sp. Rhizosolenia stylifoitnü ? viel. „ quadiijuncta H. P. Cerataidina Bergonii, einzeln. Thalassiosira, vereinzelt. Chaetnceias coarctatiim. Von Peridineen Vorherrschen der Peridiniinii dh'crocns -Formen und der langhörnigen Cciatmiii tripos-Yoxxn&w, besonders Ccratiu/ii tripos volans, kürzere Ceratien weit seltener. Daneben: Ceiatiiim /usus in diversen Formen kurz und lang. „ gravidum var. praelongum. „ tripos lunula. „ „ gibberum. „ „ azoricum. Peridiuium Ovulum (kugelrimd ?). Amphisoletiia. Gonlodoma. Oniithocercus. Podolampas. Dinophysis homunculus. Diplopsalis lentüula. Ceiatocorvs. Pyiopiliacus. Gymnodinium ? Pyrocystis twctiluca. „ hamuhii Cl. * Planktonnetz, 200 m. Planktoniella SoL. „ Woltereckii ScHiiirER. Keine Halosphaera. Kein Coscinodiscus. 13. Sept. Station 56, 3*^ io',o N. Br., 5° 28',5 O. L. Oberfläche, o — i m. Apstein. Wenig Phytoplankton. Lebend : Tot : Pyrocystis noctiluca. | Ceratium tripos gibberum. Einzellige Algen in Schleim [Pimeocystis älmlich). j 59 196 G. Karsten, 40 — o m. Sehr wenig Ph}'toplankton, meist Zooplankton. Lebend : Tot: Ceralium tripos binula. Pyrocystis noctiluca. Ceralium tripos liinula. * Oberfläche bis 40 m. Wenig Pflanzen leben, meist Krebse. Pyrocystis noctiluca, ziemlich \'iel. Peridinium divergens. Ceratinm tripos lunida, ziemlidi viel. „ „ inacroceras, spärlicher. „ histrio ? (ohne Zeichnung) ziemlich. Dinophysis homimctdia, ziemlich. Pyrophacus, ziemlich. Ceratocotys, hier und da. 14. Sept. Station 58, 3'' 3i',o N. Br., 7" 25',6 O. L. Oberfläche, o m. Apsiein. Phytoplankton ziemlich .spärlich, aber äußerst mannigfaltig. Lebend : Coscinodiscus rectangiilus n. s]5. Chaetoceras coarctatitm. „ peruvianmn var. Vicloriae n. var. Rhizosolenia rohiista Normann. ,, cnlcai-avis. Gerat in )n tiipos ßagellifeinm. „ „ niacroceras. „ fiisns. „ fiirca. Pyrocystis noctiluca. Peridinium divergens. „ „ elegans. Trichodesmiiim contort/im Wille. Lebend : Ceratinm tiipos flagelliferum. „ „ lofigipes. „ „ macroceras. „ ,, volans. Tot: Coscinodiscus coniiitits n. sp. (Victoria ij.ji). „ stephanopyxioides n. sp. Chaetoceras decipieiis. Oberfläche. Sciiimper. Tot: Bacteriastrnin, Bruchstücke. 200 m. Ouant. Apstein. Lebend : Vorherrschend: Totes Chaetoceras- und CV;y7//«;«-Plankton. Daneben: Actinoptychus undulatus. Bidditlphia mohiliensis. Chaetoceras decipiens. „ diversum. „ coarctatitm. „ pemvianum var. Victoriae n. var. Climacodium bicoticavum. Tot: Bacteriastnwi varians. Chaetoceras loremiannin. „ decipiens. „ Ralfsii (typi.sch). Rhizosolenia rohusta. „ iinbricata. „ semispina. „ calcar-avis. Synedra nitzschioides. Pyrophaciis horologium. 60 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 197 Lebend : Coscinodhois lineatiis. Gninnrdia ßnccida. Hemiaubis Haiickii. Planktonielln So/. Rhizosolenia robmta. Tintinnen. Ceratiuni candelnbrum. „ fllSHS. „ tripos macroceias forma cmssa n. forma. „ „ ßagellifenim. „ „ amtalum. „ „ volans. „ „ lergesfhiiim Schutt. Omithocerciis qiiadratiis. Pvrocys/is noctilnca. Podolampas bipes. Trichodesmium Thiebautii. Tot: Sceptivnei's Victoriae n. sp. * Guinea-Golf. Oberfläche. Vorherrsc h end : Pyyocystis noctiluca. Ceratiiim, zierliche Formen!, weniger die plumpen. \Ceratiiu)i scheint ganz oberflächlich zu fehlen.] Massenhaft Diatomeen, besonders Rhizosolenia calcar-avis. Daneben : Chaetoceras spec. (nach der Skizze nicht zu bestimmen, wahrscheinlich lorenzianinii). Biddidphia mobiliensis. Sviiedra nitzschioides. Asterionella spec. Nitzschia Closterium. Rhizosolenia robiista. Cliviacodium Fraiienfeldiaii u m . Cosciriodisciis spec. Antelminellia, vereinzelt. Ceratocorys. Amphisolenia. Trichodesmium Thiebautii. * Planktonnetz, 200 m. Planktoniella Sol, weniger als : „ Woltereckii, viel. Bacleriastrum varians. Biddulphia tnobiliensis. Eiiodia spec. 17. Sept. Victoria. Apstetn. Ueberreiches Phytoplankton. Vorherrschend Diatomeen. Lebend : Actinocydus dubiosits n. sp. Asterionella notata var. Bacleriastnim varians. Chaetoceras decipiens. „ Ralfsii (typisch). „ diversum. „ sociale. „ contorttati. „ subtile. Cerataiilina Bergonii. Tot: Lebend : Tot: Coscinodisats stephanopyxioides n. sp. „ Victoriae n. sp. „ cormäus n. sp. „ exceniricus. „ varians n. sp. „ antiquus, cf. Rattray 1. c. Hemiatdus Ilaiickii. Lauderia borealis Gran. Lithodesmium Victoriae n. sp. Rhizosolenia Stolterfothii. „ robusta. Triceratium Favits. Gerat iiim tripos azoticum. „ fiisiis. „ furca. Diiiophysis homuncidus. }\ropliacus horologinm. Ilalosphaera. Lyngbya aestiiarii Liebmann. 15. Sept. Victoria. Apstein. Sehr reiches Phytoplanl » „ forma crassa n. fiirma. .. „ contrarinm Gourret. „ „ azoricuiii. „ „ luntda SCHIMPER. )) „ volans forma reciuTata n. furma. „ fusus „ furca. Diplopsalis lenticula. Peridiniiim divergens var. grnniilatiim n. var.. » ,1 „ pallidum O.sTF. » „ „ pyramidale n. var. » » „ pentagomim Gran , cf. Norw. Nordmeer, 1. c. S. lyi, Fig. 15. Steiuiella mitra. Halospliaera. C/iallengeria. Radiolarien. Tot: Ornithorcrriis magni/iciis. Pvrophacns Imrologinm. 200 — 100 m. Schließnetz. Schimpek. Vorherrschend: Coscinodisc US varians n. ^ Daneben: Coscinodiscus 7a. 1 1. Okt. Station 77, 18 m. Ueberreiches Phytoplankton. Lebend : Vorherrschend: Chaetoceras sociale. Daneben: Bacteriastnan varians Biddulphia mobilietisis. Chaeloceras seiracanlhnm. „ (protuberans) = didvmiim. „ decipie?is. Corethron criophilum. Fragilaria capensis n. sp. Nitzschia seriata. „ closteriiini. Na-,'icula corymbosa C. Ag. Pleurosigma arigulatiim. „ delicatulum. Rhizosolenia alata. „ robusta. „ quadrijiincta H. P. „ delicatula Cl. Thalassiosira e.vcentrica G. K., cf. Antarktisches Phytoplankton. Ceratium /usus (kurz). Trichodes7niutn contortum \\'ille. Tot: Asteromphaltis spec. Bacteriastrum varians. Biddulphia mobiliensis. Planktoniella Sol. Rhizosolenia setigera Hensen. Trichodesmium contortum Wille. Thiebautii Gomoxt. i6f' 36' S. Br., ii< Ouant. Apstein. 46',5 O. L. Navicula humcrosa var. Tot: constricta G. 71 208 12. Okt. Station 8i, 16° 26',5 S. Br., 11" 41-5 O. L. 70 — o m. Apstein. Lebend : Vo rh e ir s c h e n d : Rhizosolenia alata. Peridinium divergens. Daneben: Actinoptychtis imdnlaliis (Bail.). Bacteiiastnim imriavs. Bellerochea malleus Van Heurck. Biddulphia mobiliensis. Coscinodiscus excentriciis. „ Janiscliii Schmidt. „ centrolifiealiis n. sp. „ intennitlens n. sj>. Corethron criophilmn Castrac. Chaeloceras sociale. ,, prolnberaiis = didviiiiiiii auch in zweizeiligen Schwebesporen. „ seiracanihum. Fiagilaria capensis n. sp. Guinardia flaccida. Nitzschia seriata.. Paralia sukata. Rhizosolenia ivbiis/a. „ ijnadiijuncta H. P. „ Stollerfothii. Slepkauopy.xis spec. Thatassiosira excentricaG. K., if.Antarktisihcs Ph\toplankton. Ceralium fusiis. „ furca. Peridinium di-iergens. „ elegans. Noftihica niiliaris. Tot: Coscinodiscus inleniiillens n. 15. Okt. Station 82, 21» 53^,0 S. Br., 6" 58',6 O. L. 30 — o m. Apstein. Ueberreiches Phytopkmkton. Tot: Lebend Vorherrschend: Chaetoceras allanticum \ar. Daneben: Bacteriaslmm varians. „ elongatuiii Cl,. Chaeloceras peruvianuiii . „ comioliiliim. Coscinodiscus cun'atulus. Corelhron (inenne?). Fragilaria spec. Nitzschia seriata. „ closterium. Rhizosolenia siricta n. sp. „ setnispina. Synedra nitzschioides. „ auriculata n. sp. Thalassiothrix acuta n. sp. Naviciiln spec. Planktoniella Sol. Rhizosolenia stricta n. sp. 72 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition Lebend : Tot : Ceratiiim tripos arielinuin. „ >, rolans. „ flagellifevKW. „ fonna angiisla n. forma. „ „ lergestinum „ fiisiis. „ fiirca (lang). „ (kurz). Tncliodesiiiliiiii Thiehaiitii Gomont. 2og 17. Okt. Station 83, 25« 2 5',3 S. Bn, 6^ i2',4 O. L. 30 — o m. Apstein. Lebend : Vorherrschend : ( liaetoceras permianiint. Synedra aiirknlata n. sp. Tlialassioihrix acuta n. sp. Daneben: Chaetoceras alla?i/iciim var. Rh izosolen ia sein isp ina . „ alata. „ iiDbricnta. Ceraliiim tripos palevtissimiiw Ostf. „ „ protuberans n. sp. „ „ arietiuuin. „ fnsiis. Trichodesiuium Tliiebaulii. Tot: Chaetoceras pennnaniim. Planktottie/la So/. Lebend : Bactenastrmn iliaera (groß). Trichodesmium Tliiebautii. 74 Tot: Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition li 1899. 'Nachmittags hinzutjekommen. Lebend • Tot: Synedra (lang). Rhizosoknia, nicht sehr viel. | 25. Okt. Station 91, if 23',4 S. Br., 16^ i9',4 O. L. 30 m. Aps'J'ein. Vorherrscliend Zooplankton. Lebend : Tot : I Rhizosoknia, Bruchstücke. 26. Okt. Kapstadt. 10 m. Apstein. Lebend : Vorherrschend: Nitzschia seriata, häufig. Thalassiosira excentrica G. K. Daneben: Biddidphia mobiliensis Chaetoceras decipiens var. „ difficik Cl. „ tetras n. sp. „ cun'isetum Cl. „ didvmum. „ convoiu/um (vereinzelt). Coscinodisais Janischii Schmidt. Corethron Valdiviae G. K. Fragilaria capensis n. sp. Nitzschia closterium. Pleurosigma capense n. sp. Rhizosoknia imbricata. Ceratimn tripos arcitatum forma atlantica Ostf. „ furca. Peridinium dii'ersens. Tot: Actinoptychm vulgaris. Planktoniella Sol. 16. OkL Lebend : Vorherrschend: Chaetoceras decipiens. Daneben: Coscinodisciis varians n. spec. „ Janischii SCHMIDT. Chaetoceras penivia7ium. „ (protuberans) = didymum. „ sociale. „ strictnm n. sp. Rhizosoknia semispina. „ imbricata. Svnedra stricta n. sp. Giiinardia Blavyana. Ceratium tripos lunula Schimper. „ „ arcitatum. „ candelabrum. Dinoph vsis homunculus. Goniodoma acuminatum. Peridinium divergens. Station 92, 33- 30 m. 41 ',2 S. Br., 18*^ o',3 O. L. Apstein. Tot: 75 G. Karsten, Oberfläche, o m. Meist Zooplankton. Lebend : Coscinodiscus Janischii Schmidt. Chneloceras spec. spec. Rhizosoletiia stvHformis, Bruchstücke. Tot: Plankloiiieän So/. * Oberfläche. Vorherrschend Diatomeen. Lebend : Coscinodiscus i'ariaus n. sp., massenhaft. I'liiiil;lo)neUa Sol, hier und da. 'riialiusiosira e.xcentrica, hier und da. Biddiilpliia mobiliensis, wenig. Syiiedia stricta n. sp., wenig. ,, yiitzschioides, hier und da. Rltizosolenia semispina. \-iel. Clinetoceras decipieiis. Ceiatium, Kaltwasserformen, gar keine langhörnigen. „ furca. „ candelabnun. Pcriditiimn diveixeiis var. (Schutt, Peridinecn Fig. 44). Dinophysis homuiiculiis. Tot: 26. Okt. Sehr reiches Plankton. Lebend : Vorherrschend: Cliaetoceras-hx\.Gn. Daneben: Actinoplychiis undidatus (Bail.). Biddulpliia mobiliensis. Cliaetoceras sociale. „ decipiens var. „ (protuberans) = didvmiiui. „ tetras n. sp. „ cnnnsetum = diadema. Coscinodiscus Janischii Schjhdt. „ Simonis n. sp. „ 7 4',2 O. L 90 — o m. Apstein. Tot: sp. Planktoniella Sol Stephanopyxis turris. 76 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898—1899. 213 Lebend : Diiiop/ivsis acuta. Goniodoma aciiminaliim. Peridiniiim divergens e.\cavaliiin n. var. „ » elegans. ., Micliaclis. Dictynclia sp. 27. Okt. Lebend : Vorherrschend: Coscinodiscus Janischii Schjiidt. Daneben: Cliaetoceras decipiens. Planktoniella Sol. Rhizosolenia semispina. Ceratitim caiidelabrum. „ tripos Iiuntla ScHlMTER. „ furca. Dinop/ivsis homnnculi(S. Eclocarpiis spec. 27. Okt. Lebend : Tot: Station Q4, 34"^ 4S',o S. Bn, 19'^ i7',o O. L. Oberfläche. Apstein. Tot: Station 95, 34" 5i',o S. Br., 19*' 37'8 O. L. 10 — o m. Apstein. Tot: Stephanopyxis (Fragmente). Vorherrschend: Coscinodiscus Janischii Schmidt. Daneben: Bacteiiastrum i'arians. Biddulpliia mobiliensis. Cliaetoceras Ralfsii. Coscinodiscus vatians n. sp. Gidnardia Blavyana H. P. Rhizosolenia semispina. Svnedia ?iitzschioides. Ceralium fusus. „ tiipos flagelliferum. „ Innnla Schxmper. „ „ piotuberans n. sp. „ ,, arcuatum (typisch). „ „ forma atlantica OsTF. „ candelabnim. Peridinium dii'ergens. 27. Okt. Station 97, 35»^ 2',9 S. Br., 20" 7',o O. L. 20 — o m. Apstein. Peridineen, Nodihua- und Coscinodiscus-V\A\\]s\.o\\. Lebend : Vorherrsch and: Dinopliysis hotmmculus. Pyrocystis noctilicca. Daneben: Coscinodiscus Janischii Schmidt. „ Simonis n. sp. I 77 Tot: 214 Lebend : Tot : Coscinodiscns ~'ai-ia?is n. sp. „ s/ep/ia7in/i\xioides n. sp. Planktoniella. Thalassiosira . Stephanopv.xis turris. Svnedra stricto n. sp. Ceiatium furca. „ catidelabrum. „ ranipes Cl. „ tripos liinula Schimper. „ „ arcuatum forma atlanlica Ostf. Peridinium diver gens. 28. Okt. Station 99, 34" 7',3 S. Bn, 23" 2 7',8 O. L. Oberfläche o m. Apstein. Phytoplankton spärlich. Lebend : Tot : Vorherrschend: Paralia sulcata. Chaetoceras sociale. Daneben: Biddulphia mobiliensis Chaetoceras Ralfsii (Taf. XXXIII Fig. 17). Nitzschia seriata. Rliizosolenia semispina. Tlialassiothri.x antarctica. Pyrocystis noctiluca. Ceratium tripos arcuatum forma atlantica OsTF. „ „ protuberans n. sp. „ furca. Noctiluca miliaris. 29. Okt. Station 100, 34° 8',9 S. Br., 24" 5g',3 O. L. 5 — o m. Apstein. Kaum Phytoplankton vorhanden. Lebend : Tot : Coscinodiscus Janischii Schmidt, Systrophe. | 29. — 31. Okt. Port Elisabeth. Ohne Tiefenangaben. (Erstes Gläschen.^ Phytoplankton mehr vereinzelt. Zooplankton herrscht vor. Lebend : Tot : Ap.stein. Aclinanthes longipes. Bacillaria paradoxa. Bacteriastnim minus n. sp. Cocconeis spec. Coscinodiscus i'ariatis n. .sp. Chaetoceras lorenzianum. „ (protubera7is) = didvmiim. „ sociale. „ furca Cl. Nitzschia seriata. Rhizosolenia se?nispina. Stephanopyxis turris. Synedra stricta n. sp. Ceratium ranipes Cl. „ fllSUS. Noctiluca miliaris. Ceratium tripos flagelliferum. 78 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 215 Ohne Tiefenangabe. Lebend : Vorherrschend: Nitzschia seriata. Daneben: Coscinodisnis Janischü Schmidt. „ lenfigijiosiis Janisch. „ Simonis n. sp. Chaetoceras sociale. Fragilaria capensis n. sp. Gidnardia Blavyana H. P. Plenrosigma directum secnndum n. sp. S) 'iiedra nitzschioides. Ceralium tripos liiniila Schimper. „ „ flagellifenim. „ „ „ fonna crassa n. forma. „ ,, arcuatiim forma allantica Ostf. „ „ proluberans n. sp. „ cande.lahnim. „ fusus. Di/ioplivsis homjiiiculus. Noctiliica miliaris. (Zweites Gläschen.) Apstein. Tot: Coscinodisciis Jatiischii. Planktoniella Sol. Steplianopvxis turris. Furcellaria fastigiata, Bruchstücke. 31. Okt. Station 101, 33*^ 5o',5 S. Br., 25" 48',8 O. L. 15 — o m. Apstein. Diatomeenplankton. Lebend : Vorherrschend: Chaetoceras sociale. Daneben: Biddulphia mohiliensis. Chaetoceras fitrca Cl. „ densiim. „ tetras n. sp. „ decipiens. „ capense n. sp. Coscinodisciis Janischü Schmidt. Gidnardia Blavyana H. P. Nitzschia seriata. Ceiatium fiirca. Tot: I. Nov. Station 102, 34*^ 31 ',2 S. Br., 26" o',2 O. L. Oberfläche, o m. Apstein. Lebend : Tot : Vorherrschend: 1 Biddulphia Agulhas n. sp. Chaetoceras- kx\.ex\, cf. unten, vielfach in Bruchstücken zum ! Rhizosolenia Rhombus G. K. Teil auch abgestorben. Daneben: Bacteriastmm criopliilum n. sp. Chaetoceras lorenziaJiiim. „ sociale. „ penn'ianum. „ fprotiiberansj = didvviiiin. „ fiirca Cl. Rhizosolenia styliformis. „ imbricata. 79 2l6 G. Karsten, Lebend : Ceraiiuni Iripos rontrariiim GoURRET. „ /usus. „ furca balticum. „ ranipes Cl-. Peridinittm diversens elesans. Tot: Ausgelesenes Material. Oberfläche, o m. Apstein. Coscitiodisciis rex Wallicii. Lebend : Nov. Tot: Lebend : Vorherrsch e n d : Ckaetoceras-kxi&n. Daneben: Bacleriastrum cnophiliiiii ii. sp. Cliaetoceras lorenziatiiim. „ sociale. „ peniviamim. „ (protiihermis) ^= didvinuni „ furca Cl. Rkizosolenia iinbricata. „ styliformis. Ceratium ranipes Cl. „ furca balticum. „ tripos flagelliferum. „ „ arcualum (tyiiisch). Peridinium divergens var. elegaiis. Enleroinorpha spec. Eclocarpus spec. 3. Nov. Station 103, 35" lo'.s S. Br., 23*^* 2',o O. L. Oberfläche, o m. Apstein. Tot: I Bacleriastrum ''arians. Bidduljihia Agulkas n. sp. Cliaetoceras spec. spec. cf. drüben. Nitzschia seriala. Station 106, 35» 26',8 S. Br., 20'^ 56'2 O. L. Oberfläche o m. Apstein. Zooplankton überwiegt das Phytoplankton. Lebend ; Vorherrschend: Rhizosolenia alata (Bruchstücke). Daneben: Cliaetoceras I Bruchstücke). Rhizosolenia semispina. Florideen (Bruchstücke). Tot Lebend : Vorherrschend: Planktoniella Sol. Rhizosolenia alata. Daneben: Coscinodiscus e.xcentricus. Peridinium divergens var. elegans Cl. Ceratiwn candelabmm. Notiluca miliaris. 80 m. Apstein. Tot: Cliaetoceras peruvianiim (Bruchstück). 80 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 217 3. Nov. Station io8, 35» ig',^ S. Br., 20'^ is',3 O. L. Oberfläche, o m. Apstein. Lebend : Tot : Rliizosolejüa alata (sehr zarte Formen). Ceratium tripos arcuatiim forma atlantica Ostf. „ candelabriim. „ fiirca. Dinophysis homuncidiis. Radiolarien. Lebend : Vorher rscliend: Plank/oniella Sol. Rhizosolenia alata (sehr zart). Peridineen, besonders Diplopsalis knlicula. Daneben : Actinoptychus tindidaiics Coscinodisais Janischü Schmidt. „ Simonis n. sp. „ Tarians n. sp. Corethron (inerme ?). Guinardia Blavyana H. P. Paralia siikaia. Rhizosolenia styliformis. „ alata. Siephanopyxis turris. Ceratium tripos macroceras. „ „ flagelliferum. „ „ arcuatum Gourret. „ „ „ forma atlantica OsTF. „ „ protuberans n. sp. „ candelabnim. „ fiirca. Dinophysis homunculus. Goniodoma acnmi7iatum. Peridiniiim divergens elegans. Halosphaera viridis. Challengerien. Tot: Guinardia Bla~,'vana H. P. 4. Nov. Station 110, 35*^ 9',o S. Br., 18'' 32',8 O. L. Oberfläche, o m. Ap.stein. Phytoplankton sehr spärlich. Lebend : Vorherrschend: Peridineen (cf. unten). Trichodestnium Thiebautii GojiONT. Daneben: Nilzschia seriata. Ceratium furca. „ fusiis. „ tnpos arcuatum forma atlantica Ostf. Peridinium dii'ergens. Florideenbruchstücke. Radiolarien. Tot: Nitzschia seriata. Deutsche Tiefsee-Expedition 1899. Bd. II. 2. Teil. G. Karsten, Lebend : V o r li e r r s c h e n d : Peridineen. Daneben: Actinoptychiu vulgaris Schümann. Bacteriastnim varians. Biddnlphia mobiliensis. Campylodiscm spec. Chaetoceras didymum. „ sociale. Coscinodiscus Janischii Schmidt. „ Simonis n. sp. „ decrescens Grun. „ excentiicus. Guinardia Elmiyana H. P. Pleurosigma litorale „ capense n. sp. Stephanopy. \is t iuris. Stephanosim dectissata n. g. n. sp. Ceratimn tripos arciiatum forma a/lan/ica O.stf. ). „ protubej-ans n. sp. ,> ,, hiniila SCHIMPER. » „ flagelliferiim. „ furca. „ catidelabrutn. Dinophysis sp/iaerica. „ homnnculus. Periditiium divergens. „ Michaelis. Noctiluca miliaris. 5. Nov. Station 114, 34^ 20' S. Br., 18^ 36',o O. L. o — 15 m. Apstetn. Tot: Actinoptychm imlgaris. Nitzschia seriata. Planktoniella Sol. Rhoiconeis deciissata n. sp. Triceratiiim Favus. 6.— 13. o — i: Nov. Lebend : Vorherrschend: Coscinodiscus Janischii Schmidt. Pyrocystis noctiluca. Rhizosolenia imbiicata. Daneben: Actinoptychus vulgatis Schumann. Biddnlphia mobilensis (vielfach). Bellerochea malleus V. Heurck. Chaetoceras decipiens. „ neglectum G. K. Fragilaria capejtsis n. sp. Planktoniella Sol Rhizosole?iia styliformis. Synedra crystallina. Stephanopyxis turris. Triceratium Favus. Ceratium tripos arcuatum forma atlantica Ostf. „ fusus. „ cafidelabrum. Dinophysis homtmculus. Periditiiztm divergens. Kapstadt. Apstein. Planktoniella Sol. Tot: 82 Das Phytoplankton des Atlantischen Oceans nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8q8 — 1899. '' T Q Litteratur-Verzeichnis '). Vergl. Antarktisches Phytoplankton S. 133 — 136. Bkrgh, R. S., Der Organismus der Cilioflagellaten. Eine phylogenetische Studie. Morphol. Jahrb., Bd. VII, Heft 2, S. 177—288, Taf. XII— XVI, Leipzig 1881. BRiGHTWEf-L, Thomas, On the filamentous, long-horned Diatomaceae with a description iif two new species. Quarterly Journal of microscop. Science, Vol. IV, p. 105, PI. VII, London 1856. V. 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(500:1) 250. ,7 6- „ „ ar/c/iinn/i Q-L. a und c Rückenseiten, b und d Bauchseiten. (250:1) 125. „ 7- >! ,, coardatum Pavillard. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. » 8. „ „ lunula Schimper. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. >, 9- „ „ „ „ a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. » 10. „ „ „ „ Bauchseite 1 Antapikalhörner zum Teil geschlängelt. » II- „ „ „ „ Rückenseite) (250:1) 125. ,.12. „ „ „ „ a Rückenseite, b Bauchseite (250:1) 125. „ 13- ,1 ,, airuatiiiii Gourret. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. „ 14. „ „ „ „ Rückenseite. (250:1) 125. „ 14 a, b. „ „ „ /on/ia caudafa n. wsiV. a Rückenseite, b Bauchseite. (250: i) 1 25. „ 15. „ „ „ „ a//aii//ca OsTF. a Rückenseite, b Bauchseite. (250: i) 125. „ 16. „ „ „ „ gracilis Ostf. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125 DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITIOX i898 99,Bcl.U.2 Abt . KARSTEN: DIATOMEEN TAE. XX. •^ez. V S.Karsten, ii. LZenneck 7 Ceraliuni tripos gibheriim . - 2 C.tr. g. forma sinistra. -3-4- C.tr. axoricum. 5 C. tr.ax. forma reducta. - 6 C. tr. arietinum- . - 7 C.tr.coarctaLum. — 8-12 C.tr.lunula. 13. 14- C. tr arrnalum . - 14 a.b C. tr. a. forma caudata .~ 15 C. tr. a.f.atlantica . - lö C. tr. a. f. gracilis TAF. XX . '. \ ■ '.: /i 71 Gustav Fischer in Jena . LUh.Anst.Y.A.Gütsch,Jena . Tafel XXI. (Tafel IL) Tafel XXI. (Tafel IL) Fig. I 7. Ccratiuiii tripos anuaüt/ii forma contorta (GouRREr, Ci-.) n. var. a Rückenseite, b Bauch- seite, c linke Flanke. (250:1) 125. 18. „ „ longiniim n. sp. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. ig. „ „ volans Cl. a Rückenseite, b Bauchseite. 125. 20. „ „ „ „ Rückenseite 40:1. 20a. Der Körper allein stärker ver- größert. 250:1. 21. „ „ „ „ forma sfrictissuiia n. var. Bauchseite. 125. 22. „ „ „ forma rcacroata n. var. Bauchseite. (250:1) 125. 23. „ „ patcntissiiuum Ostf. Rückenseite. (250:1) 125. 23 a. „ „ „ „ Bauchseite, stärker vergr. (500:1) 250. 24. Ceratium tripos tergcstinum Schutt. Bauchseite. (250:1) 125. 25. „ „ longipcs Cl. Bauchseite. (250:1) 125. 25a — c. „ „ „ „ mit längerem Apikalhorn. a Rückenseite, h Bauchseite, c Oeffnung eines Antapikalhornes. a, b (250:1) 125. c (1000: i) 500. 26. „ „ „ forma ventricosa Ostf. Rückenseite. 26a Bauchseite. (250:1) 125- DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITION 1898-99. Bd.n. 2.Abt. KAR5TEN:DIAT0MEE^f. TAF.XXI. // Ceratium tripos arcimtum forma contortn . -18 C.tr.Iomiininn 19-20. C. tr. volans -21 C.lr. v. forma stricüssima -22 C. tr v.frentrvata . 23 f.trpatciitissiiiium - 24- C.trterc/cstiiunn . - 25 ( .trlongipes . 2o C. fr. longipes f vt-iitricosa . TAF.XXI . Verl ao von Justarr - Tafel XXII. (Tafel III.) Tafel XXI L (Tafel III.) Fig. 27. Ccraliiim t)ipos proliibcrans n. sp. a Bauchseite. (250:1) 125. b Bauchseite. 125. c Rückenseite. 125. d Bauchseite. 125. e Bauch.seite. 125. f Rücken- seite. 125. g Bauchseite. 125. 28. „ „ uiacivccroidcs n. sp. a Rückenseite, b Bauchseite. (230:1) 125. „ 29. „ „ macroceras Ehrbg. a Rückenseite, Antapikalhörner enden spitz; b Bauchseite, Antapikalhörner enden angeschwollen; c Rückenseite, d Bauchseite, beide von Individuen mit quer abgestutzten Antapikal- hörnern. (250: i) 125. „ 30. „ „ contrarium GouRREX. a Rückenseite, b Bauchseite. 125. „31. „ „ ßagcllifentm Cl. a Rückenseite, b Bauchseite, c Individuum mit Schwellung der Antapikalhornenden, d ein solches Ende .stärker vergr. a I2S, b (250:1) 125, c 62, d. 250:1. „32. „ „ flagcilifcruiii forma crassa n. var. a und b Bauchseiten. (250:1) 125. „ ^tl). „ „ „ „ angiista n. var. a und b Bauchseiten, a 125, b (250:1) 125. DEUTSCH [•: TIEFSEE EXPEDITION 1898-99, BcMI.2.Abl . KARSTEN: DIATOMEEN. I 27 c. TAF.XXn. Cez. V. G.Karsten u. 27 Ceratium tripos protuberans. -^ 28 C.tr. inacroceroides . 20 C.lr.macroceras. - 30. C.tr. coiitrariiiiu .-31. C. trflagelliferian. 32 C.tr.flnq.foriiuL crasscL.-}3 C.tr. flag. fnniia angiistn . TAF. XXI. Verlag von Gustav Fischer in Jena,. Tafel XXIII. (Tafel IV.) Tafel XXIII. (Tafel IV.) Fig. I. Gerat htm hexacantluiDi Gourret. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 125. „2. „ „ var. contortuni Lemm. a Rückenseite, b Bauchseite, c Flanke. (250:1) 125. „3. „ ranipes Cl. a, c und e Rückenseite, b Bauchseite, d gefingertes Ende eines Antapikalarm&s. a — c (250:1) 125. d und e (500:1) 250. „ 4. „ ßirca, typisch (Ehrenb.), Duj. a Rückenseite, b Bauchseite. (500: i) 250. „ 5. „ „ longuvi n. var. a Rückenseite, b und c Bauchseite. (250: i) 125. „ 6. „ „ incistiiii n. var. a Rückenseite, b Bauchseite, a (250:1) 125. b (500: i) 250. ,, 7. „ „ balficiim Moeb. Rückenseite. (250:1) 125. „ 8. „ „ pentago7ium (Gourret) Lemm. a Rücken seite, b Bauchseite. (500:1) 250. „ 9. „ fusus var. concavum Gourrfi (250:1) 125. „ 10. Pcridinkun divergent var. Schüüii Lemm. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „II. „ „ pentagonum Gran, a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „12. „ „ obfusum n. var. a Rückenseite, b Bauchseite, c Apikaiansicht. (250: i) 200. „13. „ „ pallidum Ostf. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „ 14. „ „ pyramidale n. var. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „ 15. „ „ excavatuni n. var. Rückenseite. (500:1) 400. „ 16. „ j, curvicorne n. var. a Rückenseite, b Bauchseite. (500:1) 400. „ 17. „ „ graimlatum n. var. a Rückenseite, b Bauchseite. (250:1) 200. „ i'S. ( „ areolatiwi n. sp.) = Heterodinium scrippsi Kofoid. a Rückenseite, b Bauch- seite. (500:1) 400. Cf. Anm. I, S. 150. W:rTSCHE riEFSKE EXPEDITION IH^8 ^o.Bd.lE 2. Abt. KARSTEN ^MATOMEEN TAF.XXn. '..Zenn^fk. 1 Ceratimn hexacantkum . ~ 2 C.h.contorlum.-- 3 C.raiiipes.- 4 C.fuira . ^ C.f'.loiigum- b C.f.incisum- 7 C.f.halticum. - S C.f. peidagonniu . C.f'nsus var. —10 Peridininm divert/eiis Schiittii -11 P.d.pentuijonnni . 12 P.d. oUnsiim.- 13 F.d. pallidum.- 14 P.d . pyramidah .- 15 P.d. excavntum . 1b P.d.nu'virorne. ~ 17 P.d. grauulatum .- 18 P.areolafum . TAF. xxm. Tafel XXIV. (Tafel V.) Tafel XXIV. (Tafel V.) Fig. I. Coschiodisais pannilus n. sp. (looo: i) 750. „ 2. „ ceittrolineatns n. sp. (1000: i) 800. „ 3. „ rc\ Waluch. Gesamtansicht mit Fetttropfen. (62:1) 47. „ 3 a. „ „ „ Schalenzeichnung. Schalenmitte mit Kernausschnitt und Chromatophoren. (1000: i) Soo. „ 3 b. „ „ „ Schalenrand, Zeichnung, Chromatophoren und einzelne Fett- tröpfchen. (500:1) 400. „ 3 c. „ „ „ Gürtelband, Zeichnung, Chromatophoren und kleinere Fett- tröpfchen. (500:1) 400. „ 4. „ „ „ var. ? (kleinere Exemplare), anscheinend in Mikrosporen- bildung. (125: i) 63. „ 4 a. „ „ „ „ (gleicher Art). Schalenzeichnung. (1000: i) 800. „ 4 b. „ „ „ „ Gruppen der anscheinenden Mikrosporen. ( 1 000 : i ) 800. „ 5. „ cormihis n. sp. Schalenansicht. (250:1) 125. „ 5 a. „ „ „ „ Zelle schräg von oben. (250:1) 187. „ 5 b. „ „ „ „ Schalenzeichnung im Centrum. (1000: i) 800. „ 5 c. „ „ „ „ Gürtelbandzeichnung. (1000: i) 500. DEUTSCHE TIEF SEE EXPEDITION 18^8^^. Bcl.D. 2. Abt . KARSTEN ^DIATOMEEN TAF. XXIV. ^^ >j^^ 5 a ^enneck 7. Cosciiiodiscus pan'itlus . - 2. C. cenlrolineatiis . ^. f.rri 4. ('. rc-v van - ■>". C coriiutiis . 7^ c hnstv.A.Giltscli.Jena. TA1'.XX1\' Tafel XXV. (Tafel VI.) Tafel XXV. (Tafel VI.) Fig. 6. Coscinodisais Sinionix n. sp. (500: i) 375. „ 6a. „ „ Schalenzeichnung. (1000:1) 800. „ 7. „ steplianopyxioides n. sp. (250:1) 187. „ 7 a. „ „ Schalensektor. (1000: i) 800. „ 8. „ Vidoriac n. sp. (500:1) 400. 9. „ Jaiiisc/ni Schm. (500:1) 375. ., 9 a. „ „ „ Schalensektor. (1000:1) Soo. „ 10. „ varians n. sp. (1000:1) 800. „ loa. „ „ var. major n. var. Schalensektor. (1000:1) 800. DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITION' i8<58-w.Bcl,n.2.Abt. KARSTEN: DIATOMEEN 6. lAE . XX\- 6a '.'xrsten a. L.Zenneck. 6. Cosciiindisius Simonis. 7 . C. stcphiawpyjiioides. 8. CVicionae 0. C Jauiscliii .- 10. C.varians . 10a. C.varia.iis rar. major. TAF.XXV'. Verlag mn Custav Fischer in Jena Tafel XXVI. (Tafel VII.) Fit 1 1 12 13 14 14 15' 16 17 I 7 a. 1 7 b. 18. Tafel XXVL (Tafel VII.) Coschwdisciis /cnfigi)wsus. ( 1 000 : i ) 800. solitarius. (1000: i) 800. symviefriais Gran var. fciiiiis n. var. (1000: i) 800. intomittcns n. sp. (1000:1) 800. „ Stück der Schale mit Chloroph}'llkörpcrn. (looo: i) 500. gitincensis (non Grunow). (520:1) 416. convergens n. sp. (1000: i) 800. rectangiihis n. sp. Zelle in Gürtelansicht. (250: i) 200. „ Schalenausschnitt (1000: i) 800. „ Gürtelausschnitt mit dem scharf umgebogenen Schalenrand und anschließendem Gürtelband. ( 1 000 : i ) 800. rotundiis n. sp. ( 1 000 : i ) 800. DEUTSCHE TIEESEE EXPEDITION 1898-99 BdJ. 2.Abt. KARSTEN: DIATOMEEN 11 TAF . XWl LithJnst ■■ 77. Coscinodiscits lentiginosus - 12. Csolitarius - 13. C.symmelricits vav.tenuis. 14. C. inlermittcns. - 7 x C. cjuineciisis. - 10. ('. corivergens. - 17. C. rectanguius. - IS. C. loiunchLS. TAF.XXM. Tafel XXVII, (Tafel VIII.) Tafel XXVII. (Tafel VIII.) Fig. I. Adiuocychis dubiost/s n. sp. Zelle mit Plasmakörper. (500:1) 332. „2. „ „ Schalen Zeichnung. (1000:1) 800. „ 3. Plaiiktomclla IJ'ü/fcirckü Schuiper. Zelle. (500:1) t,22. „ 4. „ „ „ Schale (anormal). (1000: i) 800. „ 5. Acihioptyclms vii/garis Schum. (500:1) 250. „ 6. „ „ „ Schale. ( 1 000 : i ) 800. „ 7. „ wuhilatus Bail. (1000: i) 500. „ 8. „ „ „ Schale. ( 1 000 : i ) 800. DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITION 18^8^)9 Bd. H. 2, Abt. K.4RSTEN:DIAT0>1EEN. TAF.XXM 1-2 Actinocydus duhiosus - 3 - 4 Planktoniella Wolte/vcku 5 ö Aclinoptychus vulgaris. - 78 AclinopLychus undulatiis . TAF.XXMI . Tafel XXVIII, (Tafel IX.) Tafel XXVIIL (Tafel IX.) Fig. I . Asfcro)i//>/ia/7is stellahis Ralfs. Zelle und Schalenzeichnung. ( i ooo : i ) 800. 2. „ licptaciis „ Zelle und Schalenzeichnung. (tooo:i) Soo. 3. Stcphaiwsira dcaissata n. g. Zellreihe mit Inhalt; eine Zelle mit Schalenzeichnung. ( 1 000 : 1 ) 800. „ 4. Aulacodisciis Vidoriac n. sp. Habitus einer Zelle mit Inhalt. (500:1) 375. „ 4 a. „ „ „ „ Zwei Hörner mit Schalenzeichnung. ( 1 000 : i ) 800. „ 4 b. „ „ „ „ Schalendeckel mit Zeichnung. (1000:1) 800. „ 4 c. „ „ „ „ Zelle in Teilung beriffen. (500:1) 375. „ 5. Biddiilpliia Agiil/ias n. sp. Zelle mit 2 Tochterzellen darin. (500:1) 400. „ 5 a. „ „ „ „ Zellreihe. (500:1) 250. „ 6. Lithodcsniinni Vidoriae n. sp. Schalenansicht 1). (500:1) 250. „ 6 a. „ „ „ „ Zweizeilige Kette von einer Ecke aus. (500: i) 250. „ 6 b. „ „ „ „ Seitenansicht von Schale und Gürtelband, (i 000:1) 800. „ 7. Bcllcroclica iiiallcits V. H. Zellreihe. (125; i) 63. „ 7 a. „ „ „ „ Einzelne Zellen mit Inhalt und Schalenzeichnung. (500:1)400. „ 8. Sccpirone'is Victoriae n. sp. Schalenansicht. (500: i) 400. „ 8a. „ „ „ „ Oberes 1 „ , , , , , ^, , TT Schalenende. (1500:1) 1200. 8 b. „ „ „ „ Unteres ) v o / „ 9. Hcmimilus Hauckii Grün. Zelle in breiter Gürtellage. (1000: i) 500. „ ga. „ „ „ Kette in schmaler Gürtellage. (500:1) 250. „ 10. Climacodhiiii hicoiicaviim Cl. Zwei Zellen. (500: i) 250. I) Die Wellung der drei Seiten ist nicht zur Darstellung gelangt. DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITION isqa^qq.Bcl.LS.Abt. KARSTEN: DEATOMEEX. 4b. TAF. XX\1. r Ä^ '^ 'W^'^ Wy§.0: &' ^■■ •^' 6 b 4 c. 4 a U' l AsterompPmlus steUatus .- 2 A.Jicptactis .^ J Stephaiwsira decussata . 4- Aidacodiscits Victoriae .- 5 Biddidphia Agulhas.- 6 Lithodesmium Vidoriae . 7 Belleroclica inaUeiis 8 Sceptroneis Victoriae . - 9 Hemiavdus Hanckii . 10 Climacodiuni biconcavum . TAF. XXA'Iir . Tafel XXIX. (Tafel X.) Tafel XXIX. (Tafel X.) Fig. I. Dadyliosolcii boira/is n. sp. Eine Zelle. (500.1) 400. 1 a. „ „ „ ,, Schalenzeichnung. (1000:1) 800. „2. „ mclcagris n. sp. Eine Zelle. (500: i) 250. 2 a. „ „ „ ,, Schalenzeichnung. (looo: i). 800. 3. Giiinardia Blavyana H. P. Zelle mit Inhalt. (500: i) 375. 3 a. „ „ „ „ Zellquerschnitt mit Kern. (500: i) 375. 4. „ flaccida H. P. Zelle mit Inhalt. (500:1) 375. „ 5. „ Victoriae n. sp. Zelle mit Inhalt. (1000:1) 750. „ 6. Laude ria borcalis Gran. Zwei Zellen mit Gallertsträngen. (1000:1) 750. 7. Ccratmilina Bergonü H. P. Eine Zelle. (500:1) 400. „ 8. Rhizosolenia delicahüa Cl. (1000:1) 750. 9. „ Stolteiiothii H. P. Zwei Zellen. (250:1) 166. ,. ga. „ „ ,, „ Eine Zelle mit Imbrikationslinien. (500:1) 375. „ 10. „ robusta Norman. Zelle von Sichelform. (250: i) 200. „ loa. „ „ „ S-förmige Zelle. (125:1) 100. „ lob. „ „ „ Zeichnung von Schale und Gürtel. 1000:1. „II. „ sfricfa. Zelle von der Flankenseite. (500:1) 250. „ IIa. „ „ Zelle vom Rücken mit Inhalt. (500:1) 250. „ 1 1 b. „ „ Zeichnung von Schale und Gürtel. 1 000 : i . „ 12. „ qiiadri/uncfa H. P. Zelle mit Inhalt. 250:1. „ 12 a. „ „ „ „ Zeichnung von Schale und Gürtel. 1 000 : 1 . „ 13. „ sonispiiia Hensen. Zelle mit unregelmäßigen Schraubenlinien der Im- brikation. (500:1) 250. DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDEFlUX 1898-90. BcEH. 2.Abl. KARSTEN : DEATUMEEX TAF.XXEY. '.cnneck. l Uactyliosolen borealis. 2 D.meleagris . 3 Cuiiiurdia Blavvnna .- 4 (i flaccida . ■>' O.Victoriat 6 Landeria borealis - 7 ('cral(iali)w Beigomi. 8 RhiKOsnlenia clcliaitiün . ^ Rh. SLolterfolhii 10 Rh.robiista II Rh. stnda . - IL' Rh. qiiiKliiJiiiirta . lü Kli.seiiiispina . TAT. XXIX Tafel XXX. (Tafel XIV Tafel XXX. (Tafel XI.) Fig. 14. Rliizosolcnia Casfracanei H. P. Ganze Zelle. 62:1. „ 14 a. „ „ „ „ Schuppenpanzer des Gürtels. (250:1) 166. „ 14 1). „ „ „ „ Schale mit Spitze und Gürtelansatz. (1000:1) 800. „ 14c. „ „ „ „ Eine Schuppe des Gürtels mit Ansatzschuppen. (1000:1) 800. 15. „ Tc////- „ „ „ „ „ „ Ende einer Borste. (1000: 1) 800. ., 6- „ lorcnziaimvi Grunow. Zweizeilige Kette. (500:1) t^},^. „ 7- " capcnse n. sp. Eine Kette. 125:1. >. 7ä. „ „ „ „ Eine Zelle mit Inhalt. 1000:1. .) 8. „ Ralfsii Cl. Endschale mit Dornen, von oben. 500: i. DI'UTSCHE TIEFSEE EXPEDITION l898-9q,Bd.I1.2.Abt. KARSTEN-' DIATOMEEN. TAF.XXXI. /. (luirtorciyis ntlniit iniin var-2. Ch.deiisiim- >. Ch.coarclahtiii.- 4-. Ch.penii'iainini , fh. pcniiiaiiiuiiwr: Viciariae.- 6. Ch.Loirnxianuiii .- 7. Ch.rapeitsc . - S. Cli . Ralt'sii. TAF.XXXI. Tafel XXXI I. (Tafel XIII.) Tafel XXXII. (Tafel XIII.) 9. Cliactoccras dccipiciis var. Kette mit Zellinhalt. (500:1) 333. 10. loa. 1 1. 1 1 a. IIb. 12. 13- 13 a. 13 b. 14. tctras n. sp. Kette mit Inhalt. (500: 1) 333. „ „ „ Jugendliche Zellen mit der hallten Chromatophon^nzahl. (500:1) 333- didyniiiiii Ehrbg. Kette mit Zellinhalt. (500: i) 333. „ „ Junge Kette mit halber Chromatophorenzahl. (500: i) 333. „ „ Schwebespore. (500:1) -^.t^-^- s/riiiiuii n. sp. Kette mit Zellinhalt. (500:1) 333. furca Cl. Vollständige Kette. (500: i) 250. „ „ Vier Zellen mit verschiedenen Hörnern und Zellinhalt. (1000: i) 750- „ „ Zwei Zellen in Teilungsvorbereitung. (1000:1) 750. {difficilc Cl. P). Kette mit Zellinhalt. (500:1) ^2>Z- DEUTSCHE TIEFSEE EXPEDITION 1898 99.Bd.II.2.Abt. KARSTEX: DIATOMEEN. TAF. xxxn. '^. Chaetoceras decipicns var. ~ 10. üi.telras ~ I I.Cli.didymum. 12. ai.strirhim.- 13. Cli. furca. - 14. fli. difficilc ! TAF. xxxn . Verlaa von Gustav Fischer in Jena.- Tafel XXXI II. (Tafel XIV.) Tafel XXXIII. (Tafel XIV.) Fig. 15. Chactoccras sciracanf/nm/ Gran. Dauersporen. (1000:1) 666. 16. „ Ral/sii Cl. Dreizellige Kette mit Inhalt. (500:1) t^j^i. 17. „ „ var. Kette von 4 Zellen. 250:1. 18. „ „ viir. ? Kettenbruchstück von 5 Zellen. (500:1) j^^Ty. ig. „ divcrmm Cl. Vierzellige Kette. (500: i) 333. 20. „ subtile Cl. Kette von 4 Zellen. 250: i. 20a. „ „ „ Spitze einer Endborste. (1000: i) 666. 20b. ,, „ „ Dauerspore. (1000: i) 666. 21. Baderiastntvi viimts n. sp. Kette in Schleim. Zellen mit Plasmakörper. (500: i) 375. 22. „ criophihun n. sp. Ende einer Kette mit Borsten. (500:1) ^tZZ- 23. „ clono^aUiv! Cl. Dreizellige Kette mit Borsten. (500:1) ■^j^t^. DEI'TSCIIE TIEFSEE EXPEUinUX löos 'j'ißd.ü.'J.Abl. KARSTEX DIATOMEEN. TAF.XXXIU. V (j Kanten u L L^dmity. 15. Chaetorems seirarantlunn. - 1ö Cli Ralfsii. 17. 18 Ch. Ralfs ii imr. 19 Ch.diver.suui . :?0. eil. subtile. Jl. Baclenaslniiii iiuiiiis. 1^2. B . criophiluni . - 2 3 ■ B ■ elongaliun . TAK XXX III, Tafel XXXIV, (Tafel XV.) Tafel XXXIV. (Tafel XV.) Fig. I. Baderiash-iim varians Lauder. Oberste Zelle einer Kette in Aufsicht. (500:1) 375. la. „ „ „ Eine Fadenzelle mit Hörnern. (500:1) 375. I h c. „ „ ), Zwei aufeinander folgende Entwickelungsstadien der Ruhe- sporen. (1000:1) 750. 2. Navicula co)ymbosa C. Ag. Schalenseite mit Zellinhalt. (1000:1) 800. j^ 2 a. „ „ „ „ Schalenzeichnung. (1000: i) 800. „ 2 b. „ „ „ „ Gürtelseite. (1000: i) 800. „3. „ humerosa var. constricfa G. K. (1000: i) 800. „ 4. „ menibranacea Cl. Kette von 2 Zellen in Gürtellage mit Zellkörper. (500: i) 400. „ 5. Plmrosigvia capense n. sp. Schalenansicht der Zelle. (250:1) 200. „ 5 a. „ „ „ „ Schalenzeichnung. ( 1 000 : i ) 800. „ 5b. „ „ „ „ Gürtelansicht der Zelle. (250:1) 200. „ 6. „ directum secundimi n. sp. Schalenansicht der Zelle. (250: i) 200. „. 6 a. „ „ „ „ „ Zelle halb von der Gürtelseite, um die Raphen- einsenkung zu zeigen. (500: i) 400. „ 7. Rhokoneis decussaia n. sp. Eine leere Zelle von der Gürtelseite. (500:1) 400. „ 8. Lyngbya aestnarü Liebmann. Faden in seiner Scheide. (500: i) 333. „ 9. TricJiodcsmium contoiium Wille (^ Oscillatoria occanica G. K.). Fadenende. (1000: i) 666. DKI'TSCHE 'IJF.FSKE EXPEDITION 189» 09,}5cl.ll. 2.Abf. KARSTEN ^DIATOMEEN TAE.XXXI\'. 7. Bactrriostrum varians . - 2. Navictda coryntbosa- -J. N.humerosa var. conslricla. ']■. N. membranacea . - 5 . Pleurosigma capensc . b. PL directum, secundurn. 7. Hhnicone'is decussata.- 8. Lyngbya aestuarii. - 9. Oscillatoria. oceanica . TAF.XXXI\'. Das Indische Phytoplankton. Nach dem Material der Deutsehen Tiefsee-Expedition 1898- 1899. Bearbeitet von G. Karsten. Dritte Lieferung der Gesamtbearbeitung. Mit Tafel XXXV— LIV. [Tafel I— XX.] Deutsche Tiefsee-Eipedition 1808—1809. Bd. II. 2. Teil. Eingegangen den 29. August 1907. C. C h u n. I. Das Material der Stationen 162 — 274. Aufzählung der jeweils beobachteten Formen nach Schimpers Tagebuch (*) und meinen Untersuchungen. Tot: Nitzschia dubia W. Sm. Rhizosolenia cunhaera. Die Diatomeen in vollkommener Peristrophe. 2. Jan. Station 163, 41 20 — o Lebend : Chaelocems penivianuni Brtw. Corethron Valdiviae G. K. CoscinodiscHS hisulcatus n. sp. Nitzschia seriata Cl. Peragallia. Rhizosokfiia alata Brtw. „ hebetata (Bail.) f. semispina (Hen.sen) Gran „ stylifomiis Brtw. Thalassiothrix antarctica. var. echinata \\. var. „ heteromorpha n. sp. Ceralium tripos lunida Schimper. „ „ longipes var. cristata n. var. „ „ tnacroceras Ehrbg. „ „ heterocamptum (JoERG.) Ostf. u. Schm. „ „ azoricutn Cl. „ fmus Duj. Peridinium (divergens) oceanicum Vanhöffen. Trichodesinium tenue Wille. ^ 5',8 S. Bn, 76° 23',5 O. L. m. Ap.stein. Tot: Fragilaria antarctica Castr. Coscinodisciis difficilis ii. sp. Lebend : Coscinodiscus Kützingii ScHM. „ bisulcattis n. sp. Nitzschia Closterium W. Sm. Peragallia spec. Pla?iktoniella Sol Schutt. Ceratinm tripos hinula Schimper. „ „ longipes var. cristata n. „ „ macroceras Ehrbg. „ fusus Duj. Oberfläche. Schimper. Tot: * Ziemlich reiche.s Plankton. Vorherrschend: Thalassiothrix antarctica Cl. u. Grün. Rhizosolenia hebetata (Bail.) f. semispina (Hensen) Gran. Daneben: Chaeioceras peruvianiim Brtw. [einzeln oder in sehr Icurzcn Ketten mit Endstücken]. Corethron Valdiviae G. K. Coscinodiscus sp. Fragilaria [leere Kette]. Nitzschia seriata Gl. Rhizosolenia inermis Castr, [i Exemplar]. „ alata Brtw. Thalassiothrix heteromorpha n. sp. Das Indische Phytoijlaiikton nach dum Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — if 225 Thalassiosira siibtilis Ostf. Ceratiiim ßisiis Duj. „ t?-ipos tergestinum SCHÜTT. „ „ lumda ScHiMPER. „ „ macroceras Ehrbg. Peridinium (divergens) oceanicum Vanhöffen Dinnphysis homunculus Stein [vereinzelt]. Halosphaera. Trichodesmium spec. 3. Jan. Station 164, 38*^ 41 ',2 S. Br., 77*^ 36',2 O. L. Kratersee St. Paul. Überfläche. SchiiMper. Reiches Phytoplankton, fast ausschließlich RJiizosolenia. Tot: Rhizosolenia hebetata (Bail.) f. hiemalis Gran, in Brucli- stücken. alata Brtw. Lebend : Coscinosira Oestrupii Ostf. Chaetoceras peruvianum Brtw. Nitzschia seiiata Cl. Rhizosole7iia hebetata (Bail.) f. semis/nna (Hensen) Gran. Svnedra spec, überaus winzige Form. thalassiosira snbtilis OsTF. Keine Peridineen. * Aeußerst reichlich beinahe nur R/iizosoknia. Vorherrschend: Rhizosolenia alata Brtw. Daneben: Chaetoceras sp. [ganz vereinzelt], sehr lange Zellen. Ch. peruvianum ? cf. Ch. sutnatraniim n. sp. Corethron [vereinzelt]. Nitzschia seriata Cl. Rhizosole?iia hebetata semispina Gran. Thalassiosira snbtilis Ostf. Thalassiothrix heteromorpha n. sp. Ceiatinm tripos tergestinum ScHÜTT. Peridinium (divergens) antarcticum ScHIMPER. „ „ acutum n. sp. Halosphaera [spärlich]. Rhizosolenien meist mit kontrahiertem Inhalt und deutlicher „Peristrophe" ? (muß wohl heißen Systrophe). 30 m. Apstein. Fast ausschließlich RJiizosolenia-'?\diX^\.or\. Lebend : Vorherrschend: Rhizosolenia alata Brtw. „ hebetata (Bail.) f. semispina (Hensen) Gran. Daneben : Chaetoceras pentvianum Brtw., auffallend lange Zellen danmter (cf. sumatranum n. sp.). Chaetoceras criophilum Castr. Corethron Valdiviae G. K. Coscinosira Oestrupii OsTF. Dactyliosolen tenuis (Cl.) Gran. Grammatophora marina (Lyngb.) Ktzg. Nitzschia seriata Cl. „ Gazellae G. K. Tot: Rhabdonema adriaticum Ktzg. CocfOÄOT-Schalen. Peragallia spec. (Fragmente). 226 G. Karsten, Lebend : Planktoniella Sol Schutt. Rhizosolenia stvliformis Brtw. „ inermis Castr. „ amputaia Ostf. Thalassiothrix heteromorpha n. sp. „ antarctica var. echhiata n. var. Ceralimn fiisus Duj. [einzige gefundene Peridinee]. Tot: Lebend >7 m. Asteiomplialus heptnctis Ralfs. Bacteriastrum elongatum Cl. Corethroii Valdiviae G. K. Chaeloceras criophilnm (CastU.) f. volans Schutt. „ pentvianiim Brtw. „ atlantictitn Cl. Dadyliosolen tenuis (Cl.) Gran (mit Parasiten ?) Grammatophora kerguelensis G. K. Nitzschia seriata Cl. „ Closterium W. Sm. Planktoniella Sol Schutt. Rhizosolenia inermis Castr. „ hebetata (Bail.) f. hiemalis Gran. „ alata Brtw. „ tnmcata G. K. „ stvliformis Brtw. Synedra cristallina Ktzg. Triceratium arcticum Brightw. Thalassiothrix antarctica var. echinata n. var. „ heteromorpha n. sp. Thalassiosira subtilis Ostf. Ceratium tripos heterocamptum (Joerg.) Ostf. u. Schm. „ „ balticum Schutt. „ fusus Duj. „ furca Duj. var. baltica MöB. Oberfläche. Ai'stein Rlnzosoleuia-^\dskX.on. Lebend : Vorherrschend: Rhizosolenia hebetata (Bail.) f. hiemalis Gran i). ,, „ „ „ semispina (Hensen) Gran. „ alata Brtw. i). Daneben: Coscinosira Oestrupii Ostf. Chaetoceras tieglectum G. K. „ criophilnm Castr. „ periwianum Brtw., zum Teil langzellig. Dactyliosolen tenuis (Cl.) Gran. GrammatoJ>hora marina (Lyngb.) Ktzg. Nitzschia seriata Cl. „ Gazellae G. K. Rhizosolenia amputata Ostf. „ styliformis Brtw. „ inermis Castr. Thalassiosira subtilis Ostf. Thalassiothrix heteromoipha n. sp. „ antarctica \-ar. echinata n. var. Florideenfrasment. Apstein. Tot: Peragallia spec, Bruchstück. Tot: Corcthron Valdiviae G. K. Rhabdonema adriaticiim Ktzg. I) Zellen vielfach mit Mikrosporen. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898— 1899. 3. Jan. Station 165, 38° 40' S. Br., 77" 38',6 O. L. 30 — o m. Apstein. Keine Peridineen beobachtet. Lebend : Vorherrschend: Rhizosolenia-Krieri. Daneben: Chaetoceras pemvianum Brtw. „ neglectum G. K. Corethron (Valdiviae ?). Dactyliosolen tenuis (Cl.) Gran. Nitzschia seriala Cl. Rhizosolenia alata Brtw. „ hebetata (Bail.) f. semispina (Hensen) Gran. „ „ f. hieinalis Gran. Tltalassiotkrix heteromorpha n. sp. „ anlarctica var. echinata n. var. Tlialassiosira subtilis OsTF. Tot: Chaetoceras neapolitanum Br. Schroeder, i tote.s Fragment. Fragilaria antarctica Castr., i Kette. Planktoniella Sol ScHÜTT (l). 4. Jan. Station i66a, 37" 45',2 S. Br., 77° 34',3 O. L. (Nähe von Amsterdam.) Tot: Actinocvclus spec. Coscinodiscus lineatus Ehrbg. Corethion spec. Lebend : Vorherrschend: Kleine Nitzschia und Synedra-Kriow. Daneben : Asteromphalus heptactis Ralfs, vielfach. Chaetoceras pemvianum Brtw. Planktoniella Sol ScHÜTT. Rhizosolenia alata Brtw. „ styliformis Brtw. „ hebetata (Bail.) f. semispina (Hensen) Gran mit Mikrosporen. Tlialassiosira subtilis OsTF. Ceratium /usus Duj. „ furca Duj. var. baltica MöB. „ „ pentagonum GoURRET. „ tripos heterocampttim (Joerg.) Ostf. u. Schm. „ „ {^patent issimu>7t OsTF. =) i?i7>ersum n. sp. „ „ macroceras Ehrbg. Diplopsalis lenticula Bergh. Gonyaulax polvgramma Stein. Peridirwwi (divergens) oceanictim Vanhöffen. „ „ ellipticum n. sp. „ Steinii Joerg. var. elongata n. var. „ globulus Stein. 30 — o m, Lebend : Vorherrschend: Rhizosolenia meist in Bruchstücken. Dan eben: Asteromphalus heptactis Ralfs. Bacteriastrum elongatum Cl. Chaetoceras pemvianum Brtw. „ neglectum G. K. Corethron criophilum Cast. sehr viel. Nitzschia seriata Cl., zum Teil in Formen, die an N. para- doxa Grün, erinnern. Apstein. Tot: Coscinodiscus lineatus Ehrbg. Rhabdonema adriaticum Ktzg. Rhoicosphenia spec. 228 Lebend : Nitzschia Closterium W. Sm. Thalassiothrix antarctica var. echinata n. var. Tlmlassiosira subtilis Ostf. Planktoniella Sol Schutt. Rhiznsolenia hehetata f. hiemalis Gran. „ „ f. se.mispina Gran. „ alata Brtw. „ stylifortnis Brtw. Rhoicosphenia spec. Ceratium tripos arcuatum var. gracilis Ostf. „ „ macroceras var. tenuissima n. var. „ „ in/enneditim Joergensen. „ „ „ \patentissinitim OsTF. =) ifwcr- su?n n. sp. „ „ heterocamptum (Joerg.) Ostf. u. Schm. „ ftirca var. baltica MöB. „ /usus Duj. Diphpsalis lentiaila Bergh. Gonyaidax polygramma Stein. Peridtnium Steinii Joergensen var. elongafa n. var. „ globulus Stein. „ (divergCTis) elliptkiim n. sp. „ „ oceaniacm Vanhöffen. Pkalacroma doryphorum Stein. Halosphaera viridis Schmitz. Tot: * Plankton reichlich, reich gemischt. Rhizosolenien meistens in Peristrophe. Vorherrschend: Rhizosolenia hebetata (Bail.) f. semispina (Hensen) Gran. „ alata Brtw. Daneben: Chaetoceras penwiamim Brtw. „ neapolitanum Br. Schröder. Bacteriastrum spec. Corethron spec. Nitzschia seriata Gl. Planktoniella Sol Schutt. Rkizosoleni(f (meistens peristroph). TTialassiosira subtilis Ostf. (viel) Ceratium furca Duj. var. baltica MöB. „ fusus Duj. Goniodoma (vereinzelt). Peridinium (diverge?isj spec. Podolampas bipes Stein (spärlich). Station 30 — o m. Lebend : Asteromphalus Bacteriastrum elongatum Gl. Corethron Valdiviae G. K. „ „ mit Mikrospuren. Chaetoceras peruviamim Brtw. „ decipiens Gl., mit Parasiten besetzt, mehrfach, denen von Dactyliosolen ähnlich. „ neslectum G. K. i66b. Apstein. Tot: Rhabdonema adriaticum Ktzg. Peragallia spec. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 229 Lebend : Chaetoceras pemvianum Brtw. mit Mikrosporen. Nilzscfiia Closterium W. Sm. „ kleinste Formen : der N. paradoxa überaus ähn- lich, jedoch nicht in Bändern, sondern einzeln. „ seriala Cl. PlanktotiicUn So/ Schutt. Rhizosokiiia hehetata (Bail.) f. Iiieinnlis Gran. „ (Bail.) f. semiSpina (Hensen) Gran. „ hebetata (in einer Zelle 460 Mikrosporen ge- zählt). „ delicatula Gl. „ stvlifomüs Brtw. „ nlata Brtw. „ aimita O. Zacharias. „ simple V G. K. „ quadrijiincta H. P. Thalassioihri.x heteromorpha n. sp. „ antardica Schimper var. echinata n. var. Thalassiosira stditilis Ostf. Tncliodesmiiim Thiebautii GoMONT. Ceratium fitsiis Duj. „ furca Duj. var. baltica MöB. ,. tripos arcuatum GouRR. var. gracilis Ostf. „ „ flagelliferum Cl. var. angusta n. var. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ „ var. tenuissima n. var. Peridinijim Steinii Joerg. \-ar. elongata n. \-ar. Einzellige gelbe Alge, Phaeocystis ähnlich, in Schleim, wenig bisher. Tot: 5. Jan. Station 168, 36*^' i4',3 S. Br., 78« 45',5 O. L. 30 — o m. Apstein. Vorherrschend: Eine Menge zerbrochener Rhiz(^solcnien und eine winzig schmale Sviiedin. Dan eben: Bacteriastrtim {elongatmn Cl.). Chaetoceras perui>ianmn Brtw. „ neglectiim G. K. „ pemvianum, Zellen 12:44 f«. „ „ in Mikrosporenbildung. Chuniella Novae Amslelodamae n. sp. Corethron Valdiviae G. K. Coscinodiscus lineatus Ehrbg. (sehr klein, 24 ft). Nitzschia seriata Cl. Planktoiiiella So/ Schutt. Rliizoso/enia simp/e.x G. K. ,, /lebetata f. semispina Gran (sehr zart). „ a/ata Brtw. T/ia/assiotlirix , Bruchstücke. ,, antardica \ar. ec/iinata n. var. „ /leteromorp/ia n. sp. Ceratium /usus Duj. „ furca var. ba/tica MöB. „ tripos inc/inatum Kofoid. (Hörner quer abge- stutzt.) „ „ coarctatum Pavillard. I, „ macroceras var. tenuissima n. var. I, „ dec/inatum n. sp. 9 Deutsche Tiefsee-Expedition 1898—1899. Bd. II. 2. Teil. 230 G. Karsten, Cladopyxis brachiolata Stein in C}'sten. Peridinium (divergens) elliplicum n. sp. „ „ oceanicum Vanhöffen. „ Steinii Joerg. var. elongata n. var. Gonyaidax polygramma Stein. Lebend : Schtmper: Tot: Vorherrschend: Rhizosolenia. Thalassiotlirix. Daneben : Asteromphalus heptactis Ralfs. Coscinodisctis lineatus Ehrbg. Actmocychis spec. Taf. XXXVIII, Fig. 6. Chaetoceras peruvianu7n Brtw. (Einzelzellen). „ „ mit Mikrospuren. Planktoiiiella Sol Schutt. Rhizosolenia hebetata (Bail.) f. semispina (Hensen) Gr.vn. Thalassiothiix heteromorpha n. sp. „ aittarctica var. echinata n. var. Trichodesmimn Thiebatttii Gomont (vereinzelt). Ceratium fusus Duj. „ „ var. concava Gourret. „ furca var. baltica Mob. „ tripos araiatum Gourret. „ „ „ var. gracilis Ostf. „ „ flagelliferum Cl. „ „ indinatimi KoFOID. „ „ coarctatum Pavillard. „ „ macroceras var. tenuissima n. var. Cyste von Cladopyxis brachiolata Stein. Peridinium (divergens) oceanicum Vanhöffen. „ Steinii Joerg. var. elongata n. var. „ (diveigens) ellipticum n. sp. „ globulus Stein. Halosphaera viridis Schmitz. * Plankton reichlich, gemischt. Vorherrschend: Chaetoceras. Rhizosolenia hebetata f. semispina Gran. Dan eben: Bacteriastnmi. Chaetoceras peruvianum Brtw. „ neapolitanum Br. Schröder. Corethron criophilum Castr. Fragilaria granulata n. sp. Nitzschia seriata Gl. Planktoniella Sol SchOtt. Rhizosolenia alata Brtw. (viel). „ hebetata f. semispina Gran (sehr viel). Thalassiothrix heteromorpha n. sp. Amphidotna nucula Stein. Ceratium /usus Duj. (lang und kurz). „ furca var. baltica MöB. „ tripos tergestinum SCHÜTT. „ „ hmula SCHIMPER. Peridinium (divergens) gracile n. sp. „ „ bidens n. sp. Gonyaulax polvgramma Stein. Corethron Valdiviae G. K., Bruchstücke. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 231 Thalassiothrix spec. 100 m. Ausgesuchtes Material. Chun. Lebend : Tot : CosciiwdiscHs Jaiiischii Schmidt. | Detritus. Cf. Taf. XXV [I], Fig. 9, 9 a, Atlant. Phytoplankton. 200 m. Ap.stein. Hauptmasse: Bruchstücke xon Rliizosolenia, Cliacloccras, Tlialassiotlnix aus den oberen Schichten, daneben viele verschiedene Cosciiwdisctcs-Arten. Lebend : Tot : Asteromphahis heptactis Ralfs, (viel). Acdnocyclns Valdiviae G. K. Bacteriastnim elotigalum Cl. Chaetoceras peruviamim Brtw. „ polygonum Schutt cf. Gran. „ Zellen mit Mikrosporen. Coicthnii criopliilum Castr. Cosciiiodiscus lineatus Ehrbg. „ biscidcatm n. sp. „ cui-'atuhis Grun. „ svmmetricus Grev. n. \ar. Chuniella No72> Lebend : Cciatium furca var. haltica MöB. Pendinium (divergens) gracile n. sp. „ „ ScJiiittii Lejim. „ globnlus Stein. „ (divergens) var. bidens n. sp. Tot: 40 — 20 m. ScHIMPER. Phytoplankton reichlicher, doch immer noch unerheblich. Lebend : Tot: Vorherrschend: Peridinium - Arten . Daneben: Planktoniella Sol Schutt. Rhizosoknia curvata O. Zacharias. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. „ „ „ var. crassa n. var. „ „ flagellifeniin Cl. var. major n. var. „ „ volans Cl. „ „ coarctaium Pavillard. „ „ arcuatum Gourret. „ fusHS Duj. (klein). Oxytoxum Milneri Murr. u. Whittg. Pvrocystis lunula J. Murr. Peridinium (divergens) gracile n. sp. „ „ bidens n. sp. „ globulus Stein. 60 40 m. SCHIMPER. Hauptmasse: Detritus aas den oberen Schichten. Lebend : Vom lebenden Phytoplankton überwiegend Plankloniella Sol in auffallend grüßen Exemplaren. Daneben : Asteromphalus heptactis Ralfs. ActinocYclus Valdiviae G. K. Coscinodiscus incertus n. sp. Planktoniella, Entwickelmigsstadium. „ häufig mit unregelmäßigem Wachstum. Ceratium fusus Duj., lang. „ tripos flagellifenim var. major n. var. „ „ „ Cl. var. angusta n. var. „ „ volans var. elegans Br. Schröder. „ „ platycorne Daday. Dinopkysis sphaerica Stein. Oxytoxum scolopax Stein. Peridinium (divergens) Schüttii Lemm. „ „ gracile n. sp. Podolampas palmipes Stein. Rhizosolenia alata Brtw., Bruchstücke. ,, hebetata f. semispina Gran, Bruchstücke. Synedra spathulata Schimper, Bruchstücke. Tot: Dactyliosolen tenuis (Cl.) Gran. Synedra spathulata Schimper, Bruchstücke. Rhizosolenia spec, Bruchstücke. Ceratium spec, Bruchstücke. Peridinium spec, Bruchstücke. 80 — 60 m. Schimper. Lebend : Vorherrschend: Peridineen und Planktoniella. Daneben : Asteromphalus heptactis Ralfs. Coscinodiscus incertus n. sp. Tot: Dactyliosolen tenuis (Cl.) Gran, Bruchstücke. Rhizosolenia alata Brtw., Bruchstücke. „ hebetata f. semispina Gran, Bruchstücke. Synedra spathulata Schimper, Bruchstücke. 13 , -, , G. Karsten, -04 Lebend : Tot : Gonyaulax polvgramma Stein. Planktoniella, Schweberänder. Nilzschia seriata Cl. Plankioniella Sol Schutt. Ceraliuin tripos <'ola?!S Cl. „ „ flagellifenim Cl. var. crassa \\. var. „ fusus Duj. Dinophysis uracantha Stein. Goniodoma acumiiialiim (Ehrbg.) Stein. Oxyto.Miin scolopax Stein. ■ Pendinmm (dwergens) gracile n. sp. „ „ rotundatum n. sp. „ „ asymmetricum n. sp. „ „ bidens n. .sp. „ „ glohulns Stein. Podolampas elegans Schutt. lOO 80 m. SCHIMPER. Fast nur Planktoniella. Lebend : Tot : As/eromplialus heptactis Ralfs. I Detritus. _ Plankioniella Sol Schutt. | * Schließnetzfänge. 100 — 80 m. Vorherrschend : Plankioniella Sol ScHÜTT. Synedra spathulata ScHlMPER. Dan eben: Asteromphabis heptactis Ralf.s. Bacteriastnim spec. Chaetoceras penwiamim Brtw. Nitzschia seriata Cl. Rkizosolenia alata Brtw. „ hebetata (Bail.) f. semispina (Mensen) Gran. Thalassiosira subtilis Ostf. Ceratimn tripos litnida Schimfer. „ fusus Duj. Peridinium (divergens) gracile n. sp. Wiederauftreten der PlaiiklonicllaStwie. Peridineen, namentlich Ceratien, fehlen. 80 — 60 m. Plankton viel reichlicher als bei 100 — 80 in, durch starke Zunahme von Synedra spathulata bedingt. Asteromphabis heptactis Ralfs. Planktoniella Sol Schutt. Synedra spathulata Schimper. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. (?). Dinophysis hastata Stein. Plankioniella und Asteroniphahts stark abgenommen und nur noch vereinzelt. Andere Bestandteile nicht merklich verändert. 60 — 40 m. Sehr starke Abnahme des Planktons, bedingt durch Abnahme der Synedra spaihttlata. Corethron (i E.xcm])lar). Synedra spatlmlata Schimper. Planktoniella (anscheinend auch si)ärUcher). Gonyaulax (i Exemplar). H Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iS 235 40 — 20 m. Plankton spärlich, Diatomeen treten immer mehr zurück, darunter beinahe nur leere Schalen. Vorherrschend: Pendinii/in-Yoxn'ie.n. Daneben: Asteromphabis heptactis Ralfs. Nitzschia seriata Cl. Rhizosolenia (leere Skelette). Thalassiosira (nur i Kette). Ceratinm /usus Duj., lang. „ Iripos macroceras Ehrbg. (?). „ „ lunula ScHlMPER. 10 — o m. [10 — 20 nicht durchgesiebt.] Plankton äußerst spärlich, meist in leeren oder desorganisierten Exemplaren. Asteromphalus (l Exemplar). Bacteriastnim. Chaetoceras. Nitzschia seriata Cl. Planktoniella. Thalassiosira. Gerat i um /usus Duj. „ tripos macroceras Ehrbg. (?) [spärlich]. Gotiyaula.x. Peridinium, \iel. 400 — 300 m. Lebend : Tot : Planktoniella 8, jedoch „Chroraatophoren in Unordnung". Ceratinm /usus Duj. i in starker Systrophe. Peridinium Steinii Joerg. i. „ (diver gens) 7. Asteromphalus l . Coscinodiscus 3. Hemiaulus ? i . Planktoniella 1 2 . Rhizosolenia (i Fragm.) 7. Synedra spathulata Schimper i. 7. Jan. Station 170, 32^ 53^9 S. Br., 83° i',6 O. L. 30 — o m. Apsteest. Meist Zooplankton, überhaupt spärlich. Lebend : Tot : Cladopv.xis brachiolata Stein. Ceratinm tripos arcnatum var. robusta n. var. „ „ macroceras var. crassa n. var. „ „ „ tenuissima n. var. „ /usus Duj. (klein). „ /urca var. baltica MöB. Podolampas elegans Schutt. Chaetoceras peru7>ia?ium Brtw. Rhizosolenia, Bruchstücke. „ alata Brtw., Bruchstücke. „ hebetata f. semispi?ia Gr.\n. 100 m. Apstein. Kaum Phytoplankton vorhanden, etwas Detritus. Lebend : Tot : Cladopyxis brachiolata Stein. Ceratium tripos arcuatum Gourret \^ar. robusta n. var. Omithocercus quadratus Schutt. Peridinium globulus Stein. Phalacroma Argus Stein. 15 236 G. Karsten, Schließnetzfano: 200 — 100 m. Schimper. Nur Spuren von Phytoplankton. Lebend : Planktoniella, Zellen und Schwebeschirme. Peiidinium glohulus Stein, sehr vereinzelt. * Phytoplankton äußerst spärlich. Lebend : Vorherrschend: Ceratium tripos limula Schimper. Daneben: Ceratium tripos intermedimn Joergensen. „ „ macroceras Ehrbg. „ ftisus Duj. (lang und kurz). Ceratocorys hon-ida Stein 1 ^^^^^^ Auftreten. IN j Ornilhocerciis 7)iagnifiais Stei Unverändert. Tot : Tot : Rhizosolenia Synedra leere oder abgestorbene Bruchstücke. *Bis 30 m. * Bis 100 m. Dieselbe Formen, außerdem Astcromphahts beol)achtet. Keine Plaiiktoniclla. * Schließnetzfänge. Lebend : Phytoplankton spärlich. Lebend : Asteroinphalus ( i ). Plankton iella Sol (3). Peridinium (diver gens) (2). Halospliaera (16) [kleine tropische Form]. Lebend : Tot: Thnlassiothri.x anlarctica Schimper, leere Schale (i). 300 — 200 m. Tot: Coscinodisais spec, häufiger. Ceratium cf. limula [desorganisiert] (i). Coscinodisais [mit schmalem Rande und groben Masclien] ( i 200 — 100 m. Tot: Asteromphalus (13). Coscinodiscus (2). Planktoniella Sol (13). Thalassiothrix antarctica Schimper (i). Ceratium tripos lunula (l). Peridinium (divergens) (11), farblos. „ Steinii JoERG. {4). Phalacrotna opeiculatum Stein (6). Halospliaera, meist stärkereich und dabei beinahe oder ganz farblos (27). Spärlich: Planktoniella Sol ScHÜTT. (10). Rhizosolenia alata Brtw. (4). „ hcbetata f. semispina Gran (6). Thalassiothrix antarctica Schimper (4). Ceratium tripos lunula Schimper (i). „ „ platycornc Daday (i). Ceratocorys (i). 8. Jan. Station 171, 31'^' 46',4 S. Er., 20 — o m. Apstein. Ph)rtoplankton sehr spärlich. Lebend : Cladopyxis brachiolata Stein. ^•^' 55',7 O. L. Tot: Ceratium /usus Duj. „ (klein). Asterotnphalus heptactis Rai.es. Chaetoccras, Bruchstücke. Plaiiktoniclla Sol SciIÜTT. 16 Das Indische Phytopl.inkton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — li 237 Lebend : Ccialiiiiii tnpos arcitatum Gourret (vereinzelt). ,, „ macroceras Ehrbg. var. crassa n. \ar. Pendiniiiiit globidiis Stein. „ (diveigens) bidens n. sp. Podolampas dcgans Schutt. Lebend : Asteromphalus hcptactis Ralfs. Bncteriastnim eloiigatum Cl. Chaeloccras pcnivianum Brtw. „ atlanticiim Cl. Coretliron criophilum Castr. Dactyliosokn meleagiis G. K. Plaiiktoniclla Sol Schutt. Rhizosolciiia calcar avis Schulze. „ hebetata (Bail.) f. sctiiispina (Hensen) Gran. „ totpedo G. K. Thalassiothrix antarctica var. echinata var. Ceratium tripos coarctatum Pavillard. „ „ macroceras Ehrbg var. ienuüsima n. var. „ „ arcuatum GouRRET. var. robiista n. var. „ „ flagelliferum Cl. var. major n. var. „ „ buceros O. Zacharias. „ fusm Duj. (klein). „ „ var. concava Gourret. „ furca Duj. var. baltica MöB. Cladopyxis brachiolata Stein. Dinophysis uracantha Stein. Ornithoccrcus quadratm Schutt. Pcndiuitim globulus Stein. „ (divcrgcns) bidens n. sp. Podolampas clegans Schutt. Tot: Rhizosolenia spec, Bruchstücke. Synedra spec, Bruchstücke. 100 m. Apstein. Tot: Navicida spec. 1 „ , . .. , n //• 1 Bruchstücke. PeragaUia spec. *„8. Jan. Station 171. Fieber — nach Apstein: Plankton sehr gering, etwas Caaiiuvi hunila."- 9. Jan. Station 172, 30" 6',7 S. Br., 87'' 50',4 O. L. 30 — o m. Apstein. Lebend : Vorherrschend: Ceratium tripos arcuatum Gourret. „ „ macroceras Ehrbg. Daneben : Ceratium tripos. „ „ limula SCHIMPER. „ „ tnacroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. „ fmus Duj. (kurz). Dactyliosokn meleagris G. K. Tot: Chaetoceras pemvianum Brtw. Hemiaulus Hauckii Grun. * Bis 30 in. Plankton spärlich, Diatomeen fehlen. Ceratium fmus Duj. „ tripos lunula Schimper. „ „ tergeslinum Schutt. „ „ ?>iacroceras Ehrbg. „ „ volans Gl. Deutsche Tietsce-Eipedition 1898— i8qc). Bd. II. 2. Teil. 17 238 G. Karsten, Peridinium (divergetis) spec. Phalacroma mitra Schutt. Trichodesmium Thiehaulii GöMONT. * 200 m. Plankton spärlich. Lebend : Asteromphahis spec. Coscinodiscus spec. Planktoniella Sol Schutt. Rhizosolenia alata Brtw. Thalassiothrix antarctica SCHIMPER. Ceratium tripos liinida Schimper. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ volans Cl. „ fusns Duj., kurz. Peiidininm (divergens) spec. „ Steinii JoERG. Phalacrotna mitra SCHÜTT. . Podolampas bipes Stein. Halosphaera viridis Schmitz. 200 m. Lebend : Astcrompihalus heptactis Ralfs. „ Hookeiii Ehrbg. Ceratium fusiis Duj. „ tripos longipes (Bail.) Cl. „ „ volans Cl. var. elegans Er. Schröder. „ „ coardatum Pavillard. „ „ heterocamptwn ( Joerg.) [langes Apicalhorn]. „ „ arcuatum GoURRET. „ „ flagellifenim Cl. „ fiirca Duj. var. baltica MöB. Chaetoceras atlanticum Cl. var. Coretkron criophilum Castr. Cosci?iodiscus sidyfascictdatiis n. sp. Dactyliosolen meleagris G. K. (mit Parasiten). Nitzschia seriata Cl. Plankioniella Sol Schutt. Phalacroma doiyphorum Stein. „ rapa Stein. Rhizosolenia sqiiamosa n. sp. Thalassiothrix atitarr.tica Schimper var. erhinata n. var. Cladopyxis brachiolala Stein. Diplopsalis lenticula Bergh. Omithocercus niagnißcus Stein. „ quadratus ScHÜTT. Peridinium (divergens) acutmn n. sp. „ „ bidens n. sp. „ Steinii Joerc;. Ilcterodiniiim Blackmani (Murr. u. Whittg.) Kofoid. Podolampas palmipes Stein. Challeugerien, diverse. Tot: Thalassiothrix antarctica Schimper. Ap,stein. Tot: Chaetoceras peruvianum Brtw. Bacteriastnitn varians Lauder. Schließnetzfang. 1850 — 1600 m. Chun. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. var. crassa n. var. „ „ arcuatum Gourret var. atlantica O.stf., Chaetoceras peruvianum Brtw., Bruchstück. mehrfach. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 239 Station 173. Schließnetzfang. 3300 — 2700 m. Chun. Ceyatium, Bruchstücke. II. Jan. Station 174, 27*^ 58',! S. Br., 91" 4o',2 O. L. 30 — o m. Apstein. Meist Zooplankton. Lebend : Hemiatdus Hauckii Grun. Rhizosolenia hebe/ata f. semispina Gran. Ceratiutn tripos volans Gl. „ „ arcuattan Gourret. „ „ lunula SCHIMPER (wenig) Plankton spärlich. Heiniaidiis Ilauckii Grun. Rhizosolenia squamosa n. sp. „ Temperei H. P. Ceratiutn tripos lumda Schimper. „ „ intermeditim Joerg. Cladopyxis brachiolata Stein. ^'''''■^"'"'"" 1 erstes Auftreten (Apstein). Fyrocvslis j ^ Ilalosphaera. Tot: Rhizosoleriia Temperei H. P. oder ähnliche Bruchstücke. * Bis 30 m. Ausgesuchtes Material. Chun. 200 m. Lebend : Tot: I Ein großes Exemplar von Rhizosolenia squamosa n. sp. 200 m. Apstein. Lebend : Vorherrschend: Hemiaulus Hauckii Grun. Daneben: Asterolampra marylandica Ehrbg. var. major H. P. „ affinis Grev. Asteromphaltis stellatns RalfS. „ heptactis Ralfs. Coscinodiscus subfasciculatus n. sp. (normale Chromatophoren mit Pyrenoiden). „ tumidus Janisch var. fasciadata Rattray. ,, excentricus Ehrbg. „ Alpha n. sp. Chaeloceros penivianum Brtw. Dactyliosolen tneleagris G. K. Hemiaulus Hauckii Grun. Nitzschia (pelagica) = oceanica G. K., cf. Arch. f. Plankton- kunde, Bd. I, 1906, S. 380, Anm. Planktoniella Sol Schutt. Rhizosolenia calcar avis Schulze. „ Temperei H. P. „ Castracanei H. P. Tot: 19 240 G. Karsten, Lebend : Rhizosolenia sqiiamosa n. sp. „ amputata OsTF. Valdiviella formosa n. g. Schimper M.S. Ceratiiim tripos coarclalum Pavili.ard. „ volans Cl. var. elegans Br. Schröder. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ flagelliferum Cl. ,, „ arcuatnm var. caudata G. K. „ var. atlantica Ostf. ., „ luniila Schimper. „ „ limidus Gourret. furca Duj. „ „ var. baltica Mob. „ fusus Duj. Cladopyxis brachiolata Stein. Dmophysis homunciilus Stein. Goniodoma aaiminatttm Stein. OrnitJwcercus magnißcus Stein. „ (juadratus Schutt. Podolampas bipes Stein. Pvrophncus horologinm Stein. Phalacroma dor\p>horum Stein. Halosphaera viridis Schmitz. Tot: *Bis 200 m. Plankton äußerst spärlich. Lebend : Cosciiiodisctis subfasciculatus n. .sp. Planktoniella Sol Schutt. Rhizosolenia Temperei H. P. Valdiviella formosa n. g. Schimper. Ceratium tripos intermediitm Joerg. Gonyaidax (einzeln). Ornithocercus quadratus Schutt. „ spec. (splendidiis Schutt.) Peridinium (divergens) spec. Halosphaera. Tot: Lebend : Vorherrschend: Hemiaulus Hauckii Grun. Rhizosolenia Temperei \'ar. acnminala H. P. „ sqtiamosa n. sp. Daneben: Dactyliosolen meleagris G. K. Eiiodia inomata Castr. Rhizosolenia calcar avis Schulze. Ceratium fusus Duj. „ „ var. concava Gourret. „ furca var. baltica Möß. „ reticulatum PoucHET var. contorta (Gourret) G. K „ tripos arcuatum Gourret. „ „ volans Cl. „ „ flagelliferum Cl. „ „ macroceras Ehrbg. lobustum Ostf. u. Schmidt. Jan. Station 175, 26'' 3',6 S. Br., 93- 43',; O. L. 20 — o m. Apstein. Tot: Asterolampra marvlandica Ehrbg. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 241 Lebend : Ceioliiim tripos volans Cl. var. elegaris Br. Schröder. azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schmidt. Ceratocorvs horiida Stein. Cladopyxis brachiolata Stein. Goniodoma actiminatum Stein. Omithocercm quadratus Schutt. Pyrophaciis horologiimi Stein. Peiidinium (divergens) bidens n. sp. I'viocvslis psetidonoclilura J. Murray. Tiiclwdesmium Thiebautü Gomont. 100 m. Lebend : Asieiolampra marylandica Ehrbg. Ihiiiiaidus Hauckii Grun. Rhizosoloüa Tempere'i H. P. ,, var. acuminaia H. P. Dactvlisolen meleagris G. K. Ceratium tripos „ „ flagelliferum Gl. „ „ arcuatum GoURRET. „ „ macroceras Ehrbg. (derb). „ „ „ „ var. tenuissima n. var. „ fiisiis Duj. Cladopyxis brachiolata Stein. Goniodoma acuminatum Stein. Ornitlwcercus magiiificus Stein. Pvrocystis pseudonoctilnca J. MuRRAY. „ fusifoniiis (304:720 ft!) J. MURRAY. Halosphaera viridis Schmitz. Tot: Apstein. Tot: Chaetoceras diversum Gl. Rhizosolenia calcar avis Schulze. Auseesuchtes Material. Chun. Lebend : Rhizosolenia squamosa n. sp. Halosphaera viridis ScnyilTZ. Zellen sehr groß : 540^1. Zahl- reiche sehr kleine Chromatophoren und Oeltröpfchen. Tot: Hemiaulus Hauckii Grun. Detritus. *Bis ca. 20 m. Westaustralische Strömung. Tot: Hemiaulus Hauckii Grun. Plankton reichlich. Lebend : Anlelmifiellia (Vertikalnetz). Planktoniella, reichlich. Rhizosolenia squamosa n. sp. „ Temperei, sehr viel. „ hebetata f. semispina Gran. Ceratium tripos flagellifenun Cl. var. major n. var. Pyrocystis (spärlich). Halosphaera. „Rhizosolenia squamosa vollkommen peristroph, Rhizosolenia Temperei durchaus mit stark kontrahiertem Inhalt." Hemiaulus zum allergrößten Teile abo-estorben. Lebend : Coscifwdiscits [Peristroph e] (i) Hemiaulus Hauckii (16). ■ Schließnetzfänge. 500 — 400 m. Tot: Rhizosolenia (11). Thalassiothrix antarctica (i), Inhalt desorganisiert. 242 G. Karsten, Lebend : Gonyaulax (i) [ob lebend?]. Ilalosphaera (i). Tot: Hemiaulus Hauckii (i), Inhalt ganz schwarz (39). Cerathiin tripos limnlus (2). „ spec. ?, abgestorben (2). Cladopyxis (i). Omithocercus (l). Peridinium (divergens) ( i ). Pyrophacus (2) Halosphaera (i), desorganisiert. „ (i), stärkereich, farblos, Stärkekörner netzig Von Hemiaulus Hauckii Grun. nur kurze Fragmente. 400—350 m. Lebend : Hemiaulus Hauckii (4). Planktoniella Sol Schutt (2). Ceratium (i). Cladopyxis (l). Pyrocystis (2). Peridinium (divergens) (i). Halosphaera (5). („I stärkereich, Stärkekömer regellos netzig, 1 ebenso, Stärkekörner schwarz umrandet, durch Licht- brechung, 2 ganz desorganisierte Stärkekörner in großen Klumpen, I Chromatophoren netzig, Stärke winzig.") Tot: Asteromphalus ( 1 ). Ceralium (i). Hemiaulus Hauckii Grun. (42). Rhizosolenia, Schale (g). Schließnetzfang. Chun. 400 — 370 m. Ceratium tripos plntycor7ie Daday, sehr breit, Chromatophoren in den flachen Antapicalhörncrn. „ „ coarctattan Pavillard, mehrfach. '300 — 250 m. Lebend : Coscinodisctis (i). Hemiaulus Hauckii Grun. (i). Planktoniella Sol Schutt (2). Rhizosolenia (4). Diplopsalis lenticula Bergh (2). Tot: Hemiaulus Hauckii, nur kurze Fragmente (27). Rhizosole?tia (1). Ceratium /usus [leer] (l). „ spec. (2) [desorg. Inhalt (1), leer (i)]. *i3. Jan. Station 176, 24° o',3 S. Br., 95*^ 7',7 O. L. Plankton weniger als am 12. Januar. Diatomeen beträchtlich abgenommen Lebend : Tot : Chaetoceras (mit kontrahiertem Inhalt). Ceratium tripos intermedium Joerg. „ fusus Duj. (lang). „ furca var. baltica Mob. Ccralocorys. Omithocercus. Peridinium (divergens). Pyrocystis. Rhizosolenia calcar avis Schulze, nur in leeren Schalen oder Bruchstücken solcher vertreten. * 14. Jan. Station 177, 21° i4',2 S. Br., 96^ 9',6 O. L. Nicht gefischt. 22 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iS 243 *i5. Jan. Station 178, 18^ i7',6 S. Br., 96« i9',8 O. L. Plankton ziemlich spärlich, keine Form vorherrschend. Hemiaiibis Hauckii Grun. Rliizosolenia (in Peristrophe). „ squamosa n. sp. „ (imbiicata ?) Amphüolenia bifurcata Murr, and Whitting. Ceratium gravidum var. cephalote Lemm. „ tripos arcualum GoURRET var. atlantica Ostf. „ „ volans Gl. var. elegans Br. Schröder. Ceratocorvs hotrida Stein. Oniilhoccrcns magnißcus Stein. Ihhiodinium Blachtnani (Murr, and Whitting) Kofoid. PvrocYstis pseiidonoctiluca J. Murray. „ hamulits Cl. Phalacro7)ia spec. Peiidiniiim (divcrgens) elegans Cl. o m. Apstetn. Lebend : Vorherrschend: Ilemiaulus Hauckii Grun. Dan eben : Asterolampra marylandica Ehrbg. Dactyliosolen meleagris G. K. Rliizosolenia squamosa n. sp. „ imbricata BrighTW. Atnphisolenia bifurcata MuRR. and Wh ITT. Ceratium /usus Duj. „ „ var. concava Gourret. „ tripos robustum OsTF. „ „ arcuatum var. contorta (Gourret) G. K. „ „ flagellifenmi Cl. „ „ macroceras var. teriuissima n. var. Ceratocojys honida Stein. Cladopyxis brachiolata Stein. Oniithocercus tnagnificus Stein. Pyrocystis pseudo?wctiluca J. MuRRAY. „ fusiformis J. Murray. Ileterodinium Blackma7ii {M.v^^K\ and Whitting) Kofoid. Ilalosphaera viridis Schmitz. Tot: Chaetoceras peruvianum Brtw. 16. Jan. Station 179, 15° 8',i S. Br., 96° 2o',3 O. L. 5 — o m. Apstetn. Plankton spärlich. Lebend : Rliizosolenia squamosa n. sp. Ceratium tripos liinula Schimper. „ „ flagelliferum Cl. 7, „ var. iindulata Br. Schröder. Peiidinium (divergetisj elegans Cl. Pyrocystis pseiidonoctiluca J. Murray. Tot: Rliizosolenia imbricata Brtw. 23 244 * Plankton reichlich, vorherrschend Pyrocystis nodihtca. Lebend : Amphisolenia Thrinax SCHÜTT. Ceialium tripos macroceias Ehrbg. „ „ htmtla ScHiMPER. „ „ flagellifenim var. major n. var. „ „ volans var. elegans Br. Schröder. „ „ „ „ „ „ „ in Ketten. „ ftistis Duj. „ candelabmm (Ehrbg.) Stein. Ceratocorys homda Stein. Hefeiodhtium Blackmani (Murr, and Whitting) Kofoid. Pyrophacus horologium Stein. Pyrocystis psetidonoclihtca J. MURRAY. „ bmiila. Petidinhim (divei-gens) \tumidum Okamura stimmt nicht vollkommen mit der Zeichnmig von Schimper]. Tot: Rhizosolenia sjiec. 17. Jan. Station 181, 12« 6',8 S. Br., 96" 44',4 O. L. 10 — o m. Apstein. Phytoplankton sehr mannigfaltig. Lebend : Bactenastnmi varians Lauder. Chaetoceras peruvianiim Brtw. Coscinodisciis vaiians G. K. Climacodiiim Fraiienfeldianum Grün. Rhizosolenia imbricata Brghtw. „ Shrubsolci Cl. „ squamosa n. sp. Rliabdonemn adriaticum Ktzg. Amphisolenia Thrinax Schutt. „ pahnata Stein. Ceratium paltnatum Br. Schröder. „ fusus Duj. „ tripos lumda Schimper (typisch). „ „ arcuatum var. contorta Gourret. „ „ „ var. caudata G. K. „ „ flageUiferum Gl. var. major n. var. „ „ „ Gl. var. undulata Br. Schröd. „ „ volans Gl. var. elegans Br. Schröder. „ „ „ (typisch). „ „ robiistum OsTF. ,, „ f. macroceras Ehrb. var. crassa n. var. ,, gravidum var. cephalote Lemm. Ceratocorys horrida Stein. F'yrocystis hatnulus Gl. „ pseudonocliluca J. Murray. „ fusiformis J. Murray. Pyrophacus horologium Stein. Peridinium (divergcns) tumidtim Ok.-xmura. Halosphaera Diridis Schmitz. Thrichodesmium Thiebaiitii Gomont. Tot: Astcrolampra inarvlandicn Ehrb. „ clongatum Gl., Bruchstück. Dactyliosolcn meleagris G. K. Isthmia spec, Bruchstück. 24 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition iS 245 20 — o m. Apstein. Lebend : Chaetoceias coarctatum Lauder, tritt zuerst wieder hier auf ! Hemiaultis Hauckii Grxjn. Rhizosolenia imbricata Brtw. „ Shnibsolei Cl. „ Setigera Brightw. Ceratinm palmatum Br. Schröder. „ candelabmm (Ehrbg.) Stein. „ tripos mtennedium JoERGENSEN. „ „ robustum Ostf. „ „ arcitatum GOURRET var. rohusta n. var. Oniithocercus magnißats Stein. Peridinimn (divergens) elegans Cl. „ acutum n. sp. Pyrocystis lunula Schutt. „ hamiäus Cl. Trichodesmium contortum Wille. Tot: 50 m. Apstein. Ph}'toplankton sehr spärlich. Lebend : Amphisohnia bidentata Br. Schröder. Ceralium candelabmm (Ehrbg.) Stein. „ gravidum var. praelonga Lemm. „ tripos arcuattan Gourret. „ „ „ var. gracilis Ostf. „ „ flagellifenim Gl. „ „ coarctatum Pavillard. „ „ macroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. Ceratocorys asymmetrica n. sp. Oniithocercus magnificus Stein. Peridinium (divergens) tumidum Okamura. „ „ elegans Gl. „ globulus Stein. Pyrocystis pseudonoctiluca J. MuRRAY. „ hamulus Cl. Tot: Dactyliosolen meleagris G. K. Chaetoceins coarctatum Lauder mit Vorticellen. Detritus. Küste von Cocos-Inseln. *„Plankton ziemUch reichlich, vorwiegend Pyrocystis und Rhizosolenia in krummen Ketten mit vollkommener Peri.strophe, jedoch starke Menge Chromatophoren um Zellkern; auch Rhizo- solenia reichhch. Reichtum der Diatomeen und Nähe der Küste." Vorherrschend : Rhizosolenia spec. ? (keine Zeichnungen im Tagebuch, daher Species hier nicht näher zu bezeichnen). Pyrocystis noctiluca J. MuRRAY. Daneben: Chaetoceras coarctatum Lauder (mit Vorticella). Ceratium fusus Duj. „ tripos volans Gl. Goniodoma. Peridinium. Halosphaera, ganz vereinzelt. ■ 25 Deutsche Tiefsee-Eipedition 1898— 1899. Bd. II. 2 Teil. 32 246 * Schließnetzfänge. 800 — 500 m. Lebend : Ilalosphnrra, stärkereich, netzige Anordnung. Tot: Asteromphalus I . Coscinodisciis 2. Thalassiothrix l . Rhisosole?iia 3. Cernliiim spec. 3. isravidiim GoURRET 2. 500 — 300 m. Lebend : Plafik/oniella Sol l. Peridiitinm dhwrgcns l. Halosphacra, stärkereich, i. Tot: Cosciiiodisrus 3. Ccratinm i^iaridum Gourret i. Oniilhoccrciis mngiiificns Stein i. Phalacroma \ . 200 — 100 m. Lebend : Pcridininm sp. 2. Halosphacra l . Tot: Askromplialiis, Schalen, 2. Planhtoiiidla Sol Schutt, Schalen, 4. Rhizosolcnia 3. Ccra/iiim, Schalen, 4. Ornithoccrcus magnificiis Stein, Schalen, 2. Pviocvslis 2. 18. Jan. Station 182, 10" 8',2 S. Bn, gy*' i4',g O. L. 20 — o m. Apstein. Meist Zooplankton. Lebend : Aiiipliisolcnia bidcnlata Br. Schröder. [Cosdiiodisais rc.v Wallich =) An/clminellia gigas Schutt. Daclyliosolen meleagris G. K. Rliizosolctiia imbricala Brtw. „ hebetala f. scmlspina Gran. „ Temperet H. P. Ceratocorys honida Stein. Ceratium iripos azoriatm Cl. var. hrci'is OsTF. u. Schm. „ „ flagellifertim Gl. „ „ robmium Ostf. „ „ arc?<:!üs\&vi spec, weniger. / elliptische ' Fnnne te?ijitsst7na n. var. aequatorialis Br. Schröder. Tot: Climacodium Fraucnfeldianum Grun. Lauderiopsis costata Ostf. Chaeloceras peruvianum Brtw. coarclatiim Lauder. lorenzianum Grun. furca Cl. ncapolitanum Br. Schröder Ralfsii Cl. Rhizosolenia robtista Norm. stylifonnis Brtw. calcar avis Schulze. hebetata f. semispina Gran. imbricata Brtw. Stoltcifolhii H. P. squaniosa n. sp. ampntata Ostf. alata BrTW. Setigera Brtw. Temperei' var. acuminata H. P. alle meist ii Bruchstüike. alle mehr oder weniger in Bruchstücken. /ra^//ar/r7-Schalen Daneben: Bactenastnim varians-Sterne. Chaetoceras lorenzianum Grun Fonnen. 31 252 G. Karsten, Asterolampra marylandica Ehrbg. Climacodium Fraimtfeldiamim Grun. Podolampas bipcs Stein. Ceratium tripos ßagelliferum Cl. „ „ macroceras Ehrbg. „ /usus Duj. var. concava Gourret. Katag7iymcne-Yrdi.gxa&vA&. Trichodesmim)2-Fx!ismQu.ie. 21. Jan. Station 186, 3" 22',i S. Br., 101*^ ii',5 O. L. 20 — o m. Apstein. Lebend : Tot : Vorherrschend; Katagnymene spiralis Lemm. „ pelagica Lemm. Daneben: Bacleriastnim minus G. K. „ varians Lauder. Cliactocems peruvianum Brtw. „ coardatum Lauder. Climacodium Frauciifcldianum Grun. Sligmaphora roslia/a Wallich 1 in der Katagnyiurne- Navicula corymbosa Ao. / Gallerte. Rhizosolenia stylifoniiis Brtw. mit Riclielia intraccllularis SCHM. Trichodcsmium coiitortuiii Wille. „ Thicbautii GOMONT Amphisoknia bidentata Er. Schröder. Ccialinm /usus Duj. „ tripos ßagelli/erum Gl. „ „ arcuatum GoURRET. „ „ volans Gl. var. clcgans Er. Schröder. „ „ tnacroceras Ehrbg. „ „ rctiadntum var. conlorta Gourret. Pyrorvstis pseudonociihtca J. MuRRAY. Ausgesuchtes Material. Chun. 100 m. Lebend : Tot : (Coscinodiscus rex W aiääcu) = Antelmineliia gigas ScnvTT 1 Kalagttymctic pelagica in beginnender Desorganisation. mit zahlreichen Oeltropfen, normale Form, ca. 880 fi. | Allerlei Detritus. 100 m. Apstein. Hauptmasse: in Desorganisation begriffene Schizophyceen Lebend : Bacteriastnan varians Lauder. Ccralaulijia Bergonii H. P. Climacodium Frauen/eldianum Grun (anormal). Coscinodiscus Beta n. sp. Rhizosolenia styli/ormis Ertw. „ imbricata Brtw. „ calcar avis Schulze. Sligmaphora rosirata Wallich. „ lanceolata Wallich. Synedra crystallina Ktzg. „ auriculata n. sp. Ceralium reticulatum POUCHET var. spiralis KOFOID. „ tripos lunula Schimper (typisch). 32 Tot: Bacteriaslrum minus G. K. Rhizosolenia amputata Ostf. Katagny^nenc pelagica Lemm. „ spiralis Lemm. Chaetoceras peruvianum Brtw., Bruchstücke. „ coarctatum Lauder, Bruchstücke. „ acijuatoriale Cl. RiclKlia intraccllularis, abgestorben in den lebentlen Rhiso- solcnia-ZcWcn. Das Indische Phytoplanliton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 2^1 Lebend : Tot : Ceratiiim tripos iiitermcdiuin Joergensen var. aeqiiatorialis Br. Schröder. „ „ arcuatiim var. contorta Gourret. „ „ robustum Ostf. üniithoccrcHS magnificus Stein. „ spkndidiis Schutt. Pcridiniiim (divergcns) ellipticuw n. sp. Podolampas bipes Stein. Aphaiiocapsa spec. Rivularien in Bruchstücken. Spinillim spec. *Bis 150 m. Plankton reich, namentlich an Tieren, aber auch viele Diatomeen. Beginn des Gebietes von Kataguyiiienc. (Unterscheidung, ob lebend, fehlt.) Vorherrschend: Rhizosoknia hcbela/a f. scinispiiia Gran, und andere Arten und Chactoceras in mehreren Arten. Daneben : Bactenastriim 7\irians Lauder. Chaetoceras iieapulilaniim Br. Schröder. „ pcnn'ianum Brtw. Gosslcriella tropica ScHÜTT. Guinardia flaccida H. P. Hemiaubis Haiickii Grun. Planl;toniella Sol Schutt. Valdi7halus spec. Cosciiiodisciis spec. Rhizosolciiia stvliformis Brtw. mit Rididia intmccllularis ScHM., diese bisweilen auch frei! Ilalosphacra. Kalaj^iiymeiie pelagka Lemm. „ spiralis Lemm. Winzige Naviculaceen in wurstartiger Schleimmasse = Navicula (Schizonema) corymbosa Ag., Streplolhcca ? oder Navicula rnembranacea ? Tot: Plniik/otiiclla So/ ScHÜTT. Clidc/oa-nis (nur leere Skelette). 22. Jan. Station 187, 2^ ii',8 S. Br., 100'^ 27',! O. L. 20 — o m. Ap.stein. Lebend : Vorherrschend : Schizoph}'ceen. Daneben : Climacodiuin Frnucnfeldianum Grun. [Cosriiiodiscus rc.\ Wallich) = Antclminellia gigas ScHÜTT. RJiizosolcnia stylifonnis Brtw. mit Richelia intracellularis ScHM. AmpJiisolaiia palmain Stein. Ccratiiiiii Iripos azorkuin Cl. var. breins OSTF. u. SCHM. „ „ incUtiatum Kofoid. „ „ volans Cl. var. clcgans Er. Schröder. „ „ arcualnm var. giaciUs Ostf. „ /usus Duj. „ rctiadalum Pouchet. Ceratocoiys homda Stein. Peridinimn (diveigens) clcgans Cl. Pyrocystis pseudonoctilnca J. Murray. „ fiisiformis J. Murray. „ hamidiis Cl. „ pseudonocliliica, mit mehreren Plasmaportionen. Aphanocapsa spec. Katag7iymeiie spiralis Lemm. „ pelagica Lemm. Tot: Cliaclorcms coarctntiim Lauder. Cfraliiiiii liipos ßagclli/cnim Cl. * Mitte Kanal zwischen Sumatra und Mentawei-Inseln. Pflanzen-Plankton spärlicher als gestern. Lebend : Tot : Asteromphahis spec. Coscinodiscics spec. Rhizosolcnia stylifonnis Brtw. mit Richelia intracellularis ScHM. Ceratium Iripos Itinula Schimper. „ „ limulus Gourret. „ „ robustum OsTF. „ fiisiis Duj. (kurz). Ceratocorys liorrida Stein. Enodia inornala Castr. Ornilhoccrcus magnißcus Stein. Pyrocystis piseudonoctiluca J. Murray, viel. Peridiniutn spec. Katagnymene spiralis Lemm. \ spärlicher als gestern „ pelagica Lemm. / nachmittag. Trichodesininm Thiebaulii Gomont. Rlttzosolenia hebclata f. scmisjnna Gr.\n. 34 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 255 30. Jan. Station i8g, o*^ 57',5 S. Br., gg^ 51',! O. L. 30 — o m. Apstein. Tot: Bactetiaslrum imrians Lauder. Chaetoceras peruvianum Brtw. „ coarctatum Lauder. „ in unbestimmbaren Bnichstücken. Ornitlwcercus magnificiis Stein. Lebend : Vorherrschend: Schizophyceen, zum Teil absterbend. Daneben: Ihuienastnim delicatulum Cl. „ elongatum Cl. Climacodium Frauenfeldicuiutn Grun. Rhizosoleiiia hebetata f. setnispina Gran. „ squafiiosa n. sp. „ stylifoiinis Brtw. mit Rirliclia inlniccllularis SCHM. Navicula corymbosa Ag. Sligmaphora rostrata Wallich. Ceratocotys horrida Stein. Cemtium reticidafum PouCHET var. coiitorta GoURRET. „ gravidum var. ceplialote Lemm. „ geniculatum Lemm. „ dens OsTF. u. Schmidt. „ tripos arcuatum GoURRET. „ „ volans Gl. var. ekgans Er. Schröder. „ „ iniltur Cl. var. sumatrana n. var. „ „ macroceras Ehrb. var. crassa n. var. „ „ „ var. teniüssima n. var. „ „ ßagel/ifrrmnC'L.vax.tmdula/a'BK.ScB.Kö'D'E.V!.. „ „ baltkum ScHÜTT. „ „ azoricum Cl. var. brcvis OsTF. u. ScHM. Gonyaiila.x Joliffe'i Murr, and Whitt. Goniodoma acuminaUim Stein. Pyrocystis hamubcs Cl. „ pseudonodiluca J. Murray. Aplianocapsa spec. Trichodesmium Thicbaiitii Gojiont. Katagnymene pelagica Lemm. „ spiralis Lemji. * Plankton an der Oberfläche wesentlich wie am i.Jan., dagegen im Fange bis zu 200 m sehr viel reichlicher und mit einer sehr großen Menge einer Eiiodia. Tot: Lebend : Asteromphalus spec. Coscinodiscus spec. Planktoniella. Valdiviella forniosa Schimper. Enodia inornata Castr. „Temperaturen: Oberfläche 29,4" 150 m 16,2" 50 m 27,4» 175 „ 13,10 100 „ 27,3' 200 „ ? 125 „ 19,6" 300 „ 11,50." Planktoniella Sol ScHüTT. 30. Jan. Station igo, o'^ 58',2 S. Br., gg^ 43',2 O. L. 30 — o m. Apstein. Lebend : Vorherrschend: Schizophyceen. Daneben: Asterolampm maiylandica Ehrbg. Bacteriastrum minus G.K. Tot: 35 256 G. Karsten, Lebend : Bactenastrum delicatulum Cl. „ varians Lauder mit Vorticellen. Chaetoceras conlortum Schutt mit Richelia intracellnlaris ScHM. Euodia inomala Castr. Rhizosolenia squamosa n. sp. „ styliformis mit Richelia intracellularis ScHM. Slnptotheca iiidica n. sp. Amphisolcnia bidentata Br. Schröder. Ceralocorys horridn Stein. Ceratiion, /usus Duj. (lang). „ Iripos volans Cl. var. elegans Br. Schröder. „ „ flagellifemm Cl. „ var. nndulata Er. Schröder. deiis O.STF. OrnilhoccrcHs splendidm Schutt. „ maguificus Stein. Pvrocvs/is fiisifortnis J. MuRRAY. „ psciido7ioctiluca J. MURRAY. Dcnnocdipa spec. auf Bacteriastnirn. Katagiiymene pdagica Lemm. „ spiralis Lemm. Tot: Ausgesuchtes Material. Chun. Quant. Lebend ; Katagiiymene spiralis 1 Exemplar. Plankloniella Sol ScHÜTT. Valdiviclla formosa Schimper. Ilyalodisats panmbis n. sp. [Cosäiiodisais rex Wallich), große Exemplare = Anlcl- minellia gigas Schutt. Tot: Katagiiymene pelagica Lemm. „ spiralis Lemm. Trichodesniinm tcnuc Wille. „ Thiebaulii GoMONT. Euodia inornata Castr., mehrfach. Chaetoceras lorenzianinn Grun. „ contortum ScHtJTT. Bactenastrum {t'ariaiis Lauder oder) delicatulum Cl. Detritus mancherlei Art. 200 m. Apstein. Quant. Sehr reichliches Phytoplankton. Lebend : Vorherrschend: Diatomeen, weniger Peridineen. Und zwar: Astcromphaliis stellatus Ralfs. „ Ilookerii EhrBG. „ licptactis Ralfs. Asterolampra mmyiandica Ehrbg. Bellerochea malleus (dreieckige Form !) [Brightw.] Heurck. Bacteriastrum 7^arians Lauder. „ elongatum Cl. {Cosciiiodiscus rex Wallich [var. Taf. XXIV, Fig. = Antelminellia gigas ScHüTT. „ excentricus Ehrbg. „ increscens n. sp. „ lineatus Ehrbg. „ Beta n. sp. Climacodium Fravenfeldianum Grun. Ceralaidina compacta OsTF. 4]) Tot : Chaetoceras ac(juergens G. K. „ Simonis G. K. „ cxccntricus Ehrbg. „ Tarians G. K. Climacodiinn Franoifehlianum Grun., in Auflrisung. Gosskriella tropica Schutt. PlanklonicUa Sol Schutt. Vahiivicila formosa Schimper. DinopliYsis Nias n. sp. Phalacroma Blackmnm Murr, and Whitt. I'criiiiniiiw Sfri//ii Joergens1':n. fi/i7'rri;r//x) (iciiliiiii n. sj). Baclcriaslnim minus G. K. „ 7>ai~ians Lauder. „ elongatwn Cl. Cliaeloceras lorcnzianiim Grun. „ sociale Lauder. „ acquntoriale Cl. „ coiitortum Schutt. „ tclrastichon Cl. „ pcrmnaniim Brtw. „ furca Cl. „ capcnse G. K. „ (iivcrsum Cl. „ conlorhim Schutt mit Ricliclia iii/racil/ulans SCHM. Dactyliosolen meleagris G. K. Eiiodia inornnta Castr. Hemiaiiliis ITaiirkii Grltn. Laiideria /niiic/ula n. sp. Rliizosolcnia sc/igcra Brtw. „ styliformis Brtw. mit Ricinlia iiilracil/ii/aris ScHM. „ imhricata BrtW. „ cylindriis Cl. „ ampndata OsTF. „ qtiadrijuncta H. P. Lillmiicsiuiiim Kixiulatiun Ehrbg. Awphisokiiia pal mala Stein. Ccratocorys horrida Stein. Corclhroii criopliihim Castr. Ccratiiim dciis OsTF. „ tripos reflcxu7n Cl. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ „ var. temiissima n. var. „ „ ßagellifcriim Cl. „ ,, arniaf7im var. atlanticiim Ostf. Tricliodcsmliim Tliirliaiitii GoMONT, desorganisiert. Phyloplankton .scheint Leliend : Vorherrschend: Cliaeloceras loreiiziaiium Grun. Kalagnymaic pelagica Lemm. „ spiralis Lemm. Daneben: Bacteriaslriim i'arinns Lauder. „ mimis G. K. „ dclicaliihim Cl. Euodia inoniala Castr. Fragilaria granulala n. sp. i/iiiiiaiiliis iiidicns n. sp. Slrcplolheca indica n. s]i. Ccratiuii! Iripos liniiila Schimper. 2. Febr. Station 199, o" i5',5 N. Br., 98*^ 4',o O. L. 25 m. Apstein. fast durchweg aus abgestorbenen Zellen zu bestehen. Tot: Aslerioiiella japonica Cl. Cliaeloceras Ralfsii Cl., ganze Ketten. „ roiilorliim ScHLTT. „ „ mit Ricliclia iiilracciliilaris Schm. „ penirianitm Brtw. „ furca Cl. „ ficapolilaiiiim Br. Schröder. „ sociale L.\UDER. „ diversiim Cl. „ acqiialorialc Cl., eine zweizeilige Kette mit parallelen Borsten. Climacndiiim Fraiieiifeldianum Grun. Lilhodcsiiiium iiiididaliim Ehrbg. 42 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 263 Lebend : Lviii^hva (iislinini LiEBJlAXN (i Exemplar). tnc/ioiksiiiiKiii Tliiebantii GoJlONT. Tot: Nitzschia (sigma) spec. ^ Pleurosigma litorale W. Sm. Rhizosoknia calcar avis Schulze. „ StollcrfoÜiü H. P., in Spiralen. „ slylifonins Brtw. mit Rkliclia ii:lra „ „ var. atlantica Ostf. » ,, macroceras Ehrbg. Tot: Bacteriastrmn varians Lauder, Bruchstücke. Chaetoceras permina Gran mit Richelia iiilmreUiilaris Schm. Amphisoknia palmaia Stein. Ceratiiim gravidum Gourret var. praehiiga Lemm. „ jfiisiis Duj. (lang). „ palinatiim Br. Schröder. „ tiilms intermediuin Joergensen. „ „ volans Cl. var. ekgans Br. Schröder. „ „ luniila Schimper. „ „ flagelliferum Cl. var. tindiilnia Br. ScHRrmER. „ „ ivbiislion ÜSTF. vidtur Gl. (Kette). Ceratocorys honida Stein. Goniodoma armatum JoHS. Schm. Omithoccrciis magnificus Stein. Peridinium (divergens) ekgans Gl. „ ■ „ spec. ? PyrflJ>hacux Iwrnhgiitm Stein. Pyrocystis hamulus Gl. „ hmula Schutt. Halosphaera. 200 m qiiant Lebend : AsteroinphalKS heptaclis Ralfs. „ Wy-ivilli Gastr. „ Hoockerü Ehrbg. Asterolampra maiylaiidka Ehrbg. Chaeloceras tetrastkhon Gl. Cnschwdisciis e.\rentriciis Ehrbg., viel. „ lincnlKs Ehrbg. „ Gamma n. sp. „ Alpha n. sp. „ Beta n. sp. „ vaiians G. K. „ cotwergens G. K. „ inscriptm n. sp. Eiwdia inornata Ga.str. Gosskriella tropka Schutt. Hemiatdus Hauckii Grun. Planktonklla Sol Schutt. Rhizosoknia hebetata f. semispina Gran mit Richelia intra- cellularis ScHM. Valdiviella formosa Schimper. Amphisoknia pahnata Stein. Ceratium candelabrum (Ehrbg.) Stein. „ /usus Duj., lang. „ reticulattim Pouchet var. spiralis Kofoid. „ reflexum Gl. 55 Apstein. Tot : I [Coscinodisctis rex Wallich) = Anteliiiinellia gigas Schutt, Bruchstücke. Chaeloceras penivianum Brtw., Bruchstücke. „ sumalranitm n. sp., Bruchstücke. Climacodium biconcaimm Gl. „ Fraiienfeldianum Grun. Eiindia inornata Gastr. Rhizosoknia cakar ains Schulze | „ squatnosa n. sp. I „ hebetata f. semispina Gran > Bruchstücke. „ ampulata ÜSTF. Stolterfothii H. P. i 276 G. Karsten, Lebend: Tot: Ceraliuiii tripos arcuatum Gourret. „ „ „ var. gracilis Ostf. „ „ ,> robiista n. var. „ „ conloria Gourret. „ „ 7>ult!ir Gl. „ volatts Gl. „ var. elegans Br. Schröder. coarctatiim Pavillard. „ azoriciim Gl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ flagellifemm Gl. „ var. tmdulata Br. Schröder. „ macroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. „ „ iiic/iiialinn KoroiD, sehr zart. „ „ decUnatmn n. .sp. „ intcnnedium Joerg. var. aequaionaUs Br. Schröder. „ gibberum var. sinistra GoURRET. fiirca var. concava n. var. (analog fimu var. concava Gourret. Cciatocoiys asynimelrica n. sp. „ horrida Stein. „ „ mit doppelt .so langen Hörnern wie der Körperdurchmesser. Go?iiodoma acuminatum Stein. Omithocercus niagnißciis Stein, mehrfach. „ splendidm Schutt. Peridinmm (divergeris) elegans Gl. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ Iminla SCHÜTT. „ pseudo)ioclUnca J. Murray. „ liamidiis Gl. na/osp/iaern viridis Schmitz. Ausgesuchtes Material. Chun. Gnssleriella Irnpica Schutt, tot. Coscinodiscus inscriptiis n. sp., völlig ungezeichnet, mndliche Ghromatophoren, lebend. Rhizosolenia squamosa n. sp., mehrfach tot und inhaltslos. Ausgesuchtes Material. Chun. 200 m. [Coscinodiscus rex Wallich, völlig normal) = Antelminellia gigas Sciritt. * Planktonfang bis 200 m. Sehr spärlich. Lebend : Tot : Coscinodiscus spec. Enodia inornata Gastr. Gossleriella tropica SciiOtt. PlanJäoniella Sol ScHÜTT. Valdiviella (nach Apstein). Halosphaera viridis Schmitz. Ausgesuchtes Material. Chun. Vertikalnetz 2500 m. Pyrocystis psendonoctihica J. MuRRAY, mit stark zusammengeballtem, undurchsichtigem, aber anscheinend nicht desorganisiertem, sondeiTi in Umbildung begriffenem Inhalt. Coscinodiscus Delta n. sp., 480 — 544 ju, mit normal aussehendem Plasmaköri^er. 56 Das Indische Phytoplankton nach dem Rtaterial der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 277 Vertikalnetzfang-. 2500 m. SCHIMPER. Meist «größere und kleinere Brnchslücke \'iin (Coscitiodiscns rex Wallich) = Anlehniiicllia gigas Schutt. A u ß e r d e m : Bniclistück \on Cemliinn tripos flageUiferiiw Cl. Sphagtiiim, Blatt. Dctritu.s. 16. Febr. Station 216, 6" 59',! N. Bn, 79" 3i',7 O. L. 10 — o m. ApsTEnsr. Lebend ; Vorherrschend : Trichodesmium-kxicw. Daneben: Rhizosokiiia hehetnla f. seinispwa Gran mit Richelia intra- celliilans Schm. Ccrali/iin tripos azoricum Cl. (mit längerem Apicalhorn). „ „ mxuatum Gourret var. gracilis OsTF. „ „ macroceras (Uebergang zu ßagelliferuin). Diiiophvsis miles Cl. Oniilhoccrcus niagnißais Stein. Paiitiniiim (dh'ogens) ekgnns Cl. Trichodcsmium ervthraeuin Ehrbg. fhiebauiü Gomont. Tot: Bacteriaslniiii varians Lauder, Bruchstücke. Biddidphin spec. Bellerochea maUeiis van Heurck, Bruchstücke Chaeloreras penivianiiw Brtw., Bruchstücke. Ceralocoiys Iiorrida Stein, Bruchstücke. ScHiMPER ohne Tiefenangabe. Coscinodisms nodtilifer Janisch; sonst nicht abweichend. *Vorherrschend: TricJiodesmmm Thiebautii Gomont. Lebend : Amphisohnia. Ceratitim tripos liinula Schimper. „ „ gibberum Gourret. „ „ intermediiim Joergensen. „ fiism Duj. Ceratocoiys. Goniodoma. Omitliocemis inagnificus Stein. PeridtJiium (dh'ergens) . Pvrocystis pseudonoctiliKa J. Murray. DiiinpliYsis miles Cl. Katagnymene spiralis Lemil, i Exemplar. Tot : Station Colombo. 10 — o m. Ap-stein Lebend : Vorherrschend: Sluletonema costatmn Grun. (fast ausschließlich), alles andere nur vereinzelt. Daneben: Acimanthes braipes Ag. Bncillaria p>amdoxa Grun. Dactcriastnim delicatidicm Cl. „ hyaliimm Lauder. Biddulphia mobilicnsis (Bail.) Grun. Tot: Rliizosolenia ampiitala Ostf., Bruclistücke. Deutsche Tiefsee-Expedition iSgR—iSgq. Bd. IL 2. Teil. 57 -78 Lebend : Cliactoceras sociale Lauder. „ hreve Schutt. „ didymnm Ehrbc;. „ lorenzianum Gkun. „ Willei Oran. Coscinodisciis rotundns G.K. „ snbtiltssimiis n. sp. (non Ehrenberg). Climacodinm biconcavum Cl. Detonula Schroederi (P. Bergon) Gran. Ditvliiim BnghhveUi Grun. Giiiiiaidia Blavyana H. P. LilliodcsniiKiii undidatidii Ehrbg. Nilzsc/iia seriata Gl. Paralia sidcata Ehrbg. Plemvsi<;i!ia angidahmr W. Sm. Rhizosnkiiia alata Brtw. „ liebetata f. semispiiia Gran. „ stvii/onnis Brtw. „ cakar avis Schulze. „ iinbricata Brtw. „ Setigera Brtw. „ Slolterfotliii H. P. var. ? Streplotlieca iiidica n. sp. Svnedra nitzschioides Grun. „ Gallionei Ehrbg. Ceraliidii fiirca Duj. „ (usus Duj. „ Iripos ßagcUifeniDi Cl. „ „ var. major n. var. „ „ arciialiiiu var. gracilis OsTF. „ „ iiiterinediuin JOERG. var. aequatorialis Br. Dinopliysis Jiomimcidiis Stein. Scencdesiiiiis-KolonK ! Tot: I 7. Febr. Station 2 1 7, 4*^' 10 — o m. Lebend : Cliaeloceras coarctatiim Lauder. „ tetrasticlioii Cl. Climacodiian Fraiien/cldiann?ii Grun. Eiiodia inomata Castr. Rhizosolenia cakar anis Schulze. „ sqnamosa n. sp. Thalassioihrix acuta G. K. Amp/iisolenia palmata Stein. Ceratiiim fiisiis Duj. (lang). „ (kurz). „ candelabrum (Ehrbg.) Stein. „ palmatum Br. Schröder. „ fiirca var. baltica MöB. „ tripos vnlans Cl. „ „ „ var. ekga?is Br. Schröder. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schkl „ „ gibberum Gourret. „ „ „ var. sinisira Gourret. „ „ intermediwn Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ vultiir Cl. (Kette). ,, „ arcuatum var. contorta Gourret. 56',o N. Br, 78" 15 ',3 O. L. Apstein. Tot: Asterolampra marvlandica Ehrbg. Bacteriaslnim variaiis Lauder „ eloiigaiiim Cl. „ dclicatuliini Cl. Cliactoceras lorenzianum Grun. „ furca Cl. „ pemvianum Brtw. „ sutnatranum n. sp. „ coarctatiim Lauder Ral/sii Cl. „ aeqiiatoriak Cl. rianktoniella Sol Schutt, einzeln. Rhizosolenia robiista Norm. „ ampidata Ostf. „ quadrijuncla H. P „ imbricata Brtw. „ Temperet H. P. Dilvliiiiii Brii'lithos macrocems Ehrbg. „ „ volans var. elegans Br. Schröder. „ intennedium Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. Daneben: Bacteriastrum delicatulum Cl., häufig. Cliaetoceras aequatoriale Cl. „ contortum SCHÜTT. ,, atlnnticum Cl. „ pertniianum Brtw. var., durchweg einzellig und oberes Hörnerpaar wagerecht abspreizend, um erst in weitem Bogen sich abwärts zu senken var. Suadivae n. var. CHmacodiuni Frauenfeldianum Grun., vielfach. Rhizosolenia alata Brtw. „ ainputata OsTF. „ calcar avis Schulze. „ (/uadrijuncla H. P. * Plankton wie am 17. Febr. Corelhron spec. Rhizosolenia calcar avis Schulze. „ ainputata Ostf. „ squamosa n. sp. „ hebctata f. semisjnna Gran. Cliaetoceras neapolitanum Br. Schröder. „ pemvianum Brtw. var.. Suadivae n. var. Amphisolenia bidentata Br. Schröder. „ Thrinax ScHÜTT. Ceratium tripos azoricum. Cl. var. brevis OsTF. u. ScHM. „ „ flageUiferum Cl. „ „ anchora SCHIMPER. „ „ -lolans Cl. „ „ arcuatum GoURRET. „ „ gravidum var. praelonga Lemm. „ fusus Duj., lang. Gonyaulax polygramma Stein, gelblich, aber Chromalophoren nicht erkennbar Peridiiiium (divergens) remotimi n. sp. 60 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Ceratocorys horrida Stein. Pyrocystis fmiformis J. MuRRAY. „ lunula Schutt. „ pseudonoctiluca J. Murray. Pyrophaciis hoiologiiim Stein. Halosphaera. Reichliches Phytoplankton. Lebend : Vorherrschend: penivintiuin Station Suadiva. 15 — o m. Apstein. Brtw. ( 'liiieloceras Suadivae n. var. Daneben : . [skrolnmpm marylandica Ehrbg. var. major'' H. P. (feiner gestreift). Bactcnaslniin hyalinum Lauder. Cemtaulina Bergonü H. P. Chactoccras neapolitanum Br. Schröder. „ sumatranmn n. sp. „ subtile Cl. „ sociale Lauder. „ Ralfsii Cl. „ breve Schutt. „ Seychellariim n. sp. Climacodium Fraueiifeldiarmm Grun., viel. Gossleriella tropica ScHÜTT. Rhizosolenia calcar avis ScHULZE. „ amputata OsTF. „ quadrijuncta H. P. „ hebclata f. semispina Gran. „ styliformis Brtw. „ cylindnis Gl. „ alata Brtw. Stolterfothii H. P. „ delicalula Cl. „ robiista Norm. „ Temperet H. P. var. acuminata H. P. Rhabdonema spec. Tlialassiothrix acuta G. K. Ampliisolenia palmata Stein. Ceraliuin /usus Duj., kurz. „ furca incisum G. K. (Atl. Phytopl.) „ reticulalum PoucHET var. contorta Gourret. „ dens OSTF., häufig. „ tripos declinatum n. sp. „ „ arcuatum var. caudata G. K. „ „ ßagellifemm Cl. „ „ „ var. imdulata Br. Schröder. „ „ robustnm Ostf. „ „ macroceras (Uebergang ßagellifennn). „ „ „ var. temiissima n. var. „ „ volans var. elegans Br. Schröder. „ „ iiitermedium JoERGENSEN var. aequatorialis Br. Schröder. Peiidinium (divcrgens) oceanicum Vanhöffen. Pyrocystis fusifonnis J. Murray. „ lianudus Cl. Halospliaera (■iridis Schmitz. Tiichodesmium Thiebautii Gomont, wenig. Tot: Dactvliosolcn spec, Bruchstücke. P/(7ukloiiie/!a So/ Schutt. 61 G. Karsten, SCHIMPER. Lebend : Cerathim tripos flagelliferum Cl. „ „ arcnatmn var. caudata G. Pyrocystis psentlonoctiluca J. MuRRAY. Tot: K. Bruchstücke zahlreicher Rhizcisolenicn, besonders Rhizo- solenia calcar avis Schulze. Lebend : Rlnzosolenia iklicalula Cl. Rand Lagune (?) Schimper. Tot: Climacodium FraKciifeldiaiiuin Grün. Chaetoceras spec. Rlnzosolenia calrar avis Schulze Bruchstücke. Abends. Schimper. Lebend : Asterolampra marylatidica Ehrbg. Planhloniella Sol ScHÜTT. Amphisolenia palmata Stein. Ceratium ßagelli/emtn Gl. „ hipos volans Gl. „ „ „ var. elegans Er. Schröder. „ „ arcuatum Gourret var. caudata G. K. „ „ intei-medium Joerg. var. acqualorialis Br. Schröder. Trickodesniiu)/! Tiiiebautii Gomont. Tot: Rkiioso/etiia, Bruchstücke sehr zahlreich. „ calcar avis Schulze. „ alala Brtw. „ stylifonnis Brtw. „ Temperet H. P. „ quadrijiincta H. P. Schließnetzfänge. Chun. 80 — 40 m. Merkwürdigerweise alles tot. Lebend : Tot: Gosskiielln tropica Schutt, mit Inhalt. Planktoniella Sol SCHÜTT, mit Inhalt. Rhizosolenia alata Brtw. „ ampiitata CsTF. „ robnsta Norm. „ squamosa n. sp. „ styliformis Brtw. Amphisolenia Tlirinax ScHÜTT. Ceratium tripos bmula Schimper. „ longipes (Bail.) Gl. „ volans Gl. „ flagelliferum Gl. „ macroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. „ arcuatum GoURRET var. gracilis OsTF. reticulatum PoucHET var. contorta Gourret. Pyrocystis fusiformis ]. MuRRAY (viel). „ pseudonoctibcca J. MuRRAY^. 80 — 40 m. (2 Präparate Chun.) Lebend : Asterolampra marylandica Ehrbg. Planktotiiella Sol Schutt. Valdiviella formosa Schimper. Ceratium palmatum Br. Schröder. „ tripos lunula Schimper. „ „ arcuatum var. contorta GoURRET. „ „ buceros O. Zacharias. Tot: 62 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition l8g8 — 189g. 283 120 — 100 m. Lebend : Cosciiiodisais excentricus Ehrbg. (ein wenig unregelmäßig). Gosskriella tropica Schutt 1 .. , t 1 u 1 „, , . ,, o 7 r. ■• "iit normalem Inhalt neben Planktotm Ha Sol Schutt } , , t i- • 1 ' ; ,,. . „ . „ I toten Individuen. Valdivtella fonnosa Schimper ) Tot: Ästerolampra marylandica Ehrbg. Rhizosolenia squamosa n. sp. „ calcar avis Schulze. „ styliformis Brtw. „ Temperet H. P. var. acuminata H. P. Ceratium tripos inclinatum KOFOID. 1 20 — 80 m. (Präparat Chun.^ Lebend : Cosciiiodisais guineensis G. K. (Atl. Phytopl). „ iiiscriptus n. sp. Plaiiiloiiiella Sol Schutt. Ceratium tripos arcualian Gourret var. rohiista n. var. Peridiniuvi (divergens) acuta n. sp. Tot: Lel^eiK * Schließnetzfänge. 2000 — 1700 (1800) m. Tot: Coscinodiscus [Schale] (3) mit braunen Inhaltsresten. Peridinium (divergens) [i]. Rhizosolenia (6). Plaiiktoniella (i) mit noch braunem und frischem Inhalt. Ceratium gravidum Gourret (i) mit gelbem, desorgani- siertem Inhalt. Pyrocystis (i) mit grauem Inhalt. 300 — 200 m. Lebend : Coscinodiscus (3). „ zweite Art, grobmaschig. Planktoniella Sol Schutt (i). Diplopsalis (3). Tot: Coscinodiscus (i). Chactoceras, Schale (i). Plaiiktoniella Sol ScHÜTT (l). Rhizosolenia (l). „ robusta Norm. (9). Ceratium [usus Duj. (i). „ gravidum Gourret (i Pyrophacus (i). Pyrocystis (l). Phalacroma (iV 100 — 80 m. Lebend : Coscinodiscus (6). Planktonicila Sol SchÜtt (7). Diplopsalis (i). Ornithorercus magnificus Stein (i). Tot: Asteromphalus (2). Planktoniella Sol Schutt (2). Rhizosolenia- Arcten (2). Ceratium (i). Pyrocystis (2). Pyrophacus (l). Lebend : Chaetoceras (aequatoiiale ?) (l). Coscinodisaa (i). Rhizosolenia (12). Aniphisolenia Tlirinax Schutt (i). *8o — 60 m. Tot: Rhizosolenia (2). Planktoniella Sol Schutt (3). Ceratium (2). Pyrocystis lunula (l). 63 G. Karsten, Lebend : Tot : Ceratium (i). Diplopsalis (i). Peridinium (divcrgcns) (4). Pyrocyslis pseudonociihica J. MuRRAY (7). „ fnsiformis J. Murray (i). Pyrophaciis (2). *6o — 40 m. Im wesentlichen wie 80 — 60, doch anscheinend mehr Pyrocyslis, immer noch sehr wenig Ceratien; keine Planktoniella und Coscinodiscus. Gossleriella (i). *40 — 20 m. Lebend : Anscheinend pflanzenärmer, sonst ähnlich. As/erotnpkalns (l). Planktoniella (l). Halosphaera (l). Tot: *B cm erkungen. i) Der Temperaturspnmg (26" bis 100 m, 13" bis 200 m) scheint ohne Einfluß. 2) Die Lichtflora hört plötzlich und im ganzen bei ca. 80 m auf. 3) Eine deutliche Gliederung zwischen o — 80 m scheint nicht vorhanden. 20. Febr. Station 219, o*^ 2', 2, S. Br., 73° 24',o O. L. 20 — o m. Apstein. Lebend : Cliaeloccrns aequatoriale Cl. „ penivianiim Brtw. „ „ \'ar. Siiadwae n. var. „ neapolitanum Br. Schröder. „ sumatrannm n. sp. „ indicum n. spec. „ coarctatiim Lauder. {Cosdnodisais rex Wallich) = An/elmincllia gigas ScniJTY:, mit vielem Oel. Pletirosigma resp. Navicula spec. ? Rhizosolenia hebetata f. setnispina Gran. „ cylindrm Cl. „ Tejnpere'i H. P. var. acitmwala H. P. „ Caslracane'i H. P., mit sehr groben Punkten. Stigmaphora rostrata Wallich. Tlialassiothrix acuta G. K. „ longissima Cl. u. Grun. Am}>hisolenia Tlirinax ScHÜTT. „ bidentata Br. Schröder. Ceratium /usus Duj., lang. „ „ var. concava Gourret. „ furca Duj. var. ballica MöB. „ dens OSTF. „ tripos volans Cl. „ „ „ var. elegans Br. Schröder. „ „ flagelliferum Cl. „ „ „ var. major n. var. „ ,, robustuni C)STr. Tot: Asterolanipra marylandica Ehrbg. Chaetoceras furca Cl., Bruchstücke. Climacodium Franenfeldiatium Grun Planktonicila Sol Schutt Rhizosolenia alata Brtw. „ robusta Norm. ) Bruchstücke. „ amputala Ostf. ,, calcar avis Schulze 64 Das Indische Pliytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1S98 — 1899. 2^: Lebend : Tot : Ceratium Iripos indinatum Kofoid var. minor n. var. „ „ intermedium Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. „ macroceras var. tenuissima n. var. „ „ flagellifemm Cl. var. tindulata Br. Schröder. Ceratocotys horrida Stein. Pyrocystis fusiformis J. Murr.vy. „ liinula Schutt. „ pseiidonoctibica J. RIuRRAY. „ hamulus Cl. Pcridinhim (divergem) elegans Cl. TInlosphaera viridis Schmitz. Triclwdesminm Tliiebaiitii GoMONT, wenig. Lang\'crzweigte Florideenstücke in Tetrasporenbildung. 20 — o m. Apstein. Zweites Glas. Ganz wie das erste Glas. *„Massenhaft Diatomeen i8 m Tiefe. Vorkommen der Schattenpflanzen in seichtem Wasser. Unabhängigkeit der Diatomeen vom Salzgehalt (dieselbe Salzmenge). Abhängigkeit von Nähe des Landes." Asierolampra marylatidicn var. major H. P. Coscinodiscns spec. Dactyliosolen fiieleagris G. K. Cliaetoceras breve Schutt. „ neapolitaniim Br. Schröder. „ peruvianiiin Brtw. var. Suadi-'ae n. \ar. Cliinacodinm Frauenfeldiannvi Grün. Planktoniella Sol ScHÜTT. Valdiviella formosa Schimper. Rhizosolenia ampiitata OsTF. „ alata Brtw. „ calcar ai'is Schulze. „ Temperei H. P. „ stjiiatnosa n. sp. „ cylitidnis Cl. Peridi?iium (divergens) gracile n. sp. Ceratium tripos contrarium Gourret. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ lunula Schutt. „ pseudonodiluca J. Murray. Phalacroma donphorum Stein. Pyropkacus horologium Stein. Synedra crystallina Ktzg. ? * Asierolampra marylandica Ehrbg. Cliaetoceras peruvianum Brtw. Rhizosolenia (crassa) = squamosa G. K. [crassa Schimper M. S., cf. Antarkt. Phytopl., S. 99). „ alata Brt\v. „ hebetata f. setnispina Gran. „ calcar avis Schulze. „ Temperei H. P. var. aciiminata H. P. „ amputata Ostf. „ cylindrus Cl. 65 Dputsche Tiefsee-Eipedition i8q8— iSqg. Bd. II. 2. TeiL -i- 286 G. K,\RSTEN, Dactvliosohn Bergonü H. P. Strepiothera indka n. sp. Ceraliiiin fiirca Duj. var. baltica MöB.' ., tripos azoricuni Cl. „ limula ScHIMPER. „ „ Tolans var. elegans Br. Schröder. „ „ intermedium Joergensen. „ „ flagellifenim Cl. „ „ rohiistiim OsTF. Go7iiodoma. Amphisolenia Thrinax Schutt. „ palmata Stein. Ornithocercus qiiadratm Schutt. P]'rocystis pseiidonoctiliica J. MuRRAY. Podoln mjtas hipes Stein. Peridinium (dii'crgens) spec. ? Ceiatocorys horrida Stein. Halosphaeia. 2 1. Fel:)r. Station 220, i" 57',o S. Br., 73^ 19',! O. L. 30 — o m. Apstein. Lebend : Asterolaiiipra marylaiidica Ehrbc. \ar. major H. P. Thalassiothrix acuta G. K. (sehr viel). Atyiphisolenia palmata Stein. Ceratocoiys honida Stein. Ceratium fiisiis Duj. „ tripos arciiatinn Gourret. „ „ limida ScHlMPER (groß). „ „ anchora Schimper. „ „ Tolans Cl. var. elegans Br. Schröder. „ „ ßagellifenim Cl. var. tmdiilata Br. Schröd. „ „ intermedimn Joergensen var. aeijiiatorialis Br. Schröder. „ „ iriclinatiim Kofoid var. minor n. var. „ „ gibbernm var. sinistra. Gourret. „ „ coarctatum var. major n. var. „ reliatlatnm PouCHET var. contorta Gourret. Goniodoma acuminatum Stein. Pyrocystis psei/donoctiliica J. Murray. „ hamuliis Cl. „ fusifonnis J. Murray. Trichodesmium Thiebautii Gomont. Bruchstücke. Tnl : Bacten'astn/m -'arians Lauder. Chaetoceras coarctatum Lauder. „ periwianum Brtw. „ indicum n. sp. ) Planktoniella-Y\üg(i\ . Pyrojikacus horologuim Stein. Rhizosolenia ala/a Brtw. ,, calcar avis ScHULZE, Bruchstück. 200 m quant, Lebend : Asterolampra marylandica Ehrbg. „ „ var. major H. P. Asterompl/alus heptactis Ralfs. „ „ „ von ovaler Umrißform mit längl. Chromati »phoren. „ Wywilli Castr. liacteriastruin criophilmn G. K. „ varians Lauder, meist . Bruchstücke. Coscinodiscus inscriptiis n. sp. (Suadiva). „ difßcilis n. sp. „ lineatus Ehrbg. 66 Ap.stein. Tot: Chaetoceras neapolitanwn Br. Schröder „ coarctatum Lauder „ peru7 Bruchstücke. Rhizosolenia hehetata f. semispina Grax. „ squamosa n. sp. ) Ceratium tripos flagelliferum Cl. var. nndulata Br. Schröder. Pyrofthacns horologinm Stein. Schließnetzfane. Chun. Lebend : ^'or herrschend: Coscinodiscoideen und Ceratien. Daneben: Asteromphalns heptactis Ralfs. „ Hookerii Ehrbg. „ elegans Grev. Asterolampra marylandica Ehrbg. Coscinodiscus Alpha n. sp. „ lineatus Ehrbg. „ nodidifer Janisch. „ Eta Vi. sp. „ excentricus Ehrbg. „ Zeta n. sp. [guineensis im Schalenbau gleichend). Chaetoceras biiceros n. sp. Gossleriella tropica Schutt. Giiinardia Blavyana H. P. Planktoniella Sol Schutt. „ vielfach mit Doppelflügel. Valdiviella fonnosa Schimper. 200 — 20 m. Tot: Climacodium Fraiicnfcldiannm Grun. Chaetoceras lorenzianum Grun. | „ aequatoriale Cl. \ Bruchstücke. „ coarctatiim Lauder J „ furca Cl. „ Ralfsii Cl., Endhömer v „ bacteriastroides n. sp., mit End- [ hörnern 1 „ neapolitatiutn Br. Schröder I Dactyliosolen Bergonii H. P. Rhizosolenia robnsta Norm. | „ Simplex G. K. ( „ amputata Ostf. Ceratium tripos azoricum Cl. xax. brevis Ostf. ,, ,, robnstum OsTF. „ „ arcuatiitn var. gracilis Ostf. „ „ flagelliferum Cl. intermedium Joergensen \ar. aeqnatorialis Br. Schröder. Bruchstücke. Bruchstücke. SCHM. Deutsche Tiefsee-Expedit 1898—1899. Bd. n. 302 G. Karsten, Lebend : Ceratium gravidum Gourret. „ tiipos gibbemm var. sinistm Gourret. „ „ macroceias Ehrb. %'ar. tenuissiina n. Ditiophvsis n. spec. Goniodoma aaiminatmn Steix. Peridinium glohulus Stein. „ (divergens) ekgans Gl. Trichodesmhim Tliiehniitü GoMONT, desorganisiert. Tot: Omithocerciis quadratits ScHÜTT. Peridiiiium (divergens) .spec. „ „ tutniditm Okamura. Pyrocystis fusifonnis J. Murr.W. Podolampas hipes Stein, Bruclistücke. *Nur Spuren von Rhizo.solenien (7?. calcar avis), Peridineen wie gestern. Rhizosoleiiia calcar arns Schulze, vereinzelt, Ceratium /usus Duj., lang und kurz. „ palmatum Br. Schröder. „ tripos liinida Schimper. „ „ azoricum Gl. „ „ inclinaiitm KOFOID. ,, „ flagelliferum Gl. „ „ arcuatum Gourret. „ „ illlcnjicilium JOERGEN^EN. Pvrocvstis pseiidonochltica J. Murray. „ fusifonnis J. Murray. Schließnetzfänge. Chun. 1600 — 1400 m. Alles tot. Euodia iiwnialn Gastr. [Cosciiiodiscus rcx Wallich) i= Antelmincllia gigas Schutt. Rlrizosolenia squamosa n. sp. CoscinodiscHS incer/us n. sp. (l6q). „ nodulifer Janisch, mehrfach. „ Ze/a n. sp. Asterolampra marylaridica Ehrbg. Ceratiwn tripos dcclinatum n. sp., mehrfach. Valdiviella formosa Schimper. [CoscinodiscHS rcx Wallich) = „ Janisciiii A. ScHll. Valdii 'iclla -Flügel. 1000 — 800 m. Antelminellia gigas Schutt, Bruchstücke. 800 — 600 m. Valdiviella formosa Schimper, mehrfach, zum Teil mit Plasmakörper. Asterolampra marylandica Ehrbg. Coscinodiscus nodulifer Janisch, noch mit Plasmakörper, mehrfach. „ Eta n. sp. „ incertus n. sp. Asteromplialus Wrivilli Gastr. Rhizosolenia squamosa n. sp. „ alata Brtw. Coscinodiscus Eta n. sp. „ nodulifer Janisch. Valdiinella, Flügel und Zellen. Chaeioceras lorenzianum Grun. 600 — 400 m. 82 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition iS 303 Askrnmphalus heptaclis Ralfs. „ Wywilli Castr. Asterolaiiipra maiylandica Ehrbg. Bactenastnim elongatiim Cl. Ceralium tripos arciia/iiin Gourret var. gracilis Ostf. Climacodium Frnucnfeldiamim Grun. Oriiithocerciis spicndidiis Schutt. 400- Lebend : Valdiviella formosa Schimper pro parte. Cosmiodiscm excentriciis Ehrbg. „ nodulifer Janisch. „ Eta n. sp. Peridinium (divergens) acutum n. sp. Tot: Astcvomphalus heptactis Ralfs. Asteromphalus Wyivilli Castr. Asterolampra maiylandica Ehrbg. Bacteriastrwn elongatum Gl. Coscm'odiscus 7iodulifer Janisch. „ Efa n. sp. „ vicertus n. sp. (169). „ Zela n. sp. Gosskriella tropica ScHÜTT. Rhizosolenia robitsta Norm. ,, calcar avis Schulze. ,. Temperei H. P., vielfach. „ „ var. acuminata H. P. Valdiviella formosa Schimper, häufig, \ielfach mit Doppel- rand. Ceratium tripos vultnr Gl. var. sumatrana n. var. Pyrocysfis pseudouociiluca J. MURRAY. Pyropliaais horologium Stein. 200 — 20 m. Asteromphalus heptactis Ralfs. „ Wywilli Castr. ,, Arachne (de Breb.) Ralfs. „ spec, elegans ähnlich, Mittelfeld viel kleiner. Valdi7nella formosa ScHiMPER, lebend viel. Coscinodiscus Zeta n. sp., lebend. „ lineatus Ehrbg. „ Eta n. sp. „ excentricus Ehrbg. Gosskriella tropica Schutt, lebend. Chactoceras furca Cl. „ Ralfsii Cl. ,, peruvianum Brtw. Rhizosolenia amputata Ostf. „ imbricata Brtw. „ alata Brtw. „ styliformis Brtw. Thalassiothrix acuta G. K. Guinardia flaccida H. P. „ Blavyana H. P. Dactyliosolen spec. Ceratitun tripos azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ flagelliferum Gl. „ „ „ var. undulata Br. Schröder. „ „ arcuatum var. gracilis Ostf. „ „ „ var. caudata G. K. „ „ macroceras EhrBG. „ „ liniuhis Gourret. „ „ contrarium Gourret. „ „ anchora Schimper. „ gravidum var. praelonga Lemm. 83 39* 304 Ceratium caiidclabriiin (Ehrbg.) Stein. Omithocercus magnificus Stein. „ spkndidm Schutt. Peridiiiiiiin Slcl>iii JOERGENSEN. „ glohiiliis Stein. Oxvtoxum Milneri MuRR. and Whitt. Phalacroma nasutum Stein. „ opcradatum Stein. Pvrophacus horologitcm Stein. Podolampas bipcs Stein. Pyrocvsüs fusiformis J. Murray. „ pseitdonoctiluca J. Murray. Halosphaera viridis Schmitz. * Schließnetzfänge. 1600 — 1400 m. Lebend : Goniodoma ( i ). Peridin i u in di7>crge?is (3). Phalac ro nia do rvpkoru in (l) Tot: Astcroinplialiis, Schalen (3). Coscinodiscus, Schalen (4). Euodia, Schalen (3). Gossleriella, Schale (i). Rhizosolenia (4). Ceratncorvs, Schale (l). 1000 — 800 m. Lebend : CosrinodiscHs [Chromatophoren in Unordnung] Plankloniella, lebend, aber gestört (i). Peridiniinii divergens, Schalen (4). Tot: Antclmineüia, Schale (i). Coscinodiscus, Schalen (9). „ spec. (i). Euodia, Schale (i). Naincula, Schale (i). Planktonicila, Schalen (2). Rhizosolenia (2). Ceratium fusiis. Schale (i). „ Schalen (2). Ornitliocercus magnificus. Schale (i). Peridinium (divergens), Schalen (2). Pyrophacus, Schale (l). Halosphaera [stark netzig] ( l ). Peridinium (divcrgciis) (3). 800 — 600 m. Lebend : Tot : Asteromphalus, Schale (i). Coscinodiscus, Schalen (26). Euodia, Schalen (3). Rhizosolenia, Schale (i). Ceratium (l). Planktoniella Sol (21). Pyiocystis pseudonoctiluca (1). Phalacroma ( i ). Halosphaera ( i ). 600 — 400 m. (Hier das doppelte Quantum untersucht!) Lebend : Tot: Peridinium (divergens) (2) Coscinodiscus (l). Planktoniella (g). Asteromphalus, Schalen (11) Coscinodiscus, Schalen (21). Euodia, Schalen (2). Das Indische Phytoplankton nach dem Jlaterial der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iSgq. 305 Lebend : Tot: Plank/oniella So/ (21). Rliizosolenia, Schale (i). Triceratium, Schale (i). Ceratium, Schalen (2). Goniodoma (3). Peridi)iiiim (divergens) (4). Podolainpas ( I ). 400 — 200 m. Lebend : Tot: Asterompitaliis (2). Cosciiiodisctis (16). Eiiodia (2). Planktoniclla So/ (lo). Peridiniiim (divergens) (5). Ila/osphaera (9). P/ankfonie//a So/ (7). Peridinium (divergens) ( l ). P/ialacroma (l). Goss/erie//a, Schalen (2). Ha/osphaera (4). Viele tote P/ankionie//a, CoscinodiseiLs, AsterompJia/us. Bei Ha/osp/iaera bleibt nach dem Tode Stärke erhalten. 200 — O m. Asteromp/ia/vs (13). Cosci?iodiscus (10). Enodia (3). Goss/erie//a (8). P/an]itonie//a So/ (18). Diatomeen (3). Ha/osp/iaera (q). Außerordentliche Reichhaltigkeit der dysphotischen Flora. Bruchstücke. 3. März. Station 230, 2'^ 43',8 S. Br., 61'' i2',6 O. L. SCHUIPER. Coscinodiscns Zeta n. sp., Schale. „ inscripliis n. sp. P/an/itonie//a So/ ScHÜTT. R/iizoso/enia ca/car avis Schulze „ cv/indnis Cl. ,, ampntata O.STF. „ sty/iformis BriGHTW. „ a/ata Brightw. „ imbricata Brightw. „ robusta Normann C/iactoreras /oremianinn Grun. „ siintatraiium n. sp. ,, p>cniviaimin Brightw. , Amp/iiso/cnia pa/mata Stein. Ceratium tripos ßagei/ifcrum Cl. „ „ voians Cl. var. e/egaiis Br. Schröder. „ „ arcuatum Gourret var. graci/is Ostf. Ornit/wcerciis sp/endidiis Schutt. „ magnificm Stein. Pyrocystis pscudonocti/nca J. Murray. * Wie gestern, aber reiches Wiederauftreten der Rhizosolenien, namentlich ca/car avis. Ciiaetoceras coarctatwn Lauder, mit Vorticellen. R/iizoio/enia ca/car avis Schulze. „ aiala Brtw. „ amputata Ostf. „ Temperei H. P. 85 3o6 G. Karsten, Rldzosolenia robnsla Norm. Amp/iisoknia hifkiilaia Br. Schröder. Ceratium /usus Duj., lang. „ candelahmm (Ehrbg.) Stein. „ trii)os -,'olans Cl. var. elegans Br. Schröder. „ litnula Schimper. „ ,, arcuatnm GoURRET. „ „ „ var. gracilis OsTF. „ „ „ „ contor/a Gourret. „ „ ajbbenim var. sinisira Gourret. „ „ flagelliferum Cl. „ „ „ var. undulata Br. Schröder. „ ,, inlermedmm Joergensen. „ „ „ var. aequatorialis Br. Schröder. OniithocercHS qnadratus Schutt. Pyrocystis psewJonoctiluca J. Murray. Pyrophacus Jiorologium Stein. Peridinium (divergens) spec. März. Station 231, 3" 24',6 S. Br., 58" 38',! O. L. 30 — o m. Apstein. Tot: RhizosoleiiM alnia Brtw. „ hebctata f. seiiiispina Gr.\n. Lebend : Cliaeloceras peniviatiiim Brtw. „ lore7iziani(m Grun. ,, coantalum Laudkk. „ siniialraiitiiit n. .sp. „ Scvcliellarum n. sp. Rhizosolcnia stvlifoimis Brtw. „ robnsla Norm. „ amputata Ostf. „ sqnamosa n. sp. „ cyiindnis Cl. Thalassiothrix acuta G. K. Amphisolenia bideiitata Br. Schröder. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. „ „ robustum Ostf. „ „ ßage/ä/erumC'L.va.r. undtt/ata Br-Schröver. „ „ macroceras var. tenuissima n. \ar. „ „ arcualiini GouRRET var. atlantica Ostf. „ „ „ „ „ caiidata G. K. „ „ mlermediiim var. aequatorialis Br. Schröder. Omitliocercus splendidus ScHÜTT. Pyrocystis pseudonoctiluca J. Murrav. Trichodesmium 'riiicliaiilii Gomont, wenig. „ calcar ai//l(i/ii (")STF. Thalasiiollirix anilu (j. K. Ausgesuchtes Materijil. Chun. loo m. {Coscinodiscus rex Wallich) = Anlelminellia gigas Schutt. Rhiznaoli-iiin lalrar nvix ScHUl.ZE, tot 200 m cpant. Tnchodesmimn Tkiebautii Gomont, mehrfach in Bündeln. [Coscmodisctts rcx Wallich) = Antelminellia gigas Schutt. 4. März. Station 232, 3" 26',2 S. Br., 58*^ 34',2 O. L. 20 — o m. Ap.stein. Lebend : Tot : Chaetocems perttvianum Brtw. Chaeloceras smnatmnum n. sp „ coarclaliim Lauder. „ Seychellamm n. sp. loienzianuni Grün. Rhizosolciiia calrar avis Schulze Ceralocoiys horrida Stein. Coscinodiscus (Mikrosporen in Gallerte, mindestens i.?8 Stück). Rhizosolenia robiisla Norm. „ im I) ricain Brtw. „ stviifonnis Brtw, „ simplcx G. K. var. inn/or n. var. Ceratium candclabmiii (Ehrbg.) Stein. „ Iripos ßagcllifenim Cl. „ „ azoriciim Cl. var. brcvis Ostf. u. Schji. „ „ lunula Schimper. „ „ arcualum Gourret var. robusta n. var. „ „ „ var. graciUs Ostf. „ „ volans Cl. var. elegans Br. Schröder. „ „ inicnncdium JOEl^G. var. acquatorialis Br. Schröder. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ „ var. teniiissima n. var. „ „ gibbeniin var. sinistra Gourret, Kette. „ fnsus Duj. var. concami Gourret. Dinü[>ltysis ovum Schutt. Goiiindoma acuwinatmn Stein. Oniillwcercus magtiificus Stein. Pyiocvslis pseudonoctiiiica J. Murrav. „ lunula Schutt. „ fnsiformis J. Murrav. Trichodesmium Thichaiitii Gomont. Bruchslücke. Lebend : Ainphisolcnia Thrinax ScHÜTT. „ bidcnlala Br. Schröder. Asterolampra niaiylandica Ehrbg. Asteromphalus lieptaclis Ralfs. Chaeloceras neapolitanum Br. Schröder. „ SHinalraniim n. sp. „ periwianum Brtw. „ Ralfsii Cl. Coscinodiscus nodulifer Janisch. Daclyliosolen Bergonii H. P. Plankloniella Sol ScHÜTT. Rhizosolenia alata Brtw. „ robusla NoR^L „ cylindrus Cl. „ ampulala OsTF. 100 in quant. Ap.stein. Tot: Bacteriaslrum varians Lauder Chaeloceras lorenzianuni Grun. „ furca Cl. „ perii7>iaiiiiiii Brtw. Rhizosolenia alata Brtw. „ ralcnr avis Schulze „ siinpkx G. K. var. major „ hcbclala f. scmispina Gran Ceratium tripos /lagelliferiim Cl. Bruchstücke. Bruch- stücke. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition l8 309 Lebend : Rhizosolenia stvlifnnnis Brtw., sehr großer Zelldurchmesser. Thalassiothrix acuta G. K. Ceratocorvs horrida Stein. Ceraliiim Iripos aicualum GoURRET. „ „ „ var. atlatitica Ostf. „ „ azoricum Cl. var. hrcvis Ostf. u. Schm. „ „ macroceras Ehrbg. var. temussima n. var. „ „ volans Gl. var. ekgaiis Br. Schröder. „ „ intermediiim JoERG. var. acquatorialis Br. Schröder. Diiwphysis oviim ScHÜTT. Goniodoma aciitniiiatitni STEIN. Oniilhocemis splendid us ScHÜTT. „ quadratiis Schutt. Trichodesmium Tliiebaiitii Gomont, sehr wenig. Tot: Diatomeen ausgelesen. Chun. {Cosniiodisciis rcx Wallich) = Antdmindlia gigas ScHÜTT. 5. — 7. März. Station 233. IVIahe. 10 — o m. Apstein. Hauptmasse Zooplanls;ton. Rhizosolenia iinbricata zahlreich. Lebend : Amphora spec. Bellerochca itidica n. sp. Bacteriastnim delicatuliim Cl. „ minus G. K., in Gallerthülle. Guinardia Blavyana H. P. Lauderia punctata n. sp. Navicula memhranacca Gl. Pleurosigma Normanni var. Mähe n. var. „ Chromatophoren angulatiim-vüax^xc^. Rhizosolenia robusta NoRir. „ Setigera Brtw. „ alata Brtw. „ Stolteifotkii H. P., mit relativ großen pyrenoid- haltenden runden Chromatophoren. Synedra Gallionii Ktzg. Streptotheca indica n. sp. Stcphanopv.vis Palmeriana \'ar. javanica Grun. Triceratium orbiculatum var. elongata Grun. Ceratium dens Ostf. „ tripos lunula SCHIMPER. „ „ „ var. robusta n. var. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ ßagelliferum Gl. var. crassa n. var. „ „ porrecturn n. sp., wie ein Eispickel. Cerataulina Bergotiii H. P. 8. März. Station 234. Praslin. o m. Apstein. Ph}1;oplankton in schlechtem Zustand. Phytoplankton stets nur in vereinzelten Exemplaren, allein Tot: Chactoccras Weissflogü Schutt, Bruchstücke. Coscinodiscus snblilissimus n. sp., Colombo, Centrum frei. Climacodium Fraucnfeldianum Grun. Lebend : Rhizosolenia imbricata Brtw. Tot: Rhizosolenia alata Brtw. „ styliformis Brtw., Bruchstücke. Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2. Teil. 40 3IO G. Karsten, Lebend : Tot: Rhizosolenia anntilala n. sp. Tlmlassiothrix spec, Bruchstücke. Ccraliitm dens Ostf. „ tripos macroceras Ehrbg. „ ,, miermedium JoERGENSEN. „ „ flagellifenim Cl. „ „ macroccras-flageUifenim, Uebergangsform. 15 — O m. Bruchstücke zahlreicher Rhizosolenien. Lebend : Chaetoccras contoiiiim Schutt. Rhizosolenia StoUcrfothii H. P. Stephanopyxis Pahneriana var. javanica Grun. Ceratitim dens Ostf. „ tripos viacroceras Ehrbg. „ „ arcnatum GouRRET var. rohusta n. var. „ „ „ var. atlanfica Ostf. „ „ coarclatitm Pavii.i,.\rd. „ „ flagelliferum Cl. \ar. iindiilala Br. Schröder. Pviocxslis pscudonocliluca J. Murray. Apstein. Tot: Chaetoceras furca Cl. ,, penivianum Brtw. 1 „ 1 i- 1 ^ , i Bruchstücke. „ sumatranum n. sp. } Plank/oniella Sol ScHÜTT, einzeln. Rhizosolenia alata Brtw. „ robiis/a Norm. „ calcar avis Schulze „ imhricata Brtw. „ ampulata Ostf. „ slyliformis Brtw. „ cylindrus Gl. Bacteriastnim varians Lauder Bruchstücke. SCHDVIPER. Stephanopyxis Palmeriana Grun. var. javanica Grun. Rhizosolenia alata Brtw. „ calcar avis Schulze. „ styliformis Brtw. „ imhricata Brtw. „ robtista Norm. Chaetoceras spec, kleinere Bruchstücke. Ceratitim fusus Duj., kurz. „ dens Ostf. „ furca Duj. var. baltica Mob. „ candelabrum (Ehrbg.) Stein. „ tripos arcuatum GoURRET. „ „ decliriatum n. sp. „ „ flagellifenim Cl. „ „ inlennedium Joerg. var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ macroceras Ehrbg. Omithocercus splendidtis Schutt. Pyrocystis pseudonoctiluca J. Murr_;VY. Peridiuiiim (divergens) grande KoFOlD. Lebend : Chaetoceras contortum Schutt. „ Seychellarum n. sp. Cerataulina Bergonii H. P., gekrümmt. Rhizosolenia imbricala Brtw., meist intakt. Stephanopyxis Palmeriana var. javanica Grun. Ceratinm tripos volans Cl. var. elegans Br. Schröder » „ flagellifenim Cl. 15 — o m quant Apstein. Tot: Bacteriastnim dclicatnlum Cl. Biddulphia Agtilhas G. K. Chaetoceras furca Cl. „ coarctatjtm Lauder „ teres Cl. „ Wighami Brightw. „ lorenzianum Grun. „ penivianum Brtw. „ aequatoriale Cl. 90 Bruchstücke. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i5 311 Lebend : Tot : Rliizosolenia robusta Norm. | „ cakar avis Schulze ( „ styliformis Brtw. f „ imbricain Brtw. j Thalassiolhrix acuta G. K. 9. März. Station 235, 4^^ 34',8 S. Br., 53° 42',8 O. L. 30 — o m. Apstein. Bruchstücke größter Rh izosoknia- Arien, wie robttsta, Castracanei etc. Bruchstücke. Lebend : Asicromphaliis heptactis Ralfs. Bactiriasinivi dclicaiulum Cl. Amphisolcnia bidciitota Br. Schröder. Ceratiiim tripos azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ biiccros O. Zacharias, vereinzelt. „ „ arciiatum GouRRET. „ „ „ var. caudata G. K. „ „ iritermedmm Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. „ caiidelabmm (Ehbg.) Stein. Oniilhocerctis splcndidus Schutt. Pcridinium (divergcns) elegans Gl. Pyrocystis fiisiformis J. Murray. „ luntila Schutt. „ pseiidouoctiluca J. RIurray (auffallend groß). Tot: Chactoceras coarctatiim Lauder „ Sevchellarum n. sp. [Coscinodiscus rex Wallich) = Anlelmi- nellia gigas Schutt Gossleriella tropica Schutt Pyrophaais hoiologium Stein Rliizosolenia robusta Norm. „ styliformis Brtw. „ amputata OsTF., sehr Idein Ceratium tiipos macroceras Ehrbg. Bruchstücke. 100 m quant. Apstein. Phytoplankton ärmUch, beschränkt auf einzelne Exemplare von: Lebend : Rliizosolenia (juadrijuncta H. P. „ styliformis Brtw. „ Simplex G. K. Thalassiothrix acuta G. K. Diplopsalis lenticula Bergh. Ornithocercus magnificus Stein. Ceratocorys horrida Stein var. africana n. var. Ceratium tripos lunula Schijiper. „ „ arciiatum GouRRET var. gracilis Ostf. Pyrocystis pseudonoctiliica J. Murray. Tot: Planktoniella Sol Schutt. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. var. crassa n. var. „ „ intcrmedium Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. Diatomeen ausgesucht. Chun. Tiefe? (Coscinodiscus rex Wallich) = Antelminellia gigas Schutt, lebend. Rliizosolenia Temperei var. acuminata, tot. 10. März. Station 236, 4*^ 38',6 S. Br., 51° i6',6 O. L. 20 — o m. Apstein. Meist Zooplankton. Amphisolenia bidentata Br. Schröder. Ceratium tripos vultur Cl. „ „ flagelliferum Cl. „ „ lunula SCHIMPER (Typus). „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. 91 312 G. Karsten, Ceratium tripos volans Cl. \'ar. clegaiis Br. Schröder. „ „ coanlatum Pavillard. „ „ macroccras Ehrbg. var. lenuissima n. var. „ „ arcuatum Gourret var. atlantica Ostf. „ „ inkrmedium Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ spec. spec, noch unfertig, auffallend viel. Pendinhmi (divcrgcns) clegans Cl. Pyrocyslis pseudoiwcliluca J. MuRRAY. „ fusiformis J. MURRAY. 200 m quant. Ap.stein. Hier eine Grenze durch neue Formen charakterisiert. Lebend : Astcromphahis heptactis Ralfs. „ WynvilH Ca.str. „ Roperianus Ralfs. Coscinodtsais linea/tis Ehrbg. „ excentricus Ehrbg. „ spec, Mikrospuren. „ Zeta n. sp. Chaetoccras hactcriastroides n. sp. (Chromatophoren völlig normal trotz der Tiefe). Enodia ijwniata Castr. Gosslcridla tropica SCHÜTT. Plankloniclla Sol Schutt, mit Doppelrand. Rhizosolenia Casiracanei H. P. „ styliformis Brtw. „ (Spitzen fehlen) ? Valdiviclla foriiwsa Schimper. Amphidoma nucula Stein. Amphisoknia Thrinax Schutt. Ceralocoiys horrida Stein var. africana n. var. Ceratium califoiiiiense KoFOiD. „ catidclabnim (Ehrbg.) Stein. „ giai'idum Gourret var. praelonga Lemii. „ fnrca Duj. var. baltica MöB. „ tripos axiale Kofoid. „ „ vulttir Cl., Kette. „ „ anchora Schimper. „ „ dcclinatum n. sp. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ ßagellifenim Cl. „ „ macroccras Ehrbg. „ „ „ var. lenuissima n. var. „ „ arcuatum Gourret var. robusta n. var. „ „ intetrnedium Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ volans Cl. var. strictissima G. K. „ „ pulchellum Br. Schröder. Dinophysis rotundata Clap. et Lachm. Goniodoma acuminatum Stein. Oniilhocerctts splcndidus Schutt. „ quadratus Schutt. Peridinium (divergens) elcgans Cl. „ „ Schüttii Lemm. ,j „ gracile n. sp. „ globnlus Stein. „ ])cdunculatum ScilOlT. „ spec, kontrahierter Inhalt zweigeteilt. Tot: [Coscinodiscus rex Wallich) = Antelminellia gigas Schutt, Bruchstücke. Pyropliacus liorologium Stein. Trichodesiniuin Tliicbautii Gojiont. 92 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 313 Lebend : Pyrocyslis fusijormis J. Murblay. „ liinula Schutt. „ psendoiioctihca J. MuRRAY. Phalacioma doiyphoriim Stein. Halosphacra viridis Schmitz. Trichodesmiicm spec, sehr wenige Stückchen. Tot: Oberfläche. Temperaturen: Oberfläche 28,20 100 m 20,0* 50 m 27,8» 150 „ 15,1« 60 „ 27,0" 200 „ 14,3" 80 „ 24,50 _ 400 „ 10,30 Sprungschicht in 90 m Tiefe. Fehlen der Diatomeen („keine Strömung, keine Diatomeen")? Vorherrschend: Ceratium tripos lunula Schimper. Daneben: Ceratium tripos ßagclliferiim Cl. „ „ inacroceras Ehrbg. „ „ inlermedium Joergensen. „ candclabrum (Ehrbg.) Stein. Goniodoma. Ornithoccrciis magnificus Stein. Peridiniiim (divergens) spec. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ pseudonoctiluca J. Murray. Pyrophacus. Trichodesmium Thiebautii Gomont, Einzelfaden. Schließnetzfänge. Chun. 2600 — 2300 m. Asteromphalus Wvicitlii Castr. „ elcgans RALFS. Coscinodisciis incerins n. sp. „ excentricus Ehrbg. „ tuinidus Janisch. Riiizosolenia styliformis Brtw. „ robusta Norm., Schale. „ Temperei H. P., Schale. Valdiviella, freie Schale und eine Schale mit fast aufgelöstem Flügel. Enodia inomata Castr. Pyropliacus liorologiiim Stein. Guinardia Blavyana H. P. Ceratium tripos arcuatum var. contorta Gourret. „ „ inacroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. „ „ „ „ crassa n. var. „ „ coarctatiim Pavillard. 180 — 130 m. Valdiviella formosa SCHIMPER, sehr viel, teils lebend, normal,- teils abgestorben. Ceratium tripos gibberum var. sinistra Gourret, tot. „ „ arcuatum Gourret var. caudata G. K., tot. ., „ „ „ atlantica Ostf. „ „ spec, Bruchstück. Riiizosolenia Temperet H. P., tot. Omithocercus magnificus Stein, tot. Asteromphalus heptactis Ralfs, tot. [Coscinodisciis rex Wallich) == Antelmincllia gigas Schutt. 100 — 65 m. Ceratium tripos arcuatum var. gracilis OsTF. „ „ „ „ caudata G. K. „ „ coarctatum Pavillard. 93 314 Ceratium tripos anchora ScHIMPER. „ „ var. ?, das rechte Antapikalhom abgespreizt? „ „ macroccras Ehrbg. und var. tenuissima n. var. „ „ flagclli/entm Cl. „ „ robustum OsTF. {aber weiter gespreizt). „ retiailatum Pouchet var. contorta Gourret. Rhizosoknia Temperet H. P. var. acuminata H. P. „ st\liforinis Brtw., lebend. Valdiviella formosa Schimper, lebend. Pvrocystis pseudonoctiliica J. Murray, ganz kleine (junge?) Exemplare, \ielfach Ämpliisolenia Thrinax Schutt, lebend. Ausgesuchtes Material. Chun. 200 m quant. [Coscinodisciis re.v Wallich) = Aiitclmincllia gigas Schutt, lebend, vielfach. „ Zcla n. sp., lebend. Pflanzliches Material ausgesucht Chun. Rhizosoknia amputnta OsTF., tot. Pyrocyslis pseiidonoctiluca J. MuRRAY, Plasmakörper zusammengeballt, desorganisiert, mehrfach. Trichodesmium Tliiebautii Gomont, desorganisiert. ■ Schließnetzfänge. 2600 — 2300 m. Ästeromphalm Wyivillii, Schale (i). Chaetoccras, Fragment (i). Coscinodiscus, Schalen (4), eine mit Inhalt. Eiiodia, Schalen (3) mit Inhalt. Rhizosolenia, Schalen (2). Omitliocercus, Schalen (2). 160 — 120 m. Lebend : Tot: Cosdnodisms (4). Planktoniella Sol (8). Coscinodiscus, Schalen (3). Ceratium lunnla, Schalen (4). Peridinium (divergcnsj, Schalen (2). 100 — 80 m. Lebend : Asicromphalns (3). Coscinodiscus spec. (3). Euodia (2). Gossleriella (4). Planktoniella Sol (16). Rhizosolenia Temperei (l). Ornithocercus magnificus (l). Peridinium (divergens) (3). Pyrocyslis fusifortnis (i). „ lunnla (2). Ilalosphaera (i). „ desorganisiert (i). Tot: Antelminellia, Schale (l). Coscinodiscus, Schalen (3). Planktoniella Sol, Schalen (7). Ämpliisolenia, Schalen (2). Ceratiutn candelabruni. Schalen (2). „ spec.?, Schale (i). „ tripos lunula. Schalen (2). „ „ arcuatum var. contorta, Schalen (4). „ „ flagelliferum. Schalen (2). Goniodoma, Schalen (i). Ornithocercus rnagnificus. Schalen (2). Pyrocyslis, Schalen (3). 94 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i? 315 80 — 40 m. Lebend : Plank/oiiiclla Sol, (6). Cciatiiim tripos liinida var. robnsta n. \-ar. Pvivcvs/is pseudonoctihcca (10) [viele desorganisiert]. „ Itmiila (8), desorganisiert. „ fitsifoniiis (g). Tot: Coscinodisats, Schale (i). Planktonicila Sol, Schalen (3). Cera/ium tnpos flagellifernni. Schale (l). „ „ Imuila, Schalen (4). „ „ „ var. rohiisla n. var., Schalen (2) : Aiitclnüncllia gigas Schutt, vis OSTF. u. SCHM. II. März. Station 237, 4*^ 30— o m Lebend : Viel Radiolarien. (Coscinodiscus rex Wallich) mit Chromatophoren. G'iatiiim tripos azoricum Cl. var. b. „ „ arcualum GoURRET. „ „ „ var. atlanlica Ostf. „ „ macroccras Ehrbg. „ „ flagclliferum Cl. „ „ „ var. undiilata Br. Schröder. „ „ volans var. clcgans Br. Schröder. „ „ liiiiula ScHiMPER var. robnsta n. var. „ „ intcrmcdium Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. Pyrophacns horologium Stein. P)'rocystis fnsiformis J. Murray. 45',o S. Br., 48» 58',6 O. L. Apstein. Tot: Chaetoccras tetrastichon Cl., Bruchstücke. „ pemvianiim Brtw., Bruchstücke. Coscinodiscus nodulifer Janisch. Rhizosolenia formosa H. P. ] „ styliformis Brtw. ; Bmchstücke. „ calcar avis Schulze J Ainphisolcnia bidentata Br. Schröder. Ceratiiim tripos vultur Cl., Kette. Ornithoccrcns magnificus Stein. Katagnvmcne spiralis Lemm., einzeln. Trichodcsiiiiuin Thicbantii GoilONT, l Bündel. * Vegetatives Plankton ziemlich spärlich, vorwiegend Ceratien; von Diatomeen nur Spuren. Rhizosolenia Tcmperci H. P. Ceratinm /usus Duj., lang. „ tripos volans var. clcgans Br. Schröder. „ „ internicdium JOERGENSEN. „ „ „ var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ flagclliferum Cl. „ „ „ var. midulata Br. Schröder. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ arcualum var. gracilis OsTF. Ceratocorys horrida Stein. Pyrocystis lunula ScHÜTT. „ fusiformis J. MuRRAY. „ pseudonoctiluca J. MuRRAY. Ornithoccrcus qiiadratus Schutt. Peridinium (divergensj acutum n. sp. Halosphaera. Trichodesmium erythraeum Ehrbg. 100 m quant. Apstein. Meist Zooplankton. Lebend : Viel Radiolarien. Asterolampra maiylandica Ehrbg. Amphisolcnia Thrinax ScHÜTT. Chactoceras bacteriastroides n. sp. Gosslcriclla tropica ScHÜTT. Ceiatium furca Duj. var. baltica MöB. „ tripos flagelliferum Cl. „ „ arcualum var. robusla n. var. Tot: Chactoceras pciiiviamim Brtw. „ tetrastichon Cl. „ Seychellarum n. sp. [Coscinodiscus rex Wallich) = Antcbni- nellia gigas Schutt Rhizosolenia alata Brtw. „ Temperet H. P. „ calcar avis ScHULZE Bruchstücke. 95 3i6 G. Karsten, Lebend : Cemliiim iripos arcualum var. giacilis Ostf. P\'rocyslis pseudonoctiliica J. Murray. liinula Schutt. Tot: Amphisolenia bidcntala Br. Schröder. Oniilhoccmis splcndidtis Schutt. loo m fiuant. Apstein. Tot: Chacloccras klrastichon Cl., Bruchstücke. „ acqualorinlc Cl. Lebend : Chaeloccras indicum n. sp. „ baclcriaslroidcs n. sp. „ Seychellamm n. sp. Cemliiim caiidclabnim (Ehrbg.) Stein. „ ßisiis Duj. „ Iripos azoncum Cl. var. bm> flagelliferum (9). „ /?«/« (i). „ lunula (l). Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutsehen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. ? ■? •? Cet-atium flagellifemm var. undulata (l). „ intennedium JOERG. (l). „ typus lunula [abweichend] (5). „ lunula, typisch (l). „ gravidum (l). „ anckota (l). Omithocercus tnagnißcus (7). Peridinium [ziemlich \'iel]. Pyrocystis pseudonoctiluca (lo). „ fitsiformis (2). P)'rophacus (2). Halosphaera (l). 20 — 1 5 m. Chactoceras (l). Climacodium (l). Rhizosolenia semispina (l). „ squamosa n. sp. (l). „ calcar avis (6). Ceratocorvs (3). Ceriitium flagellifemm (2). „ „ var. undulala (l). „ lunula typus (11). „ /«j«j [kurz] (i). „ „ lang (5). „ lunula, typisch (l). „ intennedium (lo). „ contrariiim (3). „ arcuatwn var. contoiia (3). „ macroceras (g). Ornilhocercus magnißaa (2). Pyrocystis fusiformis (2). „ pseudonoctiluca (5). 13—0 m. Climacodium (2). Ethmodiscus (i), desorganisiert. Pyrocystis pseudo?ioctiluca (8). Rhizosolenia semispina (4). „ calcar avis (i). Amphisolenia ( i ). Ceratocorys (6). Ceratium (l). „ jnacroceras (9). „ flagclliferuni \'ar. undulata (l). „ lunula (2). „ flagellifemm (i). „ contrarium (2). „ lunula, typisch (6). „ arcuatum var. contoiia (2). „ fusus, lang (i). „ intermedium (3). Die massiven und dickwandigen Formen von Ceratium lunula unten, die leichten, nament- lich flagelliferum var. undulata, contrarium, /usus lang, oben. Zunahme der Ceratien von unten (60 — 40 m), wo sehr spärlich, nach oben. Zunahme von Pyrocystis pseudonoctiluca von unten nach oben — Abnahme von Pyrocystis fusiformis'^. Maxima in den obersten 20 m. 103 324 G. Karsten, 14. März. Station 240, 6° i2',9 S. Br., 41^ i7',3 O. L. o m. Apstein. Ausschließlich : Trichodcsmium ciythraeum Ehrbg., in geschlossenen großen Bündeln sehr viel, zum Teil in Dauersporen- bildung. iemie Wille, in einzelnen Fäden dazwischen. SCHIMPER. , Climacodium Framnfeldiajuim Grun. Rhizosolenia slylifonnis Brtw. mit Richelia inlnuelhilaris ScHM. „ robusta Norm., Bruchstück. „ imbricata Brtw. „ Temperet H. P., Bruchstück. Cem/ium retiadatum PoucHET var. contoiia Gourret. „ iripos macroceras Ehrbg. „ „ aramtum var. contorta Gourret. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Sciim. Ceratocor)'s horrida Stein. Pendinmm (divergens) hidens n. sp. Pyrocystis pseudonoctiluca J. MuRRAY. Trichodesmium erythraeutn Ehrbg., viel. 30 — o m. Apstein. Lebend : Asicrolampra niaiylaiidica Ehrbg. Coscinodisctts spec, Mikrosporen. Climacodimn biconcavum Cl. „ Frauexfeldiamim Grun. Pcridinbon (divergens) Schütlii Lemm. Rhizosolenia imbricata Brtw. „ styliformis mit Richelia intracellularis ScHM. Ccratocoiys horrida Stein. „ „ var. africana n. var. Amphisolenia palmata Stein. Ceratium fmus Duj. „ dens Ostf. „ tnpos flagelliferum Gl. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ arcuatiim Gourret. „ „ „ var. contorta GoURRET. „ „ gibberum var. sinistra Gourret. „ „ volans Cl. var. strictissima G. K. „ „ intermedium Joerg. var. aeqiialorialis Br. Schröder. Oniiihoccrcus magnificns Stein. Trichodesmium letme Wille. „ erythraeum Ehrbg. Tot: Chaetoccras coarctatum Lauder 1 „ Seychellarum n. sp. „ peruvianum Brtw. (cnrrcns) j Pyrophacus horologium Stein. Rhizosolenia Temperei H. P. „ hebctata f. scmispina Gran „ sqiiamosa n. sp. . Bruchstücke. Bruchstücke. Ausgesuchtes Material. Chun. 50 m quant. Bruchstücke von {Coscinodiscjis rex Wallich) = Antclminellia gigas Schutt und „ „ Rhizosolenia Temperet var. aciimiuata H. P. Rhizosolenia styliformis Brtw., Schalenspitze. Ceratitim fiistis Duj. (klein). 104 ganze Zellen lebend. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition iS 325 *Nähe Küste Ost-Afrika. An der Oberfläche sehr viel Oscillarien. Chaetoceras coarctattim Lauder mit Vorticellen. Rhizosolenia hebetata f. senüspina Gran. „ „ „ „ „ mit Richelia intracellidaris Schm. „ hnhricata Brtw. „ Tcmpere'i H. P. (mit Richelia). „ squatnosa n. sp. Cliinacodium Frauenfeldianuvi Grun. Ceratien. Ceratiiun tripos intcrmedium Joerg. „ „ „ var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ arcuatum Gourret var. contorta Gourret. „ /usus Duj., lang. Ceratoco}ys horrida Stein. Oniithocercus. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ pseudonoctihica J. Murray. Peridinium (divergens) grande KoFOlD. Katagnymene spiralis Lemm. „ pelagica Lemm. Trichodesmium tenue Wille. „ erythraeum Ehrbg. Halosphaera. Wiederauftreten der Rhizosolenia seuiispina. Verschwinden von Rkizosoleiiia calcar avis, große Bündel gelber Oscillarien wie Hobelspänchen. Lebend : Planktoniella So/ Schutt. Dactyliosolen meleagris G. K. „ Bergonü H. P. Asterolampra marylandica Ehrbg. Gossleriella tropica ScHÜTT. AsterompJmlus heptactis Ralfs. Tlialassiolhrix acuta G. K. Antelminellia gigas Schutt. Omitlwcercus magnificus Stein. Goniodoma actinmiatum Stein. Peridineen, Gallertsporen. Pyrocystis pseudonoctiluca J. Murray. „ hatnulus Gl. Ampliisolenin hideiitata Br. Schröder. Phalacroma cuneus Schutt. 100 m quant. Apstein. Tot: I Pyrophacus liorologinm Stein. Ceratium gravidum Lemm. „ tripos azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. viiltur Cl., Kette. flagelliferum Gl. intermedvan JoERG. „ var. aequatorialis Br. Schröd. macroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. Chaetoceras peruvianum Brtw. „ Seychellanim n. sp. „ bacteriastroides n. sp. „ Ralfsii Cl. Peridinium (divergens) spec. ? Cerataulina Bergonü H. P. Climacodiutn Frauenfeldianum Grun. Rhizosolenia styliformis Brightw. „ robusta Norm. „ amputata Ostf. Trichodesmium erythraeum Ehrbg. Richelia intracellidaris Schm. Bruchstücke. Bruchstücke. 15. — 20. März. Station 241. Dar es Salam. 10 — o m. Apstein. Lebend : Chaetoceras lorensianum Grun. „ contortum Schutt. Bacteriastru?n delicatulum Cl. Coscinodiscus nodulifer Janisch. Deutsche Tiefsee-Expedition i8q8 — i8g Tot: Climacosphenia moniligera Ehrbg. Chaetoceras coaixtatum Lauder \ Rhizosolenia robusta Norm. [ Bruchstücke. „ styliformis Brightw. J 9. Bd. II. 2. Teil. 105 326 G. Karsten, Lebend : Coschiodisciis sublilissimiis n. sp. „ curvaiulits Grün. var. Rhizosolcnia calcar ai'is Schulze. „ imbricata Brightw. „ alaln Brtw. (sehr schmal). Biddiilphia mobilietins (Bail.). Lithodesmium Kndulatmn Ehrbg. Isthmia capensis Grun. Trichodesmimn erythraenm Ehrbg. Pyrocystis hamulus Gl. Ceratium iripos macroceras Ehrbg. „ „ „ var. tenuissima n. var. „ „ amiatum Gourret var. robusta n. var. „ furca Duj. „ fimis Duj., kurz. Peridinium (divergens) grande Kofoid. Tot: Rliizosolenia s/vli/or/iiis Brightw. mit Richelia intracdliilaris ScHM., Bruchstücke. „ Temperei H. P. ) .„ , seUgera Brtw. i Bruchstücke. Navictila Lyra Ehrbg. Nilzschia (Sigina) itidica n. sp. „ lotigissima Ralfs. Plenrosigma litorale W. Sm. „ angulatum W. Sm. Climacodium Fraiienfeldianiim Grun., Bruchstücke. März. Station 242, 6" 10 — o m. 34',8 S. Bn, 39' 35'.5 O. L. Apstein. Tot: Biuteiiastrum varüms Lauder, Bruchstücke. „ delicatulum Cl., Bruchstücke. „ Wallkhii Ralfs var. hispida Castr., Bruch- stücke. Cliaclocems coarclaliiin Lauder „ periiviaiuim Brtw. „ breve ScHtfTT „ Willci Gran '■ Bruchstücke. Rliizosolenia alaia Brtw. „ imbricata Brtw. „ quadrijuncta H. P. Climacodium Fra/ie/ifeldiainim Grun. Guinardia Biavyana H. P. Lebend : Chaeioceras lorenziamim Grun. „ contortum Schutt mit Ricliclia iiiiiacelhdaris Schm. Coscinosdisciis subtilissimus n. sp. „ spec, Mikrosporen. Rhizosoleiiia slyliformis Brtw. mit Riclielia intracellularis SCHM. StoUeifotliii H. P., Kette. „ Tctnperei'H. P. mit Riclielia inlracelliilaris ScHM. „ robusta Norm. „ Setigera BuTW. Isthmia capensis Grun. Streptotheca indica n. sp. Thalassiothrix acuta G. K. Ceratium furca Duj. „ fiisus Duj. „ tripos flagelliferum Cl. „ „ „ var. angusta n. var. „ „ vultur Cl. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ declinatum n. sp. „ „ inlermedium Joerg. var. acqnatorialis Br. Schröder. „ „ 7'olaiis Cl. var. elegans Br. Schröder. Peridinium (divergens) grande KoroiD. Peridineen, Gallertsporen. Trichodestnium Thiebautii Gomont. „ erythraenm Ehrbg. Richelia intracellularis Schm. Halosphaera viridis Schmitz. SCHIMPER. Fast ausschließlich Tricliodesmittm eiythracicm Ehbibü. und wenig Tficliodesiuium tenue WiLi-E dazwischen. ScraMPER. 22. März. Station 244, 5" 55',8 S. Br., 39'' \',2 O. L. Chaetoceras lorenzianmn Grun. Rliizosolenia calcar avis ScHULZE, Bruchstücke. 106 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 18 327 Rhizosolenia Cochlea Brun. „ stvlifonnis Brtw. mit Richclia intracclbilaris ScHM. „ Tempo e'i H. P. „ quadrijuncta H. P. „ cylitidrus Cl. „ hyalina OsTF. Climacodium Frauenfeldianiim Grun. Lauderia punctata n. sp. Ceraiium tripos flagelUferum Cl. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ plagelliferiim-macroceras, Uebergangsformen. „ „ volans Cl. var. elegans Er. Schröder. „ „ azoricum Cl. var. brevis OsTF. u. ScHM. Gonvaitlax polygranijyia Stein. Peridinmm (divergens) gracile n. sp. „ „ grande Kofoid. Halosphaera viridis Schmitz, tot. Trichodesmium Thiebautii Gomont. . alle in Bruchstücken. 20 — o m. Apstein. Vorwiegend Trichodesmium und Chaetoccras coardatum. Lebend : Bacteriastmm minus G. K. Chaetoceras coarctatian Lauder, stets mit Vorticellen be- setzt. „ contortwn Schutt mit Richelia intiacellularis SCHM. Ceratai'lina Bergonii H. P. Climacodium biconcavum Cl. Attheya? oder Moelleria ?, einzeln. Coscinodiscus subtilissimus n. sp. „ Theta n. sp. Hemiaulus Hauckii Grun. Climacosphenia mo7iiligera Ehrbg. Litliodesmium undulatum Ehrbg. Streptotheca indica n. sp., vielfach. Rhizosolenia Stolteifothii H. P. „ Temperet H. P. mit Richelia intiacellularis SCHM. „ quadrijuncta H. P., mit Parasiten. „ hyalina Ostf., sehr zart (wurstförmig). „ cylindrus Cl., mit Richelia intracellularis SCHM. Svnedra nitzschioides Grun. Thalassiothrix acuta G. K. Tropidoneis Proteus n. sp. Ceratium /usus Duj. „ tripos flagelUferum Cl. „ „ „ var. angusta n. var. „ „ contrarium Gourret. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ arcuatum GouRRET var. gracilis Ostf. „ „ volans Cl. var. elegans Br. Schröder. Ceratocorys horrida Stein. Phalacroma Jourdani (Gourret) SchÜTT. Peridi?iium Steinii Joergensen. Peridineen, Gallertsporen mit Panzerresten. Freie Richelia intracellularis ScHM. Trichodesmium erythraeum Ehrbg. Katagnymene spiralis Lemm. Tot: Bacteriastmm varians Lauder. Chaetoceras furca Cl., Bruchstücke. „ peruvianum Brtw. var. Suadivae n. var., Bruch- stücke. „ loreiizianum Grun. \ Rhizosolenia imbricata Brtw. I „ alata Brtw. > Bruchstücke. „ Setigera Brtw. I „ calcar avis Schulze i Nitzschia seriata Cl. Pyrophacus horologitim Stein. 107 42* 328 G. Karsten, SCHIMPER. Bacteriastrum delicatulum Cl. \ Chaetoceras peniviamwi Brtw. ; Bruchstücke. Climacodium Frauenfeldianum Grun. J „ biconcavum Cl. Streplotheca indica n. sp. Cemtium ßmis Duj., kurz, vielfach. „ Iripos macroceras Ehrbg. „ „ flagelliferum Cl. „ „ „ var. angusta n. var. Peridinitim (divergens) gracile n. sp. „ „ elegans Cl. „ „ grande Kofoid. Trichodesmium spec. * Zwischen Pemba und Zanzibar. Ca. 50 m. Bild vom 14. März verschieden. Chaetoceras coarclatum Lauder, mit Vorticellen. Rhizosolenia Tempern H. P., mit Nostoc (RichcUa intracellularis). .„ calcar avis Schulze, ohne Nostoc. „ hebetata f. semispina Gran, mit Nostoc. „ alata Brtw., ohne Nostoc. „ rohista Norm., ohne Nostoc. Ceratium liinnla Schimper. „ ßagclUferum Cl. „ „ var. undulata Br. Schröder. „ /usus Duj. „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ macroceras Cl. Trichodesmium erythraeum Ehrbg. * Nachmittags ca. 400 m Tiefe. „Bild ähnlich, doch Rhizosolenia calcar avis beinahe ganz verschwtmden, viel Rhizosolenia Temperei und semispina, beide meist mit Nostoc, letztere in schöner Peristrophe. Hie und da Pyrocystis, viel Chaetoceras, jedoch ohne Vorticellen." 22. März. Station 245, 5** 2T,q S. Br., 39° i8',8 O. L. 30 — o m. Apstein. Lebend : Bacteriastrum minus G. K. Chaetoceras lorenzianum Grun., viel. „ cotitotium Schutt. „ b}-e7ie Schutt. Climacodium Frauenfeldiaimm Grun. „ biconcavum Cl. Guinardia Blavyana H. P. „ flaccida (Castr.) H. P. Euodia inornata Castr., in Teilung, sehr zart. Cerataulina Bergonii H. P. Antelminellia gigas ScHÜTT. Coscinodiscus subtilissimus n. sp. Rhizosolenia stvliformis Brtw „ Temperei H. P. „ cylindnts Cl. mit Richelia intracellularis SCHM. Tot: Bacteriastrum Wallickii Ralfs 1 „ varians Lauder J Chaetoceras Ralfsii Cl. „ peruinanu7n Brtw. „ Seychellarum n. sp. „ sociale Lauder Rhizosolenia setigera Brtw. „ alata Brtw. Bruchstücke. Bnichstücke. 108 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition if 329 Lebend : Rhizosolenia rohmta Norm. „ calcar avis ScHULZE. „ hyalina Ostf. „ itnbricata Brtw. „ qtcadrijunda H. P. „ delicatula Cl. „ Stolterfothii H. P. Svnedra nitzscliioidcs Grun. Streptotheca indica n. sp., häufig. Ceratitim /usus Duj., kurz. „ ßma Duj. var. baltica Moeb. „ tripos macroceras Ehrbg. „ „ „ var. temiissima n. var. „ „ flagellifencm Cl. „ „ arcuatum GoURRET var. gracilis OsTF. „ „ intermedhtm Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. Peridinium (divergens) grande KoFOID. Ceratocorys honida Stein. Pyrophacus horologium Stein. Trichodesmium Tlücbautii Gomont. Tot: 100 m quant. Apstein. Reichliches Chaetoccras- und Bacteriastruvi-?\3X^X.ovi, vielfach abeestorben. Lebend : Bacteriastrum deUcatnlum Cl. „ varians Lauder. „ minus G. K. Chaetoceras lore7izianurn Grun. „ Ralfsii Gl. „ sociale Lauder. „ coarctatum Lauder. „ Seychellarum n. sp. „ breve ScHÜTT. „ didymtim Ehrbg. „ penivianutn Brtw. (einzelne Zellen). „ furca Gl. „ pertivio-atlantictmi n. sp. Clitnacodtum biconcavum Gl. Coscinodisais excentricus Ehrbg. „ lineahis Ehrbg. Planktoniella Sol ScHÜTT. Navicula membranacea Ehrbg. Rhizosolenia alata Brtw. „ Setigera Brtw. „ hyalina Ostf. Stolteifothii H. P. „ irjtbricata Brtw. Ceratitim tripos flagelliferutn Gl. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ arcuatum Gourret. „ „ gibbenim var. sinistra Gourret. Goniodoma aciirninatum Stein. Peridineen, Gallertsporen. Peridinium Steinii Joergensen. Tot: Dactyliosolen Bergonii H. P. Lauderia annulata Gl. Climacodium Frauenfeldianitm Grun. Corethron criophibmi Castr. Rhizosolenia Cochlea Brun. \ r> 1 quadrijuncta H. p. / Bruchstücke. „ Tempere'i H. P. ) mit Richelia intracellularis „ styliformis Brtw. / Schm. Chaetoceras coutoiium Schutt mit Richelia intracellularis Schm. Trichodesmium spec, völlig desorganisiert. Pyrocystis lunula SCHÜTT. 109 330 G. Karsten, Diatomeen und Oscillarien ausgesucht. Chun. {Coscinodisctis rex Wallich) = Antelmmellia gigas Schutt, lebend normal. Rhizosolenia squamosa n. sp., lebend. Coscinodiscus Janischii Schm., tot, aber noch mit Inhalt. Trichodesmium coniortmn Wille, desorganisiert. „ teniie Wille, desorganisiert. 23. März. Station 247, 3^» 38',8 S. Br., 40° i6',o O. L. 5 — o m. Apstein. Viel Radiolarienkoloniecn. Lebend : Baclerias/nim minus G. K. Chaetoceras coarclalutn Lauder. Detonula Schroederi P. Bergon. Climacoduim Frauenfeldiantwi Grun. Stephanopyxis Palmeriana var. javanica Grun. Nitzschia seriata Gl. Hemiaidiis Ilauckii Grun. Rhizosolenia annulata n. sp. „ styliformis Brtw. mit Rickelia intracellula ScHM. Stoherfothii H. P. Synedra nitzschioides Grun. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. „ „ „ var. tennissima n. var. „ „ ßagelliferum Cl. „ „ contrarium Gourret. „ ßmis Duj., lang. Ceratocoiys hoirida Stein. Periditiium (dii'ergens) elegans Cl. „ „ spec. ? Peridineen, Gallertsporen. Omithocercus tnagnificus Stein. Pyrocystis p>seiidonoctib(ca J. MURRAY. „ fusifomiis J. MuRRAY. Trichodesmium TliiebaHtii Gomont. Tot: Bacteriastrum varians Lauder, Bruchstücke Chaetoceras Ralfsii Cl. „ furca Cl. ,, penwian/im BrTW. „ loietizianmn Grun. Rhizosolenia stvliformis Brtw. 1 „ alata Brtw., mit Auxospore „ Cochlea Brun. imbricala Brtw. Bruchstücke. Außerdem noch : SCHIMPER. Rhizosolenia rohusla Norm., Bruchstücke. Ceratimn tripos arcuatum GoURRET var. caudata G. K. * Küste von Englisch-Ostafrika in Sicht. „Vorherrschend: Diatomeen, namentUch Rhizosolenia semispina (meist mit Nostoc) und Chaetoceras. Peridineen spärlich, nur Ceratittm ßage/lifcnim ziemUch." Asterolampra marylandica Ehrbg. Bacteriastrum spec. Chaetoceras lorcnzianum Grun. „ penmianum Brtw., einzeln. „ coarctaium Lauder. „ breve Schlttt. Climacodium Frauejifeldiajium Grun. Nitzschia Closterium W. Sm. Biddulphia mobiliensis Grun. Etlnnodiscus spec. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 18 331 Rhizosolenia (meist mit Nostoc). „ hehetata f. semispina GltAN. „ delicatula Cl. „ alata Brtw. „ cakar avis Schulze. „ setigera Brtw. „ Tempeie'i H. P., mit imd (ihne Nostoc. „ hyalina Ostf. „ squamosa n. sp. Stolteifothii H. P. Amphisolenia palmata Stein. Ccratium Iripos flagellifeium Cl. „ „ macroceras EhrBG. „ „ ','idtiir Cl., Kette. „ „ lituula SCHIMPER. „ „ arcualum var. contorta Gourret. „ „ /usus Duj., lang. Onnthocercus, vereinzelt. Pyrocystis pseudonociiluca J. Murray. Tnchodesmium (crythraeum ?). 23. März. Station 248, 3*' i7',3 S. Br., 40'' 42',7 O. L. 20 — o m. Apsteen. Lebend : Bacteriastrum minus G. K. „ delicaiulum Cl. Chaetoceras van Heurckii Grun. Rhizosolenia hyalina Ostf. „ s/yliponnis Brtw. mit Richelia intiaccllularis ScHM. Stolierfothii H. P. Climacodiitm Frauc7ifeldianum Grun. „ biconcavum Cl. Hemiaulus Hauckii Grun. Streptotheca indica n. spec. Ceratium /usus Duj., lang. iripos arcuatum Gourret. „ „ var. atlantica Ostf. „ „ „ caudata G. K. „ contraritim Gourret. „ gibberum var. sinistra GouRRET. „ macroceras Ehrbg. „ „ var. tenuissima n. var. „ flagellifemm Cl. „ „ var. undidata Br. Schröder. „ iniermedium Joergensen. „ „ var. aequaloiialis Br. Schröd. „ volans Cl. „ „ var. elegans Br. Schröder. „ lunula Schimper var. robusta n. var. „ azoricum Cl. var. brevis OsTF. u. ScHM. Omithocercus magnißcjis Stein. Pyrocystis Immla SCHÜTT. Peridinium (divergens) elegatis Cl. Tot: Chaetoceras Seychellanim n. sj) „ sociale Lauder \ Bruchstücke. „ lorenzianmn Grun. „ Ralfsii Cl., tot. Bacteriastnun variaiis Lauder Rhizosolenia styliformis Brtw. „ imbricata Brtw. \ Bnichstücke. „ setigera Brtw. „ Temperei H. P. Amphisolenia palmata Stein. Pyrocystis fiisi/ormis J. MuRRAY. 332 G. KLARSTEN, 23. März. Station 249, 3° ^',o S. Br., 40^ 45',8 O. L. 5—0 m. Lebend : Chaetoccras contoiiiim SCHÜTT mit Richelia iiitracellularis SCHM. {Coscinodisms rex Wallich) = Anlelmhiellia gigas ScniJTT. Rhizosolenia iinhricata Brtw. „ styliformisBKl^\ xmtRickelia intracelhdaris'&CYaA. Hemiatdus Hanckii Grun. Ceralimn ßisus Duj., kurz, lang. „ (ripos declinatum n. sp. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ „ var. tenuissima n. var. „ „ ßagelliferum Cl. „ „ „ var. nndidata Br. Schröder. „ „ tntermediutn JOERG. var. aeqiiatorialis Br. Schröder. „ reticulatum Pouchet var. contoiia Gourret. Ceratocoiys hoirida Stein. Peridinium (divergetis) spec. Pyrocystis pseudonoctüuca J. MuRRAY. Trichodesmiutn erythraeum Ehrbg. Apstein. Tot: Chaetoceras perinnannm Brtw. „ coarctatimi Lauder „ lorenzianum Grun. i Bruchstücke. Rhizosoleina Temperet H. P. „ styliformis Brtw. Ceratium tripos volans Cl. var. elegans Br. Schröder. 24. März. Station 250, i 47',8 S. Br., 41» 58',8 O. L. Ap,stein. Tot: Rhizosolenia ampulata OsTF., Bruchstücke. alata Brtw. Lebend : Bacteriastrum fehlt! Chaetoceras filifenim n. sp. „ coarctatum Lauder mit Vorticellen. „ sociale Lauder. „ Willei Gran. „ contorlum ScHÜTT. „ Schmidlii Ostf. „ bticeros n. sp. Rhizosolenia africana n. sp. „ quadrijtmcta H. P. „ robusla Norm. „ Stoltetfothii H. P. „ imbricata Brtw. „ calcar avis Schulze. „ Cochlea Brun. „ styliformis mit Richelia inlracellularis ScHM. Guinardia flaccida H. P. Fragilaria granulata n. sp. Thalassiothrix acuta G. K. Lang hörnige Ceratien fehlen. Ceratium tripos azoriciim var. brevis Ostf. u. Schm., häufig. „ „ bmula Schimper var. robusta n. var. „ „ robustum OsTF. var. ? „ „ vultur Gl. „ „ gibberurn var. sinistra Gourret. Amphisolenia palmata Stein. Dinophysis ho7nunculus Stein. Omithocerciis magnificus Stein. Trichodesmiufn erythraeum Ehrbg. Schimper. Zeigt nichts Abweichendes, außer einem langen Spirulina-Y'AAcw und einer toten Zellreihe von Coscinosira spec. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 333 100 m quant. Apstein. Vorwiegend abgestorbene und in die Tiefe gesunlsalis lenticula Bergh. Goiiiodoma acuminaticm Stein. Phalacroma doryphorutn Stein. Peridinimn (divergens) gratide Kofoid. „ „ ellipticum n. sp. Chaetoceras coarcfatmn Lauder. „ lorenzianum Grun. „ bre7}e Schutt. „ Schmidtii Ostf. „ filiferum n. sp. „ }ieapolitanum Br. Schröder. Bacteriasiriiin delicattdum Cl., Bruchstücke. Climacodium Frauenfeldianiim Grun. Corethron criophilum Castr. Rhizosolenia styliformis Brtw., mit toter Richelia. „ imbricata Brtw. „ alata Brtw., Bruchstücke. „ ' amptitata OsTF., Bruchstücke. Tlialassioihri.x acuta G. K. Katagnymene spec, völlig desorganisiert. *Viel weiter von der Küste. Chaetoceras peruvianum Brtw., einzelne Zellen. „ breve Schutt. „ filiferum n. sp. „ buceros n. sp. Ethmodisctis spec. Rhizosolenia (Nostoc spärlich). 114 Das Indische Phytophnkton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 335 Rhizosolenia amputata Ostf. „ hebetata f. semupiiia Gran. „ cylindrus Cl. „ Temperet H. P. „ Cochlea Brun. „ alata Brtw. „ robusta Norm. Thalassiothrix acuta G. K. Gvmnodinium Spirale Bergh. Ceratiiim tripos anchora ScHlMPER. „ „ azoriatm Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ intennediiim Joergensen. CeratocoQ'S horrida Stein. Omithocercus magnificus Stein. Dinophvsis homuncubts Stein. Katagtiymene spec. ? Tricliodesmium erythraeum Ehrbg. „Noch viel Cliadoceras, aber nicht das mit Vorticellen; meist sehr zart. RJiizosolenia starlc abgenommen, keine wohl vorherrschend, Wiederauftreten der amptitata Ostf., ^ostoc-Rhizosoknia spärlich, nur in R/i. semispina ; Rh. Tempern ist fast verschwunden. Ceratium flagelliferum var. tindulata fehlt, kräftige Ceratienformen spärlich vorhanden. Sehr wenig Oscillarien, wenig Peridineen." 25. März. Station 252, o'^ 24^5 S. Br., 42^ 49',4 O. L. 20 — o m. Apstein. Lebend : Chaetoceras coarctatiim Lauder. „ suinah-aniitn n. sp. „ tetrastkhon Cl. ? (aber Borsten glatt). „ lorenzianu7n Grun. „ atlanticum Cl. „ convolutmn Castr. ? Rhizosolenia alata Brtw. „ amputata O.STF. „ styliformis Brtw. „ hebetata f. semispina Gran. „ robusta Norm. „ africana n. sp. Tlialassiothrix acuta G. K. Planktoniella Sol Schutt. Climacodium Frauenfeldiamim Grun. Ceratium fusus Duj., lang. „ tripos macroceras Ehrbg. „ „ „ var. tenuissima n. var. „ „ ßagelliferum Cl. „ „ arciiatum var. atlantica Ostf. „ „ „ var. robusta n. var. „ „ volans Cl. var. elegans Br. Schröder. „ „ intermedium Joerg. var. aequatorialis Br. Schröder. Amphisolenia palniata Stein. „ bidentata Br. Schröder. Pyrophacus horologium Stein. Radiolarien. Tot: Rhizosolenia Tempere)' H. P., Bruchstücke. 115 43^ 336 G. Karsten, loo m quant. Apstein. Lebend : Coscinodisctis nodiilifer Janisch. „ lineatiis Ehrbg. Planktoniella So/ Schutt. Asteromphahis Wywillii Castr. Euodia inomata Castr. Chaetoceras tetrastichoti Cl. Hemiaidtts HaiickU Grun. Atnphisolenia bidentata Br. Schröder. Goniodoma acumiriatiim Stein. Oniithocerais magiiifiais Stein. „ spletididus Schutt. Diyiophysis ovum ScHÜTT. Pyrocystis hamidits Cl. „ hmula Schutt. Peridinium (divergens) Schiiltü Lehm. „ „ gracile n. sp. „ „ tumidum Okamura. Ceralium digitatum Schutt. „ gravidum var. praelonga Lemm. „ tripos flagellifentm Cl. „ „ vidttir Cl. „ „ arcuaium Gourret var. atlantica Ostf. „ „ „ „ „ robusia n. var. „ „ „ „ „ contorta Gourr. „ „ contmriitm GouRRET. „ „ macroceras Ehrbg., Jugendstadium. „ „ gibberum GoURRET. „ „ pukhellnm Br. Schröder. Tot: Coscinodisctis spec, Bruchstück. Chaetoceras coarctatiim Lauder. „ Seychellarum n. sp. Bruchstück. „ lorenzianum Grun. Rhizosolenia amputata Ostf. \ Bruchstücke „ robiista Norm. / ■ „ hyalina Ostf. „ slyli/oniiis Brtw., Bruchstück. „ alata Brtw. „ afncana n. sp. \ _ , , «■«//& n. sp. /Bruchstucke. Climacodium Frauenfeldiaman Grun. Tropidoneis Proteus n. sp. Pyrophaciis horologium Stein. Chun. Bruchstück von {Cosci?iodiscHS rex Wallich =^ Antelmiiiellia gigas ScHÜTT. *„Seit vorgestern Abend Temperaturen niedriger (26*^ an Oberfläche). Starke Abnahme der zarten, starke Zunahme der derben Ceratien. Zunahme des Salzes erklärt Schwinden der Cyanophyceen, starke Abnahme von Chaeto- ceras, Schwinden der breiten Rliizosolenia, Wiederauftreten von Rliizowknia amputata und Auf- treten an Oberfläche von Planktoniella Sol." Planktoniella Sol Schutt. Chaetoceras neapotitamtm Br. Schröder. Rhizosolenia amputata Ostf. „ styliformis Brtw. „ alata Brtw. „ hebelata f. semispina Gran, ohne Nostoc. „ robiista Norm. Thalassiothrix acuta G. K. Ceratium tripos flagelliferum Cl. „ „ vidtur Cl. „ „ gibberum Gourret. „ „ arcuatum Gourret var. contorta Gourret. „ „ „ „ „ robusta n. var. „ „ „ Jugendstadium, seine Hörner verlängernd. „ „ anchora Sciiimper. „ „ lunula ScHiMPER. AmphisoUnia palmata Stein. 1x6 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 337 Amphisolenia Thrinax Schutt. Peridinium (divergens) gracilis n. sp. „ „ spec. ? Oniithocercia magnificm Stein. Pyrocystis pseudo7wctiluca J. Murray. Pyrophacus horologium Stein. Phalacroma doryphonun Stein. »5. März. Station 253, 0° 27',4 S. Br., 42° 47',3 O. L. 20 — o m. Apstein. Lebend : Chaetoceras coarchitum Lauder. „ convolutiim Castr. „ sumatranum n. sp. Rhizosolenia hebetata f. semispina Gran. „ imbricata Brtw. „ sivHforrnis Brtw. Climacodium Fraiierifeldianutn Grun. Tlialassiothrix acuta G. K. Amphisole7iia bidentata Br. Schröder. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. „ „ „ var. tenuissivia n. var. „ „ flagelliferum Cl. „ „ arcuatum Gourret var. atlantica Ostf. „ „ azoricum Cl. var. breiiis Ostf. u. Schm. Peridinium (divergens) elegans Cl. Pyrocystis psetido?toctiluca J. MuRRAY. Trichodesmitwi Thiebautii Gomont. Tot: Chaetoceras lorenzianum Grun. Rhizosolenia similis n. sp. „ alata Brtw. „ amputata Ostf. J- Bruchstücke. „ robusta Norm. SCHIMPER. Planktoniella Sol ScHÜTT. Amphisole?iia palmata Stein. „ bidentata Br. Schröder. „ Thrinax Schutt. Ceratium tripos arcuatum GouRRET var. robusta n. var., in Neubildung der Antapikalhälfte. „ „ „ var. contorta Gourret. „ „ „ „ caitdata G. K. „ „ macroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. Peridinium (divergens) Schüttii Lemm. „ „ bidens n. sp. 25. März. Station 254, 0° 29',3 S. Br., 42° 47',6 O. L. 20 — o m. Apstein. Lebend : Chaetoceras convolutum Castr. „ neapolitanum Br. Schröder. „ sumatranum n. sp., mit Vorticellen besetzt. „ contortum Schutt. Rhizosolenia robusta Norm. „ styliformis Brtw. „ Temperei var. aciiminata H. P. „ hebetata f. semispina Gran. „ africana n. sp., 72 \x. „ cylindrus Cl. Pyrocystis lunula Schott. „ pseudonoctiluca J. MuRRAY. Tot: Chaetoceras coarctatum Lauder Rhizosolenia alata Brtw. „ amputata OsTF. „ similis n. sp. ThalassiotJirix acuta G. K. Planktoniella Sol ScHÜTT Pyrophacus horologium Stein. Bruchstücke. 117 338 Lebend : Amphisolenia bidentata Br. Schröder. „ Thrinax Schutt. Ceratium fustis Duj., kurz. „ tripos macroceras Ehrbg. jj „ „ var. tenuissrma n. var. „ „ volans Cl. var. siriciissima G. K. „ „ „ „ „ ekgayis Br. Schröder. „ „ arcuatum GoURRET \'ar. atlantica OsTF. „ „ „ „ contorta GoURR. „ ,, » j) robtista n. var. „ „ coarclatum Pavillard. „ „ gibbenim var. sinistra Gourret. „ „ intennedium JOERG. var. aequatonalis Br. Schröder. „ „ „ „ „ Hundhaitsenn^'B.. Schröder. „ „ azoricum Gl. var. brevis Ostf. u. Schm. Oruithocercus magiiißciis Stein. Tot: *26. Afärz. Station 255. Nicht gefischt. 27. März. Station 256, i^ 49',o N. Br., 45*^ 2g',5 O. L. 10 — o m. Apstein. Fast ausschließlich tierisches Plankton. Lebend : Ceratium tripos avchora Schimper. „ „ ßngellifcrum Gl. „ reticulatiuii POUCHET. Tot: Coscinodisais spec. Rhizosolenia spec. Tkalassiothrix spec. Ceratium tripos longipes (Bail.) Gl. „ „ flagellifertim Cl. Ornitltocercus quadratiis Schutt Pyropliacus liorologiicm Stein. Euodia inornata Castr. Bruchstücke. 100 m quant. Ap.stein. Viel Radiolarien, wenig pflanzliches Material. Lebend : Rhizosolenia robtista Norm. Planktoniella Sol ScHÜTT. Dinophysis ovum Schutt. Goniodoma acuminatmn Stein. Peridi?i.ium (divergens) grande KoFOID. Ceratium tripos gibberuni GouRRET. „ „ ancliora Schimper. „ „ vultur Gl. var. robusta n. var. „ „ macroceras Ehrbg. var. tenuissima n. var. „ „ intennedium JoERG. var. aequatorialis Er. Schröder. Tot: Bacteriastrum elongatum Gl. Rhizosolenia alata Brtw. „ amputata OsTF. „ hebetata f. semispina Gran. Bruchstücke. „ styliformis Brtw., mit Riclielia iutracellularis ScHM. Chaetoceras sumatranum n. sp. Ornithocercus spleudidus ScHÜTT. Ceratium palmatum Br. Schröder. „ tri])os ßagelliferum Gl., Bruchstück. „ „ tnacroceras Ehrbg. „ „ 7}olans Gl. var. elegans Br. Schröder. „ „ lunula Schimper. rcticulatum PoucHET var. contorta Gourret. Diatomeen. Chun. Pyrocystis?, völlig inhaltsleer, vielleicht eher Halosphaera. Bruchstücke von Schale und Gürtelband von {Coscinodiscus re.\ 118 Wallich) = AntelminelUa gisas Schutt. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iSgg. 339 * Kühle Temperatur des Wassers, starker Strom, starke Salinität. Lebend : Tot : Chadoceras (Bruchstücke). Rhizosolenia (wenig). Amphisolenia. Ceratiiim tripos luniila Schimper. „ „ arcuatum Gourret. „ „ azoiicHm Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ gravidum GoURRET. „ „ auchora Schimper. Goniodoma acuminatiim Stein. Oniithoceiciis magnificm. Peridinium (divergens) spec. ? Podolampas ? Keine Pyrocystis. Trichodesmium spec. (kurz, Fragment). „Fang ganz oberflächlich und daher mit den früheren nicht vergleichbar. Die meisten Ceratien gehören trotz der ganz oberflächlichen Schicht (bei hohem Salzgehalt) nicht den dünnsten Formen an. Ceratiuni macroceras, tenuiss iviiun , Jlagelli/eruni fehlen." *Nachmittags Tiefe ca. i 5 — 20 m. „Aehnlich wie vorher. Beinahe nur kurzstielige oder auch dickwandige Ceratien; flagelli/crum ganz vereinzelt, Rhizosolenia in Spuren, sämtliche abgestorben (namentlich amputata Ostf.). Chaetoceras Vorticellen tragend mit kurzen lebenden Fragmenten, beide, sowie die Frag- mente von Trichodesmium wohl durch Strömung. Daß Rhizosolenien trotz Strömung fehlen, auf Salinität zurückzuführen ; Fehlen von Pyrocystis, vielleicht auf Salinität ; ziemlich viel Pyrophacen !" 27. März. Station 257, 1° 48',2 N. Br., 45*^ 42',5 O. L. SCHBIPER. Amphisolenia bidentata Br. Schröder. „ palmata Stein. Ornithocercus magnifiais Stein. Cemtium hipos intermedimn JoERG. var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ flagelliferum Gl. „ „ macroceras Ehrbg. var. fe?imssima n. var. ,1 „ vultur Cl. var. sitiuatrana n. var. (mit nachgewachsenen Antapikalhömem). Nachmittags. Äjnphisolenia palmata Stein. Ceraliiim tripos azoricum Cl. var. brevis OsTF. u. ScHM. „ „ flagelliferum Gl. „ „ macroceras Ehrbg., Bruchstücke. „ „ intermedium Joergensen. Goniodoma acuminatum Stein. Ornithocerciis magnificiis Stein. Pyrophaacs horologium Stein. Ueberwiegend Zooplankton. Lebend : Amphisolenia bidentata Br. Schröder. Ceratium tripos flagelliferum Cl. I s — o m. Apstein. Tot: Chaetoceras swnatranum n. sp.l „ i »• . „, . , . ^ , ^ r\ \ Bi-uchstucke Khtzosolema amputata ÜSTF. J 119 340 G. Karsten, Lebend : Ceratium tripos robustum Ostf. „ „ vultur Cl. var. robtista n. var. araialum GouRRET var. sn-acilis Ostf. Tot: Rhizosolenia rohusta Norm., Bruchstücke. Planktoniella Sol Schutt. 28. März. Station 258, 2" 58',5 N. Br., 46" 5o',8 O. L. 20 — o m. Apstein. Zooplankton vorherrschend. Lebend : Rhizosolenia robnsta Norm. Pyrocystis liimda ScHÜTT. Goniodoma acuminatiim Stein. Ornithocerciis magnificus Stein. Ceratium tripos limula Schimper var. robnsta n. var. „ „ gibberum Gourret, in Neubildung der Antapikalhälften. Trichodesmium etjthraeum Ehrbg. Tot: Chaetoceras sp., unbestimmbare Fragmente. Ceratium tripos macroceras Ehrbg. „ „ flagellifenim Gl. „ „ longipes (Bail.) Gl. „ „ inleriucdiuvi JoERG. var. Hundhausenii Br. Schröder. Schimper. Ceratium tripos -aultur Gl. Ornithocercus mag7iific7is Stein. Peridinium (di7)ergens) acutum n. sp. RInzosolenia rohusta Norm., Bruchstücke. Lebend : Halosphaera viridis Schmitz. Planktoniella Sol SCHÜTT. Chaetoceras sumatranum n. sp. Rhizosolenia africana n. sp. Thalassiothrix acuta G. K. Goniodoma acumitiatutn Stein. Dinophysis ovum Schutt. Phalacroma doryphorum Stein. Ornithocercus splendidus Schutt. „ magnificus Stein. Podolampas bipes Stein. Peridinium (divergens) acutum n. sp. „ globulus Stein. Ceratium tripos lunula Schimper. „ „ arcuatum var. atlaniica OsTF. „ „ „ „ robusta n. var. „ „ intermedium Joergensen „ „ contrarium Gourret? flagel- liferum Gl. ? „ „ macroceras Ehrbg. var. te?iuis- sima n. var. 100 m quant. Apstein. Tot: Rhizosolenia rohusta Norm., Bruchstück. „ atnputata OsTF. „ spec. spec. \ „ quadrijuncta H. P. / Gynmodinium /usus Schutt. unfertige Antapikal- hälften. Bruchstücke. Pflanzenplankton spärlich. Dichtes Wasser. Küste in Sicht. Lebend : Vorherrschend: C e r a t i e n mit relativ kurzen Gliedern oder dicken Wänden. Daneben : Rhizosolenia calcar avis. „ hebetata f. setnispina Gran. Tot: Chaetoceras, 2 Fragmente. Rhizosolenia amputata OsTF. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iS MI Lebend : Rhizosohnia alata Brtw. „ aviputata OsTF. „ robusta Norm., junge Zellen. Phalacroma spec. Trichodesmium spec. Ämphisoletiia palmata Stein. Ceralium tripos ßagelliferum Cl. „ „ gibbentm var. sinistra Gourret. „ „ arcuatum Gourret. „ „ „ var. contorta Gourret. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ anchora (dickwandig) Schijiper. „ „ vtdtur Cl., Kette. „ candelabnim (Ehrbg.) Stein. „ furca Duj. „ fusKs Duj., kurz. Ceraiocorys, wenig. Goniodoma. Omithocercus magnificus Stein. Pyrophaciis. Pyrocystis (Spuren). Halosphaera viridis Schmitz, in Sporenbildung. Tot: 28. März. Station 259, 2° 58',8 N. Br., 47° 6',i O. L. 200 m quant. Apstein. Peridineen vorherrschend. Lebend : Planktoniella Sol SCHÜTT. Rhizosolenia styliformis Brtw. „ robitsta Norm. Eiiodia inoiTiata Castr. Ceratittm candelabnim (Ehrbg.) Stein. „ furca Duj. var. baltica Moeb. „ gravidum GoURRET var. praelonga Lemm. „ tripos, typisch. „ „ anchora ScHIMPER. „ „ tergestinum Schutt. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ robiistum Ostf., Kette. „ „ macroceras Ehrbg. var. crassa n. \ar. „ „ arcuaiutn GoURRET. var. robusta n. var. „ „ „ „ „ atlantica Ostf. „ „ lunula ScHiMPER. var. robusta n. var. Omithocercus magnificus Stein. „ quadratus Schutt, junges Exemplar. Pyrophacus horologium Stein. Dinophysis ovum Schutt. Peridinium (divergensj grande KoFOID. „ „ Schüttii Lemm. „ „ gracile n. sp. Goniodoma acuminatum Stein. Phalacroma dor)phorum Stein. Pyrocystis psejidonoctiluca J. Murray. „ ftisiformis J. MuRRAY. Tot: Coscinodiscus spec. \ Rhizosolenia alata Brtw. \ „ amputata Ostf. j Tlialassiothrix spec. ) Chaetoceras spec, Ideines Bruchstück. Ceratium tripos macroceras Ehrbg., Bruchstück. Bruchstücke. Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. II. 2. Teil. 342 G. Karsten, 29. März. Station 260, 4" 33',5 N. Br., 48" 23',! O. L. * Dichtes Wasser. Aehnlich wie gestern, ziemliche Pflanzenarmut. Rhizosolenia amptttata OsTF. „ alata Brtw. „ robusta NoRM., jung. „ calcar avis Schulze. „ hebetata f. semispina Gran. Ceratium fnsiis Duj., lang. „ tripos anchora Schimper, viel. „ „ gibberum Gourret. „ „ amiatum Gourret var. conioiia Gourret. „ „ ijitermediiim JOERGENSEN, Kette. „ „ lunnia SCHIMPER. „ „ „ var. robusta n. var. „ „ ßagelliferum Cl., vereinzelt. „ „ macroceras Ehrbg., einzeln. „ „ azoricum Gl. var. brevis Ostf. u. Schm. Ceratocoiys. Ornithocercta. Pyrocystis pseudonoctiliiro J. Murray. „ limiila Schutt. Pyrophacus. Amphisolenia bidentata Br. Schröder. Petidinium (divergens) grande KoFOID. (Rhizolenien spärlich und sehr schmal. Cliactoceras fehlt, ebenso Oscillarien. Pyrocystis sehr spärlich, Pyivpliacus etwas mehr. Ceratien nur massive Typen, zahlreich.) Schimper. Ceratium tripos intermedium Joergensen. „ „ azoricum Gl. var. brevis OsTF. u. Schm. „ „ iiolans Gl. Omithocercus magnificus Stein, mehrfach. 29. März Station 261, 4" 36',! N. Br., 30 — o m. Apstein. Vorwiegend grobes Zooplankton. Lebend : Amphisolenia palmata Stein. „ bidentata Br. Schröder. Ornithocerctis magnificus Stein. Pyrocystis pseudonoctiluca J. MuRRAY. Ceratium reticulatum PoucHET var. spiralis n. var. „ tripos arcuatum GoURRET. „ „ macroceras Ehrbg. var. crassa n. var. „ „ „ „ var. teiiuissima n. var. 37',6 O. L. Tot: Rhizosolenia spec, „ alata Brtw. „ quadrijuncta H. P. Bruchstücke. Lebend : Asteromphalus heptactis Ralfs. Coscinodiscus subtilissimus n. sp. Planktoniella Sol Schutt. Chaetoceras coarctatum Lauder. Rhizosolenia robttsta Norm. 100 m quant. Apstein. Tot: Rhizosolenia quadrijuncta H. P. „ aniputata Ostf. Pyrophacus horologium Stein. Bruchstücke. Das Indische Phytoplaakton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 18 343 Lebend : Rliizosolenia stvliformh Brtw. Ceratium gravidum var. praelonga Lemm. „ Iripos anchora Schimper. „ „ arcuatwn Gourret. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ azoricum Cl. var. brevis OsTF. u. ScHM. „ „ volans Cl. var. strictissima G. K., unfertige Antapikalhälfte. Amphisolenia palmata Stein. Diplopsalis lentkiila Bergh. Goniodoma actmiinatum Stein. Phalacroma donphorum Stein. Omithocerctcs magnificiis Stein. Pyrocystis psetidoiioctiluca J. MuRRAY. „ luniila Schutt. Peridinitctn (diveigens) grande KoFOID. „ „ acutum n. sp. Tot: Ausgesuchtes Material. Chun. 100 m quant. 4 intakte und normale Zellen von {Coscinodiscm rex Wallich =) Antebninellia gigas Schutt. 30. März. Station 264, 6^ i8',8 N. Br., 49"^ 32',5 O. L. * Größere Dichtigkeit des Wassers. Pyrocystis (l). Lebend : Tot : Trichodesmiuin erythraejim Ehrbg. Ceratium fusus Duj., kurz. „ tripos flagelliferum Cl. „ „ gibbenim Gourret. „ „ anchora Schimper. „ „ hinula Schimper var. robusta n. var. „ „ arciiatimi GouRRET var. caudata G. K. _ „ „ azoricum Cl. \'ar. brevis Ostf. u. Schm. Omithocercus magnificus Stein. Halospliaera. Beinahe nur Ceratium, aber ziemlich viel, ausschheßlich dickwandige, sehr kurzgliedrige, schwere Formen mit Ausnahme ganz veremzelter flagelliferum. Diatomeen fehlen durchaus. 30. März. Station 265, 6'^ 24',! N. Br., 49*^ 3i',6 O. L. 10 — o m. Apstein. Ausschließlich dickwandige, schwere Ceratium-hr\e.\\. Ceratium tripos aiicliora SCHIMPER. „ „ contrarium GoURRET. „ „ arcuatum Gourret. „ „ macroceras Ehrbg. var. crassa n. var. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ vultiir Cl. var. sumatrana n. var., dickwandig. „ „ intermediuvi Joerg. var. Hundhausenii Br. Schröder, i „ „ flagelliferum Cl., i Exemplar. Pyrocystis pseudonoctiluca J. MuRRAY, i Exemplar. 123 sehr kurzes Exemplar. 344 SCHIMPER. Amphisolenia bidenlata Br. Schröder. Ceraiinm dctis OsTF. „ tiipos macroceras Ehrbg. „ „ a?ickora Schimper. „ „ intermediiim JOERGENSEN. „ „ longipes (Bail.) Cl. „ „ gibberum Gourret. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ vul/ur Cl., mit Armnachwuchs. Oniithocercvs quadratus ScHÜTT. 31. März. Station 267, 8" g',i N. Br., 51'^ 34',! O. L. 20 — o m. Apstein. Lebend : Chaetoceras sumatranidn n. sp. Amphisolenia bideiifnta Br. Schröder. Dinophysis ovum Schutt. Ceraiinm fmus Duj., lang. „ tripos inclinatum KoFOlD. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ „ var. lemdssima n. var. ., „ „ „ crassa n. var. „ „ flagelliferum Cl., häufig. „ „ „ var. undulata Br. Schröder. „ „ arcuatmn GoURRET var. gi'acilis OsTF. „ „ „ var. robusta n. var., einzeln. „ „ contrarium Gourret. „ „ volaTis Cl. var. elegafts Br. Schröder. ,, „ robustum OsTF. „ „ vul/ur Cl., var. sutna/rana n. var. (Anne auswachsend). „ „ i7iiermedium JoERG. var. aequatorialis Er. Schröder. Peridinium (divergens) grande Kofoid. Pyrocystis pseudonoctiluca J. MuRRAY. Tiichodesmium ejythractim Ehrbg. Schimper. Rhizosolenia calcar avis Schulze, Bruchstücke. Amphisolenia hidentata Br. Schröder. Ceraiinm tripos arcuaium Gourret var. caudata G. K. „ „ var. gracilis Ostf. „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ macroceras Ehrbg. „ „ var. tenuissima n. var. „ flagelliferum Cl. Omiihocercus magnificus Stein. Pyrophacus horologium Stein. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ lunula Schutt. Trichodesmium tenite Wille. Tot: Chaeioceras penwianum Brtw. Rhizosolenia ampulata OsTF. \ Bruchstücke. „ Tempere'i H. P. „ squamosa n. sp. „ calcar avis Schulze, Bruchstück. Coscinodiscus spec, Gürtelbänder. Gonyaulax spinifera DiESING. 100 m quant. Meist abgestorben. Lebend : Dinophysis ovum SCHÜTT. Goniodoma acuminaitnn Stein. Ceraiiutn tripos volans Cl. var. elegans Br. Schröder. 124 Apstein. Tot: Chaetoceras peruvianum Brtw. „ tetrastichon Cl. Coscinodiscus sublineatits Grun. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8 345 Lebend : Tot: Coscinodisciis nodulifer Janisch. Asteromphahts heptactis Ralfs. Gossleriella tropica ScHÜTT. Rhizosolenia calcar avis Schulze. „ ampufata Ostf. „ alata Brtw. \ „ rohista Norm. 5- Bruchstücke. Tlmlassiothrix acuta G. K. J Ceratimn fusus var. concava Gourret. furca Duj. candelabnim (Ehrbg.) Stein. tripos anchora Schimper. coarctatum Pavillard. arcttatum Gourret. „ var. cotttotia Gourret. „ „ gracilis OsTF. macroceras Ehrbg. „ var. tenuissima n. var. gibberum var. sinistra Gourret. cotitrariutn GoURRET. azoricnm var. brevis Ostf. u. Schm. flagellifenim Gl. Cladopjyxis brachiolata Stein. Omithocerciis magnificns Stein. Peridinium Steinii Joergensen. „ (divergetis) acutum n. sp. Amphisolenia bidentata Br. Schröder. „ Tlirinax Schutt. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ pseudonoctiluca J. Murray. Pyrophacus horologitim Stein. Ausgesuchtes Material. Chun. loo m quant. [Coscüiodiscus rex Wallich =) Antelminellia gigas Schutt, lebend. Rhizosolenia Temperei H. P., lebend. * Weniger Salz, höhere Temperatur (Schott), Abnahme der Dichtigkeit. Antelmitiellia. Rhizosolenia alata Brtw. „ Temperei H. P. „ amputata OsTF. „ calcar avis SCHULZE. Ceratium fusus Duj., kurz und lang. „ tripos flagellifenim Cl. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ volans Cl. „ „ intermedium JOERG. var. Hundhausenii Br. Schröder. „ „ arcuaium GoURRET var. caudata G. K. „ ., „ „ „ gracilis Ostf. Oxytoxum cf. diploconus Stein. Pyrgidium Stein spec. Pyrocystis pseudonoctiluca J. Murray. „ lunula Schutt. „ fusiformis J. MuRRAY. Amphisolenia Tlirinax Schutt. Trichodesmium etythracemn Ehrbg. 125 346 G. Karsten, * .Wiederauftreten der langarmigen Formen von Ceratium macroceras ziemlich viel, von Rhizosolenia calcar avis und Teiiipcrei, von Pyrocystis; Schwinden der schweren Ceratien, der Rhizosolenia semispina, weil an niedere Temperaturen gebunden, im Kampfe ums Dasein." I. April. Station 268, 9^ 6',i N. Br., 53^' 4i',2 O. L. 30 — o m. Apstein. Ueberwiegend Zooplankton, viel Radiolarien. Lebend : AmpMsolenia bidentata Br. Schröder. „ Thrinax Schutt. Ceratium /usus Duj. „ furca Duj. var. incisa G. K. „ tripos conlrariiim GoURRET. „ „ incliiiattcm Kofoid. „ „ macroceras Ehrgb. j, „ var. teiiuissima n. var. „ „ arcuatum GouRRET var. gracilis OsTF. „ „ flagellifenmi Gl. „ „ vultur Gl. var. sumatrana n. var., lange Kette. „ „ intermedium JoERG. var. aeqtiatorialis Br. Schröder. Gonyaidax polygramma Stein. Ornithocercns quadratus SCHÜTT. „ magnißcus Stein. Peridiniwn (divergens) acutum n. sp. „ „ (nackter Plasmaklumpen in Form eines Peridinium divergens). Ttichodesmium eiythraeum Ehrbg. Tot: Ceratium tripos arcuatum GoURRET var. robiista n. var. Stufenfänge. Chun. 1 7 — o m. Amphisolenia bidentata Br. Schröder. Ceratium /usus Duj. „ tripos contrarium GoURRET. „ „ ßagelliferum Gl. „ „ intermedium Joerg. var. aequatorialis Br. Schröder. Ornithocercus magnificus Stein. Peridinium (divergens) acutum n. sp. Lebend : 24 — 4 m. Planktoniella Sol Schutt. Afnphisolenia bidentata Br. Schröder. Ceratittm fustis Duj. var. concava Gourret. „ tripos arcuatum GoURRET. „ „ var. gracilis Ostf. flagelliferum Cl. macroceras Ehrbg. „ „ var. tenuissima n. var. inte}tnedium Joerg. var. aequatorialis Br. Schröder. Pyrophacus horologium Stein. Tot: Coscinodiscus excentricus Ehrbg., Schale. Viele Ceratium spec. spec, Bruchstücke. 126 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 18 347 Lebend : Planitotiiella So/ SCHÜTT. Ceratinm palmatum Br. Schröder. „ tripos aixiiatum GoURRET. „ „ ßagellifenitn Cl. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schji. „ „ intermedium JOERG. var. aeqiiatorialis Br. Schröder. Ornithocenus magnifictis Stein, mehrfach. Peridiniiim sphaerictim MuRR. and Whitt. Trichodesmium tenne Wille. 42 — 15 m. Tot: Coscinodiscus nodiilifer Janisch, Schale. „ spec, Bruchstücke. 63 — 46 m. Lebend : Coscinodiscus nodulifer Janisch. „ siibtilissimus n. sp. Plafikto?iiella So/ Schutt, mehrfach. Amp/iisolenia bideiitata Br. Schröder, mehrfach. Ceratinm /usus Duj., klein, mehrfach. „ catidelabmm (Ehrbg.) Stein. „ geniculatum Leaim. „ hipos macroceras Ehrbg. var. teniussima n. var. Ornit/wcemis magnificiis Stein, mehrfach. P/ialacroma nasutujn Stein. Podo/ampas bipes Stein. Dictyoc/ia specidum. Tot: R/dzoso/enia, Bruchstücke. „ sty/ifonnis Brtw. „ ampiitata Ostf. Große Navicuia spec. Schale Pyrop/iacus /loro/ogium Stein. Bruchstücke. Lebend : 80 — 67 m. Tot: Va/divicl/a formosa Schi.aiper. P/aaktoniella So/ Schutt, mehrfach. T/iaiassiot/itix /leteromorp/ia n. sp. Ceratinm tripos azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm., mehrfach. „ „ gibbenim var. sinistra GouRRET. Omit/iocercus spleiididus SCHÜTT. Pyrocystis iunula Schutt. Triciiodesmium tenue Wille. Pyiocystis pseudonoctiluca J. MURRAY. Lebend : Coscinodiscus nodulifer Janisch. „ subtilissimus n. sp. Plan/ttoniel/a Sol Schutt, mehrfach. Amplnsolenia bidentata Br. Schröder. Ceratinm tripos macroceras Ehrbg. „ „ vu/tur(-robustum ?) Cl., Kette. „ gravidum Gourret var. prae/oiiga Lemm. P/ialacroma do)yp/iorum Stein. Tric/iodesminm tenue Wille. 105- Tot: Gossleriella tropica Schutt, Schale. R/iizosolenia imbricata Brtw., Schale. Tlialassiotlirix spec, Bruchstück. Halosp/taera viridis SCHMITZ. Ceratinm tripos intermedium Joerg., Bruchstück. „ „ azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. „ „ flagelliferum Cl. Omitkocercns splendidus SchÜTT. Peridinium (diverge7is) acutum n. sp. Pyropliacus /lorologium Stein. Schließnetzfänge, ausgesuchtes Material. Chun. Einige Schalen von Coscinodiscus nodulifer Janisch. Coscinodiscus Lebend : odulifer Janisch. /ineatus Ehrbg. 200 m quant. Ap.stein. Tot: Ceratinm tripos azoricum Cl. var. brevis Ostf. u. Schm. Pyrop/iacus lioroiogium Stein. 127 348 G. Karsten, Lebend : Coscinodiscm suhlineatus Grün. „ Zeta n. sp. (i88 f«). Planktoniella Sol Schutt. Asteromplialus Wywillii Castr. (So f«). Euodia inornata Castr. Fragilaria gtamdata n. sp. Rhizosolenia robusla Norm. Ceratiuin canddabrum (Ehrbg.) Stein. „ fustis Duj., kurz. „ palmatum Br. Schröder. „ geniculalum Lemm. „ tripos declinaium n. sp. „ „ platycome Daday. „ „ flagellifenmi Cl. „ „ macroceras Ehrbg. var. teninssima n. var. Dinophysis ovum Schutt. Goniodotna actinmiaium Stein. Gonyaulax polygramma Stein. „ birostris Stein. Oitiithocerais magnificus Stein. „ splcndidus ScHÜTT. Peridinium globiiliis Stein. „ sphaericum MuRR. and Whitt. „ (divergens) acutum n. sp. „ „ gracile n. sp. „ „ grande Kofoid. „ „ ellipticum n. sp. Phalacroma rapa Stein. Podolampas bipes Stein. Pyrocystis hamulus Cl. „ lanceolata Br. Schröder. „ pseudonoctihica J. Murray. „ lunula Schutt. Sieiniella cornuta n. sp. Tot: * Oberfläche (bis ca. 30 m). Spärliches Auftreten der Pflanzen, keine Strömung, keine Diatomeen; ca. 250 Meilen von der Küste. Amphisoleyiia. Ceratiu7n-KriGn., langhömiger Typus. Omithocercus magnificus Stein. Peridinium (diiiy?ncne pelagica Lemm. , völlig des- organisiert Bruchstücke. Chun. Rhizosolenia spec, lebend (groß, antiulata ?). [Coscitiodisciis rex Wallich =) Antelminellia gigas Schutt, lebend. * Mitte Golf von Aden. Vorherrschend: Ceratien. Dan eben: Stephanopy.xis Palmeriana Grun. var. javaiiica Grun. Chaetoceras cnarctatiim LaudER. Giiiiiardia Blavyana H. P. Climacodiiim biconcavum Cl. Rhizosolenia hebetata f. semispina Gran. „ calcar avis ScHULZE. „ imbricata Brtw. 131 352 G. Karsten, Rhizosolenia ampulala OsTF. „ alata Brtw. „ sqtiamosa n. sp. „ Tetnperet H. P. „ stylifonnis Brtw. „ robusta NoRM., jung. Amphisolenia bidentata Br. Schröder (i desorganisiert). Ceralium /usus Duj., kurz. „ candelabriim Stein. „ gnwidum GoURRET var. praelonga Lemm. „ furca Duj. „ tripos a?icJiora Schimper. „ „ robuslum OsTF. „ „ arcuattim Gourret. „ „ „ var. co?ifoifa Gourret. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ ßagellifemm Cl. „ „ azoricum Cl. var. brevis O.stf. u. Schm. „ „ vultur Cl. var. sumatrana n. var. Dinophysis miles Gl. Ornithocercus magnificus Stein. Pyrocystis pseudonoctduca J. Murray. „ lanceolata Br. Schröder. Pendinium (divergcns) spec. Phalacroma doiyj>]iorimi Stein. Oscillaria. „Sehr reich, namentlich an Rhizosolenien und Ceratien; letztere vorwiegend, aber nicht au,s,schließlich zu den schweren Formen. Große Armut an Chadoceras, Pyrocystis und Oscillarien, wohl auf Salz zurückzuführen. Pyrophacus nicht gesehen. Amphisolenia ein Exemplar. Reiche Häufung wohl auf Strömungen zurückzuführen. In dem Wasser in Schälchen: an der Ober- fläche Cemtittm macroceras, flagcllißrtim, ßisus (lang)." ScHUrPER. Chaetoceras coarctatum Lauder, Bruchstücke. Climacodium Fraiienfeldianum Grun. Dactyliosolcn Bergonii H. P. Gidnardia flaccida H. P. Rhizosolenia, zahlreiche Bruchstücke. Stephanopyxis Palmeriana Grun. var. javanica Grün. Amphisolenia palmata Stein. Ceralium gravidtim Gourret var. praelmiga Lemm. „ furca Duj., sehr klein. „ „ f)e7itngommi (Gourret) Lemm. „ Iripos arcuatum Gourret var. caudata G. K. „ „ intermcdium Joergensen. „ „ jnacroceras Ehrbg. (unausgewachsene Antapikalhälfte). „ „ „ var. fe?missima n. var. 1, „ anchora Schimper. „ „ ßagcllifenim Cl. ,, „ vultur Cl. Ceratocorys horrida Stein. Dinophysis miles Cl. Ornithocercus magnificus Stein. Pendinium (divergcns) acutum n. sp. » ), elegajis Cl. » „ grande KoFOlD. Pyrocystis fusiformis J. Murray. Halosphaera viridis Schmitz. 132 Das Indische Pliytoplankton nach dem Material der deutschen .Tiefsee-Expedition 1898 — 18 353 4. April. Station 270, 13'' i',o N. Bn, 47° lo'.g O. L. 20 — o m. Apstein. Tot: Chaetoceras periivianum Brtw. Lebend : Chaetoceras lorcnziaiium Grun. „ coarctatum Lauder. Rhizoiolenia iinbiicata Brtw. „ quadrijuncta H. P. Climacoditim Frauenfeldianuni Grun. Amphisolcnia hidentata Br. Schröder. Ccmtitim /usus Duj., lang. „ reticnlatum PoucHET var. contorta Gourret. „ tripos arcuatum GoURRET. „ „ „ var. co7itorta Gourret. „ „ „ „ atlantica OsTF. „ „ flagellifcnim GL. „ „ „ var. undidata Br. Schröder. „ „ intermedium Joergensen \ar. aequatorialis Br. Schröder. „ „ „ var. Hundhaitsenii Br. SchröD. „ „ macroceras Ehrbg. var. tennissima n. var. „ „ volans Gl. var. elegans Br. Schröder. Oniithocercus splendidus Schutt. Ceratocorys horrida Stein. Peridiiiium (divergens) elegans Gl. „ „ pustulatiim n. sp. ,, „ gra?ide Kofoid. PyrocYsiis pseudonocliluca J. Murray. „ fusiformis J. Murray. coarctatum Lauder pro parte Rhizosolenia alata Brtw. \ „ calcar avis Schulze „ ampiitata OsTF. Thalassiothrix acuta G. K. Bruchstücke. 100 m quant. Apstein. Viel Radiolarien. Vorherrschend Cliiiiacodmm Fraucnjcldianum, abgestorben, jedoch zum größten Teil noch mit Plasmainhalt. Lebend : Coscinodisciis nodulifer Janisch. „ siibiilissimus n. sp. Rhizosolenia hyalina OsTF. Dactyliosolen Bergonii H. P., 28 fi. Euodia i?iornata Castr. Ampkisolenia bidetitata Br. Schröder. „ palmata Stein. Diplopsalis lenticida Bergh. Ceratium tripos inclinatum Kofoid. „ „ vultur Gl., Kette von 1 „ „ macroceras Ehrbg. var. Goniodoma acuminatutn Stein. Oniithocercus splendidus Schutt. „ magnificui Stein. Phalacroma cuiiejis Schutt. Peridinium globulus Stein. „ (divergens) longipes n. sp. „ „ ptistulatum n. sp. Pyrocvstis pseudonocliluca J. Murray. „ fusiformis J. MuRRAY. Zellen. tcnuissitna n. Tot: Rhizosolenia quadrijuncta H. P. „ alata Brtw. (sehr schmächtig). „ calcar avis Schulze. „ rohusta Norm. „ Temperet H. P. mit Richclia intracellularis ScHM. Chaetoceras sumatranum n. sp. „ Schmidtii Ostf. „ lorenzianum Grun. „ peruvianum Brtw. Detomda Schröderi P. Bergon. Ceratium tripos flagelliferum Gl. Diatomeen ausgesucht. Chun. 50 (100) m quant. (Coscinodiscns rex Wallich =) Antelminellia gigas SCHÜTT, lebend, in einigen Exemplaren. 133 354 G. Karsten, *Golf von Aden. „Bild ganz anders als gestern, indem die breiten Rhizosolenien ganz verschwunden, das leistenförmige C l imacod iittn, das gestern fehlte, stark vorherrschend, C/iacioceras ganz verschwunden. Ceratien nicht viele, sehr verschiedenartig, am meisten V7i/t7ir Cl., entweder in Kette (teils sehr lang) oder, viel seltener, einzeln." 4. April. Station 271, 13^' 2',8 N. Bn, 46*^ 4i',6 O. L. o m. Apstein. Phytoplankton fast durchw^eg abgestorben. Lebend : Tot: Ceratium furca var. baltica MöB. „ tripos arcua/um Gourret. „ „ ilitcrmeJium JOERGENSEN. Diplopsalis lenticiila Bergh. Trichodestnium Thicbautii GoMONT. Climacodium Frauenfeldianum Grun. Ceratium tripos arcttatnm GoURRET var. contorta Gourret. inclinatum Kofoid. ßagclliferum Cl. macroccras Ehrbg. „ \ar. tetmissima n. var. vultur Gl. „ fiisus Duj., lang. Ceratocorys horrida Stein, zum Teil winzig kleine E.\em- plare. Peridinitim sphaericum MURR. and Whitt. „ (divergens) grande Kofoid. 20 — o m. Apstein. Lebend : Tot : Climacodium Frauenfeldianum Grun., meist abgestorben, doch auch lebende Zellen vielfach vorhanden. Amphisoknia bidailala Br. Schröder. \ Rhizosolenia calcar avis Schulze \ . Ceratium fusiis Duj., lang „ tripos arcuatiim Gourret. „ „ „ var. contorta Gourret. „ „ anchora Schimper. „ „ inclinatum Kofoid. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ vultur Cl., Kette und Zellen. „ „ flagelliferum Gl. Ceratocorys horrida Stein. Goniodoma acuminatum Stein. „ sphaericum MuRR. and Whitt. Ornithocercus magniftctis Stein. „ splcndidus ScHÜTT. Phalacroma dotyfihormn Stein. Peridiiiium (divergens) elegans Gl. „ „ piistulatum n. sp. „ „ tumidum Okamura. Podolampas bipes Stein. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ pseudonoctiluca J. Murray. Trichodesmium erythraeum Ehrbg. quadrijuncta H. P. / Bruchstücke. * 20 Meilen weiter nach Aden zu. Nachmittags. Dasselbe Bild. Climacodium Frauenfeldianum Grün. Planktoniella (i Exemplar). Rhizosolenia squa7nosa n. sp. „ alata Brtw. „ calcar avis Schulze. 134 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition iS 355 Ceratium /usus Duj., lang. „ gravidiim Gourret var. piaeloiiga Lemm. „ tripos flagelliferum Cl. „ „ anchora Schimper. „ „ vultiir Cl., lange Ketten. „ „ volans Cl. var. clegans Br. Schröder ,. „ macroccras Ehrbg. „ „ arciiatum Gourret var. contorta GoURRET. Ceia/ocoiys horrida Stein. Dinophysis miles Cl. Goiiiodoma. Onüthocerais. Phnlacroma. Pcridinium (divergens) elcgans Cl. „ „ spec. ? P)>rocystis pseudonoctiluca J. Murray. „ fiisiformis J. MuRR^VY. Halosphaera (i Exemplar). Katagnvmcne, in Dauersporen zerfallen. Trichodesmium spec. loo m quant. Apstein. Lebend : Coscinodisais nodulifer Janisch. Rhizosolenia simplcx G. K. var. major n. var. „ styliformis Brtw. Tropidoneis Proteus n. sp. Ceratium /usus Duj. „ furca Duj. var. incisa G. K. „ gravidum Gourret var. praclonga Lejim. „ tripos arcuatum Gourret. „ „ „ var. gracilis Ostf. „ „ „ „ contojia Gourret. „ „ inclinatiim Kofoid. „ „ intcrmcdium Joergensen var. acijuatoiialis Er. Schröder. „ „ macroccras Ehrbg. var. tcuuissima n. var. Ceratocoiys horrida Stein (Ideine Formen). „ asymmetrica n. sp. Diplopsalis leuticnla Bergh. Goniodoma acumiriatum Stein. Phalacroma cuiicus Schutt. „ operculatum Stein. „ doryphorum Stein. Omithocerciis spleyididtis Schutt. „ magnificus Stein. Peridinium (diTcrgens) elegans Cl. „ „ pustidatmn n. sp. „ „ tumidum Okamura. Podolampas bipes Stein. Pyrocystis ftisiformis J. MuRRAY. „ pseudonoctiluca J. I\'IuRRAY. Tot: Bruchstücke. Coscinodiscus siibtilissimus n. sp. Rhizosolenia squamosa n. sp. „ calcar nvis Schulze „ imbricata Brtw. J „ quadrijuncta H. P. Dactyliosolen Bergonii H. P. Climacodium Frauenfeld ianum Grun. Tropidoneis, leere Schalen. Ceratium tripos flagelliferum Cl. Trichodesmium \ völlig desorganisiert und daher nicht sicher Katagnymene f bestimmbar. Ausgesucht. Chun. 50 (100) m quant 7 intakte lebende Exemplare von {Coscinodiscus rc.v Wa'llich =) Antelminellia gigas Schutt (ebenso lOO m quant). 135 356 Aden. 9 — o m. Apstein. Meist Zooplankton, Radiolarien etc. Lebend : (Dacillaria) Nilzschia pamdoxn Grun. Nitzschia (Sigmd) itidica n. sp., 12:240- Chaetoceras lorenzianum Grun. „ sociale Lauder. „ conslnc/ttm Gran. „ van Heurckii Gran ? Climacodinm Frai(enfeldianiim Grun. Ceralium fiirca Duj. Dinophysis miles Gl. -260 Tot: Pyrop/uicus horologiiim Stein. SCHIMPER. Climacodinm Frn7icnfcldianum Grun. ^'orheiTSchend. Amphisolenia palmata Stein. „ bidentata Br. Schröder. Ceralium fiirca Duj. „ reliculatum POUCHET var. contoiia Gourret. „ tripos vultiir Gl., häufig. „ „ macroceras Ehrbg. „ „ intermedium Joergensen. „ „ flagelliferum Gl. „ „ arcuatimi Gourret var. caudata G. K. „ „ „ var. contoiia Gourret. „ „ 7'olans Gl. var. strictissima G. K. „ „ azoriciim Gl. var. brevis Ostf. u. Schm. Gotiiodoma aciiminatum STEIN. „ armaium JoHS. ScHM. Ceratocorys honida Stein. Peridinium (divergens) elegans Gl. „ „ acutum n. sp. „ „ bidens n. sp. „ „ grande Kofoid. Ornilhocercus magnificus Stein. „ splendidus Schutt. Pyrocyslis fusiformis J. Murray. „ lunula Schutt. Lebend : Chaetoceras lorenziamim Grun. Rhizosolenia imbricata Brtw. „ hyalina OsTF. „ alata Brtw. Climacodium Fraiienfeldianum Grun. Amphisolenia bidentata Ostf. Ceralium fusus Duj., lang. „ tripos arcuatum GouRRET. „ „ „ var. atlaniica Ostf. „ „ vultiir Gl. Omitliocercus magnificus Stein. Peridinium (divergens) gracile n. sp. Pyrocystis fusiformis J. Murray. „ pseudonoctiluca J. MuRRAY. Trichodesmium erythraeum Ehrbg. 7. April. Station 272, 15'^ 22',5 N. Br., 41° 34',8 O. L. 30 — o m. Ap.STErN. Tot: Rhizosolenia Tembere'i H. P. 1 f Bruchstücke. styliforwis Brtw. 136 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsce-Expedition 1898 — 1899. 357 Lebend : Rhizosoleiiia hyalina OsTF. ,. fmgillima Bergon., häufig. inibricata Brtw. „ quadrijuncia H. P. „ Setigera Brtw. Cosdnodisciis e.vcenfricus Ehrb«. Guinardia flaccida H. P. Streptothcra indica n. sp. l. Peiiditihim (divergeiis) ptisttilalnm \\. sp. Tricliodcsmiiim eiylhracuni Ehrbg. Nicht reich an Pflanzen. 100 m quant. Apstein. Tot: Chaetoceras Wighami Brtw. „ Seychellarum n. ,sp. * Rotes Meer. Vorherrschend: Rhizosoleiiia hyalina Ostf. Daneben: Climacodium biconcavtwi Cl. ? oder Fraiieiifcldiaimm Grun. ? (Zeichnung undeutlich). Gimiardia flaccida H. P. Rhizosoleiiia Tciiipcre'i H. P. „ alafa Brtw. Gerat ium /usus Duj., kurz. „ flagelliferum Cl. „ vultur Cl., lange Kette. Omithoccrcus magtiificiis Stein. Pyrocystis psetidonoctiluca J. MuRRAY. „ fiisiformis J. Murray. Trichodesmium crythraenm Ehrbg. Pcridiiiiiim (divcrgciis) gracile n. sp. „ „ piistidaluin n. sp. Podolaiiipas hipcs Stein. „Nicht reich an Pflanzen, vorwiegend Rhizosolenien, charakteristisch rötliche Oscillaiia: April. Station 273, i8<^ 2o',7 N. Br., 39*^ 5o',4 O. L. 15 — o m. Apstein. Lebend : Climacodium Frauenfeldianmn Grun. Cosciiiosira Oestrupii Ostf. Thalassiothrix acuta G. K. Ceratium /usus Duj., lang. „ tripos arcuatum GoURRET. „ „ niacroceras Ehrbg. „ „ intermediiim Joergensen var. aequatorialis Br. Schröder. „ „ „ \-ar. Huiidhausenii Er. Schröd. Ccratocoiys hoirida Stein. Amphisolenia bideiitata Br. Schr(")DER. Ornithocercus splendidus Schutt. Peridiiiiiim (divergens) ellipticmn n. sp. Pvrocvstis pseiidoiiociilura J. MuRRAY. Tot: Chaetoceras loreiizianum Grun. „ pentvianuin Brtw. Rhizosoleiiia aiiipiitata OsTF. „ inibricata Brtw. Cciatiiiiii tripos azoricuiii Cl. var. hrevis Ostf. u. Schji. Bruchstücke. Amphisolenia bidentata Br. Schröder. „ palmata Stein. Pcridiiiiiiin (dii'ergens) gracile \\. sp. Deutsche Tiefsee-Expeditio Bd. II. 2. Teil. SCHIMPER. 137 46 35^ G. Karsten, loo m quant. Apstein. Lebend : Climacodium Frauenfeldianiiin Grun. Cosrinosira Ocstnipii OsTF. Plaiiktoniella Sol Schutt. Chaetoceras Seychellarum n. sp. „ siimalranum n. sp. „ penii'iaiiiim Brtw. „ coarclatum Lauder. „ ?nii/>i>/i/aiiiiin Br. Schröder. Guiiiardia flaccida H. P. Rhizosoknia alata Brtw. „ imhrkala Brtw. Stolterfolhii H. P. „ hyalina OsTF. Tbalassiolhri.x acida G. K. Ceratium /usus Duj., lang. „ „ Duj., kurz. „ fitrca Duj. var. indsa G. K. „ „ var. baltka Moeb. „ Iripos conlrarium Gourret. „ „ volans Gl. „ „ a renal um Gourret. „ „ „ var. gracilis OsTF. „ „ ßagelli/enim Cl. Peridinium sphaerkum MuRR. and Whitt. „ Sleinii Joergensen. „ (divergens) gracik n. sp. „ „ grande Kofoid. Tn'cliodi'siiiiiwi TJikliuii/ii Gomont. „ cnihiaeum Ehrbg., Bündel. Tot: Chaetoceras Wighami Brtw. „ loretisiafium Grun. „ furca Gl. Rhizosoknia amputala Ostf., BnichstiK i * Rotes Meer. Climarodiiim Fra2ie}i/cldia>ntm Grun. (gezeichnet wie biconca^'nm Gl.). C/iae/occras coarc/aliim Lauder. „ lorenzianum Grun. „ j>enivianum Brtw., einzeln. Rhizosolcnia alata Brtw. „ amputata OsTF. „ calear avis ScHULZE. „ hyalina Ostf. Amphisolenia palviata Stein. Ceratium /usus Duj., lang. „ „ var. conea-'a GouRRET. „ dcns Ostf. „ /urea var. baltica Mob. „ tripos gibberum Gourret var. sinistra Gourret. „ „ arcuatum Gourret. „ „ „ var. contoiia Gourret. ,, „ intcrmedium Joergensen. „ „ volans Gl. „ „ flagclli/enim Gl. „ „ Tultur Gl., lange Kette. Ceratocorys horrida Stein. Ornithoeercus magnificus Stein. Peridinium (divergens) gracik n. sp. Di?io/)hysis miks Cl. Pyrocystis pseudotioctiluca J. MuRRAY. Pyrophacus horologium Stein. 138 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 35<) II. April. Station 274, 26° 37',3 N. Br., 34*^ 36',7 O. L. 25 — o m. Apstedc. Meist Zooplankton, Phytoplankton nur in Spuren vorhanden. . Ceratium iripos flagelliferum Cl. Trichodcsmium erythraeuni Ehrbg. 100 m quanL Apstein. Lebend : Tot: Coscinodisciis liiieatiis Ehrbg. Coscinosira Oestnipii Ostf. Planktoniella So/ Schutt. Svnedra ciystallina W. Sm. Halosphaera viridis Schmitz. Ceratium fvsus Duj., lang. „ reticnlatiim PouCHET var. contorta Gourret. „ tripos arctiatum Gourret. „ „ „ var. contorta GouRRET. „ „ heterocamptum (Joerg.) Ostf. u. Schm. „ „ azoricum Gl. var. brei'is Ostf. u. Schm. Amphisoknia bidcntata Br. Schröder. Ceratocorys horrida Stein, kleine Zellen. Dinophysis homunciiliis Steix. Goniodoma aciiminatuin Stein. Phalacroma opcrciilatum Stein. Peiidiniiim globuliis Stein. „ (divergens) acutum n. sp. „ „ pustulatum n. sp. „ „ Schüttii Lemm. P\'roc\stis Iwinla Schutt. Chaetoceras lorenzianum Grun. Katagnvmetie spec, völlig desorganisiert. Trichodesinium ervthraeum Ehrbg. * Rotes Meer. Großer Salzgehalt. Sehr pflanzenarm. Coscinodiscus (i Exemplar). Ceratium tripos flagelliferum Cl. ( i ). „ „ gibberum GoURRET (l). Peridinium (divergens) spec. Halosphaera (i Exemplar). Leere Diatomeenschalen, spec. ?, eine davon mit Richelia. Schließnetzfang. Apsteest. 100 m. Coscinodiscus (i kleines Exemplar). 139 4b* 36o IL Systematischer Teil. A. Diatom aceae. Discoideae. Coseinodiscus Ehrbg. % Zellen frei (sehr selten zu mehr als zwei kettenförmig vereinigt), diskusförmig. Schalen- durchmesser größer als die Pervalvarachse. Schalenumriß kreisförmig, selten elliptisch oder polygonal. Oberfläche gewölbt, oft im Centrum vertieft, bisweilen mit Buckeln oder Wellen versehen. Zeichnung von Mitte und Rand oft verschiedenartig, punktiert, areoliert, gestrichelt. Rand dornen häufig. Chromatophoren zahlreich, klein, von sehr verschiedener Form. Untergattung I. Ell coseinodiscus'^) F. S. A. Coscinodisci simplices. Zellen sehr flach, nur eine Lage Chromatophoren. C. Schimperi G. K., Antarkt. Phytopl., S. 77, Taf. III, Fig. i. C. compressus G. K., Antarkt. Phytopk, S. 77, Taf. III, Fig. 2. B. Coscinodisci ordinarii. Chromatophoren schalenständig oder rings an der Ober- fläche verteilt. a) Inordinati Rattray. Mittelfeld fehlend oder excentrisch, keine Centralrosette, Zeich- nung wechselnd. C no7i scn'ptm G. K., Antarkt. Phytopl., S. 'jy, Taf. III, Fig. 3. C. inomatus G. K., Antarkt. Phytopl., S. 78, Taf. IV, Fig. 9. C. parvulus G. K., Atlant. Phytopl., S. 151, Taf. XXIV, Fig. i. C. inSCriptUS n. Sp. (215, 100 m; 236, 200 m etc.) 90 — 115 \>.. Völlig flache und glatte Schalen ohne jede Wölbung oder Zeichnung oder Randmarken. Chroinatophoren rundüch-oblong-biskuitförmig mit je einem deutlichen Fyrenoid; beiden Schalen dicht nebeneinander, mosaikartig gedrängt, anliegend. Taf. XXXVI, Fig. 3. Zelle mit Plasmakörper (500: i) 375. b) Cestodiscoidales Rattray. Mit besonderem Randstreifen versehene Formen mit einer im übrigen sehr verschiedenartieen Schalenzeichnune- 1) J. Rattray, Revision of the Genus Coseinodiscus etc. Proceedings R. Soc. Edinburgh, 1888 — 8g, p. 449—692. G. Karsten, Antarktisches Phytoplanlcton, S. 76. — Derselbe, Atlant. Phytoplanlvton, S. 151. 2) Nur diese kommt hier in Betracht. 140 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee- Expedition 1898 — 1899. ""(Sl C. gracilis G. K., Antarkt. Phytopl, S. 78, Taf. III, Fig. 4. C. minimm G. K., Antarkt. Phytopl., S. 78, Taf. IV, Fig. 8. C. horridns G. K., Antarkt. Phytopl., S. 78, Taf. V, Fig. 9. C. planus G. K., Antarkt. Phytopl., S. 79, Taf. IV, Fig. i. C. austialis G. K., Antarkt. Phytopl., S. 79, Taf. IV, Fig. 2. C. bifrons Castr., cf. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 79, Taf. IV, Fig. 3. C. Castmcanei G. K., Antarkt. Phytopl., S. 79, Taf. IV, Fig. 4. C. chromoradiatus G. K., Antarkt. Pliytopl., S. 79, Taf. IV, Fig. 5. c) Excentrici Pant. Ohne Mittelfeld oder Rosette, die Schrägzeilen treten schärfer hervor als die Radialreihen. C. excenlncus Ehrbg., cf. G. K., Antarkt. Ph\-topl., S. 80, Taf. VI, Fig. 8. C. excentricus var. n. (220, 200 m.) 94 jj.. Die vorliegende Zelle unterscheidet sich, abgesehen von der mehr als doppelten Größe, auch durch die Chromatophoren ganz erheblich von der antarktischen Form, obwohl die Schalenzeichnung mit 4 — 5 Sechsecken auf 10 ij. und 10 radialen Randstrichen auf 10 [i. der auf Taf. VI, Fig. 8 gegebenen Abbildung völlig entspricht. Es liegt hier einer derjenigen Fälle vor, daß zu gleichen oder doch sehr ähnlichen Schalen differente Plasmakörper gehören, wie z. B. N^avkula Scopu/onim in zwei völlig verschiedenen Formen bekannt ist i). Gerade die Schalen- zeichnung von Cosciiiodiscns e.xcentriats kehrt nun außergewöhnlich häufig wieder, Plaiiktoniella und l^aldiviella, Tlialassiosira und endlich einige von Ratiray weiter unterschiedene Coscinodisais- Arten stimmen im Schalenbau so auffallend überein, daß es schwer fällt, die Formen auseinander- zuhalten, sobald der Zellinhalt fehlt, und ob eine Form, die 3 Sechsecke auf 10 j». zählt, von einer übereinstimmenden luit deren 4 auf 10 jjl zu trennen ist, scheint mir mindestens zweifel- haft zu sein. Taf. XXXVII, Fig. i. Schalenan.sicht und Plasmakörper einer Zelle. (1000:1) 800. Eine völlig unregelmäßige, aber ähnliche Schale, deren Plasmakörper leider fehlte, giebt die Fig. 2, Taf. XXXVII wieder. Sie stammt von Station 218, 120 — 100 m, und fand sich Station 226, 200 m, abermals. C. lineatus Ehrbg., cf. G. K., Antarkt. Phytopl, S. 80, Taf. VIII, Fig. 2. C. lineatus Ehrbg. var. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 80, Taf. VI, Fig. 7. C. marginato-lineatus ScH., cf. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 80, Taf. VI, Fig. 6. C. iumidus Jan., cf. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 80, Taf. VI, Fig. i. C. centroliueatus G. K., Atlant. Phytopl., S. 152, Taf. XXIV, Fig. 2. C. oculoides G. K., Antarkt. Phytopl, S. 81, Taf. VI, Fig. 3. d) Radiantes Schutt. Strahlige Struktur, a) Radiati Rattrav. Radiale Einzelreihen. I . P u n c t a t i. Zeichnung aus Punkten oder Perlen bestehend, die auch bei stärkster Vergrößerung sich nicht in Polygone auflösen lassen. Cosdnodiscus laevis G. K., Antarkt. Phytopl, S. 82, Taf. V, Fig. 6. C. negleclus G. K., Antarkt. Phytopl, S. 82, Taf. V, Fig. 7. i) Vergleiche dazu G. KLARSTEN, Diatomeen der Kieler Bucht, 1. c. S. 149, und Referat über C. Mereschkovvsky, Etudes sur rendochrome des Diatomees I, Bot. Ztg., 1902, Abt. 11, S. 151. 141 ,^, G. Karsten, C. opposiliis G. K, Antarkt. Phytopl., S. 82, Taf. VII, Fig. 5. C. furcatus G. K., Antarkt. Phytopl., S. 82, Taf. IV, Fig. 7. C. kergiielensis G. K., Antarkt. Phytopl., S. 83, Taf. III, Fig. 7. (C rex Wallich =) Antelm'mellia gigas (Castr.) Schutt. Cf. G. K., Atlant. Phytopl. S. 152, Tiif. XXI Y, Fig. 3 u. 4. Diese Art wechselt außerordentlich in der Länge ihres Gürtels. Bei dem sehr großen Schalendurchmesser wird in vielen Fällen die an die Gattungszugehörigkeit von Coscinodisats geknüpfte Bedingung, daß der Durchmesser die Pervalvarachse an Länge übertrifft, gewahrt bleiben, so z. B. bei denjenigen Exemplaren, die meiner Diagnose und Zeichnung zu Grunde lagen. Bei der Durchsicht der Schließnetzfänge aber habe ich mich überzeugen müssen, daß es nicht immer der Fall ist. So konnte ich messen: Durchmesser Pervalvarachse Station 237 400 : 480 jx „ 239 760 : 1000 /* und in zahlreichen anderen Fängen standen die großen Zellen mir bereits isoliert zur Verfügung und zeigten deutlich eine den Durchmesser erheblich übertreffende Länge der cylinderförmigen Zelle, während die Struktitr der Schalen wie der Gürtelbänder und die apfelsinensektor-ähnlichen Chro- matophoren völlig mit dein für Coscinodiscus rex festgestellten Verhalten übereinstimmten. Dem- nach fallen die Zellen im ausgewachsenen Zustande aus der Diagnose der Gattung und werden zu identifizieren sein mit der von Schutt aufgestellten Antehninellia gigas (Castr.) Schutt. Die stark wechselnde Feinheit der Punktlinien würde sich wohl mit der Diagnose vereinigen lassen, cf. Schutt in Engler-Prantl, 1. c. S. 65. Die Ungleichheit der Schalen, welche CastracaneI) bereits erwähnt, wird darauf zurück- zuführen sein, daß ihm ein Exemplar vorlag, dessen eine Schale neugebildet war; im Laufe des weiteren Lebens würde sich diese in ähnlicher Weise gewölbt haben, wie die ältere Schale; wie ja auch in langen Fragilaria- etc. -Ketten die jüngsten Schalen geradlinig fest aneinander liegen, während die älteren Individuen deutlich gekrümmte Schalen zeigen. C. cornutus G. K., Atlant. Phytopl., S. 153, Taf. XXIV, Fig. 5. C. Alpha n. sp. (174, 200 m.) 96 — 100 [j.. Radiale Punktreihen nicht in Bündel geordnet, durch voin Rande her mehr oder minder weit eingeschobene Einzelreihen den Raum füllend; ca. 12 Punkte auf 10 \y. Im Centrum etwas geräumiger stehend. Am Rande rings in etwa gleichen Abständen 10 — 12 länglich- radiale Randmarken deutlich. Chromatophoren wenig zahlreiche große Platten von rundlich unregelmäßigem Umriß mit je einem Pyrenoid versehen. Fig. XXXV, Fig. 8. Zelle mit Inhalt und Schalenzeichnung. (1000:1) 800. C. Beta n. sp. (186, 100 m; 190, 200 m.) 86 [X. Radiale Punktreihen, nicht fascikuliert, durch vom Rande her eingeschobene neue Reihen stetig vervollständigt, ca. 11 Punkte auf 10 [j.. Am Rande sehr zahlreiche kleine Dornen, jede 13. bis 14. Reihe stehend. I) CastracaNE, Challenger Report, 1. c. p. 169, PI. XIV, Fig. 5. 142 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1890. T.fyX Chrom atophoren kleine ovale bis biskuitförmige Plättchen, nicht sehr zahlreich. Taf. XXXVI [II], Fig. i. Zelle mit Inhalt und Schalenzeichnung (looo: i) 800. C. Gamma n. sp. (215, 200 m.) 70 — 86 [JL. Schalen etwas gewölbt. Schalenzeichnung: Im Centrum ein freier runder Raum von einem Durchmesser, der etwa Vs des Schalenradius beträgt; einzelne isolierte Punkte darin. Der Rest der Schale mit radialen vom Rande her eingeschobenen Punktreihen ohne Bündel oder Keilanordnung gezeichnet. 12 Punkte auf 10 \j., am Rande enger und kleiner. Chromatophoren in lange unregelmäßige Fortsätze oder Arme ausgezogen. Größte Längen- ausdehnung meist in Richtung des Radius gelegen; beiden Schalen angelagert. Taf. XXXVI, Fig. 4. Schalenzeichnung und Plasmakörper. (1000:1) 800. C Delta n. sp. (215, 2500 m; 226, 200 m.) 462 — 544 [j.. Schalen stark gewölbt. Zeichnung grobe Punkte, 6 auf lo [j. in radialen, nicht gebündelten oder keilförmigen Reihen. Einzelreihen stets zur Ausfüllung eingeschoben. Bei tiefer Einstellung verbreitert sich die Basis der Punkte und geht in mehr oder minder regel- mäßige Sechsecke über. Schräglinien deutlich. Chromatophoren sehr kleine Kügelchen oder Scheibchen ; ebenso wie der Kern und Plasma- gehalt trotz der großen Tiefe völlig normal. Taf. XXXVI, Fig. 5. Zelle mit Kern und Chromatophoren. (125:1) 94. Fig. 5 a. Schalenrand mit Zeichnung. (1000:1) 800. C. SllbtilissimilS n. sp. (non Ehrbg.). (Colombo, 10 — o m.) 150 — 250 li. Völlig durchsichtig erscheinende Form, deren Schalen ziemlich flach, nur am Rande gewölbt sind und erst bei starker Vergrößerung eine sehr zarte und schwer sichtbar zu machende Zeichnung radialer, nicht gebündelter Punktreihen erkennen lassen, die sich durch Einschiebung vom Rande her gegen außen vervollständigen, 13 Punkte auf 10 [x. Im Centrum ein freier Raum. Chromatophoren zahlreiche sehr kleine runde Plättchen, über die Schalenoberflächen ver- teilt. (Anscheinend eine Oberflächenform?) Taf. XXXVI, Fig. 2. Schale und Plasmakörper bei geringer \'ergrößerung. (250:1) 188. Fig. 2 a. Schalensektor mit Zeichnung. (1000:1) 800. 2. (Radiati) Areolati. Schalen mit Polygonen oder in solche auflösbaren Perlen gezeichnet. Coscinodisais catidatus G. K., Antarkt. Phytopl., S. 82, Taf. V, Fig. 8. C. Bouvet G. K., Antarkt. Phytopl., S. 83, Taf. III, Fig. 9. C. grandineus Rattray, cf. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 83, Taf. VI, Fig. 2. C. Simonis G. K., Atlant. Phytopl., S. 153, Taf. XXV, Fig. 6. C. rotundus G. K., Atlant. Phytopl., S. 154, Taf. XXVI, Fig. 18. C. steplianopyxioides G. K., Atlant. Phytopl., S. 154, Taf. XXV, Fig. 7. C. Vicloriae G. K., Atlant. Phytopl., S. 154, Taf. XXV, Fig. 8. C. Janischii Schm., Atlas, cf. G. K., Atlant. Phytopl., S. 155, Taf. XXV, Fig. 9. C. varians G. K., Atlant. Phytopl., S. 155, Taf. XXV, Fig. 10. C. variam var. major G. K., Atlant. Phytopl, S. 155, Taf. XXV, Fig. loa. 143 364 G. Karsten, C. bisulcatus n. sp. (162, 30—0 m; 163, 20—0 m.) 112 — 140 [x. Dem Coscinodisais Victor iac G. K. sehr ähnlich, unterscheidet die Art sich durch zwei einander opponierte kleine, fein punktierte Wülste, die im ein wenig eingesenkten Centrum deutlich hervortreten. Später traten einzelne Individuen der Art auf, die bei sonst vollständiger Uebereinstimmung in Bezug auf diese Wülste Abweichungen zeigten. Sie waren zwar in ihren Umrissen kenntlich, aber minder deutlich abgehoben, weil die vorher angeführten Pünktchen durch sehr kleine Sechsecke ersetzt waren, deren Umrisse man von der sonstigen Schale nur minder gut unterscheiden konnte. Sechsecke auf 1/2 Radius am größten, im Centrum 8 auf 10 [x, V2 Radius 5 — 6 auf 10 [ji, am Rande 9 — 10 in radialer, 12 in tangentialer Richtung auf 10 p.. Chromatophoren kleine runde bis ovale Scheibchen, rings an der Oberfläche verteilt. Taf. XXXV, Fig. g. Schale bei schwacher Vergrößerung. (500:1) 332. Fig. 9a. Schalenstück über das Centrum hinaus. (1000:1) 800. C nodulifer ]K^l^CYi. (220, 200 m, auch sonst häufiger.) Cf. RAiTRAy, 1 c. S. 520. 66 — 118 [1. Schalenzeichnung aus Sechsecken, im Centrum klein, 4 — 5 auf 10 \s., 1/2 Radius am größten, 3 auf 10 [j., am Rande wieder klein, 4 — 5 auf 10 ij. Keine Reihe durchlaufend, da nach außen stets Gabelungen ohne direkte Reihenverlängerung vorliegen. Mittelding zwischen fascikuliert und eingeschoben, da die Gabelung einer Mittelreihe bereits den Anschein eines Bündels bringen kann ; aber die Form ist besser den nicht fascikulierten zuzuzählen. Im Mittelpunkte der Schale eine große Perle, ein wenig erhaben über der Oberfläche. Rand mit groben Radialstrichen, 6 — 7 auf 10 [jl, gezeichnet. Plasmakörper schwer kenntlich unter der Schalenzeichnung ; der Kern normal im Centrum einer Schale, also Plasmakörper offenbar gut erhalten. Spärliche längliche Chromatophoren über die Schalenoberfläche verteilt. Taf. XXXVI, Fig. 6. Schalenzeichnung und Plasmakörper. (1000:1) 800. C. Theta n. sp. (244, Oberfläche.) 400 pi. Die Art gleicht der im Atlant. Phytopl., S. 1 54, Taf. XXV, Fig. 7 beschriebenen Form C. steplianopyxioides auffallend, doch fehlen die für diese Art charakteristischen Röhren- fortsätze am Rande, die den Namen bedingen. Sechsecke in einzelnen Reihen, die vom Rande her stets vervollständigt werden. Am Rande 3, 1/2 Radius 4 — 4 1/2, Mitte 5 Sechsecke auf 10 \i.. Cjrößendifferenzen also minder erheblich als bei der genannten verwandten Form, und Zeichnung überhaupt gröber. Plasmakörper auffallend stark radiär strahlig. Chromatophoren kleine runde Scheibchen, mit je einem kleinen Pyrenoid ausgerüstet. Taf. XXXVII, Fig. 5. Ganze Zelle mit Plasmakörper. (250:1) 166. Fig. 5a. Sektor mit Schalenzeichnung. (500: i.) 144 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. '?6'^ C. Z.etci n. Sp. (229, 200 — 20 m; 226, 200 m.) 144 — 152 [JL. In einigen indischen Fängen war mir bereits vor den genannten Stationen aufgefallen, daß eine Form, die dem atlantischen C. gidneensis G. K. (non Grunovv), cf. Atlant. Phytopl., 1. c. S. 156, Taf. XXM. Fig. 15, außerordentlich ähnlich sah, häufiger auftrat. Centrum 5, 1/2 Radius 9, Rand 12 — 13 Sechsecke. Unterschiede waren nur in dem Fehlen der Keile (dort wenige, breite und unauffällige!) und in der Gegenwart zahlreicher nicht völlig regelmäßig ver- teilter Randmarken zu konstatieren. Völlig abweichend war jedoch der Plasmakörper. An Stelle der wenig zahlreichen großen, pyrenoidführenden Chromatophoren fanden sich hier äußerst zahlreiche und sehr kleine Chromato- phoren, so daß eine Identität völlig ausgeschlossen erscheint. Taf. XXXVII, Fig. 4. Zelle mit Plasmakörper. (1000: i) 500. Fig. 4a. Schalenzeichnung. (1000:1) 800. ß) Fasciculati. Radiale Reihen in Bündeln parallelen Verlaufes beisammen, so daß die Mittelreihen am weitesten, die äußeren immer weniger tief gegen das Centrum eindringen. So entstehen an den Grenzen zweier Bündel keilförmige Figuren. I. Punctati. Zeichnung nur aus Punkten oder Perlen bestehend, die auch bei starker Vergrößerung nicht in Polygone auflösbar sind. Coscinodisais mimüiosus G. K., Antarkt. Phytopl., S. 81, Taf. V, Fig. i. C. transversalü G. K., Antarkt. Phytopl., S. 81, Taf. V, Fig. 2. C. similis G. K., Antarkt. Phytopl., S. 81, Taf. V, Fig. 3. C. Valdhiae G. K., Antarkt. Phytopl, S. 81, Taf. V, Fig. 4. Diese vier 1. c. wegen des starken Her\-ortretens ihrer transversalen Reihenanordnung zu den „Excentrici" gerechneten Formen sind bei den Fasciculati punctati besser untergebracht. C. fasciculatm O. M'e. var., cf. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 83, Taf. III, Fig. 5 u. s. w. 1. c. No. 32 — 38 und 40 — -43, ferner: C. lentiginosus Janisch cf. G. K., Atlant. Phytopl., S. 155, Taf. XXVI, Fig. 11. C. solitaritis G. K., Atlant. Phytopl, S. 155, Taf. XXVI, Fig. 12. C. symmetricus Grev. var. tenuis G. K., Atlant. Phytopl, S. 156, Taf. XXVI, Fig. 13. C. inlenmtteTis G. K., Atlant. Phytopl, S. 156, Taf. XXVI, Fig. 14. C. diffiülis n. sp. (163, 20—0 m.) 48 — 66 [j.. Kleine, ziemHch gewölbte Zellen. Die Schalenzeichnung ist — von dein Centrum selbst, wo einige wenig zahlreiche Punkte ohne Ordnung liegen, abgesehen — deutlich fasci- kuliert und besteht in Punkt- oder Perlreihen, die sich nicht in Polygone auflösen lassen. Die Punkte sind auf der Schale selbst alle von ziemlich gleicher Größe, 7 — i o auf je i o [j. (in radialer Richtung). An der Schalenumbiegung gegen den Gürtel werden sie plötzlich auffallend kleiner, wie nur von der Gürtelseite aus erkannt werden kann; ich fand hier, und zwar am Gürtelband- ansatz, 15 — 20 (in tangentialer Richtung). Am Rande der Schale d. h. der Schalenfläche sitzen kleine Höckerchen oder Dornfortsätze im regelmäßigen Abstand von je 3 [j.. Die Form war nach Rattray nicht bestimmbar, gehört aber, trotz der verschiedenen Reihenzahl in den einzelnen Keilen, jedenfalls zu den Fasciculati punctati. Chromatophoren fehlten leider den angetroffenen wenigen Exemplaren. Taf. XXXV, Fig. 5. Schalenansicht. (1000:1) 800. 145 Deutsche Tiefsee-Eipedition 1898— 1899. Bd. II. 2. Teil. 47 366 G. Karsten, C symmetncus Grev. an var. ? (i68, 200 m.) 83 |A. Fascikulierte grobe Perlreihen vom Rande bis über 3/4 der Schale. Perlen 6 — 7 auf 10 iJ.. Im Centrum unregelmäßig verteilte, gleich große Perlen. Rand glatt. Chromatophoren unregelmäßig eckig oder abgerundet. Die Form steht dem C. symmetriais mindestens sehr nahe, cf. Rattray, 1. c. S. 490. Taf. XXXV, Fig. 6. Schale mit Chromatophoren. (1000:1) 800. C. Eta n. Sp. (229, 200 — 20 m.) 124 — 140 [1. Außerordentlich feine Punktreihen (ca. 20 — 25 auf 10 [j.) in 13 — 16 sehr schmalen Keilen. Ouincunciale Anordnung nur innerhall) der einzelnen Keile aufrecht erhalten; die transversalen Linien setzen also hier immer scharf ab, und daher tritt die Keilgrenze schärfer, als sonst gefunden wird, hervor. Chromatophoren runde Scheibchen mit je einem Pyrenoid. Taf. XXXVII, Fig. 3. Zelle mit Plasmakörper. (500:1) 250. Fig. 3 a. Schalenstruktur. (1000:1) 800. 2. (Fasciculati) Areolati. Zeichnung besteht aus Polygonen. C. spiralis G. K, Antaikt. Phytopl., S. 81, Taf. V, Fig. 5. C. kryophilus Grun. cf. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 85, Taf. VII, Fig. 4. Ersterer war 1. c. bei den „Excentrici", letzterer versehentlich bei den Fasciculati punctati untergebi acht (wohl versehen, weil die Zeichnung nicht ausgeführt, sondern durch Punktierung angedeutet war). Ferner No. 44 (S. 86) — ■ No. 50; außerdem: C. guineensis (non Grun.) G. K., Atlant. Phytopl, S. 156, Taf. XXVI, Fig. 15. C. convergens G. K., Atlant. Phytopl, S. 156, Taf. XXVI, Fig. 16. C. reciangubis G. K., Atlant. Phytopl, .S. 157, Taf. XXVI, Fig. 17. C. incertllS n. sp. (169, 100 — 40 m, charakteristisch für diese Station.) 32 — 71 [j.. Fascikulierte Sechsecke. Bündel sehr schmal, nur bis zu 4 Reihen am Rande, von den eigenüichen kleinen Zwickeln abgesehen. Sechsecke auf 1/2 Radius am größten, ca. 7 auf I o ^, nach dem Centrum wie nach dem Rande hin stark abnehmend ; Uebergänge nicht sehr schroff. Rand radial gestrichelt, 15 auf 10 [x. Chromatophoren wenig zahlreich, rundhch-scheibenförmig. Taf. XXXV, Fig. 2. Schalenzeichnung. (1000:1) 800. Fig. 2 a. Zellinhalt. (1000:1) 500. C Kätzingii Sch. (163, 20—0 m.) 70 ]}.. Fascikulierte Sechsecke, die einzelnen Bündel von ungleichem Umfange. Sechs- ecke resp. Areolen nicht durchweg gleich groß, auf 'A — 3/4 Radius am größten und hier 6 — 7 auf 10 |j., in der Mitte eine geringe Vertiefung und 9( — 10) Sechsecke auf 10 [j,. Am Rande fallen die Sechsecke aus der normalen Größe plötzlich auf 1/2 oder noch kleinere, die in Schräg- zeilen sich schneiden. Innerhalb der Bündel sind die Schrägzeilen der Sechsecke normaler Größe ebenfalls sehr deutlich. 146 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 167 Chromatophoren sind innerhalb der Zelle schlecht genau zu erkennen, da die Zeichnung zu dicht ist und die Beobachtung sehr erschwert. Doch war an geplatzten Zellen kenntlich, daß ihre Form plattenförmig, mehr oder minder eckig bis abgerundet ist. Taf. XXXV, Fig. i. Schalenansicht der Zelle mit einigen Chromatophoren. (1000:1)800. C. subfasüculatus n. sp. (172; 174, 200 m.) 94 — 140 ;ji. Sechsecke fascikuliert. Bündel nur bis 2/3 Radius vom Centrum aus deutlich. Auf 1/2 Radius Sechsecke am größten, 6 auf 10 jj.. Nach innen wie außen abnehmend, am äußersten Rand schließlich nur noch perlähnlich. Schrägzeilen konkav gegen das Centrum, nur bis 2/3 Radius zu verfolgen resp. am Rande konkav nach außen werdend. Am Rande 35 Marken außerhalb der Zeichnung, dann glatter Schlußring. Chromatophoren rundlich-eckig, zahlreich, mit je einem P}'renoid. Taf. XXXV, Fig. 4. Zelle mit Chromatophoren. (500:1) 250. Fig. 4 a. Schalensektor. (1000:1) 800. C. increscens n. sp. (igo, 200 m). 60 — 130 ^. Schalenmitte zeigt sehr kleine Sechsecke, lo — 12 auf 10 ij., dann nach kurzem Uebergang, bis an den Rand selbst völlig gleichmäßig 6 auf 10 [j. Anordnung keil- förmig, jedoch nicht völlig streng, da die Einschiebung von Einzelreihen außerdem die Regel- mäßigkeit stört. Ouerreihen der Sechsecke spiralig geordnet. Sehr kleine Randmarken in großer Zahl. Größere ovale Chromatophoren mit je einem FjTenoid. Taf. XXXV, Fig. 3. Schalenaus'schnitt mit 1V2 Keilen und zahlreichen eingeschobenen Einzelreihen. (1000:1) 800. Fig. 3 a. Habitus der Zelle mit Chromatophoren. (500:1) 250. C gigas Ehrbct.'). (191, 100—85 m-) ? Eine Zelle dieser Art angetroffen. Die völlige Abrundung des Sechseck-Innenraumes, ihre Größenabnahme und Auflösvmg in Reihen gegen das Centrum und der glatte Mittelraum wie der Uebergang in schärfer eckige Polygone am Rande machen die Form kenntlich. Chromatophoren waren runde zahlreiche Plättchen. Taf. XXXV, Fig. 7. Mittelstück der Schale. (1000:1) 800. Fig. 7a. Randstück der Schale. (1000:1) 800. Taf. XXXV. Fig. I. Cosciiiodisats Kützingü Sch. (1000:1) 800. Schalenzeichnung. „ 2. „ iiicciiiis n. sp. (1000:1) 800. Schalenzeichnung. „ 2 a. „ „ „ „ (1000:1) 500. Plasmakörper. „ 3. „ increscens n. sp. (1000:1) 800. Stück Schalenzeichnung. „ 3 a. „ „ „ „ (500:1) 250. Plasmakörper. „ 4. Coscinodiscns snbfasciculatus n. sp. (500:1) 250. Plasmakörper. I) A. Grunow, Diatomeen von Franz-Josefs-Land, 1. c. S. 76. — Rattilw, 1. c. S. 541. — Vergl. auch A. Schmidt, Atlas Taf. LXIV, Fig. I. _/ro G. Karsten, Fig. 4 a. Coscinodiscus suhfasciculatus n. sp. (1000:1) 800. Stück Schalenzeichnung. „ 5. „ difficilis n. sp. (1000:1) 800. Schalenzeichnung. ,, 6. „ symmetricus (var?). (1000:1) 800. Schalenzeichnung und Plasmakörper. „ 7. „ cfims Ehrbg. (1000:1) 800. Mitte.! _ , , . , _, , bchalenzeichnung. „ 7a. „ „ „ (1000:1) 800. Rand. I „ 8. „ Alpha n. sp. (1000: [) Soo. Schalenzeichnung. „ g. „ bis7tkaf7/s n. sp. (500:1) 333. Schalenzeichnung. j, ga. „ » ,, » (1000: i) 800. Vergrößertes Stück davon. Taf. XXXVI. Fig. I. Coscinodiscus Beta n. sp. (1000:1) 800. „ 2. „ siibii/issiiMus n. sp. (non Ehrbg.). Habitusbild der Zelle mit Plasmakörper. (250:1) 188. „ 2 a. „ „ „ „ „ „ Schalensektor mit Zeichnung (1000: 1)800. „ 3. „ inscripins. (500:1) 375. „ 4. „ GanDiia. (1000:1) 800. „ 5. „ Delta. (125:1) 94. „ 5a. „ „ Schalenzeichnung. (1000; i) 800. „ 6. „ noduliyh' ]a.^iscu. (1000:1) 800. Taf. XXXVII. Fig. I. Coscinodiscus excentricus var., etwa normale Schale mit völlig abweichendem Plasmakörper. (1000: i) 800. 2. „ „ „ leere Zelle mit sehr eigenartiger Schalenstruktur. (1000:1)800. 3. „ Eta n. sp., Plasmakörper der Zelle. (500: i) 250. 3 a. „ „ „ „ .Schalenzeichnung. (1500:1) 1200. 4. „ Zcta n. sp., Plasmakörper der Zelle. (1000:1) 500. 4 a. „ „ „ „ Schalenzeichnung. (1000:1) 800. 5. „ Tlicta h. sp., Plasmakörper der Zelle. (250:1) 166. 5 a. „ „ „ „ .Schalensektor der Form. 500: i. 6. Coscinosira Ocstnpii, Kette. Habitus. (500: i) 333. 6 a. „ „ Schalenansicht. 1 000 : i . An die Gattung Coscinodiscus schließen sich unmittelbar an die Formen Gossloiella, Planktoniella und Valdiviclla. Gossleriella ScHÜrr 1), tropisch warme Meere, Tiefenform. Eine Art: Gossleriella tropica Schütj". Coscinodisctis -ZeWe mit glatten Schalen und einem Rand von Stacheln stärkerer und schwächerer Art. Chromatophoren kleine länglich-rundliche Plättchen mit je einem Pyrenoid. Vergl. Allgem. Teil Abschnitt: Extramembranöses Plasma Taf. XL, Fig. 14. Zelle mit Plasmakörper. (1000:1) 800. i) F. Schutt in Engler-Prantl, Pflanzenfamilien, I, i b, S. 76. — Ders., Das Pflanzenleben der Hochsee, 1. c. S. 20. 148 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition i8g8 — 1899. ^6q Plaiiktoniclla Schutt i), tropische und subtropische Meere, häufige Tiefenform. Eine Art: Planktoniella Sol Schutt. Coscinodiscus excentrictis-Ze\[e. mit einem Schwebeflügel aus radialen Kämmerchen bestehend, die rings geschlossen sind und keinen selbständigen Plasmakörper enthalten. Chromatophoren nmdlich-scheibenförmig. Wie im allgemeinen Teil ausführlicher gezeigt wird, ist das Verhältnis von Zell- und Flügeldurchmesser ein überaus wechselndes, da der Schweberand nachträgliches Wachstum besitzt. Infolgedessen ist die von Schtmper aufgestellte Form Planktoniclla Woltereckü Schimper2) nicht aufrecht zu erhalten, sondern muß mit Planktoniella Sol wiederum vereinigt werden. Taf. XXXIX, Fig. I — II. Genauere Erklärung vergl. Allgem. Teil Abschnitt : Extra- membran öses Plasma. Dieser Art sehr ähnlich ist das, wie es bisher scheint, auf den Indischen Ocean beschränkte, von ScHiMPER M.S. neu aufgestellte Genus: Valdiviella, in einer Art bekannt: Valdiviella formosa Schimper. (174; 182 etc., 200 m.) 92 — 104 ij. Gesamtdurchmesser. Schale 34 — 50 jj., Rand (einfach) 26 — 27 [i. Zelle äußer- lich einer Planktoniella sehr ähnlich ; die Schale gleicht dem Coscinodiscus excentricns, und ein breiter Schweberand umschließt sie rings. Die Streben der Schale verjüngen sich nach außen zu, während sie am äußersten Rand bei Planktoniella eher eine größere Höhe aufzuweisen pflegen. Infolgedessen ist die Randkontur im mikroskopischen Bilde äußerst zart, bei Planktoniella dagegen sehr derb. Außerdem stehen die Streben wohl in der Regel dichter als bei Planktoniella, endlich sind die flachen Ober- und Untermembranen der Flügelkammern deutlich radial gestreift. Der Zellinhalt weist neben dem centralständigen Kern eine ganze Zahl von rundlichen bis biskuitförmigen Chromatophorenschelben auf, die, normalerweise den beiden Schalen anliegend, eine mosaikartig ineinander geschobene Assimilationsfläche bilden ; in Individuen dagegen, die durch zu hohe oder zu tiefe Schwebelage beeinträchtigt worden sind, ist ihre Ordnung ver- schoben. Sie sind dann mehr in Systrophe gelegen, schwer deutlich zu machen, und eine Menge nmdlicher oder ovaler kleiner Oeltropfen überlagert und verdeckt sie. Diese finden sich in nor- malen Zellen zwar ebenfalls, aber rings dem Gürtelband anliegend vor. Taf. XXXIX, Fig. 12. Zellinhalt mit einem Teil des Schweberandes. (1000:1) 750:1. Taf. XL, Fig. 13. Ganze Zelle mit Schalenzeichnung und Schweberand. (1000:1) 800:1. Hyalocliscus Ehrbg. Vergl. „Antarktisches Phytoplankton", 1. c. S. 74 u. 75. //. parvulus n. sp. (190, 200 m.) 30 ;j. Kreisnmde hochgewölbte Schalen, Gürtelbänder deutiich gewellt. Chromatophoren allseitig oberflächenständig; vierlappige Gebilde mit je einem kleinen Pyrenoid in jedem Lappen. ZeUkem der einen Schale in der JNIitte anliegend. Schalenzeichnung unkenntlich. i) F. Schutt in Engler-Prantl, I. c. I, i b, S. 72. — Ders., Das Pflanzenleben der Hochsee, 1. c. S. 20. 2) G. Karsten, Atlant. Phytopl., S. 157, Taf. XX VH, Fig. 3. 149 370 ^- ^-■-^^^'^- Taf. XXXVIII, Fig. 5 a. Zelle in Schalenansicht. | Fig. 5 b. Zelle in Gürtellage. (1000:1) 666. Fig. 5 c. Zelle in Teilung mit Gürtelband. J Actinoeyclus Ehrbg. Vergl. G. K., Antarkt. Phytoplankton, S. 91. A. Sp. (166, Tiefe?) 26 ]).. Eine leere Zelle im ScHiMPER'schen Material gefunden. Die beiden Oeffnungen oder Marken der Schalen in der Zelle opponiert. Schalenzeichnung radiale Reihen von Sechs- ecken in Bündeln oder Keilen gruppiert, 9— 10 auf 10 ij.. Taf. XXXVIII, Fig. 6. Schalenzeichnung. (1500:1) 1200. Aster omphalus Ehrbg. '). Vergl. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 89; Atlant. Phytopl, S. 158. A. elegans GrEV--). (214, 100 m; 221 1600 — 1000 m, Schließnetzfang.) 90 — 180 [j.. Leere Schalen wurden mehrfach in Schließnetzfängen beobachtet, lebende Individuen bei ca. 100 m Tiefe. Der innere Endpunkt des schwächer ausgebildeten Strahles entspricht etwa dem Centrum der .Schale. Röhrenstrahlen sehr zahlreich, in den vorliegenden Fällen z. B. 17 und 24. Innere Röhre eines jeden mit Ausgangsporus am Rande stets deutlich, der schwächere Strahl läßt den angeschwollenen inneren Teil im langavisgezogenen Mittelfeld besonders scharf hervortreten. An den Rand des Mittelfeldes ansetzende Radien mehr oder minder geknickt, zum Teil auch ein- oder mehrmals gegabelt. Schalenzeichnung zwischen den Strahlen dekussierte Punktreihen, die vom Rande zur Mitte deutlicher werden, 15 — 17 Punkte auf 10 [j.. Chromatophoren in normalen Exemplaren nur unter den gezeichneten Feldem, die Röhren bleiben stets frei. Taf. XXXVIII, Fig 3. Schalenzeichnung. (500: i) 400. Fig. 3 a. Plasmakörper eines halb so großen Exemplares. (1000:1) 666. A. Wywillii CaSTR. ^), (215, 200 m; 221, 1600— 1000 m; Schließnetzfang.) 104 [j.. Die vorliegende leere Schale aus dem Schließnetzfange schien mir der genannten Art, die bei Ratpray nicht aufgeführt ist, am besten zu entsprechen. Zwar bleiben Durchmesser und Strahlenzahl geringer, als von Castracane angegeben, doch beide sind variable Merkmale. Dagegen werden die ans Mittelfeld ansetzenden Radiallinien hin und her gebogen, wie die Dia- gnose es fordert, auch sind einige gegabelt. Die dekussierten Punktreihen nehmen vom Rande gegen die Mitte an Größe und Abstand zu, so daß im radialen Sinne innen 12, am Rande ca. 1) J. Ratteay, On the genus Cosanodisctis etc., 1. c. p. 654. 2) Rattilay, 1. c. p. 660. 3) Castracane in Challenger Report, 1. c. p. 134, Taf. V, Fig. 6. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — iSqg. ■i'7 j 20 — 24 Punkte auf lo jj. entfallen; in tangentialem Sinne zählte ich innen ca. 17, am Rande ca. 25 auf 10 |ji. Diese Differenz ist von Castracane nicht hervorgehoben worden; seine Figair läßt überhaupt zu \^äinschen üljrig. Chromatophoren mehr oder minder lang bandförmig, meist radial gelegen und stets nur unter den punktierten Flächen der Schale, niemals unter den Röhren angetroffen. Taf. XXXVIII, Fig. 4. Schalenzeichnung. (1000: i) 800. Fig. 4 a. Flasmakörper. (1000:1) 500. Asterolampra Ehrbg. '). Zellen Cosci)iodisais-3hnY\c]\ und nächst verwandt mit Asfeivviphahts. Im Centrum der Schalen ein glatter Raum, von dem aus radiale Linien einfach oder dichotom verzweigt ausgehen. Diese Linien setzen an den Scheitel von mehr oder minder zahlreichen, keilförmig vom Rande ab sich nach innen verschmälernden Feldern mit dekussierter Funktzeichnung an. Am Rande der Felder stets erheblich gröbere Punkte. Zwischen je zweien dieser keilförmigen Felder verläuft ein glatter Strahl (hohle Röhre) vom Rande an gegen das Centrum hin; Strahlen alle gleichartig. Zwei benachbarte keilförmige Felder etwas kürzer als die anderen, so daß der beiden gemein- same Strahl dem schwächeren Strahl bei Astcroiiiphalus entsprechen dürfte. Chromatophoren ovale oder biskuitförmige Scheibchen, die im normalen Zustande der Zelle stets unter den strukturierten keilförmigen Feldern liegen, niemals unter den Strahlen ge- funden werden. A. marylandica Ehrbg. var. (174; 182 etc., 200 m.) 82 — 108 \).. Punkte am Rande der Felder 15 auf 10 jj. ; Punktreihen den Hohlstrahlen parallel und am Ende resp. der Spitze des Keiles konvex gegen das Centmm gewendet, dekussiert ca. 20 Punkte auf 10 ij.. Zellinhalt dem Charakter der Gattung entsprechend. Raitray, 1. c. p. 641. A. Schmidt, Atlas, Taf. CXXXVII Fig. ig — 21. Taf. XXXVIII, Fig. I. Schale mit Zeichnung. (1000:1) 800. Fig. la. Zelle mit Inhalt. (500:1) 332. A. marylandica var. major H. P. (220; 226 etc., 100—200 m.) 168 [A. Von der Hauptform durch kleineres Centralfeid, längere Radien und feinere Zeichnung der Schalensektoren unterschieden; daneben meist von erheblich größeren Dimensionen. Die Chromatophoren sind schmale Stäbchen, etwa lomal so lang wie breit. Ihre Lage unter den gestrichelten Sektoren, oder sehr häufig radial an den Röhrenradien entlang, ent- spricht genau dem Verhalten bei der Hauptform und Asteromphabis. Taf. LIII, Fig. 10. Habitus der Zelle mit Chromatophoren. (500:1) 400. l) John Raitray, On the genus Coscinodisats and some alHed genera. Proceedings Royal Soc. Edinburgh, Vol. XVI, H. et M. Peragallo, Diät, de France, p. 405, Taf. CX. , - 2 ^- JVAKSTKN, A. rotula Grün. = A. GrevUlei WaiääciV). (174; 182, 200 m.) 104 [JL. Cf. Rattray, 1. c. p. 643. Strahlen 20, alle gleich, bis an den Rand verlaufend und auf 4/5 des Radius nach innen deutlich. Keilförmige Felder dazwischen schmal mit dekussierten überaus feinen Punktreihen gezeichnet, die ich auf ca. 30 — 35 auf 10 jj. schätze, nur die erste am Rande verlaufende Punktreihe besser kenntUch 16 — 18 auf 10 [jl. Die an den Scheitel dieser Felder ansetzenden Linien vereinigen sich paarweise oder zu dreien, bevor sie sich gegen das Centrum hinwenden. Centralfeld zwischen diesen dichotomischen Radiallinien glatt. Chromatophoren sehr zahlreich, ausschließlich unter den keilförmigen gezeichneten Feldern liegend. Taf. XXXVIII, Fig. 2. Zelle mit Inhalt und Schalenzeichnung. (1000: i) 800. Taf. XXXVIII. Fig. I. Astcrolanif'i-a marylandica var. (1000:1) 800. Schalenzeichnung. „ I a. „ „ „ (500:1) ^iZi- Plasmakörper. „ 2. „ rofitla Grev. (1000:1) 800. Schalenzeichnung und Plasmakörper. „ 3. AsteroDipJiahis elcgaus Ralfs. (500:1) 400. Schalenzeichnung. „ 3a. „ „ „ (1000:1) 666. Plasmakörper. „ 4. „ rr^'Td///// Castracane. (1000:1) 800. Schalenzeichnung. „ 4 a. „ „ „ (1000:1) 500. Plasmakörper. „ 5a. Hyalodisats parviihis n. sp. (ioüo:i) 666. Schalenansicht. „ 5 b. „ „ „ „ (1000:1) 666. Gürtelansicht. „ 5 c. „ „ „ „ (1000:1) 666. Teilung. „ 6. Actinocyclus spec. (1500:1) 1200. Schalenzeichnung. Coseinosira Gran. Schalen Coscijwdlsais-di(m\ic]\; Zellen flach oder durch Streckung der Gürtelbänder kugelig bis büchsenförmig. Schwesterschalen, durch mehrere an verschiedenen Punkten der flachen Schalenoberfläche ausgeschiedene Gallertstränge in Verbindung bleibend, vereinigen die Zellen zu Ketten. C Oestmpll Ostenfeld. (269, 100 m.) 21 [j.. Kurze Zellreihe in Gallerte eingebettet, durch stärkere Schleimstränge vereinigt, die in größerer Anzahl von Schale zu Schale zu verfolgen sind. Schalen mit Punktzeichnung in dekussierter Anordnung, die an Coscinodiscus excenln'cus erinnert; im Centrum gröber als am Rande, hier ca. 15 Punkte auf 10 [j.. Taf. XXXVII, Fig. 6. Zellreihe aus 4 Zellen mit Plasmakr)rper, Gallertsträngen und Hüll- gallerte. (500:1) 333. Fig. 6 a. Schale mit Zeichnung. 1000:1. l) Cf. II. et M. Perag.vllo, Diatomies marines de France, p. 405, Taf. CX, Fig. 5. Das Indische Phytoplankton nach dem Materia! der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. ?7t Skeletonema COStatlim Grün. (Colombo, lo— o m, vorherrschend.) Kugehge oder ein wenig plattgedrückte Zellchen durch einander entsprechende feine Kiesel- röhrchen, die in der Mitte zwischen je zwei Zellen in kleinen Knötchen aufeinander treffen, zu Ketten verbunden. Die Form ist hier nur aus dem Grunde erwähnt, weil die in der Kieler Bucht während der Herbstmonate häufigen Zellen meist e i n plattenförmiges Chromatophor besitzen, während hier die Zellen durchweg mit je zwei kurz-bandförmigen Chromatophoren ausgestattet waren. Taf. XLVI, Fig. 6. Kette mit Zellinhalt. (iooo:i) 666. Stephanopyxis Ehrbg. Cf. Antarkt. Ph>1:opl., S. 72. Schalen flach oder gewölbt, von sehr verschiedener Größe, mit hexagonaler Zeichnung. Zellen kugelig bis cylindrisch, durch mehr oder minder zahlreiche auf dem Schalenrand stehende ansehnliche Kieselröhren, die, von den Schwesterschalen ausgehend, stets aufeinander treffen und im lebenden Zustande, ebenso wie bei Skeletonema, von Plasmasträngen durchsetzt werden, zu Ketten vereinigt. Gürtelbänder fehlen meist; sie werden nur bei Zellteilungen entwickelt und gehen schnell zu Grunde. 5/. Palnieriana v^x. javanica Grün. (234, Praslin, 15—0 m.) 112:76 \i. oder mit Gürtel 112:212 [i. Schalendeckel ziemHch flach, Kieselröhren gerade an der UmbieoamQsstelle im Kreise eeordnet. Zeichnung durchweg- hexagonal. Auf dem Deckel 3 — 3 1/2 Sechsecke auf 10 ix, nach der Gürtelseite zu kleiner werdend und in Bogen geordnet, etwa der Zeichnung von Coscinodiscus excentricus entsprechend; am Rande schließlich ganz kleine Sechsecke 12 auf 10 p.; damit schneiden beide aufeinander treffende Ränder ab. Taf. LIV, Fig. 9 a. Stück der Wölbung bis zum Rande der Schale. (1000:1) 800. Fig. gb. Reihe von 3 Zellen im Zusammenhange. (125:1) 83. Euodia Bail. Zellen einzeln. Schalen halbkreisförmig, Gürtelbänder ungleich lang, so daß der mediane Querschnitt (Transapikalschnitt) eine keilförmige Gestalt besitzen muß. Schalenstruktur den Coscinodiscen ähnlich. Chromatophoren kleine Scheibchen, kreisförmig, sehr zahlreich. Richtige systematische Stellung noch zweifelhaft; wohl eher bei den Discoideae, cf. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 45, als bei den Biddulphioideae, wo Schutt sie untergebracht hatte. E. inomata Castr. ^). Zellen vom Charakter der Gattung. Schalen mit radialen Punktreihen gezeichnet, die von der Mitte etwa ausgehen. Castracane zeichnet diese Punktreihen zwar, erwähnt ihrer in der Beschreibung aber nicht. Die Gürtelbänder ebenfalls von ein wenig feineren Punktreihen be- I) F. Castracane, Challenger Report, 1. c. p. 148, 149, Taf. XII, Fig. 1. Deutsche Tiefsee-Eipedition 1898—1899. Bd. II. 2. Teil. deckt. Zwischenbänder fehlen. Am geraden Schalen rande ehier Schale ein kleiner Knoten, etwa der Mitte der Randlinie entsprechend. Taf. XLII, Fig. 8. Zelle in Schalenansicht mit Chromatophoren. (500: i) 400. Fig. 8 a. Zelle in halber Gürtel- und Schalenansicht. (1000:1) 800. Solenoideae. Dactyliosolen Castr. '). Zellen lang-cylindrisch, Schalen flach, kreisrund, ohne Dornen oder Auswüchse. Zwischen- bänder ringförmig oder halbkreisförmig, mit den Enden in- oder ein wenig übereinander greifend ; je nach der Zahl der Bänder auf einem Querschnitte entstehen i oder 2 derartige Endstellen, die entweder geradlinig übereinander liegen oder die Zelle in steiler Spirale umlaufen. Species durch die verschiedenartigen Zelldimensionen und Zeichnung ihrer Zwischenbänder zu unterscheiden. D. Bergonii H. P. (232; 240 etc., 100 m.) 10 — 28:56 tj.. Zwischenbänder stoßen in einer Zickzacklinie aufeinander, welche ohne spiralige Drehung über den Gürtel verläuft. An der Stelle, wo beide Gürtel übereinander ge- schoben sind und neue Zwischenbänder eingeschoben werden, sind die Grenzlinien nicht kenntlich. Dadurch wird diese Art von den übrigen Species leicht unterschieden (cf. Antarkt. und Atlant. Phytopl., 1. c). Zeichnung besteht in ziemlich groben, ein wenig langgezogenen Punkten, die in quincuncialer Ordnung über jede einzelne Schuppe laufen, ca. i o — 1 2 auf i o [j.. Plasmakörper war stets völlig kontrahiert oder aus den Bruchstücken herausgefallen. Taf. XLI, Fig. 1 1 a. Zellreihe, 2-zellig mit Imbrikationslinien. (125:1) 100. Fig. 1 1 b. Oberflächenzeichnung der Schuppen. (1000:1) 800. Lauderia Cleve^). Zellen cylindrisch, Schalen kreisrund mit kleinem randständigen Dorn. Gallertporen rings am Schalenrande verteilt, lassen Gallertfäden hervortreten, die die Nachbarschalen verbinden. Zwischenbänder zahlreich, stellen „halskragenförmig" (Gran) geschlossene Ringe vor. Chromatophoren zahlreiche längliche oder verschieden geformte Plättchen. L. punctata n. sp. (igo, 200 m und später mehrfach.) 14 — 36:50 — go ]).. In einem sehr reichen Phytoplanktonfange fanden sich häufig Ketten von geraden Zellen, deren Oberfläche von zahlreichen, langgestreckten Chromatophorenbändchen in Längsrichtung der Zellen bedeckt war. Vielfach hafteten kleine, durch Osmiumsäure ge- schwärzte Oeltröpfchen an den Chromatophoren. Der Kern lagerte einer Schale an, und ein Plasmafaden durchsetzte den Zellraum bis zur gegenüberliegenden Schale. Die Zelle zeigte am i) H. Peragallo, Monographie, 1. c. p. 104, Taf. I, Fig. 6—9. — Derselbe, Diatom. marines de France, Taf. CXXII, Fig. 5, 6. — H. H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 25, Fig. 25, 26. — G. Karsten, Antarkt. Phytopl., S. 93, Taf. IX, Fig. 10, 11, und Atlant. Phytopl., 1. c. S. 160, Taf. XXIX, Fig. I, 2. 2) H. Peragallo, Monographie, 1. c. p. 105, Taf. I, Fig. 10 — 13. — Derselbe, Diatom. marines de France, Taf. CXXI, Fig- 2—4- — H- H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 22, Fig. 22, 23. — G. Karsten, Atlant. Phytopl., S. 161, Taf. XXIX, Fig. 6. '54 Das Indische Phytoplaukton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. 375 Rande aufgewölbte, im Centrum etwas eingesenkte, kreisrunde Schalen, an denen rings an der Wölbung kleine Gallertporen längere, von ihnen ausgeschiedene Gallertfädchen erkennen ließen, die von Zelle zu Zelle eine Verbindung herstellten. Ein besonderer Randdorn konnte nicht nach- gewiesen werden. Der Gürtel zeigte sich aus Ringen zusammengesetzt, die eine Zeichnung von dekussierten Punkten besaßen. Die Punktreihen der Ringe ließen sich nicht über die aneinander liegenden Ringe geradlinig weiter verfolgen, sondern jeder Ring war einzeln für sich punktiert. Die abgebildete Zellreihe stand offenbar kurz vor der Zellteilung, da jede Zelle zwei Kerne, an jeder Schale einen, aufw^eist. Taf. XLII, Fig. 7. Zellreihe mit Plasmakörper. (500:1) 400. Fig. 7 a. Einzelne Zelle mit Gürtelzeichnung. (1000:1) 800. Detonula Schüti^'). Cylindrische Zellen, mit kreisrunden, flachen Schalen, die im Centrum einen die Nachbar- schalen verbindenden Gallertfaden besitzen. Randdorn fehlt. Gallertporen rings am Schalenrande alternieren miteinander. Chromatophoren zahlreiche kleine Plättchen von verschiedener Form. D. Schroederi (P. Bergon) Gran. (Colombo.) 14 — 15:45 IJ- Gerade, zarte Zellreihen \^on kreisrundem Querschnitt. Die Schalen sind im Centrum ein wenig vertieft und hier mit einem eingelassenen Gallertfaden aneinander befestigt. Rings am Rande entspringen kleine Dornen oder Zäpfchen, die mit einer geringen Anschwellung abschließen. In den benachbarten Zellen alternieren diese Zäpfchen. Der Gürtel ist aus zahl- reichen schmalen Ringen zusammengesetzt, die in derselben Weise wie bei den Rhizosoleniae annulatae aneinander schließen. Chromatophoren kleine kreuzförmige Gebilde mit 4 kurzen Armen. Kern in der Zell- mitte wandständig. Taf. XLI, Fig. 10. Eine Zelle mit Anschluß an die Nachbarzellen, Gürtelbändern und Plasmakörper. (1000: i) 800. Rhizosolenia (Ehrbg.) Brightwell-). Zellen mehr oder minder langgestreckt, cylindrisch. Schalen helmartig, mit Spitze ver- sehen; meist unsvmmetrisch und mit dem Abdruck der gleichzeitig gebildeten Schwesterschale gezeichnet. Häufig bleiben die Schalen aneinander haften und verbinden die Zellen zu Ketten. Gürtel aus zahlreichen Zwischenbändern in verschiedener Form und Anordnung zusammengesetzt; schwächer gebaut und minder widerstandsfähig als die Schalen. Zellen gerade oder gekrümmt, im letzteren Falle bisweilen rechtwinklig zur Krümmungsebene zusammengedrückt. Einteilung der Gattung nach H. Peragallo und der im Antarktischen Phytoplankton S. 94 gegebenen Erweiterung. 1) Schutt in Engler-Prantl, I. c. S. 83. — H. H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 21, Fig. 19—21. 2) H. PER.VGALI.0, Monogr. du geure Rhizosolenia, 1. c. p. 108. — H. H. Gr^vn, Nord. Plankton, 1. c. S. 46. — G. Karsten, Antarkt. Phytopl., 1. c. S. 94. — Ders., Atlant. Phytopl., 1. c. S. 162. ^55 r G. Karsten, A. Zellen symmetrisch. Spitze der Schale in allen Lagen der Zelle median. Ab- drücke oder Venvachsungsstellen der Schwesterschale fehlen, die Zellen daher stets einzeln. = S i m p 1 i c e s. Rbizosoknia simpkx G. K., Antarkt. Phytopl., S. 95, Taf. X, Fig. i. Rh. Simplex G. K. var. major n. var. (Nancauri, 20—0 m.) i28:gio \y. Eine völlig gerade aufgesetzte Spitze in jeder Lage der Zelle wie das Fehlen einer Verwachsungsstelle der Schale weisen die Zugehörigkeit zu den „Rhizosoleniae simplices" nach. Der Umriß ähnelt der in der Antarktis nicht seltenen Art Rhizosolenia simpkx G. K. so sehr, daß ich in diesen riesigen Zellen nur eine Varietät annehmen möchte. Die Schale ist sehr zart längso-estreift und endet in einen schwachen Stachel, ohne jede Anschwellung oder Wand- verdickung an seiner Basis. Der Gürtel besteht aus sechseckigen Schuppen, die sehr regelmäßig geformt sind und nur am Schalenansatz einige Abweichung ihrer geradlinigen und scharfeckigen Form zu einem etwas mehr bogig geschweiften Umriß erkennen lassen. Chromatophoren fanden sich in den wenigen vorgekommenen Exemplaren nicht mehr vor. Taf. XLI, Fig. I a. Eine ganze Zelle zur Charakterisierung der Form. (125:1) 83. Fig. ib. Zellspitze mit Schuppenzeichnung. (250:1) 166. Rh. Torpedo G. K., Antarkt. Phytopl., Taf. X, Fig. 2. Rh. Stricia G. K., Atlant. Phytopl., S. 162, Taf. XXIX, Fig. 11. Rh. ampiltata OsTF. ^). (183, 100 m und später überall häufig.) 34:528 ij. Relativ kurze gerade Zellen. Spitze abgestumpft, von einer die Verbindung des Zellinnern nach außen vermittelnden Röhre durchsetzt, die sich in der Basis bauchig erweitert. Gerade Funktreihen, die sich auch in Ouerzeilen ordnen, sind an der Schale deutlich. Jede 4. bis 6. Längszeile tritt erheblich stärker hervor, ohne vertieft oder erhaben zu sein. Alle Punkt- reihen schwächen sich gegen den Gürtelansatz hin völlig ab, so daß sie kaum als Linien wahr- nehmbar bleiben. In gleicher wenig bemerkbarer Art sind die schuppigen Gürtelpanzerstücke gezeichnet. Chromatophoren: zahlreiche winzige Kömchen an der ganzen Zelloberfläche verteilt. Taf. XLII, Fig. 2. Zelle mit Plasmakörper. (187:1) 150. Fig. 2a. Zellende mit Schalen und Gürtelbandzeichnung. (1000:1) 800. Rh. cylindms Cleve^). (65; 192 etc.) 12 — 32: 172 — 292 [j. Stachellänge 28 \3.. Diese zierliche kleine Form ward nur in dem wärmsten Oberfläch enwasser sowohl des Atlantischen wie Indischen Oceans angetroffen. Sie ist in den Tabellen bereits unter Station 65 S. 201 als „^-/-/W/.y/.s- - ähnlich" aufgeführt. Die Zellen waren einzeln, cylindrisch, mit kurz vorgezogener Spitze, der ein zarter, aber im ausgewachsenen Zustande nicht hohler Stachel von ziemlicher Länge stets schief eingefügt ist. Bisweilen hängen 2 Zellen durch Krümmung ihrer Stacheln eine Zeitlang zusammen. Imbrikationslinien schwach sichtbar als (Halb-)Ringe, deren Treffpunkte die Zelle steil spiralig ansteigend umlaufen. Weitere I) C. H. Ostenfeld, Koh Chang, 1. c. S. 227, Fig. 4. 2\ H. H. Gran, Nord. Planklon, 1. c. S. 49, Fig. 56, nach Cleve. — C. H. Ostenfeld, Koh Chang, 1. c. S. 229, Fig. 7. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. Xll Die Form gehört ihrer Gestalt nach und wegen des Fehlens eines Schwesterzellabdruckes zu den Simplices. Nur der schief sitzende Stachel könnte zu Bedenken Veranlassung geben, die aber von minderem Gewicht sind, da der Stachel massiv ist, also nur ein Anhängsel, keinen integrierenden Bestandteil der Zelle bildet. Ich glaubte, die mir häufig begegnete Form mit Rhizosolenia cylindrus Gl. identifizieren zu sollen, obgleich die Schuppengrenzlinien nach der bei Gran wiedergegebenen Zeichnung Cleve's nicht zu meiner Fig. 6 a passen. Dagegen stimmen meine und Ostenfeld's Abbildungen überein. Chromatophoren winzig, an der ganzen Oberfläche verteilt. Taf. XLIl, Fig. 6. Zelle mit Plasmakörper. (250: i) 200. Fig. 6 a. Zellhälfte mit Imbrikationslinien. (1000:1) 800. Rh. firma n. sp. (226, 200 m.) Fragment, 272 ji Durchmesser an der breitesten Stelle. Das Fragment gehört offenbar zu einer sehr großen Zelle, wie schon aus der Breite hervorgeht. Der Form nach würde die Einreihung unter die Simplices wohl die richtige Stellung sein, doch läßt sich bei Fehlen der Imbrikationslinien weiteres nicht aussagen. Auffallend ist die enorme Wanddicke der Schale, die im optischen Längsschnitt gezeichnet wurde, um diesen Umstand hervorheben zu können. Die Spitze ist kurz, dickwandig und scharf zulaufend; ihr Innenraum kommuniziert mit dem Zelllumen. Schalenzeichnung sehr große, in Quincunx stehende Punkte, die hier die Wand durchsetzende Tüpfel vorstellen, wie bei Einstellung auf den optischen Durchschnitt deutlich hervortrat: jedem Punkte entsprach eine Vertiefung auf der inneren Oberfläche, an die vermutlich ein haarfeiner, die Wand durchbohrender Kanal anschließt, der sich seines geringeren Durchmessers wegen aber der Wahrnehmung entzieht. Die ganze innere Oberfläche der Zelle ist mit einer Unzahl winzig kleiner, kugeliger bis biskuitförmiger Chromatophoren bedeckt. Taf. XLI, Fig. 2 a. Habitusbild des Fragmentes mit Chromatophoren. (125:1) 83. Fig. 2 b. Spitze der Zelle mit Schalenzeichnung und Angabe der Wanddicke im optischen Längsschnitt. (1000:1) 666. Diese Einteilung in Simplices und Eurhizosoleniae nimmt auf die verschiedenartige Zu- sammensetzung des Gürtels keine Rücksicht. So gut dies als Unterteilungsprinzip innerhalb der Eurhizosoleniae verwendbar ist, scheint mir doch S}^mmetrie und Asymmetrie der ganzen Zelle eine der anderen überzuordnende Thatsache zu sein. Und so sind innerhalb der Simplices allerlei verschiedenartige Gürtelformen vereinigt. Ringförmige Gürtelschuppen besitzt Rhizosolenia cy/ifidncs Ostf., squamosen Bau zeigen Rhizosolenia simplex und Rhizosolenia anipntata, zu den Genuinae würde Rhizosolenia stricta zählen. Unbekannt bleibt der Aufbau für Rhizosolenia Torpedo und Rhizosolenia ßrnia. Da scheint mir hier der Ort zu sein, eine sonst nirgends unterzubringende Art anzufügen, die nach Casxracane's ') Beschreibung und Zeichnung ihren Gürtel aus „gleichen, rechteckigen" Schuppen aufbaut: I) Per.\gallo, RJiizosoIema, 1. c. p. 109, Taf. I, Fig. 20. — Castracane, Challenger, 1. c. p. 72, Taf. XXIV, Fig. 12. 378 G. Karsten, Rh. Murmyana Castr. '). (198, 30—0 m.) 28:184 \i. Sporn außerdem ca. 3 ]>.. Ein einziges Exemplar einer cylindrischen Zelle mit kugelig gewölbten Schalen und kurzem, ein wenig gekrümmtem Sporn am Gipfel schien dieser von Castracane freilich für das Antarktische Meer angegebenen Art zu entsprechen. Von Imbrikationslinicn war leider nichts zu bemerken, nur die Schalengrenze konnte gesehen werden. An der Wölbung dicht unter dem Sporn war der Eindruck der Schwesterzelle kenntlich. Das ganze Gürtelband zeigte sich leicht punktiert. Der Zellkern liegt in der Zellmitte wandständig. Die Chromatophoren sind kurze, ein wenig geschlängelte Stäbchen, die, vom Kern radial ausstrahlend, diesem ein Ende zukehren. Taf. XLII, Fig. 5. Zelle mit Plasmakörper. (500:1) 400. B. Zellen unsymmetrisch. Schalenspitze seitlich inseriert, so daß die Zelle vom Rücken und von den Flanken aus verschiedene Bilder giebt: Eurhizosoleniae. I. Annulatae mit ringförmigen Zwischenbändern. Subsectio i. Lauderioideae Gran. Schalen abgerundet mit aufgesetztem Stachel oder Borste. Rhizosolenia antarctica G. K., Antarkt. Pliytop]., S. 95, Taf. XI, Fig. i. Rh. deUcatula (Cleve) G. K., AtlaTit. Phytopl., S. 163, Taf. XXIX, Fig. 8, ist zu identifizieren mit Rhizosolenia fragillima Bergon, cf. H. H. Gran, Nord. Plankton, I. c. S. 49, Fig. 54. Rh. Stolterfothii H. Perag. Cf. Atlant. Phytopl, S. 163, Taf. XXIX, Fig. 9. Gegenüber dem dort angegebenen Durchmesser von 20 — 28 jj. kann hinzugefügt werden, daß im indischen Phytoplankton an Individuen, die vielleicht kurz nach einer Auxo.sporenbildung sich befanden, Durchmesser von 47 iJ.:ioo [i Länge gemessen werden konnten. Taf. XLI, Fig. 3. Eine solche Zelle. (1000:1) 666. Subsectio 2. Robustae. Schalen verschiedenartig, kegel- oder helmförmig. Die Schalen sind selber nicht aus einem Stücke gebildet, sondern durch verschiedenartig verlaufende Tren- nungslinien zerlegbar. Zellen abgeplattet. Rliizosolenia robusta Norman, cf. Atlant. Phytopl., S. 163, Taf. XXIX, Fig. 19, und Taf. LIV, Fig. 2. Nach der Annulation würde hierher auch gehören Rh. \_sfyliformis var. latissinia Erw.] cf. Br. Schröder. Phytopl. warmer Meere, 1. c. S. 345, Fig. 6 a und b, eventuell zu vereinigen mit folgender Art: Rh. annulata n. sp. (214, 100 m und .sonst.) 112:1000 — ? [j. Diese .sehr große Art i.st vielleicht bereits häufiger mir begegnet und als Rliizosolenia robusta im .Stationsverzeichnis aufgeführt, denn sobald ihr die Spitze fehlt, gleicht der Gürtel jener genannten Art vollständig. Er besteht also aus Ringen, die die Zelle fast voll- kommen umfassen und deren Trennungslinien rechtwinklig zur Pervalvarachse der Zelle orientiert sind. Die durch scharfe Umbieo-une kurz vor dem Aufeinandertreffen der Gürtelbänder ge- i) Peragallo, RJuzosoknia, 1. c. p. 109, Taf. I, Fig. 20. — CAsrR.\CANE, Challenger, 1. c. p. 72, Taf. XXIV, Fig. 12. Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. ^7Q bildeten Schnittpunkte der Trennungslinien liegen in Flankenansicht an einer der beiden Seiten, also auf Bauch- oder Rückenseite und zwar geradHnig übereinander. Die Spitze ist völlig einseitig aufgesetzt, sie endet mit einem starken, am Scheitel etwas gerundeten, hohlen Stachel, dessen Höhlung nicht mit dem Zelllumen kommunizieren dürfte. Die ersten 2 — 3 Trennungslinien sind wohl zur Schale zu rechnen; sie zeigen starke Einwölbung gegen die Spitze hin, bevor die beschriebenen regelmäßigen Ringe des Gürtels einsetzen; auch entspricht ihre Zeichnung derjenigen der übrigen Schalenoberfläche. Eine äußerst feine quincunciale Strichelung durch zarte Punktreihen ist auf der ganzen Zelloberfläche nachweisbar, auf jedem Schvippenringe für sich verlaufend. Sie ist auf der Schale noch erheblich feiner als auf den Gürtelbändern. Chromatophoren waren stets in Knäuel zusammengeballt, sie besitzen sehr geringe Größe und rundliche bis kurz-stäbchenförmige Figur. Te\f. XLI, Fig. 4 a. Ganze Zelle mit den Gürtelbändern. (250:1) 166. Fig. 4 b. Zellspitze mit der Schalen- und Gürtelzeichnung. (1000:1) 800. 2. Eurhizosoleniaegenuinae. Abweichend von H. Peragallo, der hierher auch noch Formen rechnet, deren Zellen bis zu 4 rhombische Schuppen auf einem Querschnitt führen, be- schränke ich sie auf solche, die nur 2 derartige Schuppen auf dem Querschnitt besitzen. Die Schuppenränder ordnen sich zu Zickzacklinien, welche je nach der Lagerung der Schuppen auf verschiedene Seiten der Zelle entfallen. a) Imbricatae. Schuppen flankenständig, Zickzacklinie verläuft über Rücken und Bauchseite der Zellen: Rhizosolenia imbricata Brightw., cf. Antarkt. Phytopl., S. 98, Taf. XI, Fig. 3. Rh. Shmbsolei Cl., cf. ibid. S. 99, Taf. XI, Fig. 4. Rh. Chuiiii G. K., cf. ibid. S. 99, Taf. XI, Fig. 5. b) Styliformes. Schuppen rücken- und bauchständig, ZickzackHnien auf den Flanken sichtbar, Spitze scharf bewehrt. Rhizosolenia styliformis Brightw., cf. Antarkt. Phytopl, S. 96, Taf. X, Fig. 5, größter ge- messener Durchmesser, i 20 : 820 \y. Rhizosolenia hebetata (Bail.) Gran, cf. Nord. Plankton, 1. c, S. 55. a) forma semispina (Hensen), cf. Antarkt. Phytopl, S. 96, Taf. X, Fig. 4. Atlant. Phytopl, S. 164, Taf. XXIX, Fig. 13. b) forma hiemalis Gran. Der Nachweis der Zusammengehörigkeit beider Formen ist von H. H. Gran, Diät, der arkt. Meere, 1904, 1. c. S. 524, Taf. XVII, Fig. 9 — 12 geführt worden. Ich traf diese Dauersporenform neben der in der Regel weit häufigeren semispina besonders zahlreich einmal im Material aus dem Kratersee von St. Paul. Die Zellen waren durchweg in ihre Schalen und Gürtelschuppen zerfallen und lieferten so den Beweis dafür, daß die Falzstellen die Orte minoris resistentiae sind, wie Hensen zuerst behauptet hatte, cf. G. Kj^rsten, Antarkt. Phytopl. S. II. Taf. XLII, Fig. 4a. Gürtelschuppe.) , v o '^ , rr ( (1000: i) 800. Fig. 4 b. Zwei Schwesterschalen, j 159 38o G. Karsten, Rhizosolenia sdigera Brightw. ist hier nicht mitaufgeführt, doch soll betont werden, daß ich mit den von Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. 53 angeführten Synonymen völlig übereinstimme ; vor allem halte ich die von Peragallo in seiner Monographie, 1. c. gegebenen und in den Diatom. marines de France, Taf. CXXIV, Fig. 13 — 15, wiederholten Abbildungen nur für Rhizosolenia hebetata forma semispina (Hensen) Gran, Fig. 1 1 und 1 2 für R/i. calcar avis Schulze, und nicht für Rh. setiZ- Hemiaiilus Ehrbg. Vergl. H. H. Gran, Nord. Plankton, S. 99. Schalen kreisrund oder elliptisch, an zwei gegenüberliegenden Stellen der Oberfläche, oder im letzteren Falle an beiden Polen, lange Fortsätze treibend, welche die Schwesterschalen zu Ketten verbinden. Ketten gerade oder gekrümmt [und zwar dann in der schmalen Gürtelansicht (Transapikalansicht), während die ähnlichen Formen Etuampia und Mölkria in der breiten Gürtel- I) G. Karsten, Atlant. Phytoplankton, S. 172, Taf. XXVm, Fig. 7. 173 -_ . G. Karsten, 394 ansieht (Apikaiansicht) g-ekrümmt sind, vergl. G. K., Antarkt Ph)lopl., S. 120, Taf. XI, Fig-. 7 und 8, mit Atlant. Phytopl, S. 172. Taf. XXVIII, Fig. 9.] Chromatophoren zahlreich, rundlich, scheibenförmig H. Hauckii Grün. (169.) Hemiaulus Haiickü trat an einigen Stationen des südlichen Indischen Oceans vorherrschend auf (cf. 174, 175, 178.) An dieser Form war die Vergrößerung der Formwiderstand schaffenden Fortsätze im Indischen Ocean sehr deutlich wie beim Vergleich mit den im Atlant. Flankton ge- fundenen Individuen (cf. 1. c. Taf. XXVIII, Fig. 9 a kenntiich) sein wird. Die Kette ist hier halb von der schmalen Gürtelseite dargestellt, so daß sowohl die Krümmung wie beide Fortsätze zur Geltung kommen. Taf. XLVI, Fig. 3. Hemiauhis Hauckii Kette. (126:1) 83. h. iiidiais n. sp. (193, 198, 199 etc. 30—0 m.) 34 — 42 [j.. Zellen von kreisförmiger bis elliptischer Querschnittsform. Schalen stark ge- wölbt, mit zwei Fortsätzen an den Schwesterschalen haftend und die Zellen zu langen geraden Ketten verbindend. Die an den Zeichnungen weit vorstehenden Gürtelbänder weisen darauf hin, daß die Zellen eine erheblich größere Länge erreichen können, als sie in den beobachteten Exemplaren gefunden ist. Kern wandständig in der Zellmitte, Chromatophoren zahlreich in Form kleiner elliptisch- rundlicher Scheiben. Taf. XLVI, Fig. 4. 3 Zellen mit Inhalt, den Hornansatz zeigend. (1000:1) 666. Fig 4 a. Längere Kette, etwas mehr von der Seite, so daß die Fortsätze fast auf die überstehenden Gürtel fallen. (250:1) 166. Climacodium Grün'). Zellen wie bei Belkrochea an den Schalenenden zusammenhängend, große elliptische bis sechseckige* Fenster frei lassend. Ketten gerade oder um die Längsachse tordiert. Cl. biconcavum Cl., cf. Atlant. Phytopl., S. 172, Taf. XXVIII, Fig. 10. C/. Fmuenfeldianum Grün. (190, 30 m, und sonst häufig.) Cf. H. H. Gran, Nord. Plankton, 1. c. S. loo, Fig. 129. 16:104 V- i" '-^^^ Gürtelansicht. Lücken 40 \i. breit in den Ketten. Zellumrisse viel unregelmäßiger als in Cleve's Abbildung. Chromatophoren kugelig, zahlreich. Taf. XLVI, Fig. 5. Stück einer Kette. Zellen mit Inhalt. (250:1) 166. CemtauUna H. P.^). Schalen kreisrund mit zwei gegenüberstehenden, dem Rande genäherten Fortsätzen, denen mehr oder minder lange Borsten oder Haare aufsitzen. Die Schwesterschalen durch diese ihnen 1) Vergl. H. H. GltAJl, Nord. Plankton, S. lOO. 2) Vergl. H. H. Gran, Nord. Plankton, S. loi. 174 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 395 eingepaßten Borsten zusammenhängend. Der Gürtel oft sehr langgestreckt und aus Zwischen- bändern wie bei den Solenoideen aufgebaut, die jedoch oft der Beobachtung sich entziehen und erst an trockenem Material deutlich werden. Chromatophoren zahlreiche kleine rundliche Platten. C. Bergonii H. P., cf. Atlant. Phytopl, S. 162, Taf. XXIX, Fig. 7. C. compacta Ostf. '). (190, 200 m.) 34:36 — 68 (j.. Zellen cylindrisch. Schalen mit drei Fortsätzen, die mit entsprechenden der Nachbarzelle eine Verbindung herstellen. Schalen zwischen den Fortsätzen eingesenkt In dem Zellfaden bildet die Verbindungslinie dieser Fortsätze eine steil ansteigende Spirale. Gürtel aus zahlreichen schwer sichtbar zu machenden Zwischenbändern aufgebaut. Chromatophoren biskuitförmig oder rundlich mit je i Fyrenoid (Teilungszustände mit 2), Kern wandständig an der Gürtelseite. Taf. XLVI, Fig. 7. Stück einer Kette mit Schalenzeichnung und Plasmakörper. (500: i) T)T)2,. Streptotheca Shrubs. Gattungsdiagnose nach Gran, Nord. Plankt, 1. c. S. loi. Ketten ohne Lücken, flach, stark gedreht. Zellwand sehr schwach verkieselt. Chromatophoren zahlreich, klein. Schalen schmal-elliptisch, mit einem rudimentären Central- knoten (wie bei Eiicainpia). Diese auf die bisher einzig bekannte Art Str. thamensis Shrubs. passende Diagnose wird einiger Erweiterung bedürfen, wie sich aus dem Folgenden ergiebt. St. indica n. Sp. (190, 30 — o m, und sonst.) Eventuell synonym mit Cleve's Str. /na.xhiia, cf. Plankt. from Ind. Ocean etc., Handllngar XXXV, p. 57, PI. VIII, Fig. 5. Zellen unregelmäßig-viereckig, um eine der Diagonalen bis zu 90*^ gedreht. Schalen sind rechteckig, ca. 4mal so lang wie breit. In der Mitte scheinen sie bisweilen etwas eingezogen zu sein. Sie liegen in den Ketten natürlich Rücken an Rücken. Centralknoten durch eine geringe Einkerbung angedeutet. Die breite Seite der Gürtelansicht liegt in dem Schraubenband der Kette flach, die schmale Seite nimmt die hohe Kante ein. Die Chromatophoren sind zahlreich und kugelig, eine Form, die ihnen sonst nur bei Climacodhun, soweit ich sehe, zukommt. Die Art unterscheidet sich in verschiedener Hinsicht von der Streptotheca thamensis Shrubs; vor allem, wenn ich sie mit der von H. Peragallo in den Diatom6es marines de France wieder- gegebenen Zeichnung von P. Bergon (Etudes sur la flore diät. d'Arcachon, 1. c. PL II, Fig. 8) vergleiche, ist die Ausdehnung der schmalen Gürtelseite, also die Transapikalachse der Zelle, erheblich länger als dort, wo die Figur etwa einem tordierten Papierstreifen ähnlich sieht. So glaube ich, daß es sich um zwei differente Arten handelt. i) Ostenfeld u. Schmtot, Rode Hav etc., 1. c. S. 153, Fig. ,qz: G. Is^VRSTEN, Taf. XLVI, Fig. 8. Eine Zelle mit Inhalt, Schale von oben. (500:1) 333. Fig. 8a. Zwei Zellen, flach gelegt, im Zusammenhang. (250:1) 166. Fig. 8b. Eine Kette. (125:1) 83. Catenula^) spec. Mereschkowsky ? Des komplexen Gürtelbandes und ähnlichen Habitus halber stelle ich einige zu einer kleinen Kette vereinigte Zellen ohne deutlichen Inhalt mit großem Zweifel zu dem neuen Genus Catenu/a IVIereschkowsky. Aufmerksam machen wollte ich nur auf die eigenartige Verbindung dieser Zellen, die von der hohen Kante aus winklig ineinander greifen. Taf. XLVI, Fig. 9. Gürtelansicht. (1000:1) 666. Fig. 9a. Ansicht der hohen Zellkante. (1000:1) 666. Fragilarioideae. Fragilaria Lyngb. Vergl. G. K., Antarkt. Phytopl, S. 122. Fr. granulata n. Sp. (199, 25 m; 250, 20 — o m, auch sonst sehr zerstreut.) 50 p. Kleine Ketten, deren Zellen Schale an Schale sitzen. Durch geringe gleichseitige Biegung in den BerührungsHnien gelangen die Ketten in die Lage, ihre Endzellen halb in Schalenlage zu zeigen, wenn die Mittelzellen in Gürtelansicht vorliegen. Schale mit Pseudoraphe und rechtwinklig zu ihr verlaufenden Querstrichen, i o — 1 1 auf i o [x. Chromatophoren zahlreich, rundliche Körnchen oder Scheibchen. Damit wäre eine zweite Species2) mit zahlreichen Chromatophoren in jeder Zelle für diese Gattung aufgefunden; wieder ein Beweis, daß die Zahl der Chromatophoren nicht immer für Gattungs-, wohl aber für Species- unterscheidung brauchbare Merkmale abgeben kann. Taf. LIV, Fig. 8. Eine kleine Kette mit Schalenzeichnung und Zellinhalt. (iooo:i) 666. Thalassiothrix Cl. u. Grün. Cf. G. K., Antarkt. Phytopl., S. 124; Atlant. Phytopl, S. 173. 77z. antarctica Schimper var. echinata n. var. (162, 30—0 m; 163, 164 etc.) 4 — 5 \3. : 1224 — 2280 [j.. Der im antarktischen Phytoplankton 3) so überaus häufigen Form Thalassiotlirix antarctica in Bezug auf Zellenlänge und -Schlängelung sehr ähnlich, weist die neue Form eine feine Querstreifung der Schalen von etwa 12 auf 10 jj. auf; die Mittel- 1) C. Mereschkowsky, Sur Catemda, un nouveau genre de Diatomees. Scripta botanica Horti Univ. Petropolitanae, Fase. XIX, St. Petersburg 1902. 2) Cf. C. MERESCHKOWSKY in Cleve and Mereschkowsky, Ann. and. Magaz. Nat. Hist., Ser. 7, Vol. X, 1902, p. 30. — Ders. in Types de l'endochrome. Scripta botan. Horti Univ. Petropolitanae, Fase. XXI, 1903, p. 70. 3) G. Karsten, Antarktisches Phytoplankton 1. c. S. 124. Bei einer daraufhin unternommenen Nachuntersuchung zeigte sieh, daß auch berni antarktischen Material an einzelnen Zellen Ansätze zu solchen Borsten vorhanden sind, die bei ihren erheblich geringeren Dimensionen mir friiher entgangen waren. Andere Zellen dagegen, und zwar weitaus die Mebr/.ahl, ließ nichts Derartiges erkennen. 176 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition :8 397 linie wird durch eine schmale Pseudoraphe markiert. In der Gürtellage erkennt man, daß diese Linie einem niedrigen Kamme entspricht, der auf je 5 [x Abstand mit steifen, etwa 5 ix langen Borstenhaaren besetzt ist, welche alle dem einen Zellende zugekehrt, in spitzem Winkel von der Oberfläche abstehen. Die Richtung scheint an beiden Schalen stets die gleiche zu sein. Das Schalenende besitzt auf der Gürtelseite einen scharfen Einschnitt, so daß der erwähnte Kamm als Spitze erscheint. Chromatophoren kleine ovale Plättchen. Taf. XLVI, Fig. 10, loa. Zwei Zellen verschiedener Länge und Form. (62:1) 41. Fig. lob. Schalenende mit Pseudoraphe und Querstrichen. (1000:1) 666. Fig. IOC. Gürtelseitenende mit Stacheln, Schalenzeichnung und Chromatophoren. (1000:1)666. Th. heteromorpha n. sp. (163, 164, 27 m.) 720 — 1020 p. :2 — 6 [j. (je nach der Stelle). Zelle lang und vollkommen geradlinig. Zell- enden verschieden. Das eine Ende scharf zugespitzt läßt Schalenansicht mit sehr zarten Quer- strichen 17 — 20 auf 10 ;j. erkennen. Die Schalenbreite steigt bald hinter der Spitze auf 6 j>. und bleibt über die mit langgestrecktem Kern versehene Zellmitte hinaus etwa von gleicher Breite. Dann aber tritt langsame Verschmälerung bis auf 2 [x ein und an dieser schmalen Stelle gleichzeitig die schwer sichtbare Drehung der Zelle, so daß das Zellende hier in Gürtellage vor- liegt und bis auf 8 ;j. Breite anschwellend scharf abschneidet. Dreht man die Zelle oder dieses Zellende in Schalenlage, so ist die Querstrichelung des abgerundeten Schalenendes auch hier deutlich. Chromatophoren : zahlreiche kleine nmdlich-ovale Plättchen. Aus der Breite des in Gürtel- lage wiedergegebenen Zellendes erklärt es sich, daß die Zelle stets in dieser Lage zu Gesicht kommt. Taf. XLVI, Fig. 11. Ganze Zelle. (62:1) 41. Fig. iia. Spitzes Schalenende. (1000:1) 666. Fig. 1 1 b. Zellmitte in Schalenlage. (1000:1) 666. Fig. 1 1 c. Breites Zellende in Schalenlage. (1000:1) 666. Fig. 1 1 d. Breites Zellende in Gürtellage. (1000:1) 666. Anmerkung: Scept roneis Victoriae G. K., vergl. Atlantisches Ph}1:oplankton, S. 173, 174, Taf. XXVIII, Fig. 8, ist zu streichen. Es handelt sich um die isoHerten Stacheln von Sticholonchc Zaticka (R. Hertwtg) fol. einer Taxopode, die auch im Indischen Ocean gefunden wurde, wie ich nach Vergleichung eines Präparates meines Kollegen A. Borgert feststellen konnte. Herr Prof. Vanhöffen - Berlin hatte die Freundlichkeit, mich darauf aufmerksam zu machen. Tabellarioideae. Rhabdonema'^) spec. (Suadiva, 15—0 m.) Ein zweizeiliges RliabdoneuiaS'äick im absterbenden Zustande. Zwischenschalen mit einer centralen Oeffnung. Schalenzeichnung sehr feine Querstriche, 15 — 16 auf 10 jx, rechtwinklig zur Pseudoraphe. I) G. Karsten, Diatomeen der Kieler Bucht, 1. c. S. 36. 177 Deutsche Tiefsee-Expedition 1898— 1899. Bd. H. 2. Teil. ci Chromatophoren kleinkörnig, zu mehreren um ein Centralpyrenoid vereinigt, die Gruppen im Zellraum etwa gleichmäßig verteilt. Taf. LIII, Fig. ga. Zwei Zellen mit ihren Zwischenschalen, eine davon mit dem Plasma- körper. (250: i) 200. Fig. 9 b. Schale und 2 Zwischenschalen mit ihrer Zeichnung. (1000:1) 800. Naviculoideae. Pleurosigma W. Sm. Cf. G. K., Antarkt. Phjtopl, S. 127; Atlant. PhytopL, S. 175. Pleurosigma Normani^) Ralfs var. Mähen, var. {211, 10— o m.) 2 70 : 40 [j.. Stattliche Form , die völlig dem Pkurosigma Normani gleicht Leicht sigmoide, breite, stumpflich abgerundete Zelle, deren Schalen in den drei Richtungen verlaufende Striche, etwa 15 auf 10 jj., zeigen, die Querstriche treten am meisten her\-or. Chromatophoren zahlreiche kleine, ovale bis elliptische Körperchen, an den ganzen Schalen entlang verbreitet. Taf. LIV, Fig. 12 a. Zelle mit Plasmakörper. 500:1. Fig. 1 2 b. Stück der Schale mit ihrer Zeichnung. 1 000 : i . Tropicloneis Cl.^). Tr. Proteus n. sp. (168, 200 m, und sonst.) 44:172 tj-. Schalenansicht scheinbar Navicu/a-'ahvLXich. (Fig. i a), aber an einer Seite anstatt der gleichmäßigen Rundung zwischen Mitte und Zellende etwas abgeflacht oder gar eingewölbt. Raphe gekielt; nur am Centralknoten ein wenig in die Schale vertieft resp. eingedrückt. Halb- wegs zwischen Raphe und Schalenrand beiderseits ein Kiel, der sich, nach beiden Zellenden hin langsam ansteigend, schließlich ziemlich steil erhebt, dann abflacht. Der Raum zwischen beiden Kielen ist feingestreift durch Striche, die der Raphe parallel laufen. Eine ganz geringfügige Drehung der Zelle nach der Gürtelseite hinüber, so daß der eine Kiel scheinbar in die Mittellinie entfällt (Fig. i b), läßt durch die einander überschneidenden Linien der beiden gleichseitigen Kiele der Zelle auf der unteren Zellkontur bei tiefer Einstellung eine kleine muldenförmige Einsenkung sichtbar werden. Gleichzeitig treten an beiden Zellenden auf kurze Strecken verkürzte Ansichten der Gürtelseite hervor. Da sie auf den entgegengesetzten Seiten liegen, muß eine geringfügige Torsion der Zelle um die Apikaiachse angenommen werden. 1) H. Peragallo, Monographie du genre Pleurosigma, Diatomiste, I. c. PI. rV, Fig. 5, 6. — Cleve, Naviculoid Diatoms, 1. c. Vol. I, p. 40. Es wäre wichtig, zu wissen, ob Pleurosigma Normani Ralfs etwa stets coccochroma tisch erscheint; in dem Falle würde die beschriebene Form dem Typus entsprechen, die Varietät also in Forlfall kommen. Leider liegen meines Wissens keine entsprechenden Beobachtungen vor. 2) Cf. P. T. Ci.EVE, Naviculoid Diatoms, 1. c. p. 22. — G. Karsten, Diatomeen der Kieler Bucht, 1. c. S. 87. — Ders., Antarktisches Phytoplankton, S. 127. Daselbst weitere Literatur, die für die hier in erster Linie stehende Zellform weniger in Betracht kommt, als für den Bau des Plasmakörpers. 178 Das Indische Pliytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 15 399 Fig. I c giebt die reine Gürtellage. Die Zellgrenzen werden teils durch die Raphe, teils durch die Seitenkiele gebildet, deren Höhepunkte hier aber nicht zur Geltung kommen. Diese treten dagegen in Fig. i d und e hervor als ziemlich scharfe Ecken. In Fig. i d ist rechts die seichtere Raphenvertiefung zu sehen, welche in Fig. i e auf der linken Seite neben dem Kiele verlaufend kenntlich wird. Die Zellform ist somit ganz außerordentlich schwierig wiederzugeben, und jede Lagen- änderung bietet ein völlig verändertes, oft sehr schwer deutbares Bild, da bei der ungemeinen Durchsichtigkeit die richtige Erkennung all der vielen einander schneidenden Linien nur bei größter Vorsicht gelingen kann. Die Chromatophoren sind als mehr oder minder gewundene kurze Bändchen, meist mit der Längsrichtung radial vom Kern ausstrahlend, in der ganzen Zelle zerstreut. Taf. XLVII, Fig. la und ib. Zelle mehr oder minder in Schalenlage. (500:1) ;^;i^. Fig. I c bis I e. Verschiedene durch geringfügige Drehungen um die Apikaiachse der Zelle in Erscheinung tretende Gürtelansichten. (500:1) 333. Stigmaphora Wallich '). Zellen Nav/at/a-ähnlich. Zellenden mit einer Reihe grober Perlen (5 — 8). In der Mitte jeder Schale springen an einer ins Zelllumen hineinragenden Leiste zwei kleine Fächer ein, die, Rücken an Rücken liegend, sich gegen die Schalenenden verjüngen; einige reihenweis liegende Perlchen, weit kleiner als jene vorher an den Schalenenden genannten, sind in oder wohl auf diesen Kämmerchen kenntlich. In der Zelle liegen die Fächer der einen Schale höher als die der anderen, so daß verschiedene Einstellung in Schalen- wie in Gürtelansicht notwendig wird, um sie an beiden Schalen nacheinander zu Gesicht zu bekommen. Raphe gerade. Central- knoten breit. Chromatophoren scheinen zwei gürtelständige Platten zu sein; in dem zu Gesicht ge- kommenen Material waren sie schlecht erhalten. St. rostmta Wall, 1. c. (i86, loo— o m.) 85 — 128:4 resp. 14 [;. im Schleimmantel von Katagnymene lebend. Zellenden spornartig vorgezogen und verjüngt. Schalen sehr fein quergestreift. Zeichnung sehr schwer sichtbar zu machen. St lanceolata Wall. (186, 100— o m.) 84 — 92 : 6 [j.. Am gleichen Orte unter der anderen Form. Schalen lanzettlich auf ihrer ganzen Länge von etwa gleicher Breite. Zeichnung hier nicht sichtbar zu machen. Taf. XLVII, Fig. 3 a. Gürtelansicht von St. rostmta. (1000:1) 666. Fig. 3 b. Schalenansicht von St. rostrata. (1000:1) 666. Fig. 4. Gürtelansicht von St. lanceolata. (1000:1) 666. I) Cf. On the siiicious organisms found in the digestive cavitics of the Salpae. Transactions of the Microscopical Society of London, New Ser., Vol. VIII, 1860, p. 43, PI. II, Fig. 5—8. P. T. Cleye, Naviailoid Diatoras, Vol. II, p. 162, möchte die Gattung zu Mastogloia ziehen, H. Peragaxlo, Diatom. marines de France, 1. c. p. 39, PI. V, Fig. 23, ist derselben Ansicht. 179 . QQ G. Karsten, Nitzschioideae. Nitzschia Hassall. Cf. G. K, Antarkt. Phytopl, S. 128. N. obesa Castr. (168, 200 m.) 48 — 80: 18 — 20 \).. Nur tote Zellen einer wohl dieser Species Castracane's zuzurechnenden Art fanden sich in dieser Tiefe. Zeichnung querlaufende Punktreihen; 10 — 12 Punkte auf 10 ji. Taf. XLVII, Fig. 5 a. Gürtelansicht. (1000:1) 666. Fig. 5 b. Schalenansicht. ( 1 000 : i ) 800. N. (Sigma) var. indica n. var. (Diego Garzia, Aden, 25 m.) 240 — 400:12 \i.. Zelle in Gürtelansicht S-förmig gekrümmt, gehört also zu der Abteilung Sigmata. In Schalenansicht gerade oder ebenfalls ganz leicht S-förmig. Kiel exzentrisch. Kiel- punkte 6 — 7 auf 10 ]).. Schalenzeichnung unkenntlich. Chromatophoren zahlreiche kleine, unregelmäßig geformte Plättchen. Taf. LIV, Fig. 1 1 a. Zelle in Gürtellage. (500:1) 333. Fig. 1 1 b. Zelle in Schalenansicht. (500: i) 333. Chuniella G. K. Vergl. G. Karsten, Antarkt. Phytopl., 1. c. 129. Ch. Novae Amstelodamae n. sp. (168, 200—0 m.) 18 — 20: 154 — 160 \s.. Gürtel- und Schalenseite gerade. Kanalraphe gekielt aus der Schalen- mitte nach rechts verschoben und unreg^mäßig hin und her geschwungen, 10 — 12 knotige Kiel punkte auf 10 jj.. Ein weiterer besonderer Kiel fehlt. Raphe außerhalb der Mitte tief ein- schneidend. Der Kieleinschnitt der Raphe an der oberen Hälfte der Gürtelansicht kenntlich. Auf der unteren Schale ist der Einschnitt auf das andere Zellende verlegt. Dekussierte Schalen- zeichnung. Chromatophoren kleinkörnig (ob deformiert?). Taf. XLVII, Fig. 2 a. Schalenansicht mit geschwungener Kanalraphe. (500:1) 333. Fig. 2b. Gürtelansicht mit dem Einschnitt des Kieles. (500:1) 333. Fig. 2 c. Stück der Schale mit dekussierter Zeichnung. (1000:1) 800. B. Schizophyceae. Pelagisch lebende Schizophyceen kommen zwar in den warmen Meeresabschnitten nicht gerade selten, hin vmd wieder sogar als vorherrschender Bestandteil vor, doch ist die Auswahl verschiedener Arten, Genera und Familien eine sehr beschränkte. Folgt man in der Reihenfolge der Bearbeitung von O. Kirchner 1), so ist zunächst zu erwähnen : 1) O. Kirchner, Schizophyceae, in Engler-Prantl, Pflanzenfamilien, I, i a, 1900. — N. W'ille in Nord. Plankton, 1. c. Bd. XX, Leipzig 1903. 180 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 1898 — 1899. AOI Farn. Chroococcaceae Naegeli. Aphanocapsa litoralis Hansgirg, cf. N. Wille, Schizophyceen der Plankton-Expedition, 1. c. 1904, S. 47, Taf. I, Fig. 3 — 5; cf. Station 186, 100 m, als „zufälliger Gast von der Strandflora" aufzufassen, 1. c. S. 49. Farn. Chamaesiphonaceae BoRZi. Dcrmocarpa Leibleiniae (Reinsch) Bornet var. pelagica Wille, cf. Wille, 1. c. S. 50, Taf. I, Fig. i, 2, auf Triclio- desrnium tenue Wille ; pelagisch lebend. Chamaesiphonaeea, g-enus? (193; 195, 30—0 m.) Zellen einzeln kugelig, zu vielen in Gallertschläuchen beisammen, ohne deutliche Faden- bildung. Gallertschläuche mannigfaltig verzweigt. Nur in kleineren Bruchstücken angetroffen. Die Gebilde entsprechen vielleicht Konidanglen einer nicht genauer zu bestimmenden Chamä- siphonacee, welche ihre Konidien offenbar durch Verquellung und Vergehen der Gallertschläuche austreten läßt. Taf. XLV, Fig. 7. Verzweigte Gallertschläuche mit zahlreichen Konidien. (500:1) 250. Farn. Oscillariaceae (Bory) Fischer. Katagnymene Lemm. i): „Fäden vielzellig, freischwimmend, mit dünnen, dicht anliegenden Scheiden versehen, in weiten, aufgequollenen, außen unebenen Gallertscheiden liegend. Fäden sehr bald in einzelne Stücke zerfallend." Katagnymene pelagica Lemm. (203, 30—0 m, und sonst.) Durchmesser 28^44 ^, Gallerthülle völlig verquollen. Lemmermann giebt nur ca. 16 [j. und Gallerthülle 93 — 100 ij. an, und Wille, 1. c. S. 51, 21 — 27 [i als Durchmesser der Fäden und 100 — 165 [I. für die Gallerthülle. Die Vermehrung wird, wie bereits Lemmermann beobachtet hat, durch Zerfallen der Fäden ermöglicht, indem einzelne Zellen oder Zellreihen absterben und damit die beiden Enden von- einander lassen. Die absterbenden Zellen verquellen. Ich konnte häufig das Gleiche beobachten. Es geht in dem Material der Tiefsee-Expedition das Absterben hie und da so weit, daß nur einzelne Zellen in der Scheide liegend übrig bleiben. Diese nmden sich kugelig ab. Wille ist nicht geneigt, dies als Vermehrungsart gelten zu lassen, da der \^organg des Absterbens allzu unregelmäßig erfolge. Mir scheint hingegen, daß das Absterben zu einer Periode eintreten dürfte, wo die normale Vegetation der Katagnymene ihrem Ende sich nähert, und ich halte die Bildung kugeliger Zellen für die Einleitimg der Dauerzell- bildung, aus denen die Zellfäden für die nächste Vegetationsperiode ihrer Zeit hervorgehen werden. Entsprechende Beobachtungen über Verschwinden und Wiederauftreten der Form liegen jedoch bisher nicht vor. Taf. XLV, Fig. 6. Zellfaden in Gallerthülle. (250:1) 125. Fig. 6a. Fadenende mit zwei sich bildenden Zerfallstellen. (500: i) Z2>Z- Fig. 6b. Fadenscheide mit kugeligen Zellen und kurzen Zellreihen. (500: i) 2>Z2>- l) Lemmerm.\>-n, Reise nach dem Pacifik, 1. c. 1899, S. 354, Taf. III, Fig. 38—40, 42. 181 402 G. Karsten, K. Spimlis LeMM. '). (203, 30—0 m, und sonst.) Fadendurchmesser 20 [x. Gallerthülle 100 \i. und mehr. Lemmermann giebt Faden- durchmesser zu 20 — 22 [1 und Gallerthülle zu 150 — 168 \i. an. Wille beobachtete dagegen nur 10 — 14 [j. Durchmesser, „Fäden unregelmäßig gewunden in einer ovalen Gallerthülle". Die Windungen fand ich bald recht regelmäßig spiralig, bald mehr unregelmäßig; im übrigen ist dem über Kafagnymejie pe/agica Gesagten nichts wesentlich Abweichendes hinzuzufügen. Taf. XLV, Fig. 5. Faden in Gallerthülle. (125:1) 83. Triehodesmium Ehrbg. Die bei weitem häufigste Gattung von pelagischen Oscillariaceen ist Ti-icliodesi)iiuni. Ihre einander sehr ähnlichen Arten sind von N. Wille 2) zuletzt sehr gründlich durchgearbeitet worden, so daß ich nur darauf zu verweisen brauche. Er unterscheidet Tyichodesmmm eiythraeuni Ehrbg., TricJiodesnimvi Tliiebautii Gomont, Triehodesmium temie Wille, und Trichodestnium contortum WnxE. Die Namen Heliotrichiim und Xant/wfric/aiiii fallen fort. Hier sollte nur darauf hingewiesen werden, daß der Zerfall der Fäden genau ebenso wie bei Katagnymene erfolgt. Das gezeichnete Fadenstück führt den Vorgang deutlich vor Augen. Die absterbenden Zellen werden durch den Turgor der lebenden Fadenstücke zusammen- und schließlich aus dem Verbände hinausgedrängt. Taf. LIV, Fig. 5. Zellfaden von Triehodesmium erythraetun im Zerfall begriffen. (1000: i) 666. Die früheren Bezeichnungen, cf. G. K., Antarktisches Phytoplankton, S. 133, sind folgender- maßen richtig zu stellen: Oseillatoria oeeaniea G. K. = Triehodesmium contortum Wille, Xanfhotriehum eoutortum Wille = Triehodesmium erythraeiiiu Ehrbg. Lynghya a^j/zwnV Liebmann, cf. G. K., Atlant. Phytopl., S. 176, Taf. XXXIV, Fig. 8, ist bereits als nur zufälliger Be- standteil des Küstenplanktons charakterisiert worden. Nostocaceae \ Unverzweigte Fäden durch den Besitz von Grenzzellen ausgezeichnet. Anabaena'') spec. (200; 207, 100— o m.) Formlose Lager von mannigfach gewundenen Fäden in gemeinsame Gallertmasse ein- gebettet. Grenzzellen interkalar, kugelig, vom doppelten Durchmesser der Fadenzellen. Diese 2—5:6—7 [j., jene 7—9:9—10 [x. In ganzen Reihen wie auch einzeln fanden sich in den Lagern größere Zellen vor von kugeliger Form, die in einen langen, den Zelldurchmesser um das Doppelte übertreffenden Hals ausgezogen waren und ihren Inhalt bis auf geringe körnige Reste verloren hatten. Die Zu- sammengehörigkeit dieser flaschenförmigen Zellen mit den Anabaena-Z^&a. wird kaum zu i) Lemmermann, 1. c. S. 354, Taf. in, Fig. 41, 47—49. 2) N. Wille, Schizophyceen der Plankton-Expedition, 1904. 3) Kirchner, Schizophyceae, in Engler-Prantl, 1. c. S. 70. 4) Kirchner, 1. c. S. 74. 182 Das Indische Phytoplankton nach dem Material der deutschen Tiefsee-Expedition 189S — 189g. lO^ bezweifeln sein, denn in den Anadaena-hagem waren solche Zellen stets zu finden, während sie sonst sich nirgends zeigten. Diese Zellen 7 — 8:9 — 10 \x ohne Hals, Hälse 16, 17 etc. [j.. Es könnten also entweder parasitische, an die Anaöaeiia-hager gebundene Organismen sein, etwa eine Ch)i;ridiacee, oder es läge eine bisher unbekannte abweichende Entwickelung der Dauerzellen vor. Bei dem Fehlen des Inhaltes und anderer Entwickelungsstadien läßt sich nichts darüber sagen, welche dieser beiden Möglichkeiten hier die größere Wahrscheinlichkeit besitzt Immerhin wird auf das Vorkommen und die Zusammengehörigkeit der beiden Zellformen, sei es als Entwickelungsstufen einer Pflanze oder als Nährpflanze und Parasit, weiter zu achten sein. Taf. XLV, Fig. 8. Zellfaden mit Grenzzellen. (500: i) 400. Fig. 8 a. Zellreihe von flaschenförmigen Zellen. (500: i) 400. Fig. 8b. Eine solche Zelle. (1000:1) 800. RicheUa Schmidt^). „Novum genus ex affinitate ^licroclmdes Thuret." R. intmcellulans Schmidt. (190, 30—0 m, und sonst häufig.) Die Artbeschreibung lautet: „Filaments short (50 — 150 jj. lo